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Troika: Griechen sollen länger arbeiten

12.09.2012 | 09:37 |   (DiePresse.com)

Die Kontrolleure fordern ein höheres Pensionsantrittsalter. Es wird zudem vorgeschlagen, dass Athen die Sechs-Tage-Woche wieder einführt.

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Die Kontrolleure der Geldgeber fordern von der griechischen Regierung weitere radikale Änderungen im Arbeitsrecht, bei Renten und Entlassungen im Staatswesen. Wie am Mittwoch aus Kreisen des Arbeitsministeriums in Athen verlautete, schlage die Troika vor, dass das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre erhöht wird. Zudem solle die Sechs-Tage-Woche wieder eingeführt werden. Die Arbeitnehmer sollen, wenn der Betrieb dies als nötig einstuft, bis zu 13 Stunden am Tag arbeiten. Kündigungsfristen und Abfindungen sollen halbiert werden, im staatlichen Bereich allein bis zum Jahresende 15.000 Menschen gehen. Athen lehnt bisher alle diese Maßnahmen ab.

Die Koalitionsparteien, Konservative, Sozialisten und die Demokratische Linke, fürchten, dass solche drastischen Einschnitte zu sozialen Unruhen führen könnten. Damit könnten alle Bemühungen um eine Stabilisierung der Wirtschaft zunichtegemacht werden.

Am Mittwochabend wollen die drei Parteivorsitzenden der Koalitionsregierung in Athen abermals über das mehr als 11,5 Mrd. Euro schwere Sparprogramm beraten. Mit einer Einigung in dieser Woche sei kaum noch zu rechnen, hieß es übereinstimmend in der griechischen Presse.

(APA/dpa)

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14 Kommentare

griechenland ist nicht in der position wählerisch zu sein!!!

die brauchen jeden job, jede winzige steuereinnahme, und jeden diviseneuro den sie bekommen können.

die werden einfach mehr arbeiten müssen, obwohl das mit sicherheit sehr unangenehm für sie sein wird!

mein lösungsvorschlag wäre, den EU arbeitsmarkt ab 1.oktober für griechen zu schließen (ausgenommen sind natürlich die die bereits jetzt im ausland arbeiten) und beinhart den 13 stunden tag einzufürhen

samt mindestlohn von 400 euro.
das ist zwar extremst brutal, aber es wird kein weg daran verobeiführen

außerdem sollte man sonderwirtschaftszonen errichten, die geringe steuern für unternehmen beinhaltet, und in denen die infrastruktur, wie strassen, eisenbahn, kraftwerke und exporthäfen auf relativ kleiner fläche konzentriert ist

in diesen zonen könnten dann billigprodukte für europa und die USA hergestellt werden, und direkt exportiert werden

dann hätten die greichen zumindest irgend eine perspektive, da dann vermutlich etwas wachstum zusande kommen würde, und es jobs gäbe!

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Re: griechenland ist nicht in der position wählerisch zu sein!!!

super, den 13h Tag für die alleinerziehende Mutter. Die Kids sind dann Park oder kommen in schlechte Gesellschaft, wie ich einst. Ich konnte aussteigen, aber die wenigsten schaffen das. Ist das Lohnsklaventum unter wirtschaftlichen Dogma die einzige Entwicklung, die sie für freie liberale Menschen sehen (Arbeit macht frei)?
Nicht einmal in den liberalisierten amerikanischen Gefängnissen, die das als freie Schliessanstalt mit Callcenter für Mobilfunkprovider oder Tiefbau in der Wüste wirtschaftlich ein erfolgreiches Haftunternehmen betreiben, herrscht ein 13h Tag!!!

Gast: netzwerker5
13.09.2012 22:38
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sie sollen wollen

Noch nirgends gelesen, welche Reformen in Griechenland nicht nur beabsichtigt, sondern schon beschlossen sind.
Und wenn die Griechen nicht wollen, was sie sollen?

Gast: Leiser Schleicher
12.09.2012 19:22
7 1

6 Tage im Staatsdienst


entsprechen einem Montagvormittag in der Privatwirtschaft.

Gast: badbankerandermacht
12.09.2012 19:08
2 0

13 std.arbeitstage, 6tagewoche, arbeiten bis 67u.länger, installierung von sonderwirtschaftszonen (so wie in china); mit ausschaltung von sozial u.arbeitsrechten usw. wird die eu-eurozone nun in eine für die menschen lebensfeindliche zone ohne lebensqualität umgewandelt?


Gast: jajajajajja
12.09.2012 12:52
1 0

gibst ueberhaupt genug arbeit?

oder muss man 13h anwesend sein. solange nicht mehr produkte verkauft werden ist mehr oder laenger arbeiten sinnlos.

die wirtschaftler glauben an ene einfache formel: mehr arbeiten = mehr output = mehr wirtschaftsleistung. obs wer braucht ist nebensaechlich?

Re: gibst ueberhaupt genug arbeit?

ist das nicht eines jener argumente, welches schon einen bart hat? nämlich, dass ja eh keine arbeit da ist. das ist übrigens auch das argument für die österreichische frühpensionitis. dass auch jüngere in den genuss der arbeit kommen, wird der generation 50+ die rutsche gelegt. auf kosten der nächsten generationen. einige länder erleben bereits soetwas wie den zahltag. nicht zuletz aufgrund solcher argumente

Antworten Antworten Gast: Ringelnatter
12.09.2012 19:25
1 1

Re: Re: gibst ueberhaupt genug arbeit?


Dann treten Sie den Gegenbeweis an. Oder bemühen Sie sich wenigstens ein Argument zu finden.

Re: Re: Re: gibst ueberhaupt genug arbeit?

genau das ist die einstellung der "sollte man" und "müsste man" generation. wenn unsere eltern und großeltern auch so eine einstellung gehabt hätten, wären wir mit den wiederaufbau noch nicht fertig.

länger arbeiten

hört sich gut an nur,was sollen sie denn machen ?
an ihren Arbeitsplätzen kleben ,arbeiten falls Arbeit vorhanden und die Jugendlichen besaufen sich im Park nebenan oder ziehen ins Ausland um zu Jobs zu kommen
genaugenommen könnte man selbst in Deutschland ein Viertel der Arbeitnehmer einsparen und die Wirtschaft würde trotzdem florieren
alles Phrasendrescherei und völlig falsche Ansätze , die Arbeitsabläufe werden seit Jahrzehnten automatisiert ,die Arbeitszeiten möchte man auf das Niveau der 50er Jahre zurückschrauben

Antworten Gast: netzwerker5
13.09.2012 22:43
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Re: länger arbeiten

Gibt`s da nicht Institutionen, Ministerien, Gewerkschaften, die Wiortschaftskammern, die sich-hochbezahlt- schon längst hauptberuflich um die Veränderungen der Arbeitswelt und die Konsequenzen daraus kümmern sollten? Nur net aufregen, ist bei uns die Devise.

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Re: länger arbeiten

Griechenland wird bereits jetzt von der EU gesponsert. Das Geld der Reichen ist teilweise aus dem € Raum schon draußen und wenn nicht dann geht es nach der jetzigen teemporären Erholung. Es kommt einfach billiger die Leute lange beim AMS zu halten oder irgemdwann zu beschäftigen. Durch sehr spartanische Arbeitsgesetze will man Firmen Anreize bieten, sich dort niederzulassen.

Gast: Ein Europäer
12.09.2012 11:48
4 1

solche drastischen Einschnitte zu sozialen Unruhen führen könnten

Schön langsam kommt die Vermutung auf, diese Troika ist auf Unruhen, Konflikte und noch schlimmeres aus.

>Pensionsalter 65 auf 67 - Bei den Arbeitslosen in Griechenland - Wie soll das funktionieren?

>6 Tage Arbeitswoche - Die Wirtschaft sollte zuerst die Arbeitslosen einstellen, dann könnte die 5 Tage Arbeiten wie bisher bleiben - Schichtdienst = optional zu überdenken.

> 13 Stunden Arbeitstag
Ich glaube, dies ist die "HIRNVERBRANNTESTE" Idee dieser "Kommision.

Was will diese TROIKA wirklich?
Warum sollten immer die Arbeiter zum Handkuss kommen?

Damit schürt man das Feuer für Unruhen, Konflikten, Aufständen bis hin zum Bürgerkrieg. Und der wandert schnell über die Grenzen hinweg. Ist dies das Ziel der EU / TROIKA?

Jede Woche ein anderes Ergebnis dieser "ÜBERHEBLICHEN ANZUGTRÄGER".

Anscheinend wissen sie selbst nicht, was sie da tun & anrichten.

EU MIR GRAUT VON DIR.

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Re: solche drastischen Einschnitte zu sozialen Unruhen führen könnten

Naja wie schon erwähnt, es kommt billiger und durch sehr spartanische Arbeitsgesetze will man Firmen locken. Industrie wird wegen Klima und Infrastruktur und Vetternwirtschaft keine Kommen,.vielleicht als KreativwirtschaftsDisconter oder als Massenwein-Anbieter für die chinsesische Mittelschicht bestehen aber Chancen.

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