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Nowotny: "Zurück zum Schilling wäre Wahnsinn"

31.08.2012 | 10:26 |   (DiePresse.com)

Notenbankchef Ewald Nowotny warnt die Politik in der Schuldenkrise vor Populismus und rät zu Geduld. Anleihenkäufe der EZB am Primärmarkt hält er für problematisch.

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Ein Austritt aus der Eurozone wäre für Notenbankchef Ewald Nowotny nicht haltbar. "Jeder Österreicher, jede Österreicherin sieht ein, dass es absurd wäre, zum Schilling zurückzukehren und damit die Wechselkursbindung aufzugeben. Das wäre Wahnsinn", sagt das EZB-Ratsmitglied in einem Interview im Ö1-Morgenjournal.

Auch bei einer Pressekonferenz des Forum Alpbach äußert er sich ähnlich zu diesem Thema. Nach Forderungen zur Wiedereinführung des Schilling, Rausschmiss der Griechen und all den sonstigen emotionalen Äußerungen, rät er den Politikern zu mehr Verantwortungsbewusstsein. Sie sollten durchdenken, was die Folgen seien. Nowotny ist auch überzeugt, dass selbst "Frank Stronach im praktischen Leben durchaus die Vorteile eines vernünftigen Wechselkursregimes schätzt".

ESM soll rasch in Kraft treten

Auf die Frage, ob er Anleihenkäufe der EZB für sinnvoll erachte, reagiert der Nationalbankchef ähnlich: "Ich warne davor, das zu so einer plakativen, vielleicht sogar ideologischen Diskussion zu machen." Käufe am Primärmarkt hält Nowotny für problematisch. Wichtig sei jetzt ein rasches Inkrafttreten des ESM. Die (zeitaufwändige) Legitimisierung des Rettungsschirmes durch die einzelnen Mitgliedsstaaten sei zwar wichtig, trotzdem habe eine rasch handelnde Finanzpolitik wie jene der USA auch Vorteile. Überhaupt rät er zu mehr Geduld. Man sähe in einzelnen Krisen-Staaten ja bereits Fortschritte.

(APA/ Reuters)

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300 Kommentare
 
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Gast: Hubertus
02.09.2012 00:40
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Jetzt sehe ich endlich klar

Die fleischgewordene Kontraindikation hat gesprochen. Wenn Nowotny gegen den Schilling ist, kann das nur heißen:es ist gut für Österreich in den Schilling zu gehen. Es besteht aber eine Gefahr: Gute Kontraindikatoren müssen aus eigenem(falschen) Wissen handeln. Bei Nowotny ist das nicht sicher. Es könnte auch sein, daß uns hier geldpolitische Vorstellungen von Laura Rudas oder anderen Dumpfbacken aus der SPÖ Zentrale nur aus dem Munde von Nowotny, quasi als Logotheten(Sprachrohr) dieser Zentrale vorgetragen werden. Dann allerdings ist er als Kontraindikator nicht so verläßlich. Ein gewisses Restrisiko bleibt also.

Antworten Gast: Zyni
03.09.2012 06:46
0 0

Nachdem sich die ZUverlässigkeit

des Kontraindikators mehrfach in der Vergangenheit bewiesen hat, ist es egal, ob hier nur eine SPrechpuppe blabbert.

3 0

Nowotny

In Erinnerung vor 2008 Herr Nowotny :
"" Österreich ist gut aufgestellt wir sind davon nicht betroffen """

Wer sich diese Sprüche gemerkt hat weis auch was er von Hr. Nowotny zu halten hat.

Gast: oeconomiaoecon
01.09.2012 18:47
0 1

schilling

prof nowotny hat absolut recht, das waere der wahnsinn. nur wahnsinn ist auch was die staaten, regionen, eu gegen die krise unternimmt

Mit eu geldern in millionen hoehe werden parks in wien gefoerdert schaukeln, bankerl, wiesen
Wien baut mit baca um hunderte millionen das hoechste haus in oesterreich in der donau city das wirklich niemand braucht und das mit sicherheiten der wiener. die bank baca freut sich wien ist weite verschuldet und die buerger muessen das zahlen samt zinsenszins.
die eu foerderungen fuer staatsnahe projekte gehoeren eingestellt.
bitte herr gouverneur prof nowotny setzten sie sich fuer die leistungstraeger, also angestellte, kleine unternehmer ein, davon lebt die eu.

Österreich aus dem Euro raus???

Nicht wir, sondern die immer grosszügig auf Pump gelebt haben und jetzt die Schulden nicht mehr zahlen können gehören aus dem Euro raus - und der Herr Nowotny in die ASVG Pension (nicht in die Notenbankpension!)

Mit dem Schilling müsste die Regierung

etwas kräftiger rudern. Was daran so schlimm sein soll? - die Regierung?

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Wahnsinn ist dass wir so einen Wendehals als Governeur in der OeNB haben!!!


Zurück zum Schilling wäre wirklich Wahnsinn!

Der Schilling war doch vor der Euro-Einführung längst keine souveräne Währung mehr, sondern so wie einge andere Währungen, strikt an die D-Mark gebunden. Wohin sollte man da eigentlich zurück?

Die einzig vernünftige Lösung wäre die Sammlung der Länder, die eine Hartwährungspolitik machen wollen, unter einem Nord-Euro!

Ob sich dann die europäischen Südstaaten, die eine Wirtschaftspolitik machen, die nur mit regelmäßigen Währungsabwertungen leben kann, zu einem Süd-Euro zusammenschließen wollen oder nicht, müssen die selbst entscheiden.

Jedenfalls ist ein Euro, der für alle, ohne Rücksicht auf die zwei völlig unvereinbaren Wirtschaftspolitiken, die es in Europa gibt, auf Dauer nicht lebensfähig!

Natürlich ist das Herausziehen des total verfahrenen Euro-Karrens aus dem Dreck mit erheblichen Kosten verbunden. Aber je länger man das Unvermeidliche hinausschiebt, umso größer und unerträglicher werden diese Kosten!

er ist der erste,

der dann aus der oenb fliegt.

Antworten Gast: effeff
01.09.2012 15:05
0 0

Re: er ist der erste,

warum?

Nobody

ist einer der Hauptverantwortlichen für die europäische Schuldenkrise und den Untergang Österreichs als Zahldepp innerhalb einer völlig heterogenen Union. Jetzt stehen diese supergscheiten Kasperln in einem selbstverursachtem Scherbenhaufen und haben die Frechheit vor dem Schilling zu warnen. Trennen was nicht zusammengehört und Nobody in die Wüste schicken - das wäre ein erster wichtiger Schritt um das Vertrauen des Marktes wieder zu gewinnen.

Antworten Gast: Der Realist
01.09.2012 13:32
1 1

Re: Nobody

Es gibt keine "europäische" Schuldenkrise. Für die Schuldenkrisen gewisser Staaten im Euroraum sind diese Nationalstaaten ganz alleine schuldig, weil sie über Jahrzehnte hinweg auf Pump in Saus und Braus gelebt haben. Auch Österreich stand und steht nur ein wenig besser da. Fragt sich nur wie lange noch. Da hätten die Verantwortlichen schon in der Nachkreiskyära anfangen müssen zu sparen. Die haben aber Schulden angehäuft, dagegen war der sogenannte Schuldenkanzler Kreisky direkt ein Sparefroh.
Also bitte nicht alles auf die EU schieben, was die Superpolitiker zuvor schon selber verursacht haben.

Antworten Antworten Gast: Fprester
01.09.2012 17:48
1 0

Re: Re: Nobody

Die Schuldenkrise ist sehr wohl von der EU verursacht. Zumindest indirekt. Die Einführung des Euro hat das ganze Schlamassel ausgelöst. Nur dank der anfänglich niedrigen Zinsen konnten sich die Südstaaten derart verschulden. Auch das zunehmende Auseinaderklaffen der Leistungsbilanzen der Euroländer ist direkt auf die Einführung des Euro zurückzuführen. Vor dem Euro bestanden all diese Schwierigkeiten nicht, resp. konnten durch Auf- und Abwerten ausgegleichen werden. Umsonst stehen die Nicht-Euro-Staaten ja nicht besser da.

Gast: Der Aufdecker.
01.09.2012 11:48
4 0

Euro-Austritt, jetzt.

Raus aus dem Euro-Raum, bevor es zu spät ist.

Als ob das Verbleiben im Euro.....

...nicht Wahnsinn ist. Der Mann ist auch schon irgendwie an seinen Kompetenzgrenzen angelangt. Peter-Prinzip halt.....

Gast: Fprester
01.09.2012 09:42
4 0

Waren die "Roten" jemals für den kleinen Mann?

Wenn ich die Politik der Roten kritisch betrachte, so frage ich mich, ob diese Parteien je einmal wirklich für den kleinen Mann gearbeitet haben. Waren sie nicht von Beginn weg internationalisitisch eingestellt? Haben sie den "Sozialaspekt" nur als Stimmenfang benutzt um genügend Stimmanteile für ihre wirklichen Ziele zu haben? Wenn man an die Wurzeln der roten Bewegungen zurück blickt, wird dieser Eindruck sogar verstärkt. Globalisierung und Internationalisierung verursachen eine Umverteilung von unten nach oben. Also genau das Gegenteil dessen, was im Interesse des kleinen Mannes liegt. Aber die Roten sind voll für diese Entwicklung. Verrat am kleinen Mann?

Übrigens gilt genau das Gleiche für die Grünen. Auch diese Parteien werben mit dem grünen Mäntelchen und streben ganz andere, ebenfalls internationalistische Ziele an. Da passt eigentlich ein Nowotny hervorragend dazu.

Antworten Gast: EU-Fan
01.09.2012 10:28
0 4

Re: Waren die "Roten" jemals für den kleinen Mann?

Und was hat jetzt dein Kommentar mit dem Thema "zurück zum Schilling wäre Wahnsinn" zu tun?

Den Euro wird es auch in Zukunft geben, er ist eine gute Sache, die Wirtschaft bekäme Riesenprobleme, würde der Euro abgeschafft. Und Österreich würde gewaltig Abstürzen und, wie schon vor dem EU-Beitritt, abermals nur noch rote Zahlen in der Außenhandelsbilanz vorweisen können. Also bleibt er uns erhalten.

Und es bleibt uns höchsten die Alternative Spaltung der Eurozone oder Austritt der Schwachmatiker.

Re: Re: Waren die "Roten" jemals für den kleinen Mann?

...bitte! Man kann doch nicht die Außernhandelsbilanz anschauen und alles andere "ceteris paribus" setzen. Systemisch gedacht wäre ein Austritt aus dem Euro das Schaffen eines Zustandes wie etwa der Schweiz, Schwedens, Norwegens (cum granu salis) oder Dänemarks. Jedenfalls müssten wir nicht gutes Geld in Fässer ohne Boden schaufeln.

Antworten Antworten Antworten Gast: Der Realist
01.09.2012 13:26
0 0

Re: Re: Re: Waren die "Roten" jemals für den kleinen Mann?

Was Sie hier anführen ist der typisch über Jahrzehnte hinweg anerzogene österreichische Traum einer immerwährenden Neutralität.
Die Mehrheit der europäischen Staaten sind jedoch keine Träumer, sondern Realsisten.
Und wenn Sie einen Zustand schaffen wollen wie in den von Ihnen angeführten Ländern Norwegen und Dänemark z. B., dann müsste Österreich der Nato beitreten.
Banken wie die Schweiz und Nordseeöl wie Norwegen haben wir auch nicht.
Träumen Sie also ruhig weiter. Die Uhren gehen aber ganz anders als Realitätsverweigerer gerne hätten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Tromsöer
01.09.2012 14:34
0 0

Re: Re: Re: Re: Waren die "Roten" jemals für den kleinen Mann?

Der realitätsverweigernde "Realist" übersieht Island. Ein Land auf dem besten Weg in eine bessere Zukunft. Ohne Euro und ohne EU-Mitgliedschaft.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Der Realist
01.09.2012 15:02
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Waren die "Roten" jemals für den kleinen Mann?

Island ist seit 1949 Nato-Mitgliedsland. Island trat der Nato unter der Bedingung bei, keine eigenen Streitkräfte unterhalten zu müssen. Die Territorialverteidigung sowie Luftraumüberwachung liegt total in den Händen der Nato.

Sie können das gerne für Österreich fordern.
Das wäre jetzt sogar eine sehr aktuelle Sache und gute Option, um das erste Mal in der Geschichte Österreichs eine effiziente Verteidigung zu Boden und zur Luft (Wasser gibts es ja hier keins) zu haben.
Schönen Tag noch.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Tromsöer
01.09.2012 16:29
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Waren die "Roten" jemals für den kleinen Mann?

Sie meinten Banken wie die Schweiz und Nordseeöl wie Norwegen haben wir auch nicht.

Island aber auch nicht, und ist trotzdem nicht untergegangen.

Schauergschichtln können Sie sich behalten.

Gast: Wer hat uns verraten: die Sozialdemokraten!
01.09.2012 08:25
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Wahnsinn, daß ein Roter den wohlerworbenen Wohlstand der Österreicher schamlos leichtfertig den inzwischen die Eurozonediktatorisch beherrschenden GoldmanSachs-Geldsäcken bereitwillig ausliefert!!

Abwahl der ESM-Verräter ÖVP+SPÖ+Grüne!!

Wahnsinn

ist jeder weitere Tag den wir in der EU verbringen. Ich Wünsche mir noch für heute Neuwahlen, damit wir Morgen aussteigen!!!

Antworten Gast: nicht realtiätsfremd
01.09.2012 10:29
0 2

Re: Wahnsinn

du kannst ja schon mal vorausgehen, dich in einer schlucht verkriechen, deinen nabel betrachten und beten, dass du mit der welt nichts mehr zu tun haben brauchst.

Re: Wahnsinn

Ich wünsch mir auch Neuwahlen damit wir drinnen bleiben.

 
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