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Griechenlands Euro-Austritt für Juncker kein Thema

18.08.2012 | 17:17 |   (DiePresse.com)

Der luxemburgische Premier kritisiert Spindeleggers Aussagen. Der in Tirol urlaubende Eurogruppen-Chef sehe keinen Griechenland-Austritt.

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Der Chef der Eurogruppe, der Luxemburger Premier Jean-Claude Juncker, schließt einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone "politisch" aus. "Technisch" wäre das zwar machbar, politisch aber "nicht gestaltbar und er ist auch mit unabsehbaren Risiken behaftet. Es macht daher wenig Sinn, über derartige Austrittszenarien öffentlich zu fabulieren", wurde er in einem Interview mit der "Tiroler Tageszeitung" zitiert.

Die Lage rund um die Schuldenkrise sei "keine einfache". Die Probleme seien vielschichtig und das Stimmengewirr "etwas zu lautstark". Die Fragen um Griechenland verlangten eine ruhige Hand. Der für September erwartete Troika-Bericht werde Feststellungen treffen, in deren Licht man dann Entscheidungen vorbereiten müsse. Sich jetzt mit der Frage zu beschäftigen, ob und wie ein Land aus der Eurozone ausgeschlossen werden könnte, "das halte ich für nicht zweckdienlich".

Mehr Zurückhaltung

Kritik übte der Christsoziale Juncker, der derzeit in Tirol einen Urlaub verbringt, an den kürzlich getroffenen Äußerungen von Außenminister, Vizekanzler Michael Spindelegger (V): "Ich würde mich als österreichischer Politiker sehr zurückhaltend äußern. Es ist im allgemeinen Bewusstsein, wie hochgradig ungerecht im Schnellverfahren beschlossene Drohungsmechanismen wirken können. Als jener Premierminister, der Österreich als erster nach den Sanktionen besucht hat, kann ich mich genau an das Trauma erinnern. Man muss nicht unbedingt in derartiger martialischer Rhetorik vorgehen, wenn man sich mit einem zugegeben schwächelnden Land wie Griechenland beschäftigt."

Er sehe keinen Griechenland-Austritt. Vielleicht würden sich einige Banken und Versicherungen auf ein derartiges Szenario einzustellen versuchen. Das sei Vorbereitungsarbeit, die nicht notwendig sei. "Es wird nicht passieren. Es sei denn, Griechenland verletzt alle Auflagen und hielte sich an keine Vereinbarung. Im Fall einer totalen Verweigerung Griechenlands betreffend der Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen, würde man sich mit der Frage beschäftigen müssen. Weil ich aber davon ausgehe, dass Griechenland versuchen wird, seine Anstrengungen zu verdoppeln und die gesteckten Ziele zu erreichen, gibt es keinen Grund, davon auszugehen, dass dieses Ausstiegsszenario relevant werden kann", erklärte Juncker.

Schäuble: "Auch wir bescheißen gelegentlich"


Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat vor Überheblichkeit gegenüber den kriselnden Euro-Ländern gewarnt. "Auch wir bescheißen gelegentlich, auch wir verstoßen gegen Regeln", sagte Schäuble vor Hunderten Bürgern beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin. Das gängige Bild über die südländischen "Schlamper" sei großer Unsinn. Eine solch überhebliche Haltung sei den Deutschen nie gut bekommen, betonte Schäuble und mahnte mehr Respekt an - gerade weil Deutschland zu den Ländern gehöre, die von einer gemeinsamen Währung profitierten.

Vor dem Besuch des griechischen Regierungschefs Antonis Samaras am kommenden Freitag in Berlin lehnt der deutsche Außenminister Guido Westerwelle substanzielle Zugeständnisse an die Regierung in Athen ab. Er sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag", eine Aufweichung der vereinbarten Reformen komme "in der Substanz" nicht in Betracht. Dies würde von anderen Ländern wie Spanien missverstanden werden. Er bitte die griechische Regierung, "die Haltung der Bundesregierung sehr ernst zu nehmen".

(APA/dpa)

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62 Kommentare
 
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Gast: E.T.
18.08.2012 20:05
11 1

Ich schlage vor

Herr Juncker soll mit seinem Privatvermögen haften, wenn er so sehr davon überzeugt ist, dass er auf dem richtigen Weg ist und sich jede kritische Stimme verbietet.
Denn nur unser Geld zu verspielen und selbst Millionen auf die Seite räumen ist einfach zu wenig, um glaubhaft zu sein.

Ist übrigens Herr Juncker seit neuestem der Bundeskanzler der Österreichischer, dass er ständig unsere Politiker kritisiert ? Ich kann mich nicht erinnern, ihn gewählt zu haben.

Antworten Gast: HB4242
18.08.2012 20:18
3 1

Re: Ich schlage vor

Also das mit dem Privatvermögen klingt gut; Aber dann hätten wir doch keine Politiker mehr ...

Gast: Vogel Strauss
18.08.2012 19:02
2 2

Alle Jahre wieder ....

Jeden Sommer das gleiche Gesülze - dass das den Redakteuren der TT nicht irgendwann auf den Wecker geht? Jeden Sommer ist Juncker beim Stanglwirt auf Urlaub und wird von der TT interviewt und sagt mehr oder weniger die gleichen verschlungenen orakelhaften Sätze. Ich könnte den Job als Redakteur nicht machen ...

Gast: pressaria
18.08.2012 18:18
3 0

was wiexerum beweist, dass Medien Teil des Problems sind, aber auch EU-Politiker nicht intern kommunizieren

Weder hat Spindl dies für die derzeitige Situation, sondern für eine künftige Regelung gemeint, die zudem prophylaktisch so ein Chaos auf Kosten aller Steuerzahler wie jetzt verhindern soll, noch ist es klug von einem EuroVorsitzenden auf Fragen zu antworten deren Inhalt nicht korrekt dies wiedergeben, was Spindl meint.

Nach Griechenland ist Spanien das nächste Fass ohne Boden

Spanien fordert nunmehr einen unbegrenzten Aufkauf von spanischen Anleihen durch die EZB, was nichts anderes bedeutet als dass auch Spanien bankrott ist und nach Griechenland zum 2. Fass ohne Boden in der Eurozone.

Setzt sich Merkel durch und wir an Griechenland in Form eines GREXIT ein Exempel staturiert?

http://www.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/grexit-folgen-fuer-oesterreich-d237908.html" target="_blank">http://www.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/grexit-folgen-fuer-oesterreich-d237908.html

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Der Chef der Eurogruppe, der Luxemburger Premier Jean-Claude Juncker, schließt einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone "politisch" aus.

klar, geht es ja auch um seinen bequemen Posten in der EZB in der man nichts leisten muss, dafür aber kräftigst absahnen darf `?!

Wo in der privaten Wirtschaft, nimmt man solch Gestalten denn freiwillig ?

Das Oberhaus "Europa" (Brüssel samt Ablegern) hat sich selbst längst schon als viel zu wichtig erkoren um erkennen zu wollen, WANN denn schluss ist oder sein muss mit lustig !

Allein die Kosten all dieser Herr- wie Damenschaften würden jedem Rettungsprogramm auch in ferner Zukunft gereichen, allerdings ohne unzählig viele angebliche Experten welche sich ein feudales Leben auf Kosten der "einfachen" Menschheit gar niemals leisten dürfte und kann.

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Ein Mann, der 17 Jahre lang das Vertrauen eines Parlamentes genießt, das in der Zeit viermal neu gewählt wurde, kann wohl kaum ein untätiger Finsterling sein!

Luzius, von Ihnen ist man einiges an Unsinn gewöhnt. Hier aber übertreffen Sie sich selbst!

Junker war von 1989 bis 2006 luxemburgischer Finanzminister. Seit 1995 bis heute – also lächerliche 17 Jahre – ist er Regierungschef des Landes und genießt daher auch das uneingeschränkte Vertrauen des luxemburgischen Parlaments, das in dieser Zeit mindestens vier mal neu gewählt wurde.

Und weiters ist Junker der Chef der Eurozone, ein rein politischer Job innerhalb der EU. Diese Funktion wird er zum Jahresende aufgeben, weil ihm die Arbeit zu viel wird. Also Abzocken für Nichtstun, wie Sie meinen, ist nicht!

Irgendeinen Job in der EZB – wissen Sie überhaupt, was das ist? – hat er nicht! Kann er gar nicht haben, den dort gibt es einen Präsidenten – gegenwärtig ein Italiener, Vorgänger war ein Franzose – und einen Gouverneursrat, in dem von jeder Nationalbank der Euroländer der jeweiligen Gouverneur – für Österreich Ewald Nowotny – vertreten ist.

Es ist der Gouverneursrat der EZB in Frankfurt – zu Ihrer Information: Europäische Zentralbank – der die Währungspolitik der Euroländer macht und niemand sonst. Diese Währungspolitik können Sie gerne kritisieren, Sie sollten aber wenigstens wissen, wovon Sie reden.

Sie aber geifern nur und geben so viel Unsinn von sich, daß klar und deutlich zu erkennen ist, Sie haben schlicht keine Ahnung von der Wirklichkeit.

Ihre weiteren Auslassungen zu entgegnen ist unter meiner Würde. Außerdem sind Sie bereits ausreichend blamiert ob Ihrer Unwissenheit.

0 2

Re: Ein Mann, der 17 Jahre lang das Vertrauen eines Parlamentes genießt, das in der Zeit viermal neu gewählt wurde, kann wohl kaum ein untätiger Finsterling sein!

Seit wann ist das Vertrauen von Verbrechern ein Qualifikationskriterium?

Antworten Antworten Gast: Antiradler
18.08.2012 20:07
1 3

Re: Ein Mann, der 17 Jahre lang das Vertrauen eines Parlamentes genießt, das in der Zeit viermal neu gewählt wurde, kann wohl kaum ein untätiger Finsterling sein!

Überschlagen Sie sich nicht vor Ehrfurcht !!!

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Wer keinen Respekt vor der Leistung eines anderen hat, hat selbst noch nie wirkliche Leistung erbracht.

Antiradler, ich kann Sie beruhigen, ich überschlage mich nicht vor Ehrfurcht. Aber ich habe Respekt vor der Leistung anderer und das ausschließlich deswegen, weil ich selbst ein Leben lang Leistung erbringen mußte, um das zu werden, was ich heute bin, nämlich ein international anerkannter Experte in meinem Fachgebiet.

Sie aber lassen sichtlich diesen Respekt vermissen. Sie zählen also offensichtlich genau zu jenen Leuten, die dem Irrglauben huldigen, der Staat sorgt für seine Bürger. Die Schlußfolgerung daraus, der Bürger braucht selbst nichts zu tun, führt genau zu jenen Verhältnissen, die wir heute – nicht nur in Griechenland, sondern genau so bei uns auch – nun haben. Darum ist nicht nur Griechenland überschuldet, sondern Österreich ganz genau so.

Niemand verlangt von Ihnen, mit der politischen Ansicht Junkers konform zu gehen. Ihn aber nur heruntermachen, weil Sie seine Ansicht nicht teilen, ist primitiv.

Junker wird nicht nur in Luxemburg für seine Leistung anerkannt. Die Finanzminister der Euroländer, und die sind nicht unbedingt in allen Fragen einer Meinung, haben ihn zu ihren Chef gemacht, weil sie seine Leistung anerkennen.

Mit anderen Worten, wie immer Sie seine Leistung einschätzen, Sie sind daneben, nicht Junker!

Übrigens, Sie können Ihren Gesinnungsgenossen „Ingsoc“ und weiter oben „AndenCondor1“ ausrichten, diese Leute sind absolute Primitivlinge, weil sie ein ganzes Parlament zu einer Ansammlung von Verbrechern erklären und nach dem Henker für Junker rufen.

Antworten Gast: Vogel Strauss
18.08.2012 18:58
0 0

Re: Der Chef der Eurogruppe, der Luxemburger Premier Jean-Claude Juncker, schließt einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone "politisch" aus.

Der Eurogruppenchef ist nicht bei der EZB angestellt ... er wurde von den Finanzministern der Länder, die den Euro als Währung haben, als Vorsitzender gewählt und leitet deren Sitzungen. Meines Wissens nach kriegt er ausser Spesen kein Gehalt dafür ... was nicht heißt, dass der schlaue Fuchs Juncker sich nicht ein Nebeneinkommen verschafft.

Gast: lsj 33
18.08.2012 16:02
2 0

Bilderberger Plan -

Die Ängste der Bilderberger kommen beispielhaft in einem Artikel der (von den Bilderbergern kontrollierten) Financial Times zum Ausdruck. Unter der Überschrift Greece’s exit may become the euro’s envy kann man lesen: “Wenn Griechenland aus der Eurozone verbannt wird, könnte das Land für das System sehr viel gefährlicher werden, als es innerhalb des Systems je war – indem es ein Modell für eine erfolgreiche wirtschftliche Erholung bietet,” schreibt Arvind Subramanian.

Subramanian ist führendes Mitglied am Peter G. Peterson Institute for International Economics, das unter seinen Direktoren zahlreiche Bilderberger zählt, darunter den ehemaligen Vorsitzenden der Federal Reserve Paul Volcker, den ehemaligen US-Finanzminister Lawrence Summers und – Sie ahnen es schon - David Rockefeller.

” Wenn man annimmt, dass sich die griechische Wirtschaft Mitte 2013 erholt, während der Rest der Eurozone in der Rezession verharrt, so hätte dies einen starken Effekt auf die von den Sparmaßnahmen geschüttelten Länder Spanien, Portugal und sogar Italien. Die Wähler würden die verbesserten Bedingungen beim griechischen Nachbarn merken und sich fragen, warum ihre eigenen Regierungen nicht denselben Weg gehen sollten; sie werden das Verlassen der Eurozone fordern. Mit anderen Worten: Die griechische Erfahrung könnte die Anreize, in der Eurozone zu bleiben, für diese Staaten fundamental ändern, insbesondere, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen schlecht bleiben,” schreibt Subramanian und fügt hinzu, dass der mögliche griechische Austritt “ein infektiöses Modell” darstellen und zur Aufgabe der “Eurozone und möglicherweise des Europäischen Projekts führen könnte.”

Antworten Gast: HB4242
18.08.2012 18:24
5 0

Re: Bilderberger Plan -

... zur Aufgabe der “Eurozone und möglicherweise des Europäischen Projekts führen könnte. ...

Genau das ist der Punkt !
Das fürchten die Bilderberger (oder von wem auch immer die noch gesteuert werden) wie der Teufel das Weihwasser.

Damit wird auch klar, warum die meisten Medien immer wieder Horrorszenarien für einen "Zerfall der Eurozone" in die Welt setzen ....

Antworten Gast: Fprester
18.08.2012 16:41
7 0

Re: Bilderberger Plan -

Ich habe den Artikel in der Financial Times vorher nicht gelesen. Die Vermutung, dass eine (wahrscheinliche) Erholung Griechenlands nach einem Austritt aus der Euro-Zone Vorbildwirkung haben könnte, entspricht aber exakt meinen eigenen Überlegungen.

Diese Vorbildwirkung übt auch die Schweiz aus. Die derzeit laufende Pressekampagne gegen die Schweiz, die offensichtlich koordiniert ist, dürfte den gleichen Grund haben. Der Schweiz geht es ausserhalb der EU blendend. Das darf nicht sein. Also muss dieser Staat mit aller Gewalt in die EU geprügelt oder zumindest diffamiert werden, um dessen Vorteile zu eliminieren. Da gibt es noch eine ganze Reihe anderer Ansätze, die auf solche Zielsetzungen schliessen lassen. Helfershelfer in der politischen Kaste der Schweiz gibt es leider viele!

Das gleiche Problem hat Brüssel (oder die Bilderberger) mit anderen europäischen Staaten, denen es offenbar ausserhalb der Eurozone besser geht als den Euro-Ländern.

Gast: prison planet
18.08.2012 15:46
7 0

Immer weiterlügen


Juncker lügt auch noch den Himmel blau, wenn der Regen schon das Haus geflutet hat.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schuldenkrise-in-europa-eu-wappnet-sich-gegen-euro-crash-1.1444201

Für die Bevölkerung wäre es gewiss beruhigender, würde die Bundesregierung, so wie die Finnen, Vorbereitungen für einen Austritt bekanntgeben, statt weiter Durchhalteparolen auszugeben.

Dass sich Karlsruhe für die Entscheidung so viel Zeit lässt, mag daran liegen, dass Deutschland im Falle einer Ablehnung - mit der zu rechnen ist, wenn Recht und Gesetz mehr sind als bloße Buchstaben auf Papier - etwas anderes aus dem Hut zaubern muss, oder inzwischen den Exit vorbereitet.

Das Brüsseler Bonzodrom hat im Endeffekt vielen Ländern Probleme gebracht, die sie ohne EU gar nie gehabt hätten.

Europa ist Vielfalt, der Sprachen, Mentalitäten, jede Kultur hat ihre Eigenheiten, und möchte sie behalten. Und die Völker Europas möchten eines sicher nicht: Krieg.

Die Taktik des größenwahnsinnigen Juncker (&Co.) die Dinge voran zu treiben, bis es kein Zurück gibt, führt nur zu noch mehr Wut - funktionieren wird es trotzdem nicht.

Gast: gegenteilige Ansichten
18.08.2012 15:36
8 0

Altkanzler KHOL zur Fehlentscheidung von Rot-Grün -

„Mit mir als Bundeskanzler hätte Deutschland der Aufnahme Griechenlands in die Euro-Zone in seiner konkreten Situation – die jedem, der genauer hinsah, nicht verborgen bleiben konnte –, also ohne durchgreifende strukturelle Veränderungen im Land, nicht zugestimmt“, betont Kohl. „Ich weiß, wovon ich rede, ich war schließlich dabei.“

In den Verhandlungen zum Euro habe er den Griechen, die „schon damals gewaltigen Druck auf uns ausübten“, um von Beginn an in der Euro-Zone dabei zu sein, seine ablehnenden Gründe immer deutlich gesagt und daran bis zuletzt gemeinsam mit Finanzminister Theo Waigel festgehalten. „Mit dem Regierungswechsel 1998 wechselte dann leider auch die in dieser Sache notwendigerweise harte Position Deutschlands.“

Zwei wesentliche Fehlentwicklungen
Doch nicht nur in Sachen Griechenland, auch was die heimischen Finanzen angeht, hätte er es besser gemacht, glaubt Kohl. „Mit mir hätte Deutschland auch nicht gegen den Euro-Stabilitätspakt verstoßen.“ Diese beiden Entscheidungen seien für ihn die wesentlichen Ursachen für die Fehlentwicklungen, die es aktuell in der Euro-Zone beziehungsweise in einzelnen Mitgliedstaaten gebe.

Antworten Gast: HB4242
18.08.2012 20:00
1 2

Re: Altkanzler KHOL zur Fehlentscheidung von Rot-Grün -

Also da habe Sie sich ein ziemlich einfaches Weltbild zusammengebastelt !!!

Gerade der Kohl war es, der die DM aufgegeben hat. (natürlich auf Druck der Alliierten, auch als angeblicher Preis für die Wiedervereinigung)

Und der Waigel, der hat noch am 25.12.2011 gegenüber WO erklärt: Den Euro gibt es noch weitere 400 Jahre !

Nur soviel zur Glaubwürdigkeit der Ex-Politiker ....

Und wenn Sie sich mal ein bisschen Zeit nehmen würden: Das Internet ist eine wahre Fundgrube zu diesen Themen !

0 0

Re: Re: Altkanzler KHOL zur Fehlentscheidung von Rot-Grün -

Kohl MUSSTE die DM aufgeben, denn das war eine Forderung Mitterands um der deutschen Wiedervereinigung zuzustimmen.

Gast: Die wunderbare Welt des Euro
18.08.2012 15:36
4 0

Chef des Eurodesasters

Der gute, alte Juncker = der, der die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat :-(

Antworten Gast: Antiradler
18.08.2012 20:57
1 0

Re: Chef des Eurodesasters

Die tägliche Dosis mit dem Löffel, das war gestern.

Inzwischen hängt Juncker längst an einer Dauerinfusion von Weisheit.

Gast: Antisozi
18.08.2012 14:06
3 1

Junker

Es dürfte schlimmer sein als allgemein angenommen.Nun springt sogar Junker ein,und kritisiert unseren Vizekanzler.Der 14.September in Cypern dürfte heiß werden.Und am 15??????????Hr.Junker wie wird wohl dann Ihre Aussage sein?????

Antworten Gast: HB4242
18.08.2012 20:24
1 0

Re: Junker

er wird vielleicht sagen: war politisch gewollt, aber leider finanztechnisch nicht umsetzbar ...

(oder so ähnlich)

Gast: umpf
18.08.2012 13:59
4 1

10 Millionen Schulden pro Stunde

Zur Zeit macht Griechenland 10 Millionen Euro Schulden. Pro Stunde. Das kann natürlich beliebig lang weiter gehen, so lange jemand dafür garantiert. Dass Österreich garantiert dabei ist, darum mache ich mir auch keine Sorgen. Bei einer im weltweiten Vergleich so geringen durchschnittlichen Steuerquote ist noch immer Luft nach oben. Immerhin bleibt die Hoffnung, dass wenn wir später keine Pension bekommen, immerhin per Autostopp nach Griechenland fahren können, um dann am Strand gemeinsam Sirtaki zu tanzen.

Gast: gast111
18.08.2012 13:31
8 1

jetzt haben die griechen

wieder eine staatsverschuldung von über 300 mrd €

klasse, da wurden hunderte mrd die letzten jahre runtergepumpt, billionen an € vernichtet, weil der € an wert verloren hat und die griechen stehen da wo sie vor 3 jahren waren - total pleite, wie lange und wie oft wird sich das noch wiederholen, bei leuten wie diesem junker??
wie oft sollen und wollen andere €-staaten noch kredite, bürgschaften, bargeld usw für dieses land bereitstellen??

Gast: gast567
18.08.2012 13:28
3 1

das ist ein realitätsverweigerer

ich würde mir wünschen, dass er anderweitig seinen urlaub verbringt und nicht bei uns

es wäre auch fein zu wissen in welchem hotel er unterschlupf findet, damit die tiroler und alle eu-bürger weiträumig und das bis in alle ewigkeit ausweichen können, ich würde jedenfalls da weder essen noch was trinken

Gast: werbistdu
18.08.2012 13:17
4 1

Bin mal gespannt, ob Stronach

einen EU-Austritt Österreich in seinem Programm auflistet.
Dann hätte er meine Stimme zu 100%.

2 2

Re: Bin mal gespannt, ob Stronach

Meine hätte er, wenn er sich für Euroaustritte von Problemkandidaten stark machen würde.

Ein EU Austritt wäre Selbstmord und nicht vom Volk legitimiert.

Die PIGS Staaten( ich meine Italien) müssen sich wohl oder übel n den nächsten Monaten verabschieden und mit einer eigenen (gemeinsamen Süd-)Währung abwerten

Antworten Antworten Gast: HB4242
18.08.2012 20:46
0 0

Re: Re: Bin mal gespannt, ob Stronach

Der Euroeintritt, der ESM, die Bankenunion, usw. sind vom Volk auch nicht legitmiert !!!

Wo ist da das Problem ?

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Ich denke dass ein


geordneter Konkurs für Griechenland abgewickelt werden sollte. Griechenland soll ganz einfach ruhig und ohne viel Herumdoktorn Pleite gehen dürfen. So wie es Rösler und andere von der FDP sagen.

Man kann auch einen verstorbenen Leichnam nicht mehr mit Blutinfusionen zum Leben erwecken. Die Steuerzahler der nördlichen Länder haben schon genug Geld eingesetzt.

Jeder österr. Staatsbürger hat über die Staatschulden einen Schuldenanteil von über 30.000,- EUR! Jetzt schon!

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Re:Jeder österr. Staatsbürger hat über die Staatschulden einen Schuldenanteil von über 30.000,- EUR! Jetzt schon!

und das sind aber nur offizielle Zahlen !!!

Ich würde mir die Auflösung der gesamten ÄÜ samt insbesondere Brüssel mit ein par machthungrigen Gestalten wünschen, da die allesamt in Summe weit mehr kosten als bekannt werden darf !

Im Biobereich wirbt man mit "zurück zum Ursprung", warum nicht auch in Bezug einer offensichtlich völlig gescheiterten Union, welche sich aus Phantasten und Nutz.niessern zusammensetzt und sogar erwitert werden will ???


Gast: Die Wahrheit macht frei
18.08.2012 12:40
9 2

Das wöchentlich erscheinende Nachrichtenmagazin Focus zitiert in seiner aktuellen Printausgabe Nr. 19/11 vom 9. Mai 2011 auf Seite 21 das Demokratieverständnis der EU, zitiert wird EU-Schrat Jean-Claude Juncker, der die Deutschen noch stärker bluten lassen will:


“Nichts sollte in der Öffentlichkeit geschehen. Wir sollten in der Euro-Gruppe im Geheimen diskutieren. Die Dinge müssen geheim und im Dunkeln getan werden. Wenn es ernst wird müssen wir lügen.”

Gast: Hans im Glück
18.08.2012 12:33
2 1

Wer wird Hr. Junker fragen, wenn es so weit sein wird???



Gast: Aberjetzt
18.08.2012 11:29
9 1

Noch heute ärgert es mich,

dass wir den freundlichen Österreich-Boykottierern und Sanktionensetzern nicht ein freundliches "Kiss me on Backside" zu gerufen haben!!!

Petition für eine Europäische Verfassung der Bürger

Bitte jetzt für eine Europäische Verfassung der Bürger und Bürgerinnen unterzeichnen:

http://www.moveument.org/de

Weil Europa es Wert ist!

0 0

Re: Petition für eine Europäische Verfassung der Bürger

Europa ist einen Dreck wert. Die sogenannte "EU", um genau zu sein.

Antworten Gast: never ever
18.08.2012 11:41
9 1

Re: Petition für eine Europäische Verfassung der Bürger


Zitat
Auf der Grundlage dieser Verfassung soll dann eine Europäische-Regierung eingesetzt werden, ...
----------------

Nein, danke.

 
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