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Berlin und Paris wollen "alles tun", um Euro zu schützen

27.07.2012 | 17:17 |   (DiePresse.com)

Merkel und Hollande kündigten an, mit vollem Einsatz für die Eurozone zu kämpfen. Vieles deutet auf eine neue Rettungsaktion hin. Einem Bericht zufolge könnte der Rettungsfonds mit einer Banklizenz ausgestattet werden.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Francois Hollande wollen mit vollem Einsatz die Gefahren für die Eurozone abwehren. "Deutschland und Frankreich sind der Integrität der Eurozone zutiefst verpflichtet. Sie sind entschlossen, alles zu tun, um die Eurozone zu schützen", hieß es in einer am Freitag in Berlin verbreiteten Erklärung Merkels und Hollandes. Alle Mitgliedstaaten und auch die europäischen Institutionen müssten dafür allerdings ihre Verpflichtungen einhalten. Die Kanzlerin hatte von ihrem Urlaubsort in Südtirol aus mit Hollande telefoniert. Die Märkte reagierten positiv auf das Bekenntnis zum Euro: Die Gemeinschaftswährung stieg auf ein Drei-Wochen-Hoch von 1,2343 Dollar.

Draghi will "alles Erforderliche" für Euro tun

Bereits am Donnerstag hatte EZB-Präsident Mario Draghi mit einer ähnlichen Ansage die Finanzmärkte positiv gestimmt. Er sagte in London, die Zentralbank werde innerhalb ihres Mandats "alles Erforderliche" tun, um den Euro zu erhalten. Er fügte hinzu: "Und glauben Sie mir, das wird ausreichen" (>>>mehr dazu).

Die jüngsten Aussagen haben zu heftigen Spekulationen geführt: Die Europäische Zentralbank bereite ein Eingreifen an den Märkten zusammen mit den EU-Staaten vor, schrieb etwa die französische Tageszeitung "Le Monde" unter Berufung auf mehrere Quellen. Es soll ein "abgestimmter Plan" zwischen der EZB und den Staaten in Arbeit sein. Ziel sei es, gegen steigenden Zinsen für spanische und italienische Staatsanleihen vorzugehen.

Staatsanleihenkauf durch Rettungsfonds

Dem Bericht zufolge soll in einer ersten Phase der Euro-Rettungsfonds EFSF oder dessen Nachfolger ESM aktiviert werden. Dabei gehe es darum, Staatsanleihen von Spanien oder Italien auf dem Primärmarkt aufzukaufen, damit sich die Staaten zu erträglichen Zinssätzen finanzieren können. Zugleich würde die EZB ihr Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt wieder starten - also auf dem Markt, auf dem bereits ausgegebene Schuldtitel gehandelt werden.

"Die EZB wird nicht ohne die Regierungen vorangehen: Sie wird tätig werden, wenn sie bereit sind, ihre Rettungsfonds zu aktivieren", sagte ein europäischer Vertreter laut "Le Monde". Es gibt aber noch ein Hindernis: Spanien muss dazu um Hilfe aus den europäischen Fonds bitten, was die Regierung in Madrid wegen der damit einhergehenden Sparauflagen bisher abgelehnt hat. Ein Zwischenprogramm mit erleichterten Auflagen könnte für Spanien in Erwägung gezogen werden, berichtete "Le Monde" unter Berufung auf Kreise in Brüssel.

"Praktisch unversiegbare Geldquelle"

In einem zweiten Schritt könnte das Eingreifen der EZB und der Staaten spektakulärer ausfallen. Dabei könnte es darum gehen, den Rettungsfonds direkt eine Banklizenz zu verleihen. Sie könnten dann mit einer Art EZB-Garantie ihre Schlagkraft erhöhen. Damit hätten die Krisenstaaten laut "Le Monde" eine "praktisch unversiegbare Geldquelle". In Deutschland und anderen EU-Staaten würde damit aber das Tabu gebrochen, demzufolge die EZB nicht direkt die Staaten finanzieren darf.

Die EZB hatte erstmals im Mai 2010 Staatsanleihen schlingernder Euro-Länder aufgekauft, um die Eurozone zu stützen. Kritiker lehnen ein solches Vorgehen jedoch als eine Art der Staatsfinanzierung ab, die der EZB verboten ist.

Kritik von deutscher Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank hatte sich stets dagegen ausgesprochen. Sie warnte am Freitag außerdem davor, den Rettungsschirm mit einer Banklizenz auszustatten. Dies wäre faktisch eine Staatsfinanzierung durch die Notenpresse und "ein fataler Weg". Anders sähe es aus, wenn der EFSF Staatsanleihen von Schuldenländern aufkaufen würde. Dies wäre weniger problematisch als ein Eingreifen der EZB.

(APA/Reuters/AFP)

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139 Kommentare

Re: Re: Das ist eine gefährliche Drohung!

Ach ja - die üblichen Verdächtigen, die den Medien vom Parteisekretariat vorgegeben und Ihnen dann eingetrichtert wurden.

Merken Sie denn nicht, dass diese "Schuldigen" nur von den tatsächlichen Verursachern der Krise ablenken sollen? Unfähige, gierige und korrupte Regierungen, denen jegliches Verantworungsgefühl abhanden gekommen ist.

So kommen wir nicht weiter!

Re: Welches Messer hält man der Merkel an die Kehle?

Die SPD?

Scherz beiseite. Zumindest in den deutschen Medien geistert dazu noch immer eine "bestehende Verflichtung Deutschlands", speziell gegenüber Frankreich, für dessen Zustimmung zur deutschen Wiedervereingung, herum. Die wurde, so zwischen manchen Zeilen, auch schon zum EURO-Beitritt Deutschlands eingefordert.

Antworten Antworten Gast: Guckst du
28.07.2012 14:52
4 0

Re: Re: Welches Messer hält man der Merkel an die Kehle?

Die Verpflichtung "geistert" nicht herum, die ist Fakt.
Frankreich hatte Angst vor einem zu starken Deutschland. Nur: Das wäre aber trotzdem auch für Frankreich wesentlich besser gewesen, als die Einführung des Euro ohne Wenn und Aber und für Hinz und Kunz. Dann wäre Deutschland wenigstens noch eine feste Burg im Währungskrieg geblieben. So wie es aber jetzt aussieht, werden alle hinweggefegt.
Die haben aus der Geschichte überhaupt nichts gelernt über das Herzstück Europas: Ging es nämlich Deutschland gut, ging es auch den anderen gut. Ging es Deutschland schlecht, ging es auch den anderen schlecht. Und die letzten Extremfälle: Gab es mit Deutschland Krieg, hatten alle Krieg. Die alten Politiker nach 1945 haben das noch gewusst und danach gehandelt. Die jetzige Politikergeneration scheint entweder die Vergangenheit nicht zu kennen, oder, wenn ja, aus ihr nichts gelernt zu haben. Sie sind gerade dabei die Gegenwart zu versenken. Aus reinem Egoismus und naiver Nabelguckerei.

Antworten Gast: Freisinn
28.07.2012 13:08
1 0

Re: Das ist eine gefährliche Drohung!

Ja das ist die grosse Frage: wer zieht an den Strippen dieser Marionette. Ein paar Ideen hätte ich schon.....

Die sollten sich gefälligst um ihre Völker kümmern

und nicht um bunt bedruckte und völlig wertlose Papierfetzen.

3 0

Draghi will "alles Erforderliche" für Euro tun

So? Hat er aus seiner Privatschatulle die ganzen Billionen gezaubert, mit denen er die Schulden tilgt? Oder redet er halt so vor sich hin und glaubt man kann mit neuen Schulden immer wieder die gerade fälligen tilgen. So eine Art perpetuum mobile der Finanzwirtschaft!

Eine gesunde Wirtschaft schaut, daß sich Leistung und Geld die Waage halten. Davon entfernen wir uns immer mehr, denn ein paar Spielernaturen bilden sich partout ein, daß man am besten und am bequemsten Geld mit Geld verdient und so entstanden eben diese berühmten Blasen, von denen dauernd geredet wird und eigentlich keiner weiß was los ist und vor allem keiner sich traut diesen Unfug abzustellen, denn dahinter stehen eben die einflußreichsten Leute der Welt! Daher begnügt man sich mit den Hinweisen: "Daß da alle Länder mitspielen müßten und das tut es halt nicht! u.ä.!"

Das Dillema der Geldvermehrer ist derzeit nur, daß vorige Methoden heute nicht anwendbar sind. Die gingen so, daß man in einem Land Werte verkaufte und den Erlös dann in einem anderen Land mit sicherem Geld anlegte. Danach schaute man daß das Ursprungsland zugrunde gerichtet wird und deren Währung nichts mehr wert ist. So konnte man dann mit dem gesicherten Geld dort wieder neu anfangen und weitaus mehr damit kaufen, als man vorher damit erstehen hätte können. Nur in welches Land soll man sein Geld bringen und wie ruiniert man die anderen Länder, die dann wieder "Zielobjekte" sind? Bin neugierig wie diese "Supergenies" diese Frage lösen!

Gast: INDECT
28.07.2012 11:43
4 0

Dafür hat man Geld


http://de.wikipedia.org/wiki/INDECT

Warum macht Österreich da mit?
Unheimlich, und es wird nicht darüber berichtet.

Oder ist mir was entgangen?

Gast: DI
28.07.2012 11:04
1 0

Alles tun? Sieht aber nicht so aus

Wenn die beiden es ernst meinen, in Frankreich das Pensionsalter wieder raufsetzen und GR und Co rauswerfen.

Gast: machmuss verschiebnix
28.07.2012 11:02
1 0

Paris will alles tun, um Deutschland klein zu kriegen, Berlin läßt sich erpressen !


Gast: Mit Fleischwolfs Präzision
28.07.2012 10:53
4 0

Was genau

ist denn das (offizielle) Ziel?
Ich meine, was konkret soll "am Ende dabei heraus kommen"?
Wie definiert sich das Ergebnis "der Euro ist gerettet".

Die Kritik, die zu lesen sein wird, ist heute schon bekannt oder gar selbst geschrieben: "Operation gelungen, Patient tot!".

Gast: Schweinchen Schlau
28.07.2012 10:40
5 0

Wo bleibt die Logik?

Ich kann das einfach nicht verstehen. Wieso kann der Euro nur weiterbestehen, wenn dieser griechische Klotz am Bein mitgeschleppt wird, aber ohne diesen Klotz geht der Euro den Bach hinunter?
Diese Logik geht mir nicht ein.

Antworten Gast: das ist schnell beantwortet
28.07.2012 12:31
1 0

Re: Wo bleibt die Logik?

der us diktator hat es so bestimmt , beim letzten treffen in camp david wo merkel und hollande bei ihren herrn antraten hat dieser befohlen die griechen weiterhin und unendlich lang mitzuschleppen und allen europäischen bürgern damit ihre erhaltungspflicht aufgetagen....na ja us diktator ( momentan der leibe onkel obama ) ist eigentlich übertrieben denn dieser mann ist ja nur eine marionette ( pupperl am faden ) der us großindustrie der pharma konglomorate und der rothschilds ( die vorn ganz weg ) waren es doch diese welche den euro schon geplant haben lange bevor der europäische bürger noch etwas davon mitkriegte....

Gast: Slatkostanko
28.07.2012 09:59
5 0

Wie ist denn das?

Wenn ich jetzt über staatliche Hilfen mit meinem Steuergeld meiner Bank helfe, wird dann der Betrag von meinem laufenden Kredit getilgt? Den sonst zahle ich ja zweimal und das will ich nicht.

An wen muss ich den meinen Antrag stellen? Geht der direkt an den Werner, oder doch an die Mary? An den Spindelegger wird er wohl nicht gehen, denn der träumt ja von warmen Eislutschern.
Also wer bekommt den nun meinen Antrag?

Führt die weitere Vergemeinschaftung der Schulden zur Pleite Deutschlands und Österreichs?

Die Ratingagentur Egan Jones hält mittlerweile eine Pleite Deutschlands für den Fall, dass die Vergemeinschaftung der Schulden fortgesetzt wird für möglich.

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/475558_milliardengrab_eurorettung.html

Antworten Gast: Schweinchen Schlau
28.07.2012 10:42
0 0

Re: Führt die weitere Vergemeinschaftung der Schulden zur Pleite Deutschlands und Österreichs?

Wie kann es sein, dass Griechenland mit 2% Bevölkerung völlig ungeniert über Jahre so viele Schulden anhäuft, dass die ganze EU daran zugrunde geht?

Gast: Schluss mit Casino
28.07.2012 09:45
4 0

Versuchskaninchen


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/07/27/iwf-vertreter-hielten-griechenland-paket-von-anfang-an-fuer-unmoeglich/

Langsam hat man den Eindruck, ein paar Irre benützen Europa als Versuchskaninchen. Jeden Tag reiten sie uns tiefer in die shice.

Lösung nicht in Sicht.

Antworten Gast: Schweinchen Schlau
28.07.2012 10:43
2 0

Re: Versuchskaninchen

Jeden Tag retten sie uns tiefer in die ...

6 1

Kommunistischer Schulterschluß

Weit haben wir's gebracht.

Gast: Novaris
28.07.2012 09:09
11 0

Der Weg ins Desaster

Frau Merkel und Herr Hollande sind sich "einig"
und das heißt : Sozialismus !!
Vom Fiskalpakt wird schon nicht mehr oder nur noch sehr schwach geredet.
Es bleibt die Schuldenunion mit den bevorzugten Werkzeugen :
ESM mit Banklizenz und die EZB.
Zunächst wird das gedruckte Geld im Finanzkreislauf "geparkt" sein aber später voll in den realen Geldkreislauf einfliessen --- mit der Hyperinflation.
Der unumkehrbare Weg zum Desaster ist beschritten ---- zum Ende des EURO und der EU.
Es wird letztendlich zur Rückkehr der Nationalwährungen kommen und hoffentlich nicht zu den politischen Verhältnissen in Europa vor den Weltkriegen.

Gast: Alan
28.07.2012 08:53
2 0

Deutschland-Frankreich

Dieses Foto (Bild) sagt mehr als 1000 Worte!

Antworten Gast: Bremsklötzeentferner
28.07.2012 15:45
0 0

Re: Deutschland-Frankreich

1. Gebot in der Politik: "Du sollst dich nicht täuschen lassen."

Antworten Gast: DeFr
28.07.2012 14:59
0 0

Re: Deutschland-Frankreich

Es gibt hunderte Fotos. Die Zeitungen wählen dann immer eines aus, von dem sie denken, dass das am besten passen würde. Ich glaube jedoch, dass sie diesmal daneben gegriffen haben. So ratlos sind Deutschland und Frankreich nicht. Ganz im Gegenteil wissen die ganz genau was sie tun (müssen) und stehen nach wie vor in bestem Einvernehmen.

Re: Dieses Foto (Bild) sagt mehr als 1000 Worte!

Sieger sehen anders aus.

Antworten Gast: Novaris
28.07.2012 09:24
4 1

Re: Deutschland-Frankreich

Richtig !
Herr Hollande "denkt" und Frau Merkel weiß es : Wir haben Deutschland so konsequent in den EURO, seine Institutionen und die EU "eingebunden",
dass D sich unserem Willen fügen muß.
Prof. Dr. Carlo Schmid sagte zum Schluß seiner Rede zum "Grundgesetz für die Bundesrepublik" vor dem Parlamentarischen Rat 1948 :
"Ein geeintes demokratisches Deutschland, das seinen Sitz im Rate der Völker hat, wird ein besserer Garant des Friedens und Wohlfahrt Europas sein als ein Deutschland, das man angeschmiedet hält wie einen bissigen Kettenhund!"
Es hat sich seither n i c h t s geändert.
Deutschland hat 67 Jahre nach Ende des WKII keinen Friedensvertrag, es herrscht nur ein Waffenstillstand, und ist im Rat der Völker, der UNO, nach wie vor Feindstaat nach den Artikeln 53/107 der UN-Charta.
Das Land ist immer noch "wie ein bissiger Hund" angekettet !!!!!!!

Gast: Middle
28.07.2012 08:41
11 0

"alles tun", um Euro zu schützen

klingt irgendwie voll bekloppt! Früher schützte man Menschen, Kinder, Werte.... Heute schützt man eine linke Zwangseinheitswährung, unter der es europ. Völkern immer schlechter geht. Warum?? Was für eine Absicht verfolgt man??

Gast: Besucher
28.07.2012 07:43
2 2

Gast

Ich verlasse mich voll und ganz auf Frankreich und Deutschland. Diese beiden Länder werden uns schützen und retten. Wie gut, dass es diese Länder gibt, weil wir wären zu dumm dazu.

Antworten Gast: Schweinchen Schlau
28.07.2012 10:45
0 0

Re: Gast

Vielleicht nicht zu dumm, aber auf jeden Fall zu machtlos.

Antworten Antworten Gast: Guckst du
28.07.2012 14:55
0 0

Re: Re: Gast

Vielleicht auch nicht machtlos, aber zu schwach bei all der Zerstrittenheit.
Und zu vergessen ist auch nicht: Deutschland und Frankreich erwirtschaften gemeinsam 5ß% des europäischen BIP.

Bei Fortsetzen des derzeitigen Kurses der Vergemeinschaftung der Schulden

hält Ratingagentur Egan Morgan mittlerweile auch eine Pleite Deutschlands für möglich. Griechenland verlangt einen 2. Schuldenschnitt. Spanien braucht bis zu 300 Mrd. Euro und auch Italien ist bereits auf Warteposition für Geld.

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/milliardengrab-eurorettung-d228001.html

Zuerst sollte jeder Krisenstaat selber

einmal ernsthaft versuchen, Geld aufzutreiben. Es kann nicht sein, dass der österreichische Durchschnittsbürger wegen dem ESM für zB Madrid mehr leiden muss als ein spanischer Wohlhabender - bevor ganz Europa für einen Pleite-Staat durch Zwangsanleihen haftet, sollten lieber einmal diese ihr Vermögen auf diese Weise verlieren; schließlich hätten sie - auch begünstigt durch ihr Geld - auf die Geschicke ihres Landes Einfluss nehmen, also zB Verschuldungsexzesse vermeiden können; wir werden uns doch wohl nicht schröpfen lassen, damit uns dann die Bunga-Bunga-Parties feiernden Berlusconis dieser Welt auslachen können.

5 0

Was hat Geld drucken

mit kämpfen und beschützen zu tun?, die Beiden bringen in ihrem Eifer die Begriffe durcheinander.


Antworten Antworten Gast: Crash des nicht gedeckten Papiergeldes?
28.07.2012 10:15
3 0

Re: Good bye Europe

Danke für die interessanten Links.
Anscheinend bahnt sich wirklich etwas an.

Gast: Never fear –
28.07.2012 03:43
1 0

blow'em away!

http://www.youtube.com/watch?v=0aFKgi5D6eU&feature=player_embedded#!

So – too long trailed behind
You’re sick of being kind!
To all those suckers in your way
Never fear – blow’em away!

Re: blow'em away!

Good Song


Gast: speibender regenbogen
28.07.2012 02:30
2 0

alles werden sie tun, um diese mißgeburt am röcheln zu halten.

sogar der untergang europas ist kein argument, um den €rror zu erhalten. koste es, was es wolle, der €rror muß bleiben! auch wenn wir hinterher hunderte von diesen miesen €rrors für einen dollar zahlen müssen, wurscht, hauptsache die ideologische mißgeburt bleibt uns erhalten!

jeder, der geld hat, sollte europa verlassen. jeder, der irgendwo schulden hat (yen, franken, dollar...), sollte diese in €rror umtauschen und diese dann erhöhen und auf die pleite warten, bis seine schulden nichts mehr wert sind.

und eine investition in sachen laternen masten (entwicklung, produktion, handel) lohnt sich sicher! wir werden dereinst einen mangel an selbigen haben! *sfg*

nichts koennen sie tun, diese keynesianer, ausser noch mehr geld drucken

ein problem, dass durch zuviel schulden und regulierungen geschaffen wurde kann man nicht mit noch mehr schulden und regulierungen bekaempfen


Re: nichts koennen sie tun, diese keynesianer, ausser noch mehr geld drucken

Das Kernproblem ist an einer vereinfachten Gegenüberstellung leicht zu erkennen:

Eine Firma macht (normalerweise) Schulden um in etwas zu investieren, von dessem Gewinn man den Kredit plus Zinsen bezahlen kann.

Ein Staat macht Schulden hauptsächlich deswegen, weil seine Einnahmen nicht zur Bezahlung der täglichen Ausgaben ausreichen. Und damit wurden Staatsschulden nicht zu einer "Einmal-Aktion", sondern zu einem Dauerzustand, mit stetig steigenden Schuldenbergen.

Und sebst mit noch so vielen theoretischen Ansätzen diesem Dauerzustand ein Leben ohne Ende zu ermöglichen, die bisherige Geschichte zeigt, dass das in der Praxis nicht möglich sein wird.

Daher bleibt nur mehr die Frage, kriegt man selbst "die Kurve", mit geringeren Einschnitten, oder macht man weiter bis zum bitteren Ende für alle?

1 0

Was schlagen sie für eine Lösung vor?

Was schlagen sie für eine Lösung vor?
Denn ich habe diesen Groll von einem höheren Altstaatsbeamten heute schon einmal gehört. Zusammen mit den Meinungsäußerungen: "Das haben wir von den Amis übernommen, die noch viel mehr am Ende stehen, als wir" "nur die Chinesen haben Zukunft."
"Die extrem niedrigen Zinsen sind Betrug, der ehrlich wirtschaftlich gut haushaltende Sparer kommt nicht mehr zum gerechten Lohn aus seinem Ersparten durch üppige Zinsen jährlich" "Österreich ist leider nicht so wirtschaftlich, wie Deutschland mit den 1 € Jobs wir müssen härter gegen Leute im Krankenstand vorgehen"

Ich weiß, dass er selbst in seinem Leben 2 Jahre auf Kur und oft krank war und mit 55 in Frühpension gegangen ist. (Wirklich aber alles ehrlich durch schwerere Krankheit bedingt und nicht durch Faulheit) In denke mir, er hat nur Angst vor Entwertung seines hübschen Vermögens, das ich auf 750.000€ einschätze. Er hat Angst dieses Vermögen zu verlieren, das verstehe ich. Was ich nicht verstehe, ist dass aus dieser Angst keine Logik folgt. Wollen wir die Staatsschulden entlasten oder nicht? Wollen wir Europa gegen die Wand fahren oder nicht? Wollen wir einen weltweiten Kollaps des Finanzsystems riskieren oder nicht? Wollen wir weniger Sozialstaat als ein moderater Republikaner wie Schwarzenegger z.B. oder nicht? Wollen wir wieder viele fette Zinsen aus totem Kapital oder wollen wir die Schulden für die nächsten Generationen zumindest ins Gleichgewicht bringen?

Re: Was schlagen sie für eine Lösung vor?

Voraussetzung ist in jedem Fall eine Revision der Lissaboner Verträge was Schuldenbremsen verankert in den Verfassungen in allen €-Ländern bedingt. Wenn man der Krise etwas positives abgewinnen will so ist es der Druck die Reform unmittelbar umzusetzen. Andernfalls wäre es wohl in Jahrzehnten nicht zu schaffen.

Re: Was schlagen sie für eine Lösung vor?

schlage die implementierung eines systems vor, dass sich freie marktwirtschaft nennt.
dabei braucht man nichtmal eine zentralbank!


2 0

Re: Re: Was schlagen sie für eine Lösung vor?

Wie frei ist die? Ganz frei wohl kaum, weil dann ich kann den Markt aufkaufen, Monopole bilden, bestechen, nötigen, erpressen, drohen, ...

Re: Re: Re: Was schlagen sie für eine Lösung vor?

monopole bilden sich hauptsaechlich aufgrund von staatsinterventionen. in einem freien markt kommt es zu keiner monopolbildung, weil durch die preisfunktion es automatisch zu einem mehr an anbieter kommt sobald der preis eine gewisse hoehe erreicht.

wenn jedoch der anbieter einen schutz durch den staat geniesst, zb durch das patentamt, dann wird dieses marktsegment abgeriegelt und es entsteht ein angebotsmonopol - dass es nicht gaebe wenn der staat nicht intervenieren wuerde und soetwas wie patente erlauben wuerde.

es braucht natuerlich ein minimum an staat, um "recht & ordnung" aufrecht zu erhalten. aber die frage ist "wieviel staat" braucht ein volk? zum glueck muessen wir dieses rad nicht erfinden, die gruendervaeter der vereinigten staaten von amerika haben sich schon vor ein paar hundert jahren darueber gedanken gemacht und es in der verfassung der vereinigten staaten niedergeschrieben. insbesondere in den "articles of confederation" artikel 1, sektion 8 steht, was fuer grundaufgaben der staat hat.

das koennte man sehr gut auch als vorlage fuer andere staaten hernehmen - die ersten paar hundert jahre, wo man sich an die verfassung noch gehalten hat, hat es auch relativ gut funktoniert.

Beruhigte Märkte - dann sind wir alle Gewinnerin

Märkte sind heute sensibel, so wie ein Hochleistungsstethoskop mit 16 000 Hz. Die Märkte beobachten heute noch feinfühliger, noch viel penibler und noch viel umfassender die Vorgaben der Leaderships und dessen Auswirkungen.

Vom Leadership hängt es schlussendlich ab, ob ein Markt erfolgreich sein kann, oder eben nicht. Sein oder nicht Sein, entscheidet sich in dieser Phase.

Die Märktemacherinnen haben viel Vertrauen und vor allem viel Zeit mit Know-How in einer Markt gesetzt. Wer will schon unnötig mit falsche Entscheidungen Zeit und Geld leichtfertig verlieren? Könnten Sie damit leben? Erfolgreiche Märktemacherinnen setzten deswegen auf die Tages und Stunden aktuelle Information.

Diese Informationen werden eingehend überprüft, dokumentiert, analysiert und notfalls Diskutiert um daraus die richtigen Schlüsse für die Markt zu setzten.

Denn ein Deal zwischen einem Headqoter und dem Käufer kann schnell platzen, wenn durch Paris und Berlin nicht die richtigen Signale ausgesendet werden. "Wir warten ab, der Deal ist uns zu heiß", ist immer wieder zu hören, wenn die Markt verunsichert ist.

Gerade in dieser schnell Lebigen Zeit, ist Unsicherheit schnell herbeigerufen. Teilweise aus Überforderung und den vielen Überstunden.

Gerade deswegen, sind die Worte Berlins und Paris die richtigen. Die Märktemacherin ist nun wieder beruhigt. Jetzt steht einem erfolgreichen Markt nichts mehr im Wege.

Re: Beruhigte Märkte - dann sind wir alle Gewinnerin

Boooooooooooring!

Gast: kpax
28.07.2012 00:54
0 0

Berlin und Paris wollen "alles tun", um Euro zu schützen

Dann wäre das Erste, was zu tun ist, Griechenland & Co rauszuwerfen.

was soll dieser Artikel schon wieder?

null hintergrundinfo, null investigative Kritik, einfach ein aneinanderreihen von Meldungen, die ich auch in 'heute' lesen kann.
Sorry, aber ab heute lese ich heute (auch wegen vieler anderer 'Artikel'). die ist wenigstens nicht nur umsonst, sondern auch gratis.
ich erwarte mehr!!

3-Wochen-Hoch


Superkennzahl. Man sollte an Politiker UND JOURNALISTEN den Autoaufkleber "don't follow me, I'm lost too" verteilen. Verpflichtend.

Der "Club-Med", allen voran Frankreich


will zuerst Deutschland totmelken und dann die restliche EU. Ihr Pech, dass da nicht mehr viel zu melken ist.

Freunde genießt die Krise, alles danach wird fürchterlich.

Aha, ein Sozi und eine Ex-Stasi-Mitarbeiterin...


....wollen den Euro retten.

Ist der eine nicht der, dessen Land am Abgrund steht und der nichmal in der Lage ist den Streit seiner Ex mit der Lebensgefährtin zu schlichten?

Und die andere, ist doch die, die ihr Land mit Haftungen so zugedeckt hat, daß es auch nur mehr eine Frage der Zeit ist, wielange das noch gutgeht.

Also:

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