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Griechenland plant Maximalpension von 2200 Euro

27.07.2012 | 07:40 |   (DiePresse.com)

Der griechische Finanzminister Stournaras präsentiert ein neues, hartes Sparprogramm. 11,5 Milliarden Euro sollen eingespart werden. Wer zu häufig zum Arzt geht, soll künftig zahlen.

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Ein möglicher Austritt Griechenlands aus der Eurozone hätte nach Ansicht von Sozialisten-Chef Evangelos Venizelos ein Ende des gemeinsamen Währungsraums zur Folge. Wer glaube, Griechenland müsse geopfert werden, der irre sich. "Es wird der Selbstmord der Eurozone werden", sagte Venizelos am Donnerstagabend in Athen mit Anspielung auf jüngste Aufforderungen vor allem deutscher Politiker, Griechenland sollte die Eurozone verlassen.

"Wir stehen den Griechen bei"

Venizelos' Sozialisten sind Teil der Koalitionsregierung mit den Konservativen und der Demokratischen Linken in Griechenland. Derzeit ringen die drei Parteien mit der Troika um neue Milliardenkürzungen, mit einem Bündel noch härterer Sparmaßnahmen will die griechische Regierung die internationalen Geldgeber beruhigen. Es geht um Einsparungen in Höhe von mehr als 11,5 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre.

Für EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist dies der einzige Weg, damit das Land aus der Krise kommt. Das machte er nach dem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras klar. "Wir stehen den Griechen bei. Die Reformen müssen in die Tat umgesetzt werden", sagte der Portugiese am Donnerstagabend in Athen. Samaras versicherte Barroso, seine Regierung werde konsequent Reformen und Privatisierungen angehen und den Staat verschlanken. Barroso begrüßte die Bereitschaft der griechischen Regierung, betonte aber auch: "Verzögerungen darf es nicht mehr geben." Es war der erste Besuch des EU-Kommissionspräsidenten in Athen seit Juni 2009.

Barroso sprach den Griechen Mut zu. Viele Griechen glaubten, jede Hoffnung sei verloren. Das stimme nicht. Richtig sei vielmehr, "die Reformen durchzuführen, um eine Zukunft zu haben", sagte er im griechischen Fernsehen. "Die Griechen sind nicht allein", betonte Barroso. Der Verbleib des Landes im Euroland sei der einzige Weg den Schwächeren zu helfen, fügte der EU-Kommissionschef hinzu.

Samaras bat Barroso sich dafür einzusetzen, dass einige andere Europäer damit aufhörten, die Reformbemühungen zu untergraben, indem sie erklärten, Griechenland werde es nicht schaffen.

Weitere Einschnitte ins Rentensystem

Der neue griechische Finanzminister Ioannis Stournaras präsentierte die Eckpunkte des neuen, harten Sparprogramms am Donnerstag den Experten der Troika von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF). Die neuen Sparmaßnahmen dürften abermals die Rentner treffen. Übereinstimmenden Medieninformationen zufolge soll es künftig in Griechenland keine Renten mehr geben, die 2200 Euro übertreffen. "Wer viel verdient, muss mehr bezahlen", sagte ein hoher Funktionär des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa.

Kürzungen soll es auch nochmals im Gesundheitsbereich geben. Wie die griechische Presse mit Berufung auf Regierungsquellen berichtete, soll künftig zahlen, wer zu häufig zum Arzt geht. So sei geplant: Wenn die Arztkosten 1500 Euro im Jahr übertreffen, muss der Versicherte für jeden weiteren Arztbesuch 10 Euro zahlen. Bei einem Krankenhausaufenthalt sollen die Versicherten 15 Prozent der Kosten selbst zahlen.

Die Sparmaßnahmen müssen von den Geldgebern genehmigt werden. Die Kontrolleure der Troika wollten sich am Freitag mit Samaras treffen. Vorläufig sei ihre Abreise am 6. August geplant, hieß es. Von ihrem endgültigen Bericht hängt ab, ob Athen weitere Gelder aus den Hilfsprogrammen bekommt oder das Land zahlungsunfähig wird. Der Bericht der Troika wird für den September erwartet.

Syriza sieht Land auf Pleite-Kurs

Die stärkste Oppositionspartei, das Bündnis der radikalen Linken (Syriza), warnte erneut, dass weitere harte Einsparungen das in einer tiefen Wirtschaftskrise steckende Land mit Sicherheit in die Pleite führen würden. Das Linksbündnis forderte ein sofortiges Ende der Verhandlungen mit der Troika und einen Sondergipfel der EU zum Thema Griechenland. Bei diesem sollen alle griechische Schulden abgeschrieben werden, hieß es.

(APA)

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192 Kommentare
0 1

Re: Unter den Katholiken der Piusbruderschaft gilt es als absoluter Fakt, daß mit der französischen Revolution die Krallen der Freimaurerei (= jüd. Hochfinaz) endgültig Besitz nahmen von Europa.

mal ehrlich... es gibt genug websites auf denen sich die ganzen verschwörungsspinner austoben können! das muss nicht in diesem forum sein!

Re: Unter den Katholiken der Piusbruderschaft...

...gilt so manches als "absoluter Fakt".
Wie auch immer: Diese Vermutungen sind ohne Zweifel weniger langweilig als die Frage, welche Strukturreformen (auch bei uns) angegangen werden müssen, um den Staatshaushalt in Balance zu bringen.
Aber leider auch wesentlich weniger zielführend.

Der Zinseszinsrechnung sollte man nicht an 200 Familien oder sonstwen delegieren. Nur wenn man auf der Suche nach irgendwelchen Schuldigen ist. Wird am Ende aber auch nicht reichen.

Gast: Kaspar Hauser
27.07.2012 10:27
14 1

Warum dürfen wir nicht ohne Griechenland?

Warum dürfen Österreich, Deutschland und andere Länder, die sauber wirtschaften, keine gemeinsame Währung haben, nur weil die Griechen nicht bereit sind, sich an die Regelung zu halten?

Ich verstehe absolut nicht, warum ganz Europa den Bach runtergehen muss, wenn Griechenland nicht mehr mitmachen darf.

Antworten Gast: Was verstehen Sie unter sauber wirtschaften?
27.07.2012 11:39
4 0

Re: Warum dürfen wir nicht ohne Griechenland?


Antworten Gast: mama said know
27.07.2012 11:38
5 1

Re: Warum dürfen wir nicht ohne Griechenland?

ich bin mir nicht sicher, aber sieht "sauber" wirtschaften so aus?

http://www.staatsschulden.at/

5 0

Re: Warum dürfen wir nicht ohne Griechenland?

Bin grundsätzlich Ihrer Meinung außer: Ö und D wirtschaften auch nicht sauber. Wir haben allerdings eine viel leistungsfähigere Privatwirtschaft, die Güter produziert, die im Ausland zu verkaufen sind.

Ein Staat wie Ö (oder D), der Schulden aufnehmen muss, um die Zinsen für die bereits bestehenden Schulden zu zahlen, wirtschaftet nicht sauber. Von einem Schuldenabbau ganz zu schweigen.

Gast: Kasper Hauser
27.07.2012 10:24
17 0

Bitte fair bleiben!

Die EU hat in den vergangenen Jahren sehr viel geleistet um Griechenland zu helfen.
Was hat Griechenland getan? Nichts! Es hat weiter viele Wahlgeschenke gemacht - mit unserem Geld und sie lassen keinen Zweifel über, dass sie auch weiterhin nicht vorhaben sauber zu wirtschaften, sondern sich von uns aushalten zu lassen.

Wie viele Menschen bekommen bei uns weniger als 2200 Rente? Aber für die Rente der Griechen dürfen wir mitbezahlen. Ich würde lieber unseren Leuten ein bisschen mehr Rente bezahlen, damit sie gelegentlich Urlaub in Griechenland machen können. So bekommen die Griechen auch ihr Geld. Aber sie müssten dafür etwas tun und genau daran haben sie kein Interesse.


0 0

Re: >Ich würde lieber unseren Leuten ein bisschen mehr Rente bezahlen, damit sie gelegentlich Urlaub in Griechenland machen können.<


Urlaub in Griechenland?

Lebensmüde?

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=260904

Gast: Dreibogengleichdick
27.07.2012 10:19
7 1

Solidarität mit den armen Griechen

Wer sein Leben kaum gearbeitet hat möchte wenigsten eine ordentliche Pension, es liegt also an uns den armen Griechen ein schönes sorgenfreies Leben zu finanzieren, koste es was er wolle!

ASVG Sklaven update

Die Höchstpension ASVG erreichen nur 0,8% - mit einer Höchstbeitragsgrundlage 3360 Euro brutto

Aber Achtung! Die Höchstbemessungsgrundlage für Pension ist 2956 Euro brutto, dh. höchste ASVG Pension beläuft sich auf 2410.- EUR BRUTTO


Gast: beiallerliebe
27.07.2012 10:09
7 0

Unglaublich

"sofortiges Ende der Verhandlungen mit der Troika und einen Sondergipfel der EU zum Thema Griechenland. Bei diesem sollen alle griechische Schulden abgeschrieben werden, hieß es."
was haben die geschluckt?

Ist auch ein Ausblick auf unsere Zukunft

Den Griechen steht das Wasser bis zur "Oberkante Unterlippe" und nun müssen sich endlich mal deren Politiker was einfallen lassen und umsetzen.
Vorher passiert scheinbar nichts.
Bei uns glänzen die Politiker mit massiver Selbstbeweihräucherung und zwischendurch aufgeflogenen Skandalen.
Außer der Frage wie man sich unverhältnismäßig viel Geld selbst zuschanzt und alles mögliche verschleiert.

Was muss endlich passieren, dass UNSER Sozial- und Pensionssystem ordentlich reformiert und adaptiert wird?
Maximal EUR 2200.-- staatliche Pension ist doch ausreichend und ein guter Vorschlag auch für uns.
Auch unser massiv überzogenes Sozialsystem muss dringendst reformiert werden ENDLICH!

Eine Maximalpension von 2200 Euro......

...würde auch in Österreich Sinn machen. Menschen die vor ihrer Pensionierung gut verdient haben, hatten auch die Möglichkeit für das alter vorzusorgen. Bei Gehältern von 5.000 bis 10.000 Euros sollte man sich schon was zur Seite legen können.

1 0

Re: Eine Maximalpension von 2200 Euro......

so ist es

Re: Eine Maximalpension von 2200 Euro......

5000 bis 10000 Euro? Meinen Sie ASVG-Versicherte oder SVA-Versicherte, dann liegen Sie falsch. Aber die sind die größte Gruppe. Selbst viele Beamte hatten oder haben kein Einkommen in dieser Höhe.

Nur ruhig abwarten, bei weiterem Fortgang der öst.Politik für andere zu zahlen, winkt allen sowieso die Volkspension von 1200 Euro.


Es gibt erfolgreiche Modelle!

Griechenland müsste sich nur in der jüngeren Geschichte umsehen. Es gibt sehr erfolgreiche Modelle, wie man ein land wieder "flott" bekommt.

Als bestes Beispiel ist Chile zu nennen. Augusto Pinochet hat 1973 ein von den Linken ruiniertes Land übernommen und hat es mit einer sehr guten Wirtschaftspolitik zum stabilsten und wohlhabensten Land (nach Uruguay) in LatAm gemacht.

Erfolgreiche Modelle: Welche - Überraschender Erdölfund oder wie?!



Keiner hatte oder hat ein Rezept dafür.

Re: Es gibt erfolgreiche Modelle!

Ob der Ruf nach der Starken Hand in unserer derzeitigen Lage tatsächlich das Problem löst?

Re: Re: Es gibt erfolgreiche Modelle!

in Chile hat es bestens funktioniert! Das ist nicht der Ruf nach der sog. "starken Hand"; es ist der Ruf nach einer vernünftigen Wirtschaftspolitik, die nicht auf Ausplünderung zukünftiger Generationen und dem Ausverkauf der Zukunft aufbaut. Wir müssen einfach die Sozialdemokratisierung unserer Gesellschaft der letzten 40 Jahre beenden.

Re: Re: Re: Es gibt erfolgreiche Modelle!

"Bestens funktioniert"?
Mann, nehmen Sie Vernunft an. Wir reden hier über eine lupenreine Militärdiktatur!
Ich weiss ja nicht, was Ihnen die Sozialdemokraten angetan haben (aber bitte etwas, was Sie nicht jeder beliebigen Partei in diesem Land vorwerfen könnten) - aber ich denke, Sie gehen etwas zu weit.

Re: Re: Re: Re: Es gibt erfolgreiche Modelle!

Militärdiktatur ist wohl etwas übertrieben. Es war eine autroritäre Regierung! In diesem speziellen Fall wohl das einzig vernünftige in Chile - und könnte auch als Modell für Griechenland dienen. Ja, es wurden Menschen in Chile ohne große Verhandlung ins Gefängnis geworfen, aber es waren doch nur die Unverbesserlichen, die sich gegen die Modernisierung des Staates gestellt haben. Linke, Gewerkschafter etc. eben wie auch in Griechenland (eine weitere Gemeinsamkeit). Eines steht jedenfalls fest: Den Chilenen ging es nach dem Militärputsch besser als davor; und das ist entscheidend! Den Griechen würde es mit einem Modell Chile auch besser gehen!

3 0

In Österreich wird diese (außerhalb des Beamtenbereiches) schon lange angepeilt.

Diverse Reduktionen bei Anrechnungen und Prozentsätzen von Neupensionen, keine Erhöhung im ersten Jahr, Wegfall Alleinverdiener, und vor allem schon seit Jahren keine oder eine wesentlich geringere Erhöhung bei allen Pensionen über 12 - 1800 €.

Stimmt: In Österreich werden nur die Beamten satt und fett gefüttert, weil das die Stammwähler der SPÖ und ÖVP sind, und das sind mit Angehörigen immerhin 30% der Stimmen.



Viele weitere sind in "parteinahen" Firmen beschäftigt und somit direkt und indirekt von diesen beiden Parteien abhängig.

Ein neues Wirtschaftsmodell hat eine konkrete Lösung

Barroso: "Wir stehen den Griechen bei. Die Reformen müssen in die Tat umgesetzt werden"

Die wichtigste Reform wäre jedoch, die Zinsen der Staatsschulden nicht dem Finanzmarkt sondern den Bürgern zukommen zu lassen!

Die Notenbank verleiht Geld für 0,75% Zinsen an Banken. Diese kaufen damit Staatsanleihen für 7 % Zinsen - ein Bankenbonus sozusagen! Aber warum sollten nur Banken den Staaten mit derartig niedrigen Zinsen Geld leihen dürfen?

Warum nehmen sich zB. die griechischen Bürger nicht auch einen "Notenbankkredit" für 1% Zinsen und kaufen damit Staatsanleihen für zB. 3% Zinsen - ein riesen Geschäft, für die Bürger und den Staat!

Reformvorschlag:
Es müsste eine griechische Staatsbürgerbank gegründet werden, die den Griechen einen gebundenen "Notenbankkredit" für 1% Zinsen gibt. Da das griechische Privatvermögen weit größer ist als die Staatsschulden, wäre eine solidarische Kollektivhaftung aller Bürger kein Problem. Somit könnte jeder Grieche einen Kredit in der Höhe der pro-Kopf-Verschuldung Griechenlands (30.000 Euro) aufnehmen und damit Staatsanleihen für 3% kaufen. Es bleibt jedem Griechen jährlich ein Bonus von 600 Euro aus der Zinsspanne von 2%. Dieser Bonus kann vom Staat bei einer Neuverschuldung besteuert werden, sodass Griechenland nur 0,75 % Zinsen zahlen würde (und nicht über 7 %!!!).

Konzept:
http://oekonetik.info/buerger-bailout
Besteuerung:
http://oekonetik.info/nves

PS: Es wäre ganz einfach die Krise zu beenden - die Politik muss es nur wollen!!!!!!

PS: Wer gegen diesen Reformvorschlag ist:

1) Banken - die verlieren ihren Bonus
2) linke und rechte Chaoten - die wollen eine Revolution auf der Straße!!!
3) ESM - Befürworter - die wollen eine elitäre, zentralistische Union der Banken
4) Idioten die die Schulden anderer Länder zahlen wollen.

Re: Ein neues Wirtschaftsmodell hat eine konkrete Lösung

mein Gott, wie naiv!!

und der Strom kommt aus der Steckdose und das Geld aus dem Bankomat!

Re: Re: Ein neues Wirtschaftsmodell hat eine konkrete Lösung

Kommt denn bei Ihnen kein Strom aus der Steckdose - kein Geld aus dem Bankomat?

Sie tun mir leid.

Sie tun mir leid.

Sie mir nicht.

Ich habe Ihren spam jetzt der Redaktion gemeldet, in der Hoffnung, dass diese im Sinne der sichtlich mehr und mehr von Ihnen genervten anderen Forumsteilnehmer entscheidet.

Grußlos L.W.

Es gibt immer eine demokratische Alternative!

Es gibt da ein geniales Feature des Presse Forums - einen Button gleich rechts neben meinem Namen (er erscheint erst, wenn sie mit der Maus über meinen Namen fahren).

Wenn sie dort draufklicken werden exklusiv für Sie (super, oder? :-) meine Kommentare ausgeblendet.

Hoch lebe der technische Fortschritt - er schützt die Meinungsfreiheit!

2200..

Ja, das ist richtig hart. Mehr als 2200 Euro gibrs nicht für Pensionisten. Ich bin von Mitleid erfüllt. Bitte, fragen Sie mal eine österreichische Pensionistin, ja, so die durchschnittliche Frau, ja, die auch 2 Kinder großgezogen hat, wieviel die bekommt, so an die 1000 bis 1400 wenn sie ordentlich Berufsjahre gesammelt hat. Und natürlich, wir helfen alle dem armen schwachen Griechenland. Es ist ja Opfer, eine Naturgewalt ist über Griechenland hereingebrochen, Gier und Korruption. Die hunderten Miiliarden die die Verantwortlichen ins Ausland gebracht haben, die bleiben natürlich unangetastet. In der Situation Griechenlands sollte kein Bürger über ein Vermögen von, naja, über mehr als 2 Millionen verfügen dürfen. Und diese Rhetorik der Erpressung... Unerträglich.

Re: 2200..

Stimme Ihnen zu. Nur, die ASVG-Durchschnittspension bei Frauen liegt in Österreich unter 1000 Euro!
Des weiteren muss man beachten, dass der derzeitige griechische Finanzminister in seiner Goldman Sachs-Zeit federführend beim Euroschwindel Griechenlands war. Und was den Herrn Barroso betrifft, so hat er in seiner Zeit als Ministerpräsident Portugals die Schulden seines Landes zu Rekordhöhen geführt. Und diese "seriösen" Herren bestimmen nun über das (Un)wohl der Griechen bzw. der Europäer. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.....

Antworten Antworten Gast: Sachs+Goldmann
27.07.2012 13:56
0 0

Re: Re: 2200..

Giannis Stournaras
ist wie Draghi + Monti ein Goldmann + Sachs Mann ? Woher haben Sie diese Info ?

Re: 2200..

Das ist die Maximalpension!

Trifft also die Top-Angestellten, Politiker...


Gast: HelleOlga
27.07.2012 09:21
11 0

Maximalpension von 2200 Euro

Das wär doch was für Österreich.

Dann wäre unser Budgetdefizit baldigst saniert.

Zwangsmitglieder der ASVG/GSVG bekommen jetzt schon nicht viel mehr an Maximalpension (nur einige wenige Prozente der Zwangsmitglieder bekommen diese), nur die Beamten bekommen im DURCHSCHNITT (!) rund 3000,- pro Monat.

Das sind die Schweinereien, die in Ö vorherrschen und für die der Steuerzahler/sog. Mittelstand aufkommen darf !!!

Re: Maximalpension von 2200 Euro

Der nächste logische Schritt wäre gleich eine "Grundsicherung" einzuführen, auf die jeder, jederzeit, unabhängig vom Alter anspruch hat.

Damit ist sichergestellt, dass niemand erfriert, verhungert, etc.

Der Rest ist Eigenverantwortung. Vorher müssten aber jene Generationen, die ihren Wohlstand auf Schulden aufgebaut haben, noch die Verantwortung für die Rückzahlung/Eliminierung dieser übernehme, sonst kann kein neues System funktionieren (zu viele Altlasten).

Erklären wir den Planeten für bankrott. Danach fangen wir mit neuem, 100% wertgesicherten (nich manipulierbarem, schuldenfreiem) Geld 3.0 neu an.

Was hätten wir zu verlieren, ausser virtuelles Geld, das nur aus bedruckten Zetteln, Blechstücken und Zahlen in Computersystemen besteht.

Die realen (=relevanten) Ressourcen wären davon nicht betroffen.

Gast: mindestpensi
27.07.2012 09:20
14 0

Sind die WAHNSINNIG?

Das liegt über der österreichischen ASVG-HÖCHSTPENSION!!!

Wir werden bald nur mehr eine Volkspension in Höhe der Mindestsicherung haben, aber den Griechen finanzieren wir den LUXUS!!!

Re: Sind die WAHNSINNIG?

völlig richtig! und als SVA versicherter hat man immer einen selbstbehalt von 20%! eine Frechheit das sich Griechenland das so lange geleistet hat!!!

Maximalpension von 2200 Euro

Sollten wir bei uns auch einführen, aber das wirds nicht spielen für unsere "armen" Politiker.

Gast: ASVG-Sklave
27.07.2012 09:15
6 0

die immer neuere Pläne, die nicht halten

Ziel der immer neueren Pläne der Griechen sind nicht Griechenland auf Vordermann zu bringen, sondern das Geld aus der EU nach Athen weiterfließt. Denn wenn ein Plan nicht eingehalten werden kann, warum soll ein neuer Plan einhaltbar sein? Es ist immer wider dieselbe Ritual: Sparauflage nicht erfüllt->kein Geld aus EU. Dann neuer Plan, ok, 100 Mrd € kommen. Somit werden die Bürger der €-Länder letzte Hemd ausgezogen. Hingegen bunken die Griechen ihr Geld in der Schweiz.

Gast: Zumaltengriechen
27.07.2012 09:14
5 1

Sein Leben lang gehackelt und eingezahlt und

..und dafür gibt es dann nur mehr eine lächerliche Mindestpenson? Das ist ein kommunistisches, leistungsfeindliches Modell. Unfassbar wie weit Europa sich in Richtung von ehemaligen Oststaaten wie DDR bewegt.


Gast: gutetipps
27.07.2012 09:07
8 0

nach medienangaben liegen bis 600 mrd.euro von reichen griechen in der schweiz?- die vermögenden griechen zahlen keine steuern usw.

die sozialisten haben das ganze land korrumpiert und nun werden die pensionen der bevölkerung massiv gekürzt. massive altersarmut bei der bevölkerung wird nun in europa ein echtes problem. die sozialistischen politiker in ganz europa haben keine hemmungen mehr, die arbeitenden völker für die banken, spekulanten und reichen zahlen und bluten zu lassen. die reden alle mit gepaltener zunge. und von den bilderbergern bekommen sie ihre tipps.

8 0

und wann....

treten die Griechen aus der Planungs- in die Umsetzungsphase ???

Re: und wann....

... nicht so schnell!!

... Die Griechen planen zur Zeit erst mal die Planungsphase....

... Und wenn sie dann einen Plan haben, kommt die Planung der Umsetzungsphase...

... dazwischen schnell noch ein paar Mrd. von der EU zum "Drüberstreuen" ...

... und danach der Staatsbankrott!!

Gast: gegenAbeamteundanderetaugenichtse
27.07.2012 08:58
5 0

sehr gut! Auch bei uns!

Maximalpension € 2.200- Wer bei diesem ausreichenden Betrag verliert, hätte sich zeitgerecht etwas weglegen sollen.

Das Perpetuum mobile der Rettungsmaßnahmen

Vereinbarung von Reformen bis ...
Danach, nicht eingehalten, ....
Neue Vereinbarung von Reformen bis ...
Danach, nicht eingehalten, ...
Neue Vereinbarung von Reformen bis ...
..........

Zwischendurch Einschnitte bei den "kleinsten Mitläufern" des Konsumvereins fremden Geldes. Das ganze gepaart mit Selbstüberschätzung (Austritt GR ist Selbstmord der EURO-Zone). Kombiniert mit der freundlichen Unterstützung dieses Irrwitzes durch Hrn. Barroso, nämlich mit seiner Aussage, man kann GR nur helfen, wenn es in der EURO-Zone bleibt.

Ich fürchte, Vertreter der Banken und "Zocker" werden bei öffentlichen Auftritten nicht mehr lange ihre Lachkrämpfe verbergen können.

Ich fürchte, Vertreter der Banken und "Zocker" werden bei öffentlichen Auftritten nicht mehr lange ihre Lachkrämpfe verbergen können. aßnahmen

... ich fürchte eher dass bei öffentlichen Auftritten für die werten Banker, Politiker und "Zocker" diese bald ein gepanzertes "Papamobil" brauchen werden... das Volk (wir) wird nicht mehr lange tatenlos zusehen....

Die Polarisierung ist den Medien wirklich gelungen

dabei hätte es genauso gut als erstes uns treffen können. Wird auch noch, und die Einschnitte beim ".Wenn-du-nicht-krank-bist-bist-du-dumm"-Krankenkassensystem werden wir auch noch bekommen, keine Angst.

Gast: Halbwissen
27.07.2012 08:43
0 0

Aber sie haben ja eingezahlt !

Zumindest virtuell !
So wie unsere Pensionisten !
Und natürlich auch virtuell mit 10 Prozent verzinst !

Gar nix habens, ausser ihre Nachkommen versklavt !

1 0

Leere Versprechen!

Schon wieder leere Versprechen, wenn nicht sogar bewußte Täuschungen um an die Gelder zu kommen.

Wie alle anderen Sparmaßnahmen wird auch diese nicht umgestzt werden, aber wir werden trotzdem zahlen, frei nach dem Motto der Wille steht für die Tat.

Hartes Sparprogramm

Na, sehr hart ist dieses "Sparprogramm"!! Rentner in Rumaenien und Bulgarien bekommen hoechstens (wenn Akademiker) um die 400- 500 Euro. Aber die Griechen, die offensichtlich die verhaeltnismaessig selbe Wirtschaftsleistung ( wenn nicht geringer) wie die anderen EU Balkanlaender vorweisen, werden immer wieder vorgezogen und gelobt.

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