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Notkredite: EZB bewahrt Griechenland vor Bankrott

04.08.2012 | 09:11 |   (DiePresse.com)

Die Entscheidung des EZB-Rates hat die Finanzierung Athens bis zur Auszahlung der nächsten Hilfstranche im September gesichert.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer letzten Zinssitzung am Donnerstag vergangene Woche die griechische Notenbank dazu autorisiert, vier „frische“ Milliarden Euro zu „drucken“. Das Geld soll Athen bis zur Auszahlung der nächsten Hilfstranche in Höhe von 31 Milliarden Euro im September über Wasser halten. Das berichtete die „Welt“ am Samstag.

Das Geld wird von der nationalen Notenbank via „Emergency Liquidity Assistance“ (ELA) in den Markt gepumpt. Die EZB muss diesen Umweg gehen, weil ihr die direkte Staatsfinanzierung mit Hilfe der Euronotenpresse ausdrücklich untersagt ist. Bisherige Interventionen der EZB am Anleihenmarkt sind deshalb in einem eng gesteckten Rahmen geblieben.

Sorgen in Deutschland

Aber für die deutschen Mitglieder des EZB-Direktoriums sind auch die Staatsanleihen in Höhe von 211 Milliarden Euro, die die EZB bisher erworben hat, schon zu viel.
Die EZB darf auch keine Griechenlandanleihen mehr als Sicherheiten von Banken entgegennehmen. Aber: Griechenland will akute Finanzlöcher im August durch die Ausgabe kurzfristiger Anleihen stopfen. Banken kaufen solche Anleihen in der Regel aber nur, wenn sie sie wiederum bei der Zentralbank als Pfand für frische Kredite hinterlegen können.

Deswegen hat die EZB dem Antrag der griechischen Notenbank auf eine Ausweitung der ELA von bisher drei auf sieben Milliarden Euro stattgegeben. Diese Entwicklung sowie die Bereitschaft des EZB-Chefs Mario Draghi, bei Bedarf auch weitere Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt zu erwerben, sorgen in Deutschland für Diskussionen (>>>mehr dazu).

 

 

(APA/AFP)

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132 Kommentare
 
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Paradox, ...



... der weltbeste Beamte kommt aus Griechenland

[...] «Das Brutto-Monatsgehalt eines Finanzbeamten betrug einst 5000 Euro, heute sind es noch 1700 – bei 25 Dienstjahren.» [...]

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Griechenland-hat-noch-690-000-Beamte/story/30308403

Gast: Fernando1
05.08.2012 07:14
5 0

Kredit

Welch Idiot kann noch glauben das das ein Kredit sein soll ... das Geld ist weg auf nimmerwiedersehen!
Gut ist eh nur ein Papierl, bin gespannt wie lange es noch braucht bis der Großteil der Menschen das realisieren das sie nur wertloses Papier besitzen.

Gast: Eusebius
05.08.2012 06:55
2 0

Ja, so leicht geht das

Ein OK von der EZB und die grieschische Notenbank ändert virtuell ihren Kontostand und es passt schon......

3 0

wie

viele Mrd den Griechen schon in den Hintern geschoben worden sind. Man neigt zu glauben jeder Grieche wär bereits ein Millionär, wären da nicht die Banken mit ihrer unersättlichen Gier nach Steuergeld.

6 0

Die Hilflosigkeit der Politik

Seit zweieinhalb Jahren folgt ein Euro-Gipfel dem anderen, seit zweieinhalb Jahren wird der Öffentlichkeit jede Maßnahme als alternativlos verkauft, und seit zweieinhalb Jahren reicht am Ende keine einzige aus, die ach so aufgeregten Märkte länger als zwei Tage zu beruhigen.

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Die Euro-Krise ist mittlerweile so verfahren,

dass es keine saubere Lösung mehr gibt – eine billige schon gar nicht. Deshalb wird die Politik weiterhin versuchen, die Leute für dumm zu verkaufen und ihnen weiszumachen, man müsse nur diesen oder jenen Weg gehen, dann sei der Euro noch zu retten.

Doch ist der Euro nicht längst gescheitert? Wie sonst soll man dieses ökonomische und politische Desaster interpretieren? Zwar gibt es offiziell noch eine gemeinsame Währung – von einer Gemeinschaft kann in Europa aber nicht mehr die Rede sein.

0 1

Re: Die Euro-Krise ist mittlerweile so verfahren,


Tja, so ist es!

Der Euro ein EU-Mörder.

Und das eine oder andere Kriegerl ist auch noch drinnen.


Wovor hat man eigentlich Angst?

Vor einem Bankrott Griechenlands?
Naja, das wäre nicht so schlimm, die kann man nach dem Huster wieder aufpeppeln, das kostet weniger.

Vor dem Beweis, dass Schulden keine Lösung ist?
Dass schon eher. Wenn man die Griechen wirklich redlich ein neues Konzept finden lassen würde (wie es es Schweden in den 90ern getan hat), dann müßten die anderen Nachziehen, und der Werner könnte dann seine Gewerkschaftler (speziell Öbb) nich mehr füttern und der Michael, die andern halt auch nicht mehr.

Aber ich glaube, so wirklich fürchtet man sich, dass Banken bankrott gehen. Das wäre auch nicht so der Beinbruch. Die würden abgewickelt werden, kostet halt was, aber wäre noch immer billiger. Der wirkliche Schaden wäre aber, dass diese Bankrottbanker dann nur mehr als Politiker zu gebrauchen sind (Ja, Claudia, auch du gehörts dazu.)

Bitte? Das kann doch wohl alles nicht mehr

wahr sein. Wenn schon eine vergleichsweise kleine Volkswirtschaft wie Griechenland für solche Probleme in der gemeinsamen Währungszone sorgt, wäre es besser, sich einzugestehen, dass die Zeit für eine gemeinsame Währung einfach noch nicht reif ist.

Fehler sind da um sie zu korrigieren, aber es kann doch einfach nicht sein, dass die Politik die wirtschaftliche Zukunft aller Europäer sehenden Auges vernichtet.

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Griechenland hat es geschafft

Nicht mehr die Realisierung der gegebenen Einsparungszusagen sondern ganz einfach die Vorlage neuer Versprechen gilt ab jetzt als Voraussetzung für neues Hilfsgeld. Die TROIKA prüft jetzt nicht mehr was tatsächlich erreicht wurde sondern reist nur mehr nach Athen, um die neuen Versprechen entgegenzunehmen und daraufhin den Geldhahn wieder aufzudrehen. Griechenland kehrt wieder in seine alten Muster zurück- wir zahlen fleissig - und unsere Politiker reden uns ein, dass es keine Alternative gibt! Mehr noch: sie sprechen dem Volk das Recht ab über diesen Wahnsinn eine Volksabstimmung abzuhalten!

Gast: fj14
04.08.2012 20:59
13 0

unsere Eliten haben sich für die finale Katastrophe entschieden

“Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur, ob die Krise durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems.”

L.M.

Und am Ende dürfen wieder die Steuerzahler der Geberländer blechen, wobei interessant ist, dass über einen 2. Schuldenschnitt diskutiert wird und man gleichzeitig frisches Geld nachwirft.

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/milliardengrab-eurorettung-d228001.html

Antworten Gast: xxxyyyzzz
04.08.2012 20:39
0 2

Re: Und am Ende dürfen wieder die Steuerzahler der Geberländer blechen, wobei interessant ist, dass über einen 2. Schuldenschnitt diskutiert wird und man gleichzeitig frisches Geld nachwirft.

... und zum 1004. Mal derselbe Link ...

Halt, jetzt haben Sie Ihren Gastkommentar nicht mehr unter der Wiener Zeitung sondern einem anderen Forum verlinkt. Der banale Erguss ist aber Wort für Wort derselbe geblieben. Leider.

Interessiert sich niemand für Sie? Kommentieren Sie den Artikel der Presse oder diskutieren Sie hier mit anderen, aber hören Sie auf immer und immer wieder denselben Link zu posten bzw. denselben Kommentar, den Sie in einem anderem Forum gepostet haben zu verlinken. So wichtig sind Sie nicht. Glauben Sie es mir.

Re: Re: Und am Ende dürfen wieder die Steuerzahler der Geberländer blechen, wobei interessant ist, dass über einen 2. Schuldenschnitt diskutiert wird und man gleichzeitig frisches Geld nachwirft.

1005. Glauben Sie´s oder nicht, Sie haben einen übersehen;-) Hinweis: Auch irgendwo unter "Euro in der Krise".

Lassen Sie´s gut sein. Sie können die Menschen nicht ändern. Sie wollen ja auch nicht geändert werden. Oder soll jetzt tatsächlich irgendwer anfangen, die Positings zu zählen, in denen Sie Anderer Positing mitprotokollieren? Der Rest des Lebens ist doch schon viel zu ernst;-)

War doch klar

daß das Geld navh Griechenland überwiesen wird. Von wem auch immer. Ich kann mich leider nur wiederholen: Es geht nicht um Griechenland oder die Griechen, sondern immer noch darum die Banken zu retten. Außerdem wird im Hintergrund die EZB zur 2en FED umgebaut, um hemmungslos Geld drucken zu können, um es Amerika gleich zu machen. Auch gilt nach wie vor der Plan, die " Vereinigten Staaten von Europa" mit einer zentralen Regierung zu etablieren. Mit dem ESM wurde eine weitere Hürde für diesen Masterplan genommen.
Leider glauben immer noch sehr Viele, daß es die Griechen sind oder Spanier oder Italiener die uns in den Ruin stürzen, aber das stimmt nicht. Es sind die 150 einflußreichsten Menschen dieser Welt, die uns ihre Idee der "new world order" aufzwingen möchten. Die Politik ist innerhalb der EU bereits größten Teils infiltriet und korrumpiert und somit ein Mittel zum Zweck. Dazu gehört auch die gesamte österreichische Politlandschaft inkl. dem Präsidenten.
Tja, die Welt ist eine Theaterstück und die Österreicher sind wie immer im ersten Akt eingeschlafen. Schade

Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.08.2012 12:19
0 0

Bitte um Details zur Verschwörung der 150!

Wer sind denn diese 150 Menschen, welche die Weltherrschaft an sich reißen wollen?

Der Ackermann vielleicht, welche mit der Deutschen Bank für die Finanzierung dieses Projektes gesorgt hat? Wahrscheinlich ist er Heute noch gefährlicher, weil er die Verantwortung für die Bank abgegeben hat und so mehr Zeit hat sich um die Weltherrschaft zu kümmern.

Wahrscheinlich passen in den Weltbild auch Goldman Sachs, Morgan Stanley, a bissl Rothschild rein, wie von den Verschwörungstheoretikern gerne verwendet wird. Personen werden dabei kaum genannt.

Die Aufgabe der Unterjochung im CEE Raum haben die Herren Stepic und Treichl? Der Draghi zerstört mit seinem Gelddrucken erst die Finanzen im Euroraum, damit auch die Wirtschaft am Kontinent, dann wird die Herrschaft über Europa auch hergestellt. Der Putin ist ja auch nur Handlanger der Weltverschwörer.

Im asiatischen Raum gehen die Weltverschwörer aber einen anderen Weg, den Weg des Wirtschaftsaufschwungs mit den Kommunisten in China, Nordkorea und Nordvietnam. Das freie Japan wurde mit dem produzierten Tsunami und dem absichtlich gemachten Atomunfall von den Weltverschwörer so geschwächt, dass der Weg zur Weltherrschaft auch von diesem Land nicht blockiert werden kann?

Vielleicht aber auch der Kommunist Hollande, die Kommunist Barroso, der Monti oder der halbe Kommunist Obama. Sind alle diese Kommunisten von den grausigen Kapitalisten infiltriert und korrumpiert?

Alles nur Verschwörer, oder Handlanger der Verschwörer um Dir Schlechtes zu tun?

Es sind die 150 einflußreichsten Menschen dieser Welt, die uns ihre Idee der "new world order" aufzwingen möchten.

Nein, nach meinen Informationen sind es 153.
Oder 164, kommt drauf an, wie man zählt.

Ist aber im privaten Bereich dasselbe. Hauptsache irgendjemand Anders hat Schuld. Wenn ich meinen täglichen Einkauf auf Kredit finanziere, ist natürlich die Bank dafür verantwortlich, wenn mich irgendwann die Zinsen auffressen. Völlig logisch.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
04.08.2012 21:42
2 1

Re: War doch klar

Heftiger Verfolgungswahn braucht Behandlung!

Eine Verschwörungstheorie ohne den Ansatz von Detailinformation, ohne Ansatzpunkte, nur noch Wahnsinn!

Gast: ZARA
04.08.2012 19:45
2 14

Ich finde die Hilfe gut. Was sollen denn sonst die armen Menschen machen?

Und noch sind viele auf Urlaub in Griechenland. Wie sollen die den Urlaub machen, wenn alles zusperrt?
Es nutzt also auch uns allen, wenn wir mit ein bisserl Geld aushelfen.

Antworten Gast: Fleischhauer
04.08.2012 23:55
1 0

Re: Ich finde die Hilfe gut. Was sollen denn sonst die armen Menschen machen?

Und ich helf dir gern mit ein bissel Hirn aus.

das treibt uns alle in den bankrott

.

Das ist Insolvenzverschleppung

und wäre eigentlich strafbar - aber manche der Oberen sind einfach gleicher als wir


Antworten Gast: xxxyyyzzz
04.08.2012 18:59
0 14

Re: Das ist Insolvenzverschleppung

Das simple Weltbild und die simple Diktion Stronachs (bull without brain) sollten Sie eher dort lassen wo es hingehört: Ins Panoptikum der kuriosen ZIB2-Auftritte.

Re: Re: Das ist Insolvenzverschleppung

ich bin zwar kein Stronach-Fan aber sein "simples" Weltbild hat ausgereicht um ihn von Null bis zum Boss eines Weltkonzerns zu hieven ... und was können Sie vorweisen ... ausser vielleicht einem Mag., DI, Dr., MBA, wenn überhautp?

Antworten Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
04.08.2012 19:59
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Re: Re: Re: Das ist Insolvenzverschleppung

1. Die Gänsefüßchen können Sie getrost weglassen. Seine Konzepte sind einfach allzu simpel und sind aufgrund ihrer Simplizität aber gleichzeitig auch so verführerisch. Jedoch an der Realität gemessen sind sie weder durchdacht noch praktikabel. Den Schilling kann er mit seinem Sigi Wolf von mir aus mit dessen Oligarchen in Russland einführen.

2. Stronach ist zweifelsohne ein erfolgreicher Wirtschaftskapitän hat aber auch genügend wirtschaftliche Misserfolge und ebenfalls Konkurse zu verantworten. Außerdem wären da noch die vielen Luftschlösser bzw. Projekte die er in Österreich verwirklichen wollte und die er nach großer Ankündigung nie umgesetzt hat.

3. Seine Personalpolitik respektive seine Nähe zur heimische Polit-"Elite" wie Grasser, Westenthaler, Rudas etc. ist ein Menetekel für eine allfällige politische Karriere Stronachs.

4. Diesen wirtschaftlichen Erfolg hat er insbesondere in Europa in einer eng mit der Politik vernetzten Industrie der Automobilbranche gefeiert. Das inkludiert die erwähnten personellen Überschneidungen zwischen Magna und der Politik sowie Subventionen.

5. Wirtschaftlicher Erfolg bedeutet noch lange nicht das er sich für eine politische Verantwortung empfiehlt.

Re: Re: Re: Re: Das ist Insolvenzverschleppung

@5.
das hängt davon ab, welche Kompetenzen man der Politik künftig überlassen sollte
...
und wenn's nach mir ginge würde da nicht mehr viel übrig bleiben
....
denn mit dem Zehnten den ich dem Staat zugestehe - ohne die Möglichkeit einer Verschuldung im Namen des Volkes - hätte sich das Theater recht rasch auf das Wesentliche reduziert

 
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