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EZB: Griechen heben ungebremst Geld von Banken ab

26.07.2012 | 11:54 |   (DiePresse.com)

Aktuelle Zahlen der EZB widersprechen Meldungen aus Griechenland, wonach die Griechen ihr Geld wieder zu den Banken zurückbringen.

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Die Griechen heben weiter große Mengen Geld von den Banken des Landes ab. Die Einlagen des Privatsektors verringerten sich nach am Donnerstag von der EZB veröffentlichten Daten im Juni um fast fünf Prozent. Ebenso stark waren sie im Mai zurückgegangen. Die Einlagen betrugen Ende Juni demnach insgesamt 156,2 Milliarden Euro nach 164,1 Milliarden Euro im Vormonat. Der Vergleich: Im Dezember 2009 waren es noch rund 237 Milliarden Euro gewesen.

Das ist der niedrigste Stand seit mehr als sechs Jahren. Der Abfluss schwächt das durch die Schuldenkrise angeschlagene Bankensystem des Landes weiter.

EZB widerspricht Zahlen aus Griechenland

Die griechische Notenbank hatte hingegen vor kurzem erklärt, der Geldstrom sei im Juni und Juli umkehrt worden. Auch der Vorstand einer der größten griechischen Privatbanken hatte Anfang Juli gesagt, rund fünf Milliarden Euro seien auf die Konten griechischer Bürger "zurückgekehrt", wie "DiePresse.com" damals berichtete.

(APA/Reuters)

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10 Kommentare
Gast: Markus Trullus
27.07.2012 13:07
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na blöd werdns sein...

" Griechen heben ungebremst Geld von Banken ab" na blöd werns sein, die Levantiner, und ihren Zaster über dem Bankverbleib der Londoner City überlassen.. (denn dort fließt der Zaster nachweislich hin...)

Gast: Oikonomos
27.07.2012 10:47
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Kein Bankenrun, sondern brutales Entsparen!!

So ein Unsinn!! - Die Griechen heben nicht ab, weil sie Kapital in der MMatratze horten wollen, sondern vom Ersparten leben müssen - hat das schon einmal einer von den "weisen" Superökonomen bedacht?? Das Preisniveau ist gleich geblieben, die Löhne, Gehälter und Pensionen drastisch gekürzt worden- es ist also nur logisch, dass die Griechen den Fehlbetrag vom Konto abheben!!Frage nur: Wie lange noch und was dann, wenn die Konten leer sind??

Bankenrun oder brutales Entsparen!!

Beides stimmt, ich war dort. Wer mehr hat als er morgen benoetigt, der stellt sein Geld sicher, zu oft haben ihn die eigenen verlogenen Haeuptlinge betrogen, hat er nur Geld fuer heute, dann muss er es von der Bank nehmen. Nur ist es so, die Aermeren haben bereits alles was sie haben in Barem.

Gast: Oikonomos
27.07.2012 10:46
0 1

Das ist kein Bankenrun, sondern brutales Auffressen der Ersparnisse!!

So ein Unsinn!! - Die Griechen heben nicht ab, weil sie Kapital in der MMatratze horten wollen, sondern vom Ersparten leben müssen - hat das schon einmal einer von den "weisen" Superökonomen bedacht?? Das Preisniveau ist gleich geblieben, die Löhne, Gehälter und Pensionen drastisch gekürzt worden- es ist also nur logisch, dass die Griechen den Fehlbetrag vom Konto abheben!!Frage nur: Wie lange noch und was dann, wenn die Konten leer sind??

Re: Das ist kein Bankenrun, sondern brutales Auffressen der Ersparnisse!!

nein, nicht zu viel raetseln, beides ist richtig.

Dürfen die Steuerzahler der Geberländer für die Versäumnisse der Machthaber bezahlen?

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/milliardengrab-eurorettung-d228001.html

Da es offenbar nichteinmal möglich ist exakt festzustellen, wie hoch die Bankguthaben jeden Monat sind:


Mir wird immer schleierhafter, auf welchen Grundlagen überhaupt noch Entscheidungen getroffen werden.

Gast: tsssssssssstsssssssst
26.07.2012 12:17
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na nein, wundert wohl vielleicht auch nur den faymann

wie wäre es mal mit kapitalverkehrskontrollen in griechenland?

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slow motion bank-run ?


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Re: slow motion bank-run ?

Sogar beim Bankrun wird in Griechenland Zeit verplempert.

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