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"Wenn Deutschland den Euro verlässt, sind alle Probleme gelöst"

10.09.2012 | 18:20 |  NIKOLAUS JILCH (Die Presse)

Großinvestor George Soros sieht für Deutschland nur zwei Optionen: Akzeptiert eine höhere Inflation oder steigt aus dem Euro aus. Wenn die Politik so weitermacht wie bisher, drohen das Ende des Euro und der EU.

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Die Presse: Herr Soros, wollen Sie, dass Deutschland den Euro verlässt?

George Soros: Nein, ich würde es bevorzugen, wenn Deutschland seine Politik ändert. Dass Deutschland Wachstum unterstützt, damit wir aus Deflation und Depression kommen. Das würde nur temporär eine Inflation von mehr als zwei Prozent bedeuten. Deutschland muss einsehen, dass die Bundesbank nicht recht hat. Aber ich kann auch respektieren, wenn die Deutschen sich dagegen entscheiden, weitere Verbindlichkeiten zur Eurorettung auf sich zu nehmen. In dem Fall sollte Deutschland den Euro verlassen, und die Probleme der Eurozone wären gelöst.

Also wäre ein Euro-Exit Deutschlands sogar der einfachste Weg, die Probleme in Europa zu lösen?

Ökonomisch und finanziell: ja. Aber politisch wäre das viel gefährlicher. Die Zusammenarbeit von Deutschland und Frankreich ist das Fundament der europäischen Einheit. Wenn das durch einen Euroaustritt Deutschlands in Gefahr gerät, gibt es einen politischen Schock. Aber ökonomisch würde es besser funktionieren, wenn wir wieder Flexibilität zwischen Gläubigerländern und Schuldnern hätten. Dann könnte der Wechselkurs die Ungleichgewichte ausbügeln.

Ein Austritt Deutschlands wäre aus Ihrer Sicht sogar sinnvoller als ein Austritt Griechenlands oder Italiens?

Griechenland ist ein Spezialfall. Aber sollte Italien oder Spanien den Euro verlassen, müssten diese beiden Länder – zumindest technisch – in den Staatsbankrott gehen. Daran würde die gesamte Währungsunion und auch der gemeinsame Markt zerbrechen.

VIDEO: Politischer Salon: George Soros zu Gast in Wien

Großinvestor Gorge Soros und Finanzministerin Maria Fekter diskutierten am Sonntag auf Einladung der "Presse" in Wien über die Zukunft des Euro.

Was, wenn die deutsche Bevölkerung auf diese Idee mit Erleichterung reagiert und die D-Mark zurückfordert?

Auch das wäre eindeutig besser, als so weiterzumachen wie bisher. Beide Optionen, ein Ausstieg oder eine aktivere Führungsrolle Deutschlands, wären dem aktuellen Kurs vorzuziehen. Derzeit tut Deutschland immer nur das Nötigste, um den Euro zusammenzuhalten. Aber das drückt die Südländer in eine permanente Depression und einen zweitrangigen politischen Status.

Schließen Sie komplett aus, dass die Geldpolitik der Bundesbank – die für Deutschland jahrzehntelang gut funktioniert hat – am Ende auch für Europa funktionieren könnte?

Ich schließe das nicht komplett aus, aber es würde eine sehr lange Zeit in Anspruch nehmen. Fünf, zehn oder sogar 20 Jahre. Das politische Risiko ist groß, dass die Menschen in einigen Ländern das nicht mitmachen und aus dem Euro aussteigen. Das Ergebnis wäre nicht nur ein Zusammenbruch des Euro, sondern der EU.

Sie glauben also wirklich, dass die ganze Welt sich aus dem Schuldenproblem rausinflationieren kann?

Wir brauchen Inflation, um den Schulden zu entkommen. Die Gefahr ist Deflation, nicht Inflation.

Eine persönliche Frage: Politiker und Aktivisten schimpfen gern auf „böse Spekulanten“. Fühlen Sie sich davon angesprochen?

Ich war einmal ein Spekulant, aber ich glaube, ich war kein böser. Meine Definition lautet: Jedes Investment ist Spekulation, nur wenn es erfolglos bleibt, verbucht man es als „Investition“. Wenn Sie ein Investment machen und Ihr Ziel früher als erwartet erreichen, dann ist das eine Spekulation. Außerdem glaube ich, dass die größten Spekulanten heute längst die Zentralbanken sind, nicht etwa Hedgefonds.

Aber Sie wurden berühmt als Spekulant, der die Bank of England überlistet hat. Jetzt schreiben Sie Analysen zum Euro. Glauben Sie nicht, dass manche das als Versuch verstehen werden, die Politik zu beeinflussen und dabei Geld zu verdienen?

Ich glaube sogar, dass das eine häufige Antwort auf meine Vorschläge sein wird. Da kann ich nichts machen. Ich bin als Spekulant in Pension, aber ich sorge mich um das Wohlbefinden der EU. Und da hab ich keine andere Wahl, als mich zu äußern. Ich will, dass Deutschland die Führungsrolle in Europa übernimmt, ähnlich wie die USA das global machen. Wenn der Euro zerfällt, werden die Spekulanten der nächsten Generation eine wunderbare Zeit haben.

Auf einen Blick

George Soros (82) hat mit einer Spekulation gegen das britische Pfund 1992 eine Milliarde Dollar an einem Tag verdient. Heute liegt der gebürtige Ungar mit 20 Mrd. Dollar auf Platz 22 der „Forbes“-Liste der reichsten Menschen der Welt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2012)

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225 Kommentare
 
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Antworten Antworten Gast: mir reichts
12.09.2012 09:51
0 0

Re: Re: Wie heissen die Politiker (=Finanzminister im Jahr 2001), die uns diesen Euro

bezahlten eu schreiberlingen wie ihnen glaube ich kein einziges wort und wenn es nur die uhrzeit ist.

Antworten Gast: Be-obachter
11.09.2012 17:21
5 1

Re: Wie heissen die Politiker (=Finanzminister im Jahr 2001), die uns diesen Euro

Vornehm verschweigen Sie, dass mit der positiven Zustimmung zum EU-Beitritt alle weiteren Aktionen (Osterweiterung, Euro-Einführung, Verlust der Neutralität, des Bankgeheimisses und der nationalen Souveränität) gleich mitabgestimmt wurde.

Das geschah unter der ÖVP-SPÖ-Koalition mit den Wortführern Schüssel/Ederer.
Also nur keine Geschichtsverfälschung betreiben, gell

Antworten Antworten Gast: Harkman
11.09.2012 17:34
1 7

Sie irren.

Die Osterweiterung wurde unter Schüssel I beschlossen. Es waren also Wolfgang & Blaue Konsorten, die das beschlossen haben ...

4 0

Re: Sie irren.

Wahnsinn, Schüssel hat 2004 die Osterweiterung der EU beschlossen?

Österreich wieder das Zentrum Europas! Toll !!!

Gast: austerität
11.09.2012 14:01
6 9

der Euro kann bestehen bleiben

Austreten sollte Griechenland, Deutschland, Ö, Holland, Finnland.

Griechenland ist ein Sonderfall. Die sollten die Drachme einführen, denn die sind nicht mal mit einem Weicheuro lebensfähig.

Holland und Österreich sollten sich mit eigener Währung an die neue DM anhängen, aber mit einer flexiblen Bandbreite.
Finnland an die Skandinavier.

Slowenien und Slowakei auch mit eigener Währung an Tschechien und Polen.

Antworten Gast: Merolk
11.09.2012 15:32
1 9

Zurück in die deutsche Leibeigenschaft?

Sicher nicht, dann lieber noch den Euro.

Gast: Schnee vom vorigen Jahr...
11.09.2012 13:59
4 2

Nichts neues...

Das wurde schon oft genug diskutiert, inklusive der Variante die Peripherie Europas in einen eigene Währungsverbund zu geben.

Derartige Dinge sind sinnlos, und das Papier auf dem es gedruckt ist, zu schade, gegen die Betonköpfen der Politik kommt niemand an, wobei Beton selbst da noch als Butterweich zu bezeichnen ist.

Zwei Varianten gibt es, entweder kommt es zur Katastrophe, dann hat das Pöbel richtig eingeschätzt, oder aber es kommt nicht dazu, dann ist das Pöbel zu recht als Pöbel zu bezeichnen...

Betrachtet man die menschlichen Katastrophen in Griechenland, Spanien und Deutschland so haben die Betonköpfe bereits versagt, und dann ist nicht mehr die Frage ob es zur Katastrophe kommt sondern nur mehr die, wann...

Mein Motto lautet, eine schnelles Ende ist bessere als das schleichende Dahinvegetieren das jedem einzelnen jede Perspektive und die Zukunft auffrißt und der Jugend diese zerstört!

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Solidarität

In einer Gemeinschaft ist die Grundlage die Solidarität. Es werden möglicher Weise immer wieder Probleme auftreten die gemeinsam zu lösen sein werden.
Wenn die EU nicht in der Lage ist den Fall Griechenland in den Griff zu bekommen, welches nur 2% des EU-BNP ausmacht, wird es tatsächlich fraglich werden den Euro aufrecht zu erhalten.
Die Eingriffe der EZB stabilisieren die Situation und werden zusätzlich dazu dienen die wirtschaftliche Situation der EU-Länder bei Kreditaufnahmen erheblich zu verbessern. Alle Spekulanten a la Soros können damit Baden gehen.
Deutschland wird sich von der Vorstellung der "harten Währung" allerdings lösen müssen.

Alle Spekulanten a la Soros können damit Baden gehen.

Das glauben Sie doch nicht wirklich, oder?

Beispiel einer Spekulation: Kaufe eine hochverzinste Anleihe weit unter Nominale, weil der Staat, der sie begeben hat, "geringfügige" Bonitätsprobleme hat. Nehme dafür einen Kredit zu 0,75% auf. Ziel: Kassiere dafür 6% Zinsen p.a. und am Ende 100% Nominale. Worst-case-Szenario: Die EZB kauft Dich raus, falls der Kurs allzusehr fällt.

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Re: Alle Spekulanten a la Soros können damit Baden gehen.

Die alten Papiere tendieren ohnehin in Richtung Klopapier, das heißt, dass es im Grunde genommen egal ist, weil ohnehin ein weiterer Schuldenschnitt nötig werden wird.
Ausschlaggebend erscheint, dass neue Anleihen zu günstigen Konditionen für diese Länder vergeben werden.
Die Spekulanten werden vielleicht noch nicht Baden gehen, aber dafür in die Brause als Vorstufe!

Ausschlaggebend erscheint, dass neue Anleihen zu günstigen Konditionen für diese Länder vergeben werden

Halte ich für ein Gerücht, möglicherweise daraus entstehend, dass andauernd davon die Rede ist, die Zinsen der Anleihen würde steigen oder (wie momentan) fallen.
Tun sie aber nicht, da es sich um festverzinsliche Papiere handelt, d.h. in der Berichterstattung werden andauernd Zinsen mit Renditen am Sekundarmarkt vermischt.

Wie auch immer: Ich mach mir wenig Sorgen um die "Spekulanten". Es würde mich sehr wundern, würde das Eigentum erstmals in der Geschichte nicht mehr tendenziell dorthin wandern, wo´s schon viel davon gibt.

Aber man stelle sich vor, die Euroländer würden ausgeglichen wirtschaften. Denn wo keiner Kredit braucht, werden auch keine hohen Zinsen rauszuholen sein. Aber wir halten Schulden ja für Wohlstand und gratis gibt´s den Spekulanten als Feindbild obendrauf. Wer kann da schon widerstehen?

Re: Ausschlaggebend erscheint, dass neue Anleihen zu günstigen Konditionen für diese Länder vergeben werden

"Aber wir halten Schulden ja für Wohlstand und gratis gibt´s den Spekulanten als Feindbild obendrauf. Wer kann da schon widerstehen?"

Absolut Zustimmung, wollte ich nur nochmals hervor heben. Genau die Abzweigung, die vom Weg in den (weiteren) Wohlstand ins Verderben führt.

0 0

Re: Alle Spekulanten a la Soros können damit Baden gehen.

"Die EZB kauft Dich raus, falls der Kurs allzusehr fällt."

Mit allen Risiken, die der Sekundärmarkt für Anleihezeichner mit sich bringt!

Re: Re: Alle Spekulanten a la Soros können damit Baden gehen.

Deshalb ist´s ja eine Spekulation;-) Aber die Erfahrung zeigt, dass sich das Risiko ganz drastisch reduziert, wenn die Spekulation "systemrelevantes" Volumen hat. Das darf man einem Soros zugestehen.
Der mag alles sein - dumm ist der nicht. Und damit gewinnt er in jedem Fall.

Antworten Gast: Naidy
11.09.2012 14:24
1 0

Wahrscheinlich wird die oligopolistische führung durch die Gewerkschaften ersetzt werden.


Der Gebrauchtwagenhändler:

Der Wagen ist tip top in Schuss. Ich garantiere :-)

Antworten Gast: 43er
11.09.2012 13:43
3 8

Kombiniere,

Sie meinen den Autohändler, der uns vor 12 Jahren als österr. Finanzminister den Euro in heutiger Form eingebrockt hat ...

Re: Kombiniere,

Ich meine den Soros der Eigeninteressen an der Bewertung der Lage hat...

Deutschland hätte dann das Problem alleine!

Der Euro würde abstürzen und die neue Deutsche Währung explodieren. Somt hätten sie dann das Problem das die Schweiz heute mit dem Franken hat!
Der Export würde sich extrem verteuern!

Gast: moneymoney
11.09.2012 13:37
0 0

Wikipedia

Wahrscheinlich Planwirtschaft nicht ohne gewalt einführbar ist.

Also Bankenverstaatlichung kommt bestimmt usw.

Die Notstandsgesetze änderten das Grundgesetz zum 17. Mal und fügten eine Notstandsverfassung ein, welche die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen (Naturkatastrophe, Aufstand, Krieg) sichern soll.

Gast: noch einer
11.09.2012 13:36
1 7

Wenn ...

"Wenn Deutschland den Euro verlässt"

Deutschland ist aber noch ein besetztes Land,
und so dürfte es den Gegebenheiten entsprechen ,
dass die Deutsche Vereinigung nur unter Bedingungen
wie z.B. eine gemeinsamen europäischen Währung
vollzogen werden konnte


Antworten Gast: Joseph Leopoldinger
11.09.2012 13:42
7 4

Blödsinn.

Deutschlands Exportwirtschaft (und damit der deutsche Finanzminister) ist der Hauptprofiteur des Euro. Die konnten noch nie so toll die Exportländer überrollen wie mit dem Euro und dem Binnenmarkt.

Antworten Antworten Gast: noch einer
11.09.2012 13:49
2 4

Re: Blödsinn.

Deutschland ist die Werkbank der internationalen Finanzpolitik .
Die Deutschen dürfen hackeln und produzieren ,
ihre Produkte haben sie verschenkt .
Insofern verschenkt ,als die Finanzierung der Produkte über Kredite lief ,die nun niemand begleichen kann .

Und so wies u.a. mit dem ESM geplant ist ,dürfen nun auch die deutschen Steuerzahler für diese Kredite aufkommen .

0 4

Re: Re: Blödsinn.

Ja, Deutschland hat quasi den Käufern das Geld gegeben, damit sie die dt. Exporte kaufen können.

Und da will noch immer so mancher von der tollen Situation und der vorbildhaften Politik Deutschlands sprechen.

Die Deutschen haben Europa diese Krise eingebrockt.

Gast: ösi
11.09.2012 13:32
3 0

Wer will Europa wirklich zertreten?

Seit Jahren arbeitet das amerikanische Kapital(siehe bloß den Karikaturen-Banker) an der Zerstörung des Euro, was die Aussagen des Oberzerstörers noch unterstreicht. Wann erkennen die Festlandeuropäer, dass es in der Welt nur einen Feind gibt und der sitzt in New York. Ob Kriegstreiberei, Umweltzerstörung, Wirtschaftskrisen, jeder weiß wer dafür verantwortlich ist, aber keiner traut es sich aussprechen. Die Amerikaner treten auf Europa, um ihr marodes System vor dem Kollaps zu schützen. Bis jetzt mit vollem Erfolg. Leider tragen die Europäer ihr volle Windeln noch mit Stolz vor sich her.

Antworten Gast: Frank Heisenberg
11.09.2012 17:42
1 0

Re: Wer will Europa wirklich zertreten?

glasklar
der Dollar soll wieder zur Weltwährung verkommen..siehe Öl,etc
und: wir sollen quasi die Schulden der amerikanischen Kriegsindustrie blechen..
es ist einfach ein subtiler Wirtschaftskrieg..
und Goldmann-Sachs Ableger haben sich bereits in Europa eingenistet um den Euro niederzubügeln..
die breite Öffentlichkeit sieht nur hunderte Milliardentransfers und Stützungen,tatsächlich häufft sich hier ein IMMENSER Schuldenberg an(in ganz Europa)-die Bankster gehören endlich an die kurze Leine,bevor sie sich die Scheine selbst drucken..
Ob Euro oder Schilling..an den Schulden bzw. den gigantischen Haftungen wird sich NICHTS mehr ändern!!!

Gast: Anti-Finanzmafia
11.09.2012 13:10
3 3

Soros hat nie etwas in seinem Leben gearbeitet

Er ist Teil der internationalen Finanzmafia die die Leistungen der Masse abkassiert.
DEM SOLL MAN ZUHÖREN?

Antworten Gast: Anti-Nomenklatura
11.09.2012 13:40
0 0

Sich selbst.


2 1

Schulden "weg-inflationonieren"?

Na wenigstens schliesst Herr Soros nicht katagorisch aus das etwas, was jahrzehntelang funktioniert hat, auch europaweit funktionieren könnte. Ansonsten ist es einfach nur sein Bekenntnis an die Aufrechterhaltung einer Konsumwelt die auf Pumb lebt. Und das geht bekanntlich niemals gut, im Großen wie im Kleinen. Die Hegdefonds werden sich selbst höhere Margen gönnen, dann folgen die Banken und die wiederum reagieren mit höheren Zinsen, - bis das bei den Menschen dann entlich ankommt, sind wir schon wieder vor dem gleichen Problem...
Allerdings hat er recht mit seinem letzten Hinweis auf die Spekulanten der nächsten Generation, die werden Europa zerfleischen.

oha....

die BRD tritt aus dem EURO aus und dann?

Wer finaziert dann die anderen Staaten?

Mit der BRD würden Staaten wie Finnland, die Niederlande und evtl. auch Österreich aussteigen.

Super Idee Herr Soro, dann ist die europäische Einheitswährung Vergangenheit.

Ist Altersdemenz eingentlich Gefährlich? Bei solchen Aussagen wohl schon.

Antworten Gast: Haro von Wenen
11.09.2012 13:40
4 2

Die BRD

gibt es seit 20 Jahren nicht mehr.

Antworten Antworten Gast: duverstehen?
11.09.2012 18:39
0 0

Re: Die BRD

Doch - halt jetzt mit den 'neuen Bundesländern' vereint. Sie heißt immer noch BRD - nur jetzt gibt es nur ein Deutschland - eben diese BRD.

1 2

Re: Die BRD

Die BUNDESREPUBLIK gibt es schon seit 20 Jahren nicht mehr, die hat sich mit der DDR zu DEUTSCHLAND wiedervereinigt !

Antworten Antworten Antworten Gast: Haro von Wenen
11.09.2012 14:04
0 1

Sage ich ja


0 0

Re: Sage ich ja ICH AUCH !


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Haro von Wenen
11.09.2012 15:33
0 0

Ach so


Antworten Gast: Held der Arbeit
11.09.2012 13:32
0 0

Re: oha....

gemeint ist natürlich, dass deutschland erst austritt, NACHDEM es die haftung für die schulden aller anderen übernommen hat;-)

Antworten Gast: eusa
11.09.2012 13:14
0 0

brd muss zum usa anschließen

einzige realistische

Gast: Plotinus
11.09.2012 12:48
4 2

Brüssel zusperren und in die Landeswährungen!

. . . die Länder sollten endlich ihre Wirtschaft integrieren, ein einheitliches Steuer-, Budget- und Sozialsystem und einheitliche Standards und Normen schaffen.

Es fehlt das Szenario, dass es Brüssel an den Kragen geht.
Wer heute nicht die Landeswährung in der Schublade hat, um morgen den Euro damit zu tauschen, wird bankrott machen.

Gast: Na und?
11.09.2012 12:46
3 0

Was man immer bedenken sollte:

Soros hat keine Skrupel gehabt, Millionen Menschen mit Spekulation (gegen GB) ins Unglück zu stürzen.

ER hat eine MRD verdient, darauf ist er noch stolz.

Warum die Masse glaubt, jetzt auf einmal wäre Soros ein Menschenfreind, ist mir schleierhaft. Leute wie er gehen über Leichen.

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Warum ziehen Sie nicht nach Frankreich?

Erst wenn Links-Milliardär Soros seinen Hauptwohnsitz nach Frankreich verlegt hat und dort sein gesamtes Einkommen mit 75% besteuert, werde ich ihm wieder zuhören.

Re: Warum ziehen Sie nicht nach Frankreich?

Selten blöder Beitrag!

2 0

Re: Warum ziehen Sie nicht nach Frankreich?

In Frankreich hauen gerade diese Leute ab, - ausgerechnet nach Belgien das seit Jahren keine stabile Regierung mehr hat...

Re: Warum ziehen Sie nicht nach Frankreich?

wieso soll Soros links sein - wäre er dann Milliardär?

Der ist nicht links - eine linke Gesellschaft lässt sich aber besser ausplündern, da man über ein paar geschmierte Politiker besser an die Volksvermögen kommt

3 0

Re: Re: Warum ziehen Sie nicht nach Frankreich?

Stimmt nicht, in Österreich, zumindest in Kärnten war und ist es wesentlich leichter über rechte Politiker ans Volksvermögen zu kommen...

Was will Soros?

Sein diesmaliger Kommentar klingt vernünftig.
Das macht mich stutzig. Bisher hat sich Soros lediglich an den eigenen Profitmöglichkeiten orientiert.
Das ist jetzt vermutlich nicht anders.
Es sieht einfach so aus als habe er seine Investitionen in Sachwerte und Infrastruktur abgeschlossen.
Eine zunehmende Inflation würde ihm daher nützen.
Soros ist kein Menschenfreund, das ist auch nicht seine Aufgabe. Man sollte dies nur wissen bevor man seine Statments list.

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Raus

Österreich und Deutschland raus aus der EU und raus aus dem Euro.

Dann bilden wir eine mitteleuropäische Freihandelszone aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Flandern und der autonomen Region Südtirol, das wir somit näher an Österreich binden, bis es wieder zu Tirol zurückkehren kann.

Diese Freihandelszone aus starken, kulturell verbundenen Volkswirtschaften, hätte dann zwar euch eine Einheitswährung, diese ist aber dann hart und an den Wert des Edelmetalls Gold gebunden.

Nur wenn unser Kulturraum sich finanzpolitisch autonom gibt, hat er eine Möglichkeit zu überleben, ohne in der Abwärtsspirale der globalen Zinsknechtschaft des internationalen Finanzmarktes unter zu gehen.

Antworten Gast: Hischtor
11.09.2012 13:49
3 4

Freihandelszone

hatten wir schon. Hat uns nachweislich NICHTS gebracht.

Antworten Gast: Volkeswirt
11.09.2012 13:48
1 4

1989

wäre das eine gute Idee gewesen. Heute läuft aber der österr. Außenhandel nicht mit Flandern (was im/exportieren wir da bitte?), Holland (der unwichtigste öst. Handelspartner), Schweiz (Käseimport? Schwarzgeldwaschungen?) ... sondern mit Osteuropa. Also sollten wir uns mit den osteuropäischen Nachbarn zusammentun.

Re: Raus

Wenn ich mir die Liste der Länder ansehe, die Sie aufzählen, verstehe ich Ihr Posting weitergedacht etwa wie folgt?

Da brauchts dann auch Außengrenzen wie den eisernen Vorhang!
Deutsch als Amtssprache im deutschen Kulturraum.
Eine straff organisierte Binnenwirtschaft!
Dem Volk eine harte Währung!

Leider kann man hier nicht die Schriftart selbst wählen, es wäre Gothik old style passend......

Antworten Antworten Gast: Hischtor
11.09.2012 13:52
1 2

Zur vom Poster weiter oben still gemeinten Deutschen Schrift

gibt es einen alles erklärenden Wikipedia-Beitrag: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Schrifterlass_Antiqua1941.gif&filetimestamp=20080408203240

 
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