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Euro-Rauswurf: Lopatka stützt Spindelegger

20.08.2012 | 18:25 |   (Die Presse)

Michael Spindelegger erhält für seine Euro-Rauswurf-Idee Unterstützung von seinem Parteikollegen Reinhold Lopatka. Der europapolitische Sprecher der ÖVP will über "neue und strengere Spielregeln sprechen."

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Wien/Apa. Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) erhält für seine Euro-Rauswurf-Idee und eine dafür nötige Änderung des EU-Vertrages Unterstützung von seinem Parteikollegen Reinhold Lopatka, dem außen- und europapolitischen Sprecher der ÖVP.

Es sei an der Zeit, „die Diskussion über ein neues Vertragswerk zu starten und auch über neue, strengere Spielregeln zu sprechen“, so Lopatka am Montag in einer Presseaussendung. Der Vorschlag von Spindelegger ziele genau in diese Richtung.

 

„Verstärkte Kontrollrechte“

Spindelegger hatte am vergangenen Freitag unter anderem gemeint, eine neue Konzeption des EU-Regelwerks müsse als letzte Konsequenz auch den Ausschluss eines Landes aus der Eurozone vorsehen. Der Außenminister habe damit den Weg klar skizziert: „Ohne ein konsequentes Regelwerk kann man nicht über die weitere Vergemeinschaftung von Schulden sprechen. Das wäre unverantwortlich. Dafür muss es verstärkte Kontrollrechte und Eingriffsmöglichkeiten geben, die frühzeitig eine Kurskorrektur ermöglichen“, fordert Lopatka. Nur wenn es bei Verstößen echte Konsequenzen gebe, werde signalisiert, dass Fehlentwicklungen nicht toleriert werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2012)

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5 Kommentare
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Lächerlich "Spielregfeln"

Auch der Herr Lopatka weiß ganz genau, dass alle, wiederhole: alle diese papierenen "Spielregeln" von Staaten wie Griechenland und anderen notorischen Staatsüpleiters (GR war schon in der Vergangenheit 5 Mal Staats-banmkrott!) folgenlos gebrochen werden - wie schon "Maastricht".

Die Forderung nach "neuen Spielregeln", außer solchen, dass automatisch der Hinauswurf eines Staates bei Nichteinhaltung ohne Wenn und Aber aus dem Euro folgen würde, nützen nichts.

Und nicht einmal diese angedrohte Sanktion: Schnell ist da wieder ein "europäisches Friedensprojekt in Gefahr" - und schon geht es wieder hurtig weiter - mit "neuen Spielregeln"...Weil sonst kämen ja die Pleitestaaten mit ihren NATO-Panzern gleich nach Berlin, Wien oder Den Haag - den Euro-Zahlerstaaten...

Gast: Sepp Wastel
21.08.2012 22:29
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Meinungsverschiedenheiten ?

echt toll: unsere Regierung..der BK ist dafür,der Vize ist dagegen..usw..
die Schottermietzi betrachtet den Euro sowieso als Schotter,mit dem sie nix anfangen kann,mangels (Aus)bildung...
von der EU Clique erhalten sie dann ein paar auf die Pfoten für übereifrige unerlaubte Stellungnahmen...
so ein Glück: solange wir Nettozahler sind(wie lange noch ?) wird man uns nicht rauswerfen,
aber dann ?gleiches Schicksal wie GR,usw..?
Zahlenfriedhöfe: Ösr. Budget ca 70 Mrd
Haftungen: mind. 80 Mrd ,,Ges.Defizi mind 200 Mrd...
EU-Haushaltsbudget p.a. ca 120 Mrd(zum verpulvern)
wer soll das jemals bezahlen...???
p.s. wenn man schon über den Rauswirf diskutiert..bitte dann auch über einen geordneten Austritt..danke

Gast: ungläubiger thomas
21.08.2012 07:45
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Unrealistische Forderung


Man sollte meinen, dass Abgeordnete zumindest die aktuelle Rechtslage und das Gesetztesbeschlussfassungsystem der EU insbesondere zum EURO Raum kennen.

Entweder wollen sie das Volk täuschen oder sie sind hoffnungslos realitätsfremd.

Wie soll denn so eine Vertragsänderung zum Ausschluss eines Staates jemals zur Verabschiedung gelangen; die Mehrheitsverhältnisse lassen dies doch ob der Überzahl der NEHMERLÄNDER gar nie zu.

Gast: E.T.
21.08.2012 01:20
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Das wird immer so weitergehen

Wir werden zahlen und zahlen und zahlen. Zurück kommt sicher nichts - aber macht ja nichts - Hauptsache unseren Politikern geht es gut.

Gast: Baur4
20.08.2012 22:18
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- und sämtliche 30 Mrd. unseres Steuergeldes sehen wir NIE wieder!

Am 16.6.2011 Fekter (ÖVP) im Parlament: "Mrd. die wir nach Greicheland schicken sind für uns ein gutes Geschäft".

Einfach unglaublich was diese ÖVP den Bürgern zumutet!!!

SPÖ+ÖVP gehören abgewählt. Schlechter können es Strache, Glawischnig, Bucher und Stronach auch nicht machen.

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