Die drastischen Lohnkürzungen durch die Regierung haben die Kaufkraft der Griechen in den vergangenen drei Jahren ungefähr halbiert. Wer nur den Mindestlohn verdient, ist inzwischen sogar auf den Stand von 1978 zurückgefallen. Das ist das Ergebnis einer Studie des größten griechischen Gewerkschaftsverbandes (GSEE). In Griechenland ist dieses Jahr der Mindestlohn von 751 Euro brutto auf 586 Euro brutto gekürzt worden.
Kaufkraft wird auch in Zukunft weiter fallen
Das Gewerkschaftsinstitut prognostiziert, dass das Durchschnittseinkommen der Griechen in der Folge des jüngsten Sparprogramms weiter fallen wird. 2011 lag es bei 25.740 Euro pro Jahr, es soll auf 15.000 bis höchstens 17.000 Euro sinken. Besonders schlimm ist die Lage für Pensionisten. Die Renten sind seit 2010 um 4,2 Milliarden Euro gekürzt worden. Mit dem neuen Sparprogramm solle es nach bisher vorliegenden Informationen weitere Kürzungen in Höhe von mehr als fünf Milliarden Euro geben.
(APA/ dpa)

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