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Spanien: Vorerst keine EU-Bankenhilfe im Eilverfahren

19.08.2012 | 14:31 |   (DiePresse.com)

Wirtschaftsminister Luis de Guindos: Gutachter ermitteln derzeit, welche Hilfen die einzelnen Institute brauchen. "Für den Fall, dass eine spanische Bank vor November in Not gerät liegt eine Summe von 30 Milliarden Euro bereit",

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Spanien hat derzeit nicht die Absicht, in einem Eilverfahren eine erste Rate aus dem Hilfspaket der Europäischen Union zur Rettung maroder spanischer Banken abzurufen. "Für den Fall, dass eine spanische Bank vor November in Not gerät und dringend eine Kapitalspritze braucht, liegt eine Summe von 30 Milliarden Euro bereit", sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Sonntag in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Efe.

Teile dieser Summe könnten in einem Eilverfahren abgerufen werden. "Die spanische Zentralbank stellt fest, ob es einen solchen Notfall gibt und die Einleitung eines Eilverfahrens notwendig wird. Aber eine solche Feststellung hat sie bis zum heutigen Tag nicht getroffen." Die EU hatte Spanien eine Kredithilfe von bis zu 100 Milliarden Euro für die Banken zugesagt, die massiv unter den Folgen der Immobilienkrise leiden.

Diese Hilfe werde voraussichtlich im November anlaufen, sagte der Minister. Derzeit werde von Gutachtern ermittelt, welche Hilfen die einzelnen Geldhäuser benötigten. Diese Erhebungen seien weit fortgeschritten. "Spätestens Mitte September werden uns die genauen Kapitalanalysen aller Banken vorliegen", kündigte De Guindos an.

(APA/dpa)

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