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Italien: "Krise hat Auswirkungen wie Erster Weltkrieg"

13.09.2012 | 12:24 |   (DiePresse.com)

Die italienische Industrie schlägt Alarm und warnt vor den Auswirkungen der Krise. Der Konsum sinke auf das Niveau des Jahres 1997.

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Italiens Industrielle sehen kein Ende der Rezession und warnen vor den Auswirkungen der Krise auf die italienische Wirtschaft. "Die Auswirkungen der Rezession auf Italiens Bruttoinlandsprodukts (BIP) mit einem Rückgang von 6,9 Prozent seit dem dritten Quartal 2007 sind stärker als jene des Ersten Weltkrieges", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Forschungszentrums des italienischen Unternehmerverbands Confindustria.

Die Auswirkungen der Krise seien zwar geringer als jene des Zweiten Weltkrieges, als in Italien das BIP um 45 Prozent zurückgegangen war, sie werden jedoch länger andauern, geht aus dem Bericht hervor.

BIP geht heuer um 2,4 Prozent zurück

Confindustria bestätigte seine Prognosen für das Gesamtjahr 2012. Die Industriellen gehen von einem BIP-Rückgang im laufenden Jahr von 2,4 Prozent aus. Sie verschlechterten jedoch die Prognosen für 2013. Sie rechnen mit einem BIP-Rückgang von 0,6 Prozent. Bisher waren sie noch von einem Minus von 0,3 Prozent ausgegangen. "Die Rezession verlängert sich, und mit Aufschwung ist voraussichtlich erst im kommenden Frühjahr zu rechnen", hieß es im Bericht.

Laut der Prognose des Industrieverbands wird Italien das Ziel erreichen, bis Ende 2013 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Bis Ende 2012 werde das Defizit 0,7 Prozent betragen und 2013 auf 0,2 Prozent des BIP sinken.

Konsum sinkt auf Niveau von 1997

Die Industriellen warnen vor den Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigung. Zwischen dem zweiten Quartal 2011 und dem Vergleichsquartal 2012 sei die Zahl der Arbeitslosen um 758.000 gestiegen. Bis Ende 2013 werde die Zahl der Arbeitslosen und der Arbeitnehmer in Kurzarbeit auf 13,9 Prozent steigen. Ende 2012 waren es noch 12,8 Prozent.

Die Industriellen schlagen wegen des dramatischen Konsumrückgangs im laufenden Jahr Alarm. Bis Jahresende werde der Konsum um 3,6 Prozent schrumpfen und 2013 ein Niveau wie im Jahr 1997 erreichen. Die Ausgaben der Familien werden im Gesamtjahr 2012 um 3,2 Prozent und 2013 um ein Prozent fallen. "Es handelt sich um den stärksten Rückgang seit der Nachkriegszeit", warnt Confindustria.

(APA)

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13 Kommentare

Karl Valentin

hatte schon damals eine Antwort auf die Krise.....schafft s das Geld ab, weil die meisten haben eh keines mehr.....

Gast: Euro-Höllenfahrt
14.09.2012 01:31
1 0

Wären wir clever, würden wir Draghis weichen Pleite-EUro Italien+Co. überlassen, um dann mit dem harten Nord-Euro (D+Ö+Co.) das wunderschöne Südtirol zum Schnäppchenpreis zurückzukaufen!!! Nach ein paar Jahren von Montis GoldmanSucks-Regime ist Italien durch Plünderungen der artig hinabgewirtschaftet, daß man uns die Lombardei samt Venetien zum hyperinflationär über 100 Jahre abgezinsten Barwert einer Leasing-Kaufoption überläßt. Der ClubMed-Euro kann dann zur Hölle fahren!

Und mit ihm das EU-Zwangsregime mit allen Europa gerade verheerend plündernden Wallstreet-Finanzhaien im Kielwasser (Draghis "Group of Thirty" = Rockefeller-Finanzregime; Montis GoldmanSachs = Rothschilds EU-Strippenzieher = tatsächliche EU-Regierung gemeinsam mit Rockefeller; Hedgefonds-Piranhas, angeführt vom subtil gesellschaftszersetzend tätigen Obama-Financier Soros).

Dann könnten wir endlich wieder selbstbestimmt fröhlich leben und allen erwirtschafteten Wohlstand genießen, ohne mit der blutsaugerischen US+EU-Plutokratie teilen zu müssen!

Apropos

Was ist jetzt eigentlich mit Suedtirol?

Italienisches Wachstum

Die italienische Wirtschaft ist im Schnitt über die letzten zehn Jahre nicht gewachsen und dies trotz "Boomphasen" wie zwischen 2005 und 2007. Dass dies auch gesellschaftspolitische Folgen hat, ist nur allzu logisch. Das Land steckt folglich (nicht nur ökonomisch betrachtet) in einer tiefen Depression.

http://wko.at/statistik/eu/europa-wirtschaftswachstum.pdf

1 0

Bessere Frage

Was heisst ein Rueckgang um 3.6 Prozent? Dass Das Gehalt der Industriellen also nicht um 140 Millionen Euro sondern nur um 139.5 Millionen Euro steigen wurde und daher um diese 0.5 Millionen hereinzuwirtschaften 1000 Mitarbeiter entlassen werden muessen?
Nach all dem Muell was Banker und Grosskapitalisten produzieren, immer noch die grosse Klappe?

Mit jeder Hiobsbotschaft kommt der Zeitpunkt näher, wo Italien unter den Rettungsschirm muss, der schon zu klein ist, obwohl er noch nicht einmal gültig ist.

http://www.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/politik/der-karlsruher-esm-spruch-und-seine-auswirkungen-d343216.html

Gast: der ehemalige Student1
13.09.2012 16:27
2 0

Konsum

Also wenn der Konsum in einem Jahr um 3,6% sinkt und dann gleich beim Wert von 1997 ist, dann kann sich seit damals aber auch nicht viel getan haben.

Ob nicht vielleicht gerade das ein Zeichen der Krise seit vielen Jahren ist?

4 0

Im Unterschied zum WK I (und WK II)

können die Italiener diesmal halt nicht abwarten, um sich dann auf die Gewinnerseite zu schlagen.

wahrscheinlich werden die italiener nach der krise auch wieder österreichisches territorium verlangen!

so wie nach ihrem miesen verrat im 1.wk

wahrscheinlich werden sie dann auch noch osttirol einfordern, oder gar ganz tirol!

deswegen muss österreich jetzt massiv aufrüsten!

wir brauchen noch 300 eurofighter, 100.000 mann auf niveau des jagdtkommandos, 100 tiger helicopter und ca 200 leopard panzer, und dann hohlen wir uns zurück was uns rechtmäßig zusteht, bevor die italiener südtirol ganz heruntergewirtschaftet haben!!!

bekommen wir nun endlich wieder s-tirol zurück???


Gast: ach ja
13.09.2012 13:33
3 0

so so

Italien scheint noch gründlicher zertrümmert zu werden als Österreich. Die Italiener haben noch weniger Kinder als wir!

Gast: Merkwürdig
13.09.2012 13:11
2 0

Der Konsum sinke auf das Niveau des Jahres 1997

1997 haben die Arbeitnehmer monetär und sozial besser gelebt als heute.

Antworten Gast: X15TN
13.09.2012 14:20
3 0

Re: Der Konsum sinke auf das Niveau des Jahres 1997

1997 gab es keinen iPad, keinen iPod, und wir waren noch nicht so ein iDepp.

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