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Italienischer Minister: "Italien stand vor der Pleite"

20.08.2012 | 14:15 |   (DiePresse.com)

Nach Angaben des italienischen Industrieministers Corrado Passera konnte eine Pleite des Landes gerade noch abgewendet werden.

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Nach Angaben des italienischen Industrieministers Corrado Passera sei Italien in den vergangenen Monaten an den Abgrund der Pleite gelangt. "Wir haben die Pleite verhindert. Jetzt, wo die Gefahr abgewendet ist, können wir sagen, dass die Pleite nahe war", sagte Passera nach Medienangaben vom Montag.

Der Zusammenbruch des Landes sei dank der rigorosen Sanierungsmaßnahmen der Regierung Monti abgewendet worden. "Die italienischen Institutionen, die Politik sowie die Sozialpartner und die Öffentlichkeit haben großen Zusammenhalt bewiesen", lobte der Minister. Die Lage im Land sei jedoch weiterhin wegen der Rezession belastend. "Die Situation ist noch schwieriger als wir gedacht hätten", so der Minister.

Wichtig sei jetzt, das Wirtschaftswachstum im Land zu fördern. Italien müsse seine Produktivität erhöhen und den Steuerdruck reduzieren. Der Steuerdruck in Italien sei weltweit am höchsten. Dies müsse sich ändern, verlangte Passera. "Wir müssen die Geldmittel für die Senkung des Steuerdrucks auftreiben", berichtete der Minister.

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(APA)

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9 Kommentare
Gast: salisburgo
21.08.2012 19:40
1 0

mich geht es einfach nur noch an ....

kann man in österreichischen medien keine österreichischen ausdrücke mehr verwenden!

pleite ist bundesdeutsch und da auch nur umgang- und nicht hochsprachlich - also in österreich steht man vor der insolvenz oder ist auch konkursreif - warum müssen wir uns - laut medien zumindest - unserer eigenen sprache schämen?


Gast: Italo
21.08.2012 16:02
0 0

Uebersetzungfehler

STEHT (L'Italia è sull'orlo della bancarotta), nicht STAND (L'Italia era sull'orlo della bancarotta).

Gast: africano
20.08.2012 18:20
4 0

da aber lachen sich die Hühner aber schief .

Italien ist so wie mehrer EU Staaten PLEITE und sie pfeifen schon aus dem letzten Loch.
Wann endlich bricht das Lügengebäude zu sammen ?

Gast: Gabelloti
20.08.2012 18:19
4 0

"Italien stand vor der Pleite"

Und jetzt sind's einen Schritt weiter?

Gast: 1. Parteiloser
20.08.2012 18:07
3 0

Wieder ein realitätsfremder Planwirtschafter als Minister!

Die korrekte Formulierung müsste doch lauten:

"Italien steht vor der Pleite und kann nur noch durch die EZB irgendwie gerettet werden"

Dazu vielleicht noch:
"Die durchgeführten Gesetzesänderungen zum einnahmenseitigen Sparen werden den Menschen aus der Realwirtschaft die Möglichkeit zum Wirtschaftswachstum nehmen. Das wird schon bald zur endgültigen Pleite führen"

Gast: Euro Traveller
20.08.2012 16:46
3 0

Italien müsse seine Produktivität erhöhen

Italien müsse seine Produktivität erhöhen !
Spanien müsse seine Produktivität erhöhen!
Griechenland müsse seine Produktivität erhöhen !
portugal müsse seine Produktivität erhöhen !
OstDeutschland müsse seine Produktivität erhöhen ! Und Osteuropa müsse seine Produktivität erhöhen !

usw.
also ums gleiche Geld mehr Arbeiten!

Alles läuft darin hinaus das in Europa in der EU
ein BILLIG - Produktionsmarkt entstehen wird!
wo die Schuhe - die heutzutage in CKina erzeugt werden wieder für die EU in Europa produziert werden. Dasselbe gilt für einfache Kleidung ( jeans T-shirt..) aber auch für bestimmte Elektronik
etwa Flat Tv, pc s .... handys... tablets...
dann können die 25 Millionen Arbeitslosen der EU
wieder arbeiten oder um einen kargen Lohn schuften


Antworten Gast: wer wenn nicht er
20.08.2012 17:42
0 3

Re: Italien müsse seine Produktivität erhöhen

Nein, sie müssen NICHT so billig wie China werden, sie brauchen nur so effizient wie Niederlande, Deutschland, Schweiz, Schweden oder Österreich werden.

Dann klappt es auch mit höheren Löhnen: In Österreich ist das Lohnniveau nämlich viel höher als in Spanien, und DENNOCH sind wir produktiver....

Der Süden kämpft nicht mit gigantischen Löhnen sondern mit geringer Effizienz. Sonst wäre die Forderung nach Lohnkürzungen ja verständlicher.

Antworten Antworten Gast: werli
21.08.2012 12:59
1 0

Österreich aus dieser Liste der produktiven streichen

Die Österreicher sind bei weitem nicht so effizient wie etwa die deutschen. Das liegt zum einen sicher am höheren Anteil des Dienstleistungssektors und damit geringeren Anteils der Industrie an der Gesamtwirtschaftsleistung und zum anderen an wesentlich geringeren Innovationen. Wenn man Patentanmeldungen vergleicht sind die Deutschen Innovativ, die Österreicher bestenfalls gute Nachahmer. Das wiederum liegt an der sehr ausgeprägten Risikoaversion in der Alpenrepublik. Aber wie man es auch dreht und wendet ist global gesehen kein Standort mehr wettbewerbsfähig in Westeuropa.

1 0

Re: Italien müsse seine Produktivität erhöhen

Die Produktivität wird erhöht, indem man mehr pro Zeiteinheit arbeitet oder weniger lang für die Arbeit benötigt.

Das meinen Sie werden all diese Länder zusammenbringen? Ich bezweifle das.

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