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Top-Ökonomen zeigen "Weg aus der Sackgasse"

25.07.2012 | 09:20 |   (DiePresse.com)

17 europäische Ökonomen fordern kurzfristig die Ausweitung des Garantierahmens für die Schuldenstaaten und langfristig eine Bankenunion.

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Eine Gruppe renommierter Wirtschaftsexperten sieht Europa vor dem Abgrund. "Europa steuert schlafwandelnd auf eine Katastrophe von unabsehbaren Ausmaßen zu", heißt es in einem Gutachten von 17 europäischen Ökonomen. Ein Domino-Stein nach dem anderen würde umfallen – der letzte sei Spanien. Die Wissenschafter, darunter der Sachverständige Peter Bofinger, verlangen von den Regierungen dringend mehr Anstrengungen, um den drohenden Kollaps noch zu vermeiden. Eine langfristige Transferunion lehnen sie dagegen ebenso ab wie Eurobonds.

Unter der Überschrift "Aus der Sackgasse - Ein Weg aus der Krise" verlangen die Experten, die Konstruktionsfehler der Währungsunion zu beseitigen und das System institutionell neu zu gestalten, um das Vertrauen in den Euro zurückzugewinnen.

"Noch immer kein überzeugender Plan"

Die Beseitigung der Altlasten - also der Schuldenkrise - müsse noch stärker als bisher von allen Euro-Ländern gemeinsam getragen werden, heißt es in der Studie, die vom US-Institute for New Economic Thinking veröffentlicht wurde. Die neue Bankenaufsicht und die Möglichkeit direkter Bankenhilfen aus dem Euro-Rettungsschirm seien zwar Schritte in die Richtige Richtung. Es gebe aber immer noch keinen "überzeugender Plan, um die Abwärtsspriale in den verschuldeten Ländern zu stoppen", heißt es im Bericht.

Folgende Punkte müssen laut den 17 Ökonomen umgesetzt werden:

  • Das Vertrauen in die Euro-Zone und in ihre Zukunft wiederherstellen
  • Einen Wandel in den rezessionsgeplanten Länder hin zu mehr Beschäftigung und Wachstum herbeiführen
  • Länder, die höher verschuldet sind als der Durchschnitt, müssen ihre Schulden reduzieren. Ein Hauptaugenmerk sollte auf den Ausgleich von Ungleichgewichten gelegt werden.
  • Die fundamentalen strukturellen Mängel beheben

Kurzfristig sei unter anderem die Ausweitung des Garantierahmens für die Schuldenstaaten notwendig, sofern sie die vereinbarten Reformauflagen erfüllen. Um wieder wettbewerbsfähiger zu werden, werden den kriselnden Staaten eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, zum Beispiel die Anhebung des Pensionsalters, die Verschlankung des aufgeblähten Beamtenapparats und Steuerreformen. Außerdem regen die Ökonomen an, der EZB in der aktuellen Krise mehr Spielraum zu verschaffen.

Abwicklungsmechanismus für Euro-Austritt 

Langfristig sei das aber keine Lösung: Eine Bankenunion sei erforderlich, um Staatsfinanzen und Kreditversorgung zu entkoppeln, tiefgreifende Finanzmarktreformen sowie Mechanismen zur Kontrolle der Fiskalpolitik. Unentbehrlich sei aber auch ein geordneter Abwicklungsmechanismus für den Austritt von Staaten, die den Anforderungen des Fiskalvertrages nicht gerecht würden.

Die Wissenschaftler denken nicht, dass es in nächster Zeit zu einer noch stärkeren politischen und ökonomischen Integration kommen wird - etwa durch Eurobonds. Daher habe man sich in dem Papier auch auf ein Minimum von Reformen beschränkt, die für eine stabile Währungsunion notwendig seien.

"Enormes und vermeidbares Leid"

Würde man so weitermachen wie bisher, würden Rezession und hohe Arbeitslosigkeit in den kriselnden Euro-Staaten "enormes und vermeidbares Leid" verursachen, heißt es im Bericht. Dies zu verhindern, sollte die erste Priorität der Politiker der Euro-Zone sein.

Zu den Volkswirten, die das Gutachten vorgelegt haben, gehören auch Lars Feld, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die ehemalige Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro und Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel.

(APA/dpa/Red.)

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243 Kommentare
 
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Faymann, Spindelegger und Fekter...

... sind mit dem Flugzeug von Wien Richtung Westen unterwegs.

Da sagt Bundeskanzler Faymann : "Wenn ich jetzt einen 100-Euro-Schein aus dem Flugzeug werfe, mache ich einen Österreicher glücklich."

Sagt der Herr Vizekanzler:"Wenn ich zwei Fünfzigerscheine hinunter werfe, mache ich zwei Österreicher glücklich!"

Die beliebte `Schotter-Mitzi`-Finanzmin​isterin sagt: "Wenn ich 10 X 10-Euro-Scheine hinunterwerfe, dann mache ich zehn Österreicher glücklich."

Da dreht sich der Pilot um und sagt: "Wenn ich euch drei hinunter werfe, mache ich ganz Österreich glücklich." ;-)


Gast: Markus Trullus
26.07.2012 12:35
3 1

real betrachtet

Die Schicksalsspirale lässt sich nur durchbrechen, wenn die verfluchten Netzwerke und Sümpfe des Missbrauchs von Steuermittel in allen Staaten massiv und wirklungsvoll bekämpft werden. Und das sind nicht die "Reichen", sondern die Verwaltungen der Staaten. Proporz und Parteipolitik hat überall die dreckigen Finger drinnen. Und Mehrgleisigkeiten, um die Begehrlichkeiten der Parteien zu befriedigen, sind überall gang und gebe; "Staatskorruption" sozusagen. Hierzulande gibts sogar ein Verfassungsgesetz (Sozialpartnerschaft, also der Ort, wo alle Schweiereien ausgehandelt werden). Aber ich weiß schon, die pöse EU, die Reichen, die Bankster sind an allem schuld. Wer fällt noch alles auf diese populistische Parteipropaganda rein? Das machen die nur, um ihre Macht bis zum St Nimmerleinstag zu betonieren...

Geld verdienen mit der Krise...

Durch die (wahrscheinliche) Banklizenz erhält der ESM Zugang zu EZB Krediten. Somit kann er enorm ausgeweitet werden. Da zu erwarten ist, dass Italien und Spanien Hilfen brauchen, wird er wohl schon bald über EUR 1000 Milliarden groß sein. Folgen der steigenden Geldmenge:

Kurzfristige Effekte:
• Euro fällt, aber USD sollte auch fallen durch kommendes QE3 und
• Asiatische Währungen könnten steigen, aber auch dort komm t die Rezession… JPY ist überbewertet – Volatilität der Währungen lädt zum Handeln ein
• Da alle Papierwährungen angeschlagen sind sollte Gold stark steigen
• Renditen auf Pleitestaaten sollten durch die Rettung sinken
• Deutsche Renditen sollten steigen, wegen höherer Bürgschaften für Pleitestaaten
• Aktien könnten kurzfristig steigen wegen Inflationsschutz, sollten aber in Laufe des kommenden Jahres abstürzen wegen globaler Rezession. USA sollten nach den Wahlen Budget konsolidieren.

Langfristige Effekte:
• Da der Anreiz zum Sparen gering ist werden die Staatsschulden weiter stark ansteigen. Die Märkte werden nervös wegen Frankreich, UK, USA, Japan, China und auch Deutschland – eine Massenflucht aus Papiergeld/Ba nkeinlagen/Anleihen in reale Vermögen sollte einsetzen = Hyperinflation.

Re: Geld verdienen mit der Krise...

Kaufen sie bei ihrem Bankberater "sichere Staatsanleihen von Spanien". Gehen sie mit einem Zeugen hin und verklagen sie die Bank wegen fehlerhafter Beratung falls Spanien pleitegeht.

Gast: Symbiant
26.07.2012 09:30
3 0

Schwerst- Verbrechen !!!

Man versucht immer neue und kompliziertere Mechanismen einzuführen, um so der Bevölkerung
klar zu machen, dass das Banken - u. Geldsystem einhöchst kompliziertes Etwas ist, das sie nicht zu interessieren oder gar zu verstehen braucht.

Wieviele Menschen auf der Straße können diese Rettungsschirme und Rettungspläne erklären oder verstehen ?

Wenn ich jemanden die Vollmacht über mein Erspartes erteile, möchte ich das zumindest mitgeteilt bekommen. ( EZB, EU, ESM,...)

Werde ich als Geisel festgehalten, bekomme ich das auch mit und ich kann mich dabei sogar freikaufen!!! Oder man wird sein leben lang als Sklave gehalten.
Mhmm...., vergleicht man EU mit Geiselnahme,...

Nicht alle Probleme lassen sich durch Bürokratie beseitigen. Man kann Statistiken, Bilanzen und Zahlen fälschen, aber Arbeitslose, Obdachlose und Hungernde lassen sich nicht wegradieren.

Jeder Mensch möchte sein eigenes für sich erfülltes Leben leben, als Mitglied in einer sozialen Gesellschaft und keine Zahl in einem Rechenspiel.


Gast: Symbiant
26.07.2012 09:30
0 0

Schwerst- Verbrechen !!!

Man versucht immer neue und kompliziertere Mechanismen einzuführen, um so der Bevölkerung
klar zu machen, dass das Banken - u. Geldsystem einhöchst kompliziertes Etwas ist, das sie nicht zu interessieren oder gar zu verstehen braucht.

Wieviele Menschen auf der Straße können diese Rettungsschirme und Rettungspläne erklären oder verstehen ?

Wenn ich jemanden die Vollmacht über mein Erspartes erteile, möchte ich das zumindest mitgeteilt bekommen. ( EZB, EU, ESM,...)

Werde ich als Geisel festgehalten, bekomme ich das auch mit und ich kann mich dabei sogar freikaufen!!! Oder man wird sein leben lang als Sklave gehalten.
Mhmm...., vergleicht man EU mit Geiselnahme,...

Nicht alle Probleme lassen sich durch Bürokratie beseitigen. Man kann Statistiken, Bilanzen und Zahlen fälschen, aber Arbeitslose, Obdachlose und Hungernde lassen sich nicht wegradieren.

Jeder Mensch möchte sein eigenes für sich erfülltes Leben leben, als Mitglied in einer sozialen Gesellschaft und keine Zahl in einem Rechenspiel.


Mit solchen Wirtschaftswissenschaftler ist es kein Wunder

dass wir auf eine Katastrophe zusteuern.

Die Idee die Banken vom Staat zu trennen und sie in Konkurs schicken zu können finde ich gut. Wird langsam Zeit den Investoren das Risiko aufzuladen.

Den Politikern aber ein grenzenlosen Kredit blanko auszustellen, ist wie einen Drogensüchtigen Kokain kostenlos zu Verfügung zu stellen, oder Fische in einem Verschmutzen Aquarium mehr Fressen zu geben, anstatt es zu putzen. Kurzfristig sind der Drogensüchtige und die Fische tot.

Wichtiger wäre, die Sparbemühungen zu unterstützen/zu fordern und endlich den Banken das Gratis-Geschäft mit den Staaten wegzunehmen.

Und das mit den Arbeitslosen: Die gibt es nicht, weil der Staat zu wenig konsumiert, sondern weil Maschinen und IT sehr sehr viele Arbeitsplätze ersatzlos sinnlos machen.
zB: - Green-Jobs passieren einfach nicht mehr, weil die Produktionen vollautomatisch sind. Der einzige Effekt: Ausgelagerte Jobs (Ölbohrer in Kuwait, ...) werden durch lokalere Produktion ersetzt. Auch nicht die Weltrettungsformel.
- HAK-Maturanten und Buchhalter werden durch Software ersetzt. Übrig bleiben die Controller, sprich die guten Mathematiker.
Und das ist gut so! Endlich können wir uns um Dinge kümmern, die uns zu Menschen machen, und nicht zu Arbeitern.
Der ÖGB wird was dagegen haben, weil er keine Existenzberechtigung mehr hat, aber auch die werden aus ihren Trott herauskommen.

Re: Mit solchen Wirtschaftswissenschaftler ist es kein Wunder

Dann wird Ihnen vielleicht dieser Artikel gefallen :-)
http://data6.blog.de/media/713/4017713_1600e88596_d.pdf

Re: Re: Mit solchen Wirtschaftswissenschaftler ist es kein Wunder

Ich habe ihn nur überflogen,aber er gefällt mir!

Danke!

700 Miliarden

Hunderte Milliarden sind futsch einige Staaten sind Pleite seit Jahren aber jetzt kommen die wahren Experten ??? Trie Tra Trallallaa der ......... ist da.
Bitte alles zurück Grenzen Währung und Eigenverantwortung der Staaten und erst Denken bevor man ganze Bevölkerungen Zwangsbeglücken will !

Dass das Geld jetzt über die Zwangsenteignung Inflation reingeholt wird,

war klar.
Was mich aber irritiert: Der ESM ist nach wie vor 'immun' und 'unverletzlich'. Und er bekommt eine Banklizenz!
-> die Politdiktatur schafft sich ihre eigene Geldruckmaschine an ALLEN Kontrollen und betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten vorbei. Gruselig!

ES IST AN DER ZEIT

Denke das es jetzt jedem bewusst wird, das die kalte Enteignung der Bürger durch Inflation beginnen soll! Wer etwas gespart hat, dem empfehle ich aus sämtlichen Papierprodukten die ja nur einen Anspruch versprechen-auszusteigen! Kauft euch lieber Gold und Silber! Das ist seit 5000 Jahren Geld und kann jederzeit in eine beliebige Papier Währung getauscht werden. Die Edelmetalle was ihr in euren Händen haltet, stellt keinen Anspruch gegen einen dritten dar-ES GEHÖRT EUCH. Bis 15.000 Euro geht der Kauf auch anonym. Auch das könnte sich in Zukunft als Vorteil herausstellen! Bitte aber kein Zettelwerk von einer Bank erwerben, sondern echte Münzen oder Barren. Denn nur diese gehören wirklich euch. Bei den ETF's gibt es Ungereimtheiten das vermutet wird das die Barren gegen Zertifikate getauscht werden und Kundengold verleast wird....

Re: ES IST AN DER ZEIT

2 Probleme mit Gold/Silber:
- Durch die Geldschwemme sind die Metalle hoffnungslos überbewertet
- man kann sie nicht essen, und braucht sie nur sehr bedingt (Silber schon eher) in der Industrie.

Gegenvorschlag:
Vanadium, Platin, Niob,... Industriemetalle halt,
oder die Produkte, die in Bosnien während/nach dem Krieg in der Geld-Wertlosphase gesucht wurden: Schokolade, Zigaretten, Alkohol, Nylonstrumpfhosen (kein Scherz).

Man braucht ja nicht die Produkte horten, sondern kann auch die Hersteller kaufen.

Re: Re: ES IST AN DER ZEIT

Darauf möchte ich natürlich Antworten :)
Durch die entstandene Geldschwemme müßte Inflationsbereinigt der Unzen Preis bei Gold zwischen 7.000 - 10.000 Dollar stehen. Das Gold hat sich nicht vermehrt-im Gegenteil! Ich muß mehr Papier hinlegen um überhaupt eine Münze zu kaufen. Daher ist Gold als letzter in einer sogenannten Blase. 0,5% des weltweiten Geldvermögens ist in Gold investiert....Das Totschlag Argument,,Gold kann man nicht Essen''. Gold ist Geld. Ich kann aber sehr wohl ein Gramm Gold in 10 Kilo Kartoffeln wechseln. Aber ich gebe zu das ich noch nie einen Euro Geldschein Auflauf gekostet habe ;o). Da werden sie auch sagen aber ich kann mir 10 Kilo Kartoffel kaufen-dasselbe sage ich für Gold. Silber hat das Problem das es bereits zu wenig auf der Welt gibt!!! Die wenigsten wissen das. Silber wurde die letzten 30 Jahre verbraucht! Es gibt heute auf der Welt mehr Gold zum investieren als Silber-daher sehe ich den Preis explodieren-da Silber der zweit wichtigste Rohstoff der Menschheit ist. Es muß kein reiner Goldstandard werden. Es geht auch ein Rohstoffkorb mit verschiedensten Rohstoffen. Nur ein Goldstandard hat es bereits gegeben und die Leute vertrauen dem gelbem Metall. Sollte die Welt zur Besinnung kommen und die weltweite Geldmenge an Gold koppeln, würde viel Leid den Leuten erspart werden! Hyperinflation wie beim Fiat Money System würde es nicht geben und Sparen lohnt wieder um seine Kaufkraft zu erhalten ohne Zinsen hinter her zu jagen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Ag 47
26.07.2012 15:45
0 0

Re: Re: Re: ES IST AN DER ZEIT -Silber hat das Problem das es bereits zu wenig auf der Welt gibt!!! Die wenigsten wissen das. Silber wurde die letzten 30 Jahre verbraucht!

Im Jahr 2011 förderte Mexiko mit 4500 t weltweit das meiste Silber, wobei insbesondere China seine Produktion in den letzten 3 Jahren mehr als 50% steigern konnte. Das polnische Unternehmen KGHM ist mit durchschnittlich 1.200 Tonnen Jahresförderung das bedeutendste Silberunternehmen der EU und das zweitgrößte weltweit.

Re: Re: ES IST AN DER ZEIT

Zigaretten & Alkohol sind eine gute Idee. Wenn das gesamte Barvermögen in diese Produkte investiert wird, ist zumindest der Staat saniert;-)

Re: Re: Re: ES IST AN DER ZEIT

Außerdem: wo kriegen sie sonst 40% für ihr Geld?

Gast: gustav 1
26.07.2012 07:10
8 0

Verbrechen des Landfriedensbruches durch ESM Befürworter

Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, hat vor einem stärkeren Krisen-Engagement der Europäischen Zentralbank (EZB) gewarnt. Er stellte sich damit gegen entsprechende Forderungen des französischen Außenministers Laurent Fabius und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD). „Der EZB ist es verboten, Staaten zu finanzieren“, sagte Krämer Handelsblatt Online. „Statt mehr Geld für die Peripherieländer zu fordern, sollte Fabius die Länder drängen, ihre Hausarbeiten zu machen. Aber das ist nicht zu erwarten, weil die neue französische Regierung die wirtschaftlichen Probleme des eigenen Landes weitgehend leugnet und nicht angeht.“
Trotzdem halte er nichts davon, den Rettungsschirm aufzustocken. „Das nähme Druck von Italien, die notwendigen Reformen umzusetzen“, sagte Krämer. Unter dem italienischen Premier Mario Monti sei der Reformprozess mittlerweile ohnehin zum Stillstand gekommen. „Er hat nicht einmal versucht, das System der Lohnverhandlungen zu reformieren, das Jahr für Jahr Lohnerhöhungen hervorbringt, die den Verteilungsspielraum sprengen und Italiens Wettbewerbsfähigkeit senken“, kritisierte Krämer.

Es ist nicht zu fassen, was sich als unabhängig und top bezeichnet.

Sind alle jahrelang im Amt und haben die Entwicklung verschlafen und wollen uns nun durch Inflation enteignen.
Da wir keine Transferunion wollen, bekommen wir eben durch die Hintertür eine Enteignung unserer Lebensersparnisse.

Liebe 17 Wirtschaftsweise und Herr Soros,
schweigen Sie und treten Sie einfach ab.

neuer rettungsplan: diebstahl der kompletten kaufkraft des europaeischen volks

durch inflationierung der geldmenge zugunsten der erhaltung des status quo

14 0

die Schulden camouflieren

. . . bei den Ökonomen piepst's und die Pfründe- und Privilegienwirtschaft hat's wieder g'schafft.
Was mit den bankrotten Ländern und den Arbeitslosen?
Heinrich mir graut vor dir!

Heine

Man könnte andererseits auch Heine zitieren: Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht.

Gast: Gast365
26.07.2012 00:18
13 0

Überall wo Bofinger draufsteht

kann nur Schwachsinn drinnen sein!

Wenn man genau das Gegenteil von dem macht was diese ahnungslosen und realitätsfernen (Gewerkschafts)Kommunisten fordern hätte Europa vielleicht noch eine Chance!


Re: Überall wo Bofinger draufsteht

Genau so ist es!

Mich entsetzt viel mehr die Verantwortungslosigkeit der Medien, die solche üble Zeitgenossen immer noch als "Experten" hofieren !!!!!

Gast: ecu123
26.07.2012 00:06
8 0

das passt einfach nicht, bei so unterschiedlichen Euroländern

Für die Südländer sollte der Euro zum Dollar noch um ca. 50% (0,60-0,80) abgewertet werden. Nur so könnten sie mit dem Euro überleben.

Für Deutschland wäre ein Euro-Dollarkurs von 1,50 am Besten (wegen günstigen Rohstoffeinkauf, der in Dollar verrechnet wird)

Bleibt der Eurokurs gegenüber Dollar zu hoch, zerreisst es die Südländer. Bleibt er zu nieder, braucht sich D nicht mehr anzustrengen und verliert als high tech Standort gegenüber Asien und US.

 
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