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Faymann lobt EZB-Anleihenkauf, Merkel verhalten

07.09.2012 | 17:59 |   (DiePresse.com)

Bei einer Pressekonferenz mit Angela Merkel bewertete Faymann den EZB-Beschluss zum unlimitierten Ankauf von Anleihen als "politisch positiv".

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Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat am Freitagnachmittag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Wiener Bundeskanzleramt mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu uneingeschränkten Anleihenkäufen von Schuldenstaaten (mehr dazu ...) als "politisch positiv" beurteilt. Die Maßnahme helfe, Staatsanleihen "in den Augen der Investoren sicher" zu machen. Überschuldeten Staaten müsste Spielraum eingeräumt werden.

Merkel äußerte sich erneut zurückhaltend zu dem Entscheid, dem der deutsche Bundesbank-Chef Jens Weidmann nicht zugestimmt hatte. "Die EZB ist eine unabhängige und starke Institution", sagte die deutsche Kanzlerin. Die Euro-Notenbank sei mit der Geldwertstabilität betraut, die Zukunft des Euro werde aber auch politisch gestaltet. Bei den Auflagen für Schuldenstaaten gingen "Kontrolle und Bedingungen" Hand in Hand.

Merkel rief eindringlich zu einem gemeinsamen Vorgehen auf und erklärte: "Nur durch eine engere Koordinierung wird es uns gelingen, die gemeinsame Währung dauerhaft stabil zu halten". Faymann betonte die enge wirtschaftliche Verflechtung und die wesentliche Bedeutung des europäischen Marktes und seiner gemeinsamen Währung für die österreichische Exportindustrie.

Faymann: Appell für Finanztransaktionssteuer

Faymann appellierte neuerlich für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf europäischer Ebene. "Jeder kleine Bäcker zahlt seine Steuern. Die meisten Arbeitnehmer werden nicht gefragt, bevor ihnen Steuern abgezogen werden." Und dennoch gebe es Händler, die durch tägliche Käufe und Verkäufe Gewinne erzielen würden, "aber wenig beitragen". Die Transaktionssteuer sei darum ein Beitrag, um "Disziplin und Ordnung" herzustellen. Vorgesehen seien die Einnahmen aus der Finanzsteuer erst im Budget 2014, sagte der Kanzler.

Merkel äußerte sich nur indirekt zur Finanztransaktionssteuern. Sie sagte, es seien im Herbst europapolitisch noch viele Aufgaben zu erfüllen, etwa im Hinblick auf die Fortentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion und die gemeinsame Bankenaufsicht. "Wir gehen Schritt für Schritt voran und wollen auf diese Weise Glaubwürdigkeit gewinnen".

(APA)

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31 Kommentare
 
12
Gast: Lukas
09.09.2012 21:32
0 0

die Merkel hat den Faymann längst durchschaut

und sieht über sein Unvermögen lässig hinweg...

dieser (fay)mann

ist nur mehr peinlich. wie kann sich so ein bundesgrinser mit null verstand an knapp unter 30% zustimmung festkrallen - aber offenbar geht's mit dem schuldenschmäh doch immer wieder....

Um Gottes Willen, meist schweigt er mangels rechtzeitigen Einflüsterern,

wenn er was sagt offenbart er seine ABSOLUTE INKOMPETENZ ausserhalb des Gemeindebaus!

Re: Um Gottes Willen, meist schweigt er mangels rechtzeitigen Einflüsterern,

Gemeindebau - ein gutes Schlagwort:
http://wiener-wohnen.de.nr

2 0

"Faymann . . . politisch positiv", "Merkel . . . erneut zurückhaltend"

Komme was da wolle: Grexit, Dominoeffekt, Nordeuro, finaler Austritt Deutschlands . . . was auch immer.

Hinter allen Denkerstirnen hierzulande wird sich letzten Endes die Erkenntnis gewaltig ihre Bahn brechen: "Mir mochn's am besten wia die Deitschn. Jo, des moch ma - mir gengan mit die Deitschn."

Aber es wird vielleicht zu spät sein. Ich könnte mir vorstellen, dass in diesem Spätsommer jenseits unserer nördlichen Grenzen restlos klar geworden ist, dass die Zwergerlrepublik ein ernstzunehmendes geistiges Sicherheitsproblem für jeden befreundeten Staat darstellt.

Sie werden sich nicht anstecken lassen wollen.


Merkel ist eine Vollblutpolitikerin. Das konnte man spätestens heute merken. Daran, wie sie sich zusammengerissen hat. Als der Inseratenkanzler mit ihr so geredet hat, als verstände es etwas vom Kanzlergeschäft und sie nicht in schallendes Gelächter ausbrach.


Der Mann hat eindeutig zu wenig Bildung genossen und gerade Null Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Aber er darf unser Land führen. Und das wird uns und unseren Kindern noch viel Geld kosten.

Danke an alle Journalisten, die ihn dorthin geschrieben haben, wo er auf Grund seines Könnens nie hätte hinkommen dürfen.

0 1

ZURÜCKHALTUNG

Wenn es um die Finanztransaktionssteuer geht, sind konservative Parteien immer zurückhaltend. Beim Zurückfahren von Sozialleistungen, sind sie weniger zimperlich.

Gast: Wundernix
07.09.2012 19:56
3 0

Disziplin und Ordnung

aha...Das letzte mal haben die Sozialisten noch die Phrase "Zucht und Ordnung" verwendet. Das ist so ca. 70 Jahre her...

Re: Disziplin und Ordnung

Law and Order, wie ist das mit SPÖ Grunsätzen vereinbar??. Machterhalt ist die Priorität.

.

Faymann: "Die Maßnahme helfe, Staatsanleihen "in den Augen der Investoren sicher" zu machen. "


.....der kapiert echt nichts.

Die EZB kauft Schrottanleihen am Sekundärmarkt, dh. von den Banken

Dh. Hr. Faymann, die Banken entledigen sich ihrer Risikopapiere....

....die EZB wird zur bad bank

...und wir haften dafür.

Hr.Faymann, die Banken und ihre Eigentümer sind Profiteure, der Bürger Zahler!!!!

Und das alles für ein bisschen Zeitgewinn.

Gast: Messalina-X
07.09.2012 19:33
3 0

oha...., langsam aber sicher muß es auch den schlichtesten Gemütern auffallen

http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2012/09/06/italien-ab-2013-kein-bargeld-ueber-50-euro.html

sorry, wußte nicht wo ich das postieren sollte

Kleine Ökonomie-Nachhilfe für Faymann....


...Wirtschaftskraft bestimmt Wert des Geldes

...wenn bei gleicher Wirtschaftskraft mehr Geld gedruckt wird,

...wird das Geld weniger wert ( =Inflation)

....Schulden der Staaten sinken wegen Wertverlust

....die Ersparnisse der Bürger sinken im Wert (=Enteignung).

Ich glaube nicht, daß Faymann das begreift. Er kapiert ja nichtmal, daß er eigentlich österreichische Interessen zu vertreten hat.

Staatsanleihen werden sicher,

weil sich die Staaten Ihre Schulden vermehrt mit selbst gedrucktem Geld finanzieren? Ein eher seltsamer Gesichtspunkt.

Denn hier werden Ausgaben nicht mehr mit erwirtschaftetem (einmal egal wie erwirtschfatet) Geld bezahlt, sondern mit Geld aus dem Nichts.

Sicher der feuchte Traum jedes Sozialisten bzw. hochverschuldeten Staates. Nur, wie es ausgehen kann und wird ,kann man an der äquivalenten Geldpolitik des vor kurzem (wirtschfatlich) zu Grunde gegangenen Ostblocks bereits im Detail studieren.

Die SPÖ und Goldmann Sachs

Ein Dreamteam!

Gast: Sexy Hexy
07.09.2012 18:47
11 0

Faymann weiß was er will

Je ärmer die Bewohner eines Staates, umso eher wählen sie links.
Je mehr Geld die Bewohner eines Staates haben, umso eher wählen sie nicht links.

Wen wunderts, dass der Faymann möchte, das wir arm sind. Wenn schon wir Österreicher so unzuverlässig sind und brav sparen, damit wir nicht arm sind, dann können wenigstens andere Länder dafür sorgen, dass wir nicht zu wohlhabend werden.

Gast: sozisforbadbanker
07.09.2012 18:36
11 0

der SPÖ Kanzler faymann freut sich sogar über die unbegrenzte verschuldung der heimischen asvg arbeitnehmer und asvgpensionisten-der dreiste sozialabbau und asvg pensionsabbau durch die sozialisten wird so immer schlüssiger- das arbeitende volk soll für die abzockenden finanz u-bankenmärkte zahlen und büßen.


Gast: klaus3
07.09.2012 18:21
2 0

Faymann

Und wieder bleibt es bei einem Appell zur Finanztransaktionssteuer, wann endlich werden die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten!!

Re: die Verursacher der Krise

sitzen wohl auch und hauptsächlich in den diversen Staatskanzleien, mit abgehalfterten Ablegern in diversen Landes- und genossenschaftsbanken, etc.

Ich hoffe, Sie meinten unter "zur Kaase bitten" auch diese.

Gast: globetrotterneu
07.09.2012 18:18
15 0

eine lachnummer dieser bundeskanzler

österreich und faymann sagen so oder so zu allen ja und armen.

Gast: Mehlwurm
07.09.2012 18:17
15 0

Schön langsam sollte man ihn besachwaltern! Offenbar hat der Typ nicht die geringste Ahnung von Wirtschaft!


Gast: Bademeisterin
07.09.2012 18:14
6 0

An unserem Faymännchen kann sich die Frau Hosenanzug ein Beispiel nehmen!

Der sagt was Sache ist. Faymann ist einer der führenden Nationalökonomen weltweit. Auf ihn hört die ganze Welt und beneidet uns um so eine Kapazität......

Wenn man genug Bürgen hat wird alles sicher

Was haben die Roten nur gedacht, als sie den Hausmeister zum Bundeskanzler machten.

Die Märkte freuen sich wieder, dass sie auch die Schuldenländer abkassieren können.
Wir bürgen ja dafür.

Mit Draghi hat man den Wolf zum Schäfer gemacht und die Linken Europas folgen ihm.

Faymann Sie Verräter!!!

die EZB verschleudert da unser geld, beschert österreich eine mega infaltion, und was macht genosse faymann?
er begrüßt diesen glatten vertragsbruch auch noch.

außerdem scheint es ihm nichts auszumachen, dass österreich über die EZB für diese verallgemeinschafteten schulden haftet, ganz im gegenteil er freut sich noch über dieses unüberschaubare risiko!!!

faymann ist einfach nur ein schwachkopf!
Ganz österreich wird da mittels inflation entweignet, und um millarden betrogen, und den guten herrn freut das auch noch!

nun wissen wir vermutlich schon wie genosse nowotny in der EZB abgestimmt hat

echt eine frechheit, Weidmann ist anscheinend der einzige, der zumindest versucht dem wahnsinn einhalt zu gebieten, der rest kümmert sich einen dreck um die verträge!

manchmal denke ich mir echt, die ganzen EZB banker gehören besachwaltert und nachhause geschickt, weidmann sollte die EZB alleine fürhen, die anderen mitglieder sind doch allesamt nur verräter!

Kommt jetzt die rote Karte durch die Karlsruher Richter,

da die EZB Vertragsbruch begangen hat und diese Maßnahme mit dem deutschen Grundgesetz nicht vereinbar ist. Auswirkungen für Österreich.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/484683_Bedrohliche-Unwetterfront-ueber-Oesterreichs-Finanzen-gesichtet.html

4 0

Re: Kommt jetzt die rote Karte durch die Karlsruher Richter,

Hoffen wir's ;-)

Sehr wichtiges Statement

Was jemand, dessen Bildungsgang und Berufslaufbahn der Öffentlichkeit nicht zur Gänze bekannt ist, zu irgendetwas meint, ist unerheblich. Wer in diesem Punkt Unklarheiten oder Mängel aufweist, müßte schon sehr genial sein, um solche Defizite, gleichsam als Naturtalent, kompensieren zu können. Man hat den Eindruck, daß das in diesem Fall nicht zutrifft. Die politische Situation ist deshalb so erbärmlich, weil zum überwiegenden Teil Leute dieses Zuschnitts am Drücker sitzen.

 
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