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Deutschland: Karlsruhe gibt grünes Licht für ESM

12.09.2012 | 10:17 |   (DiePresse.com)

Das Urteil ergeht mit dem Vorbehalt, dass eine Ratifizierung nur dann erfolgen darf, wenn der Bundestag bei Erhöhung der Haftungsgrenze mitsprechen darf. Europas Börsen reagieren positiv.

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Das deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat den Weg zum Start des Euro-Rettungsschirms ESM freigemacht - allerdings nur unter Vorbehalt: Die Haftungsgrenze Deutschlands von 190 Milliarden Euro dürfe nur mit Zustimmung des Bundestages geändert werden. Die Entscheidung wurde in Deutschland begrüßt. In Österreich wird nun eine Verfassungsklage gegen den ESM erwartet.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich erleichtert über das Urteil: "Das ist ein guter Tag für Deutschland, und das ist ein guter Tag für Europa", sagte sie bei einer Debatte im Bundestag in Berlin. In der Eurokrise sei die Glaubwürdigkeit der Eurozone erschüttert worden, sie müsse nun in einem schwierigen Prozess zurückgewonnen werden. Dazu müsse die gemeinsame Wirtschafts- und Währungsunion weiterentwickelt werden. Der Rettungsfonds sei nun binnen weniger Wochen einsatzbereit, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Auch in den anderen Parlamentsfraktionen zeigte man sich zufrieden. Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, die einer der Kläger gegen den ESM in Karlsruhe war, erklärte: "Da haben wir doch was geleistet für die Demokratie". Er begrüße, dass die Karlsruher Richter eine Haftungsbegrenzung eingefordert und die Rechte des Bundestages betont hätten.

Börsen reagieren mit steigenden Kursen

Europas Börsen zogen am Mittwoch deutlich an. Die Staatsanleihen der Krisenländer Italien, Spanien, Irland, Portugal und Griechenland reagierten mit steigenden Kursen und fallenden Renditen auf die Entscheidung. Die als sicher geltenden deutschen Staatsanleihen gerieten hingegen stark unter Druck: Der für den Staatsanleihemarkt wichtige Euro-Bund-Future fiel um 0,58 Prozent auf 139,56 Punkte. Auch die Anleihen anderer Kernländer wie Frankreich, Österreich, Niederlande gerieten unter Druck.

International gab es Applaus für das Urteil. "Ich glaube nicht, dass die im Urteil angezeigte Einschränkung eine unvorhergesehene Bremse im Prozess der Stabilisierung der Märkte bedeutet", sagte Italiens Regierungschef Mario Monti. Aus China hieß es: "Damit wurde ein großer Fortschritt erreicht", wie der renommierte Ökonom Li Dakui erklärte. Jeder Schritt europäischer Institutionen, insbesondere der Europäischen Zentralbank EZB, zur Stützung des Euro sei von Nutzen, sagte der slowakische Premier Robert Fico.

Ab 8. Oktober in Kraft

Der Rettungsfonds ESM soll am 8. Oktober in Kraft gesetzt werden. Dann soll auch das erste Treffen des Gouverneursrates der neuen Institution einberufen werden, kündigte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker an. Zuvor muss der deutsche Präsident Joachim Gauck den Vertrag erst durch seine Unterschrift ratifizieren. Gauck werde sobald als möglich unterzeichnen, teilte das Präsidialamt mit.

Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts müssen sich womöglich Bundestag und Bundesrat in Berlin nochmals mit den Vorgaben aus Karlsruhe befassen. In Gerichtskreisen in Karlsruhe hieß es am Mittwoch, diese Bedingungen könnten in einem Zusatzprotokoll zum ESM-Vertrag geregelt werden. Dem sollten alle anderen Vertragsstaaten zustimmen. Rechtsgrundlage dafür könnte Artikel 20 der Wiener Vertragsrechtskonvention sein.

Faymann: "Wichtiger Schritt für Stabilität"

Die österreichische Regierung begrüßte das Urteil aus Karlsruhe. Es handle sich um "einen wichtigen Schritt für die Stabilität des Euro und wesentlich für die Zukunft Europas", teilte Bundeskanzler Werner Faymann mit. Außenminister Michael Spindelegger erklärte, nun sei das "endgültige Startsignal für den Euro-Rettungsschirm" gegeben worden. Mit dem ESM signalisierten die Regierungen den "unbändigen Willen", die Eurozone zusammenzuhalten und solidarisch zu handeln, sagte Finanzministerin Maria Fekter der APA.

Die Regierungsspitze erklärte, die Haftungsgrenze Österreichs sei mit 19 Milliarden Euro gedeckelt. Für eine Anteilsänderung muss sich das Finanzministerium eine Ermächtigung im ESM-Unterausschuss des Nationalrats holen. Wird der Vertrag daraufhin geändert, müssen alle Abgeordneten des Nationalrats darüber abstimmen. Für die Annahme reiche die einfache Mehrheit, so das Bundeskanzleramt.

Kärnten kündigt Verfassungsklage an

Die Kärntner Landesregierung kündigte am Mittwoch eine Verfassungsklage gegen den ESM und den Fiskalpakt an. Dafür reicht eine einfache Mehrheit in dem von den Kärntner Freiheitlichen (FPK) dominierten Gremium aus. Der Kampf gegen den ESM sei notwendig, denn "wir geben jetzt das Geld aus, das morgen den Menschen fehlen wird", sagte FPK-Landeshauptmann Gerhard Dörfler der APA.

Wann die Klage eingebracht wird, stand zunächst nicht fest. Verfassungsjuristen sehen die Klage nicht als allzu aussichtsreich an. Der Rechtswissenschafter Theo Öhlinger verwies darauf, dass die Verfassung heuer eigens geändert worden sei, um die Mitwirkung des Parlaments am ESM festzuschreiben. Damit seien möglich Einwände bereits angesprochen worden. Sollte der VfGH eine Verfassungswidrigkeit erkennen, müssten die Richter erklären, dass der völkerrechtlich gültige Vertrag innerstaatlich nicht anwendbar ist - eine "schwierige, fast untragbare Situation", sagte der Jurist Heinz Mayer.

(APA/dpa/Reuters/AFP)

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407 Kommentare
 
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Re: Point of no return erreicht....

Sie verkennen die Realität. Wenn wir mit dem Aushungern der Staaten so weiter machen, haben wir bald einen Aufstand und Chaos in Europa.

Re: Re: Point of no return erreicht....

ja
scheint so, als wären (uns unbekannte) Größen sehr daran interessiert, genau diese Szenario herbeizuführen
um
nach dem Chaos eine neue "Ordnung" einzuführen
das klingt gar nicht gut...

Erstens haben wir schon die ersten Anzeichen von Chaos und Aufstand...


....wenn sie nach Griechenland oder Spanien schauen....

....und zweitens haben wir diese Enwicklung, da kein Geld "beim kleinen Mann" ankommt.

....und warum kommt keine Geld an?

Weil alles in die Finanzmärkte fließt, dh. wir erleben eine Umverteilung von unten nach oebn.

Daß z. B 22 Familien 80% des griechischen Vermögens besitzen und diese bis dato enorme Steuerprivilegien geniessen, ist für die Stimmung auch nicht förderlich.

Re: Erstens haben wir schon die ersten Anzeichen von Chaos und Aufstand...

mich würd´ja brennend interessieren, was das für ein Typ Mensch ist, der Ihren Kommentar mit "rot" bestrichelt

Ein ökonomisches Problem politisch zu lösen,

kann scheitern oder ein paar Jahre in einem diktatorischen rechtsfreien Raum dahindümpeln, um schließlich dann doch zu scheitern.

Das Urteil

hatte noch eine andere Passage, welche aber bis dato bei Medien und Politik (ob der Freude zum ESM) noch nicht ganz angekommen zu sein scheint.

Nämlich zu den unbegrenzten Aufkaufsabsichten der EZB, welche jedoch erst in der Hauptverhandlung drankommt. Und dazu könnte der deutschen Bundesregierung eine zwangsweise verordnete Klage gegen die EZB beim Europäischen Gerichtshof drohen.

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Re: Das Urteil

Bis dahin ist der drops schon gelutscht. Erst entscheidet der BGH, dann wird evtl. eine Klage vorbereitet, dann prüft der EuGH, dann gibts irgendwann eine Entscheidung. Das dauert sicher mehr als ein Jahr.

Re: Re: Das dauert sicher mehr als ein Jahr.

Damit haben Sie sicher recht, wenn nicht noch länger.

Jedoch hätte eine solche (Zwangs-) Klage sicher nicht zu unterschätzende, psychologische Auswirkungen. Spätestens ab Einbringung, wenn nicht bereits ab Absehbarkeit (in der Öffentlichkeit).

Das große EUropa zerbröselt

Vorgestern demonstrierten eineinhalb Millionen Katalonier dagegen, dass sie an die ärmeren Regionen Spaniens zahlen müssen. Es geht um 12 bis 16 Milliarden Euro jährlich, welche Katalonien, der zweitgrößte von 17 spanischen Regionen, zahlt. Auch wegen dieser Transfers ist Katalonien hoch verschuldet mit der Summe von 42 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte der katalonischen Bürger will einen selbstständigen Staat, welcher, wenn er entstehen würde, ungefähr so groß wie die Slowakei. An der Demonstration haben nicht etwa ein paar Exoten teilgenommen, sondern mehr als 20 Prozent der Bevölkerung. Eine ähnliche Demonstration haben wir auf dem Gebiet der Tschechei und Slowakei zuletzt in Prag vor mehr als 20 Jahren erlebt, als auf die Letná mehr als eine Million Menschen kamen.
Von welcher Solidarität schwafeln Brüsseler Politiker, wenn die Bevölkerung auch nur die Solidarität innerhalb eines Landes ablehnt? Von der Slowakei erwartet Brüssel, dass wir, das ärmste Land der Eurozone solidarisch mit spanischen privaten Banken sind, während die Bewohner der reichsten spanischen Region es ablehnen solidarisch zu sein mit ärmeren spanischen Regionen. Solidarität ist nicht die richtige Vision für Europa, sondern Freiheit. Darum sind die Grundwerte, auf denen die EU entstand, der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital. Solange sich die EU an diese Grundwerte hielt, ging es vorwärts. Und darum müssen wir zu diesen Grundwerten wieder zurückkommen.

Antworten Gast: Privatwirtschaftler
13.09.2012 11:30
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Re: Das große EUropa zerbröselt

die eu ist doch ein theorie- gebilde, ich bin u. war eu- befürworter,war euro- befürworter,wenn ich mir aber z.b ansehe das in südspanien ganze dörfer/dorfgemeinschaften zu den kommunisten überlaufen,wie ungarn es anscheinend nicht versteht die freiheit u. demokratie zu nutzen muss ich zugeben dass auch ich wahrscheinlich zu blauäugig war!! wen ich mir generell die meinung u. dass politische verständis "der leute" so anhöre u. ansehe so meine ich können die meisten mit einem freien markt,ausbildungs u. jobmöglichkeiten etc. nichts anfangen(massenhaft arbeitslose,händeringend gesuchte facharbeitskräfte) zu sehr waren u. sind sie im sozialistischen bzw. geschützten system gefangen u. wissen mit den gebotenen möglichkeiten nichts anzufangen ausser auf die strasse zu gehen um mehr sozialleistungen zu fordern !! meine prognose: europa als union wird nicht gutgehen, leider !!

Re: Das große EUropa zerbröselt

Das Problem ist, dass die Grundwerte und zu viel Freiheit zu der jetzigen Situation geführt haben. Deshalb braucht es Rahmenbedingungen, die die Freiheit des einen dort begrenzen, wo die Freiheit des anderen beginnt. Und eine Gemeinschaft ist nur dann stark, wenn es Solidarität gibt. Beides muss in Europa gestärkt werden. Den Zusammenbruch des Euro und der EU herbeizuwünschen ist sicher kein Beitrag hierzu.


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Solidarität bedeutet aber nicht daß

man bis in alle Ewigkeit für die Fehler anderer (Banken verzocken Geld) oder die wirtschaftlichen Unterschiede (Griechenland) aufkommt.

Solidarität ...

... setzt aber das Einhalten von Regeln voraus.
Ein wenig Dankbarkeit könnte auch nicht schaden.
Wenn es aber weder das Eine noch das Andere gibt, gibt es meiner Meinung nach auch keinen Grund für Solidarität.

Re: Re: Das große EUropa zerbröselt

Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht. Habe aber eine ganz simple und ernstgemeinte Frage:
Glauben Sie, dass jene, die bisher die wesentlichen Verträge (z.B. Maastricht-Kriterien, No-Bailout-Klausel, EZB-Anleihen-Kaufverbot) entweder schlicht gebrochen oder umgangen haben, sich in Zukunft an Vertragswerk halten werden?

Re: Re: Re: Das große EUropa zerbröselt

Ich bin da eher Optimist, auch wenn ich Ihnen recht gebe, dass das noch ein weiter Weg ist und Ihre Zweifel berechtigt sind. Wir werden also auch im Sinne eines mehr demokratischen Europas Kompromisse eingehen müssen, so wie es leider jetzt wohl notwendig ist. Für mich ist das wie bei jedem Unternehmen, einen Gewinn gibt es nicht ohne Risiko.

Re: Re: Re: Re: Das große EUropa zerbröselt

Sehe ich wieder gleich wie Sie...
Offenbar liegen wir nur bei der Risikobewertung auseinander;-)

"Rettungsschirm", "strenge Auflagen", aber auch "Fiskalpakt" sind wohlklingende, aber leere Worthülsen, die über die Wahrheit gestülpt werden, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen!

Rettungsschirme sind in Wahrheit Umverteilungsschirme. Die Staaten, die noch Kredit haben, sollen dabei weitere Schulden machen und das Geld den Pleitestaaten geben, denen kein Mensch, der noch alle fünf Sinne beisammen hat, etwas borgen würde. Das "rettet" gar nichts und geht nur so lange, bis niemand mehr Kredit hat der ganze Euroraum gemeinsam Staatsbankrott macht!

"strenge Auflagen" sind überhaupt ein Witz! Die einzige Möglichkeit, einen Staat, der sich um die Auflagen nicht kümmert, zu sanktionieren, wäre ihn in den Staatsbankrott gehen zu lassen, wozu auch ein Verlassen des Euroraumes nötig wäre. Dass das niemals geschehen wird, rufen alle Politiker laut im Chor! Daher braucht sich überhaupt niemand um diese Auflagen zu kümmern, wer weiterhin auf Pump über seine Verhältnisse gut leben will, kann das ungestraft tun und bekommt noch genug Geld von den anderen, damit er nichts ändern braucht!

Der Fiskalpakt nennt lauter sehr schön klingende Ziele. Die EU-Staaten haben sich aber noch nie an solche Verträge gehalten und werden es auch in Zukunft nicht tun. Dieser Pakt ist nichts anderes als wertloses Papier!

Der Euro hat keine Zukunft und die Politiker versuchen nur den gemeinsamen Untergang, so lange noch irgendjemand zahlungsfähig ist, mit Täuschung und Betrug hinauszuschieben!

Re: "Rettungsschirm", "strenge Auflagen", aber auch "Fiskalpakt" sind wohlklingende, aber leere Worthülsen, die über die Wahrheit gestülpt werden, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen!

sehr gute Darstellung der Realität. Es geht tatsächlich nur um die Umverteilung von Nord nach Süd bzw. die "alternativlose" Idee Merkl`s.

Die Auflagen der Richter besagen, dass ohne Rückverlagerung der Budgethoheit nach Deutschland ESM dem deutschen Grundgesetz widerspricht. Österreich?

Es ist ein eindeutiger Sieg der Rechtsstaatlichkeit, denn die Karslruher Richter haben die Verletzung des deutschen Grundgesetzes durch ihre Auflagen (z. B. Rückverlagerung von Budgetrechten nach Deutschland) repariert. Am Dienstag kommt das wesentlich interessante Urteil bezüglich der Aufkäufe von giftigen Papieren der maroden Staaten durch die EZB, wodurch in Verbindung mit der gestrigen Entscheidung die Flügel der unbegrenzten Schlagkraft der Eurorettungsaktivitäten vergleichsweise von einem stolzen Königsadler zu einer lahmen Ente zurückgestutzt werden.

http://www.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/politik/der-karlsruher-esm-spruch-und-seine-auswirkungen-d343216.html

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Re: Die Auflagen der Richter besagen, dass ohne Rückverlagerung der Budgethoheit nach Deutschland ESM dem deutschen Grundgesetz widerspricht. Österreich?

"...haben die Verletzung des deutschen Grundgesetzes durch ihre Auflagen (z. B. Rückverlagerung von Budgetrechten nach Deutschland) repariert."

Wo hätte das BVG Karlsruhe eine VERLETZUNG des deutschen GRUNDGESETZES festgestellt und repariert?
Bitte um Aufklärung!

Sie schreiben in Ihrem Kasblattl einen Unsinn:
"Dies bedeutet nichts anderes als dass die Karlsruher Richter den unbegrenzten Rettungsschirm abgelehnt haben und als unvereinbar mit dem deutschen Grundgesetz eingestuft haben."

Es hat nie einen unbegrenzten Rettungsschirm gegeben, das Urteil verlangt lediglich,

* dass die Regelung des Artikel 8 Absatz 5 Satz 1 des Vertrages zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus sämtliche Zahlungsverpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland aus diesem Vertrag der Höhe nach auf die in Anhang II des Vertrages genannte Summe in dem Sinne BEGRENZT,

* dass keine Vorschrift dieses Vertrages so ausgelegt werden kann, dass für die Bundesrepublik Deutschland ohne Zustimmung des deutschen Vertreters höhere Zahlungsverpflichtungen begründet werden"

Also noch einmal ganz langsam:

Das Urteil bestätigt,

* dass im Artikel 8, Absatz 5, 1. Satz, die Zahlungsverpflichtungen BEGRENZT sind und verlangt weiters

* dass keine Vorschrift anders als in diesem Sinne ausgelegt, interpretiert werden darf!

Also wo ist von einem UNBEGRENZTEM RETTUNGSSCHIRM die Rede, wie Sie das in Ihrem Dorfblattl falsch behaupten!

Re: Die Auflagen der Richter besagen, dass ohne Rückverlagerung der Budgethoheit nach Deutschland ESM dem deutschen Grundgesetz widerspricht. Österreich?

Wovon reden Sie?

Die Richter haben den ESM-Vertrag als mit dem deutschen Grundgesetz übereinstimmend bestätigt. Sie verlangen einzig und allein eine Klarstellung, dass das im Vertrag ausbedungene Veto- und Zustimmungsrecht so gemeint ist, dass das nationale Parlament zustimmen muss, und nicht nur die Regierung. Eben so, wie es ohnehin nach geltendem Recht zu tun ist - nur soll es ausdrücklich gesagt werden, damit es auch jeder versteht, ohne Vertrag und Gesetze vollständig lesen zu müssen.


Gast: ehschowurscht
13.09.2012 08:07
5 1

Darf ich vorstellen...

...die "unabhängigen" Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichts (werden auf Empfehlung von Parteien!!!! ernannt):

Sibylle Kessal-Wulff, 53, war lange am Bundesgerichtshof und ist seit 2011 Verfassungsrichterin. Einst von einer grünen Ministerin befördert, ist sie doch Unions-Kandidatin.

Monika Hermanns, 53, kam 2010 auf Vorschlag der SPD ans Gericht.

Michael Gerhardt, 64, kam 2003 vom Bundesverwaltungsgericht ans Verfassungsgericht in Karlsruhe.

Peter Huber, 53, ist Professor und Ex-CDU-Innenminister von Thüringen. Er war im Verein "Mehr Demokratie" engagiert, der jetzt gegen den ESM klagt.

Andreas Voßkuhle, 48, ist Gerichtspräsident und kam 2008 auf Vorschlag der Sozialdemokraten.

Gertrude Lübbe-Wolff, 59, ist Professorin und leitete einst ein Wasserschutzamt. Sie wurde 2002 auf Vorschlag der SPD berufen.

Herbert Landau, 64, war Bäcker, Sozialarbeiter und Staatssekretär. Er kam 2005 auf Wunsch des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in den Senat des Verfassungsgerichtes.

Peter Müller, 56, arbeitete nur vier Jahre als Richter, bevor er sich der Politik verschrieb. Er war zwölf Jahre CDU-Ministerpräsident.

Das Volk, in dessen Namen entschieden wurde sollte sich die Namen merken!

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/urteil-gefallen-euro-rettungsschirm-ist-rechtens-unter-auflagen/7121922.html

Re: Darf ich vorstellen...

Das Bundesverfassungsgericht hat trotzdem völlig richtig entschieden.
Es ist nicht die Aufgabe der Richter zu prüfen, ob eine Entscheidung gut oder schlecht ist, sondern ob sie verfassungskonform ist. Und laut Verfassung liegt die Finanzhoheit nun einmal beim Parlament. Wenn das Parlament beschließt Billionen für völlig sinnlose Zwecke zu vergeuden, dann darf es das.
Würden die ernannten Richter anfangen dem gewählten Parlament inhaltlich drein zu reden, DANN wäre das ein Skandal.

leider war gestern mittwoch der 12. und nicht freitag der 13.

zuerst die karlruhe-entscheidung und dann die wilders-niederlage... fast zuviel für die loser in ihren schrebergärten, die angst vor einem blick über den zaun haben...

da kann ein gaulhofer natürlich nicht zurückstecken und behauptet, die stimme der mehrheit in deutschland zu kennen. wie dumm! die holländer haben deutlichst gezeigt, dass es zwar eine lautstarke minderheit gibt, doch dies ist (wenn es zu einer ernsthaften entscheidung kommt) eben nur eine sehr sehr kleine minderheit (mit größenwahn).

ps.: ich finde diesen artikel auf der nachrichtenseite. was hat er hier zu suchen? hier geht es nicht um informationen bzw nachrichten, hier geht es um die MEINUNG des herrn gaulhofer! ist das die qualitätsoffensive von diePresse? oder sind das die letzten zuckungen von pseudojournalisten, die angst haben, aus ihrem warmen bettchen rausgeworfen zu werden?

Re: leider war gestern mittwoch der 12. und nicht freitag der 13.

Die Meinung über die deutsche Mehrheit (der Bevölkerung) wird wohl prinzipiell richtig sein. Das ist auch in deutschen Medien ziemlich einheitlich so zu lesen und zu hören.

Dazu noch, ohne Details, eine generelle Überlegung:
Die "Krisenbekämpfung" (Geld von Nord nach Süd) geht nun bereits unverändert in das 6.te(!) Jahr. Das Ergebnis ist aber noch immer das idente, trotz Steigerung der Hilfesummen. Nämlich weiterer Niedergang, inkl. Ausweitung auf weitere Länder. Und die "neuen Ideen" dazu lauten, ebenfalls unverändert weiter, "immer mehr Geld" (EZB + ESM).

Gleichzeitig freuen sich die Märke (inkl. Spekulanten), dass sie nicht um ihr verliehenes Geld umfallen (Marktwirtschaft außer Kraft gesetzt), welche man doch bändigen wollte?

Also nonamls, ohne Details, irgendwie passen hier Absichtserklärungen und Ergebnisse nicht ganz zusammen?

Antworten Gast: Reflector
13.09.2012 10:14
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Richtige looser mit zwei "o",

und das nun schon im zweiten Posting von Ihnen (Hat der Löwelstrassentexter wohl in den Textbausteinen so drinnen), erkennt man daran, dass sie immer zu früh jubeln.

Das Spiel hat, wenn überhaupt, erst begonnen, die Mannschaften und die Regeln gar nichteinmal so klar ausmachbar und schon jubeln die einfachen Gemüter.

Ohje, die Zäune und Bretter vor den Augen und Köpfen solch einfach gestrickter Betrachter wie Sie einer sind müssen nicht nur den Blick trüben, sondern wohl nur die Reflektion der Wirklichkeit zulassen, sozusagen ewig gefangen im Höhlengleichnis und meinend die 'Wahrheit' zu sehen.

Wäre weiters nicht schlimm, wenn nicht immer genau jene Quasi Intellektuellen Schichten der Gesellschaft dauernd den Zwang verpüren würden das 'Leadersheep' machen zu müssen um dann immer wieder katastrophal für die Gesellschaft zu scheitern.

Antworten Gast: Alter Pauker
13.09.2012 09:02
1 0

Re: leider war gestern mittwoch der 12. und nicht freitag der 13.

Bei Ihnen, Herr Oberst, tu ich mir im Gegensatz zum Michi-Austria richtig schwer: Ich weiß nicht, ob Sie das, was sie von sich geben, wirklich ernst meinen. Vor 5 Jahren hätte ich Ihr Argument mit der Schrebergarten-Perspektive noch akzeptiert. Inzwischen hat sich allerhand in Europa und den europäischen Spielregeln geändert. Und ich wünsche Ihnen, dass Sie alt genug sind, damit Sie nicht erleben müssen, wenn uns allen die Konsequenzen der Kurpfuscher-Aktionen in und um Brüssel auf den Kopf fallen. Es gibt m.E. nur einen akzeptablen Grund für die sog. Euro-Rettung: Das ist der Widerstand gegen die Wettbüros in Übersee. Die wollen nämlich am Untergang Europas profitieren. Wenn das vorerst nicht gelingt, werden wahrscheinlich die USA in den Focus geraten. Und dann kollabiert sowieso das gesamte Weltwährungssystem.

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Re: leider war gestern mittwoch der 12. und nicht freitag der 13.

Die Wahl der Holländer hat also gezeigt, dass die gegen den ESM eingestellten Deutschen in Wahrheit eine Minderheit sind.

Oberst Falaffels Argumentationskette für geistig Arme. Manche müssen wohl wirklich erst die unmittelbaren Auswirkungen (hohe Inflation) dieser verantwortungslosen Politik spüren, um zu verstehen was da geplant ist.

Antworten Gast: Hans im Glück
13.09.2012 08:03
7 1

die loser in ihren schrebergärten

Diese EU-Titanic wird nach dem alten Prinzip des Zeppelins gebaut.

So wie die Hindenburg so wird es auch diesem Zeppelin ergehen.

Moderne Zeppeline haben eine Wabenstruktur. Wenn eine Kammer platzt (z.B. Griechenland) dann hat das keinerlei Wirkung auf den ganzen Zeppelin.

Vielleicht werden wir irgendwann ein neues Modell der EU, des EUR und der EZB sehen. Das aktuelle Modell hat einen fatalen Konstruktionsfehler.

Also hier werden Beiträge nach Lust und Laune gelöscht

Feine Art !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

"Zeitungskommentare, Leserbriefe, Kneipengespräche: Wo auch immer man hinhört, die Kritik wird lauter. "

wow, welch geballte intellektuelle kraft doch in zeitungen, leserbriefschreibern und stammtischbrüdern steckt.
vor soviel intelligenz, verantwortungsbewusstsein und drogenfreiheit muss man echt den hut ziehen und deren 'erkenntnisse' als alleinseeligmachende wahrheit anerkennen!

raudaubrüder, an die macht!

Antworten Gast: Hans im Glück
13.09.2012 08:05
3 1

Re: "Zeitungskommentare, Leserbriefe, Kneipengespräche: Wo auch immer man hinhört, die Kritik wird lauter. "

Anscheinend ist die Meinung des Einzelnen nicht wichtig.

Gast: Novaris
13.09.2012 07:28
4 0

Nur das Ergebnis zählt

In der Wirtschaft wird vor dem Beginn eines Projektes eine Rentabilitätsberechnung angestellt, bleibt unter dem Strich ein Plus oder ein Minus.
Werden diese Maßstäbe beim EURO-Projekt angelegt, ergibt sich für Deutschland offensichtlich ein Minus.
Deutschland "exportiert" in diese ganzen Rettungsvehikel seine Kreditwürdigkeit, wird insoweit zu einem Export-Weltmeister ganz anderer Art, hat deshalb Rating-Abstufungen zu erwarten, wird in der Zukunft für
eigene Anleihen höhere Zinsen zahlen müssen -- und wird für geleistete Garantien absehbar zur Kasse gebeten werden.
Welche Pluspunkte können in die Rentabilitätsberechnung eingebracht werden ? Volle Auftragsbücher der Export-Industrie durch einen liraisierten EURO ? Die Vereinigten Staaten von Europa oder besser die Vereinigten Staaten in der Schuldenunion Europas ?
Staaten haben in der Beziehung zueinander nur INTERESSEN und die Interessen Deutschlands werden z.Zt. im
Zusammenhang mit dem EURO und der EU denkbar schlecht durch seine politische Klasse vertreten. Warum ?
Fehlt die Souveränität ??



Re: Fehlt die Souveränität ??

Deutschland ist durch den 2.WK in einer speziellen Lage, so das sich dessen Politik keinen echten, auch nicht sachlichen Widerstand, gegen "europäische Ideen" erlaubt. Und dieses "Europa-pro" findet sich auch in der deutschen Verfassung.

Man spricht daher auch fast nie von einer Überschuldungskrise mancher EURO-Mitglieder, sondern lieber vom Friedensprojekt Europa, etc. Denn niemand möchte sich andernfalls die "Anti-Europa-Haltung" umhängen lassen (funktioniert so ähnlich wie die Fascho-Keule in Österreich).

D.h. aber auch, viele Eigeninteressen verstecken sich hinter falschen Überschriften. Und das ist einer der Motoren für die Dauer der Krise.

Gast: Na und?
13.09.2012 07:26
8 0

Das wahre Problem traut sich keiner zu formulieren:

Trotz Vetorecht am Papier werden die Zahlerstaaten politisch und wirtschaftlich erpresst!

Oder Recht wird ignoriert und umgangen, da haben wir gerade in Ö-reich Erfahrung en masse.

Wer erinnert sich noch an Neutralität, Schilling, Bankgeheimnis, Transitvertrag, Gen usw.? In ALLEN diesen Belangen sind die Österreicher übergangen und belogen worden, Verfahren hat man einfach ins Leere laufen lassen.

Auch anderen Staaten geht es so.

Langfristig ist diese Aneinanderreihung von Vertragsbrüchen tödlich für die EU, nicht die Zahlungen an sich.

Re: Das wahre Problem traut sich keiner zu formulieren:

So lange die Wähler Volksvertreter wählen, die sich - im Namen des Volkes - politisch erpressen lassen kann halt leider der Verfassungsgerichtshof daran nichts ändern.

Gast: waltarius
13.09.2012 07:22
7 0

Das Übel wird mit der Ursache des Übels bekämpft


Auch der heutige ESM-Entscheid und die Hilfe der EZB werden daran nichts ändern, sind Weik und Friedrich überzeugt: "Die Krise entstand ja erst durch niedrige Zinsen und billiges Geld und wird mit noch niedrigeren Zinsen und noch mehr billigem Geld bekämpft." Wenn die Krise lösbar wäre, wäre sie schon gelöst, so das Fazit. Es sei aber eine monetäre Krise: "Die Halbwertszeit der Hilfspakete wird immer kürzer und immer mehr Staaten beantragen sie. Hätte man das System 2008 kontrolliert heruntergefahren, hätten klar alle gelitten, aber jetzt ist es selbst dafür zu spät - der point of no return wurde irgendwann 2009 oder 2010 überschritten."

http://www.format.at/articles/1237/931/341808/der-weimarer-republik-2-0-tuer-tor

1 0

Re: Das Übel wird mit der Ursache des Übels bekämpft

Danke für Ihren Beitrag.
Es werden keine Regeln eingehalten. Warum man jetzt plötzlich annimmt, daß beim ESM das anders sein wird, ist mir schleierhaft!
Dann, wie Sie richtig schreiben, zum billigen Geld. Es ist ja nicht nur das vorhandene Geld, sondern auch die eingegangenen Wetten, wo vorderhand noch gar kein Geld vorhanden ist. Gestern in einer Informationssendung zeigte man eine Statistik, daß Spekulationen zig-tausend Billionen und damit schon ein Vielfaches vom erarbeiteten Geld ausmachen. Das heißt aber auch, daß diese Wetten niemals eingelöst werden können, da solche Werte ganz einfach von der gesamten Welt nicht erarbeitet werden können. Damit ist schon von vornherein klar, daß die daran beteiligten Geldhäuser irgendwann pleite gehen, ja gehen müssen. Was man jetzt macht, ist, daß man diesen Bankrotteuren gutes Geld nachwirft und dadurch ja erst die Krise ermöglicht hat. Jetzt schlagen ja diese Machinationen eben auf die Allgemeinheit über. Dagegen gemacht wird gar nichts, da man eben sagt, man kann die Spekulation ohne weltweite Regeln nicht eindämmen und damit wird der Untergang festgezurrt.

Gast: dann gute Nacht
13.09.2012 06:22
1 0

..

ESM Tag hab ich gar nicht bedacht. Jetzt verstehe ich, warum ein paar Bekannte aus dem Bankwesen heute Nacht "aus gegebenem Anlass" feiern gegangen sind und nebenbei mal gemeint haben, dass "die ganze Zeche jetzt die Deppen zahlen dürfen."

es steht jedem buerger frei, selbst aus dem euro auszusteigen

und sein hart erarbeitetes geld in gold und silber anzulegen.

wenn das nur 5% der leute tun kippt das ganze system

Re: es steht jedem buerger frei, selbst aus dem euro auszusteigen

Das gesamte geldwerte Vermögen in 2 Edelmetallen anzulegen wäre genauso dumm, wie nur in EUR investiert zu bleiben.
Die Mischung aus den genannten Möglichkeiten (und noch vielen mehr) macht´s.

Re: Re: es steht jedem buerger frei, selbst aus dem euro auszusteigen

gold und silber ist seit jahrtausenden geld. geld ist keine anlage sondern ein tauschmittel.


Dieses Video sollte man sich bis zum Ende ansehen.

http://www.youtube.com/watch?v=t8hBEJnjan4


Antworten Gast: Brennstein
13.09.2012 09:42
0 0

Re: Dieses Video sollte man sich bis zum Ende ansehen.

Warum wohl hat man in den Systemmedien davon nichts gelesen und gehört? Jetzt komme mir aber kein Simpel und sage, ja es ist doch im ORF gebracht worden. So etwas hätte kommentiert und diskutiert werden müssen.

0 0

Re: Dieses Video sollte man sich bis zum Ende ansehen.

der reinste Wahnsinn! und davon hört man in der ZIB nichts

Gast: Feuervögelchen
13.09.2012 00:27
3 1

Alles ist käuflich zu erwerben, auch die Justiz und selbstverständlich auch die Richter.

Kurios: die Richter der NAzis sind ohne wenn und aber weiter tätig gewesen...

Das sagt eigentlich wie es um "Unabhängigkeit" bestellt ist.


11 2

720 Milliarden...

...(bitte nicht in Schillinge umrechnen, denn dann wird einem das ganze Ausmaß so richtig bewusst) und Deutschland steht für 25% der 720 Milliarden Euro gerade. Ui, ui, ui, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, da werden mit deutschem Steuergeld dann z. B. marode spanische Banken saniert. Unfassbar! Und Merkel spricht von einem guten Tag für Deutschland und Europa. LOL!

Antworten Gast: Gustav Gunkel
13.09.2012 01:30
5 2

Re: 720 Milliarden...

Der ESM ist nicht auf die 720 Milliarden beschränkt.

Der ESM kann U N B E G R E N Z T Geld nachfordern.

Da liegt der Hase im Pfeffer, nicht bei den 720 Milliarden.

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Re: Re: 720 Milliarden...

"Der ESM kann U N B E G R E N Z T Geld nachfordern."

Und wo soll das im ESMV stehen?

Re: 720 Milliarden...

Es hätte ja ein Atomkraftwerk explodieren können, so gesehen wars ein guter Tag.
Ist immer abhängig vom Betrachtungswinkel.

Gast: Johannes B. Obstentkerner
12.09.2012 23:30
2 0

"ESM: Ja der Richter, Nein der Deutschen"

Das kennen wir schon, von dem/der EU-Verfassung/EU-Vertrag.

 
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