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Erste-Chef Treichl rät Tschechien vom Euro ab

02.08.2012 | 10:50 |   (DiePresse.com)

In einem Interview empfiehlt Treichl, vorerst nicht den Euro einzuführen: "Niemand weiß, was mit Spanien und mit der Eurozone geschieht".

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Tschechien sollte sich nach Auffassung von ErsteGroup-Chef Andreas Treichl mit dem Beitritt zur Eurozone Zeit lassen. Auf die Frage der tschechischen Wirtschafts-Tageszeitung "Hospodarske noviny", ob Tschechien außerhalb der Eurozone bleiben sollte, antwortete Treichl: "Ich mag diese Frage nicht. Aber ich sage es Ihnen. Leider für Europa heißt die Antwort Ja".

"Der Euro ist ein Projekt, das die Wirtschaftsentwicklung in einzelnen Ländern hätte annähern sollen. In den letzten drei, vier Jahren sieht man jedoch eher, wie die einzelnen Länder der Eurozone sich voneinander entfernen. Falls diese Entwicklung andauert, tretet nicht der Eurozone bei", wird Treichl zitiert. Tschechien sei jetzt in einer vorteilhaften Situation, weil es eine eigene Währung und eine unabhängige Währungspolitik habe, so der Erste-Chef. Auch wenn das von den Problemen der Eurozone nicht unberührt bleibe, sei die eigene Währung doch von Vorteil, daher sollte sich Tschechien davon nicht trennen.

"Niemand weiß, was mit Spanien und mit der Eurozone geschieht", so Treichl, "alle suchen Stabilität und eine Chance für Wachstum". Diese könne man gerade in Tschechien finden. Das Land habe eine vorteilhafte geographische Lage in Mitteleuropa, also in der Reichweite der westeuropäischen Märkte, allerdings habe es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nicht zu hohe Schulden und gelinge es ihm, die Budgetdefizite abzubauen, so der Erste-Chef.

(APA)

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39 Kommentare
 
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Gast: Kerbels Schwarzenberg
02.08.2012 20:26
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Pressefoto outet falschen Fuffzger mit Pokerface?

Offensichtlich hat er sein Finanzvermögen längst in Tschechenkronen konvertiert, da die Dollar-Wallstreet den Euro längst sturmreif geschossen hat (vgl. US-Konnex des Erste-Aufsichtsrats).

Würde nämlich die Tschechei seiner Expertise bedürfen, wären sie längst in der Euro-Falle.
Daß sie es nicht ist, zeigt das geldpolitische Einschätzungsvermögen der Tschechen überdeutlich.

Nichteinmal ein Grenzdebiler würde in der jetzigen ESM-Situation noch freiwillig dem Pleite-Euro beitreten. Also weshalb dieser Rat?

Zumindest ein gescheiter Satz für eine Millionengage.


Gast: b754
02.08.2012 18:38
0 1

in einemordentlichen rechtsstaat würde die republik unser geld einklagen und den in die wüste schicken

es muss endlich möglich sein dass solche banken pleite gehen

Gast: Räuber Hotzenplotz
02.08.2012 17:40
0 0

Das demaskierende Photo offenbart mehr als 1000 Worte was von Treichls "Expertise" zu halten ist


Gast: Riese auf tönernen Beinen
02.08.2012 16:39
4 1

Typisch für Heuchler, Wendehälse und Nadelstreif-Bankster

Zuerst wurden wir von der lustig abzockenden Bagage in den Euro getrieben.
Jetzt tun diese schamlosen Abkassierer obergescheit.

Gedroht wurde uns immer angsterzeugend vor Mega-Spekulationen gegen den Schilling.
Wieso gilt plötzlich dieses Argument nicht mehr für die weit schwächere Tschechenkrone?

Man braucht nur in seine Augen sehen................


Erste-Chef Treichl rät Tschechien vom Euro ab.......

......aber uns habt IHR hineingetrieben- THX.

Gast: donso
02.08.2012 16:08
0 0

Die Zukunft der Politik und des Finanzwesens ist Ehrlichkeit.


Antworten Gast: machmuss verschiebnix
02.08.2012 19:31
0 0

Re: Die Zukunft der Politik und des Finanzwesens ist Ehrlichkeit.

..das hieße doch, daß es für beide Sparten keine Zukunft gibt .

Gast: Analyst 829
02.08.2012 16:04
0 0

Erste Bank muss ihren Kuden Gold andrehen, das ist der Wahre Grund für die Aussage!

Bei manchen Aussagen von Treichl könnte man meinen er würde irgend welche Kraftpillen einwerfen. Erste Bank gegen EZB - dass da die aufgeblasene ehemalige Sparkasse, die jetzt als Bank firmiert, den Kürzeren ziehen wird ist jedem, der noch bei Sinnen ist klar.

Natürlich ist es verständlich, dass sich Treichl ärgert, dass die EZB spanische Staatsanleihen kaufen will, wo Treichl die mit hohen Verlusten vor wenigen Monaten verkaufen ließ.

Nur die EZB tut soetwas nicht aus Jux und Tollerei, sondern da sie eigene Analysten hat, die eben der Überzeugung sind, dass gerade Spanien zu hohe Zinsen zahlt und es daher ein gutes Geschäft ist spanische Staatsanleihen zu kaufen. Tut das die EZB und geht der Zinssatz für spanische Staatsanleihen von satten 6,97 % auf mögliche 2 % zurück, so kann sich jeder über den Barwert der alten Anleihen ausrechnen, dass da die EZB etwa 50 % Gewinn macht, da Spanien bei 2 % seine Schulden mit Sicherheit tilgen wird können.

Diese Gewinne der EZB beim Anleihenkauf über das Drücken der Zinsen durch massiven Kauf von spanischen Staatsanleihen, gehen auf Kosten der Nervösen, die mit Kursabschlägen verkauft haben.

Weiters will natürlich Treichl die Unsicherheit schüren, da die Erste Bank für Fonds die Gold bei dem überzogenen Preis ausmustern, den Verkauf übernommen hat. Dazu muss man aber Kunden verunsichern und ängstigen, denn die Empfehlung Gold zu kaufen, ist immer falsch: Steigt der Goldpreis sind Goldminenaktien besser, fällt er ist Gold auch nichts.

Gast: harakiri
02.08.2012 15:43
0 3

kann es sein, es wäre

besser, der Herr Treichl hält den Mund bei solchen Fragen ? Er könnte doch seine Gnädige in Fragen des Opernballs beraten , oder darüber nachdenken, wie er seinen Bonus erhöht, oder sonst irgendwas. Weise seines Kalibers gibt es jede Menge.

Gast: *** Mark Poller ***
02.08.2012 15:42
5 0

Einer der wenigen "Bulls with Balls" in Österreich.


Unsere österreichischen Politiker sind leider, Zitat Treichl, "zu feig und zu blöd", um diesem internationalsozialistischen EURO-Umverteilungsexzess endlich zu stoppen.

Mittlerweile sind es 80 Mrd EUR Haftungssumme für Österreich !!!

Haftungssumme bei Zahlungsausfall der GIPS-Länder, Italiens und Zyperns:

TARGET-Verbindlichkeiten (GIPS-Länder, Italien und Zypern): 41,8 Mrd EUR
EZB-Staatsanleihenkäufe (Stand 20.07.2012): 5,9 Mrd EUR
EU-Hilfe für Griechenland (1. Rettungspaket): 1,6 Mrd EUR
IWF-Hilfe für Griechenland (1. Rettungspaket): 0,3 Mrd EUR
ESM-Kapitaleinlage: 2,2 Mrd EUR
ESM-Garantien: 17,3 Mrd EUR
EFSM (zugesagt an IE, PT): 1,1 Mrd EUR
EFSF (zugesagt an IE, PT, GR): 8,3 Mrd EUR
IWF-Hilfsmittel parallel zu EFSF/EFSM bzw. ESM: 2,2 Mrd EUR
unterproportionale Banknotenausgabe der Krisenländer: -0,7 Mrd EUR

Summe: 79,8 Mrd EUR

(Quelle: Ifo)

"Zu feig und zu blöd":

Danke Werner!
Danke Michael!
Danke Eva!

Man wird sich eurer zu gegebener Zeit erinnern!

Antworten Gast: Analyst 829
02.08.2012 17:24
0 0

Der Euro ist nicht schuld, sondern ineffizienter Einsatz staatlicher Mittel!

Die Haftungen z. B für Griechenland hätte Österreich über die EU genauso eingehen müssen, selbst Großbritannien, das nicht direkt für Griechenland haftet wie Eurozonenländer, haftet indierkt genauso.

Es ist ja auch nicht der Euro schuld an den Problemen Griechenlands, sondern die dortige Korruption, die - man kann es sich schwer vorstellen - noch größer sein soll als in Österreich! Das Problem bei der Korruption in Griechenland war, dass die breite Masse einfach auch bei den Steuern verkürzt, wodurch die Korruption der Oberen nicht direkt aus den Steuereinnahmen bedient werden konnte, sondern Kreditfinanziert werden musste.

Im Prinzip ist eine Währungsabwertung aber genauso eine Lohnkürzung, nur sie ist politisch leichter zu verkaufen, da die dummen Proleten das nicht gleich begreifen. Kürzt man die Löhne hingegen in Euro kommt es sofort zu Aufständen, dabei ist eine Abwertung der Währung viel schlechter als die Kürzung von überzogenen Beamtenlöhnen, die Privatwirtschaft wird durch staatliche Lohnkürzungen nämlich nicht gleich mit geschädigt und muss auch keine Scheingewinnbesteuerung verkraften, wie bei einer Währungsabwertung.

Beispiel: Jetzt sind 340,750 Drachmen 1 Euro
Wertet man nach einer Rückkehr zur Drachme auf 600,000 : 1 ab, dann müssen die Handelsbetriebe 6 Mio. Drachmen einnehmen, damit sie überhaupt nur wieder das kaufen können, was 3.407.500 vorher gekostet hat. Es fallen also Steuern an, wo real nichts verdient wurde. Währungsabwertung ist ungerechter!

Re: Einer der wenigen "Bulls with Balls" in Österreich.

Naja, auf der anderen Seite nimmt er auch Geld vom Steuerzahler - und zwar zu Bedingungen, die die Bank dem Kunden gegenüber nicht akzeptieren würde. Keine Sicherstellungen also.
Dass das eine Bank, die zu 0,75% Kredit bekommt und zu 6% vergeben kann, notwendig hat, wirft auf die Künste des Hrn. T. halt jetzt auch nicht so ein gutes Licht.

Gast: b754
02.08.2012 15:36
0 1

was zahlt die erste dass der ständig in der presse vorkommt und uns mit seinen weisheiten beglückt


Re: was zahlt die erste dass der ständig in der presse vorkommt und uns mit seinen weisheiten beglückt

Gute Frage. Vielleicht ist´s auch, weil er eine Art hat, die die Leute ein bisserl provoziert. Gelle? ;-)

Antworten Antworten Gast: b754
02.08.2012 17:19
0 0

Re: Re: was zahlt die erste dass der ständig in der presse vorkommt und uns mit seinen weisheiten beglückt

kompetenz würde mich mehr beeindrucken als schwätzen

Gast: xxxyyyzzz
02.08.2012 14:38
1 0

Und, Herr Treichl, wann zahlen Sie denn das Partizipationskapital an den Steuerzahler zurück?

Angekündigt haben Sie es doch schon öfters. Außer verzichtbare Wortmeldungen und Beschimpfungen gab es da von Ihnen nichts.

Rogan hätte wohl gemeint: Einer höchst erfolgreichen Sportkarriere wäre bei Ihrem Hirnschmalz nichts im Weg gestanden.

Re: Und, Herr Treichl, wann zahlen Sie denn das Partizipationskapital an den Steuerzahler zurück?

Hat er doch gesagt: Er will´s erstmal behalten.
Nun, die Bank zahlt (wenn sie Gewinn macht, ansonsten freiwillig) ca. 8% Zinsen dafür. Warum also behält jemand den 8%-Kredit, wenn er bei der EZB nur 0,75% zahlt?

Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
02.08.2012 16:19
0 0

Re: Re: Und, Herr Treichl, wann zahlen Sie denn das Partizipationskapital an den Steuerzahler zurück?

Warum er das Geld behält obwohl er dafür mehr Zinsen als bei der EZB zahlen muss?

Ganz einfach: Das Geld von der EZB wäre nur ein Kredit also Fremdkapital und kein Partizipationskapital, das als Eigenkapital angesehen wird. Das staatliche Partizipationskapital hilft Treichl also vorerst die erforderliche Kernkapitalquote zu erreichen.

P.S. Die Frage war doch ironisch gemeint ... An Ihnen ist wohl auch ein erfolgreicher Sportler verloren gegangen.

Re: Re: Re: Und, Herr Treichl, wann zahlen Sie denn das Partizipationskapital an den Steuerzahler zurück?

Na da sieht man mal wieder, was eine Frage alles kann;-)
Die Ihrige war ironisch gemeint?
Echt?

Was meine Sportkarriere betrifft, liegen Sie leider falsch. Meine intellektuellen Defizite hätten´s zwar nicht verhindert, aber es braucht ja noch mehr dafür. Auch wenn´s heisst, dass so mancher Sport nur im Kopf stattfindet;-)

Gast: Maxx
02.08.2012 14:24
4 0

Ehrlichkeit

Da man von den EU-Politikern inzwischen ohnehin nur mehr belogen und für dumm verkauft wird, tut es wohl ab und zu auch eine ehrliche Meinung zu hören.

Da sieht man die Verlogenheit der EU-Elite -

die Wähler haben es schon kapiert.

Ja, der Euro ist halt hin.


Antworten Gast: INTELLEGO
02.08.2012 14:14
0 3

Re: Ja, der Euro ist halt hin.

KEINESWEGS, aber um das zu beurteilen bedarf es mehr, als vordergründiger-WICHTIGTUEREI UND SELBSTGEFÄLLIGER GESCHWÄTZIGKEIT, Ganymed3, können Sie folgen, Sir??!!

Gast: unbeteiligter
02.08.2012 13:29
3 0

tja auch die größten Eu-Fanaten erkennen ...

nun, in welch Wahnsinn man uns hineingelogen hat ,

Tod der EU !

 
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