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Arbeitslosenrate in Griechenland steigt auf 23,6 Prozent

13.09.2012 | 12:43 |   (DiePresse.com)

Mehr als 1,16 Millionen Griechen ohne Job, unter Jugendlichen jeder Zweite - Land steckt das fünfte Jahr in Rezession

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Fast jeder vierte Erwerbstätige in Griechenland ist mittlerweile ohne Job: Die Arbeitslosenquote stieg von 22,6 Prozent im ersten Quartal auf 23,6 Prozent im zweiten Quartal, wie die Statistikbehörde am Donnerstag mitteilte. Damit seien mehr als 1,16 Millionen Menschen im Land als arbeitslos registriert.

Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeit: Bei den unter 24-Jährigen ist den Zahlen zufolge mehr als jeder Zweite ohne Job, die Quote liegt hier laut Statistikamt bei 53,9 Prozent. Auch in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen sieht es düster aus, hier beträgt die Quote mittlerweile 36,8 Prozent. Frauen sind laut Statistik stärker betroffen als Männer, bei ihnen liegt die Arbeitslosigkeit bei 27,3 Prozent. Bei Männern beträgt die Quote 20,3 Prozent.

Griechenland steckt im fünften Jahr in der Rezession. Regierungschef Antonis Samaras kämpft derzeit um zusätzliche Einsparungen, um Forderungen der Gläubiger-Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu erfüllen. Griechenland soll ein Sparpaket im Umfang von 11,5 Mrd. Euro vorlegen, damit die Troika die dritte Tranche über 31 Mrd. Euro aus dem insgesamt 130 Mrd. Euro schweren Rettungspaket freigibt.

(APA/AFP)

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12 Kommentare
Gast: Pinoy
13.09.2012 16:42
3 0

Nicht das sozialste, fortschrittlichste Europa hat versagt, es war Naivität, Inkompetenz und Größenwahn Brüssels, das mit dem Euro unlösbare Probleme brachte

. . . der Clue ist eine effiziente Verwaltung und Vollbeschäftigung der Wirtschaftgemeinschaft.
Die Erfolgreichen sollten die Bürokratie der Gemeinschaft auf einen Nenner bringen, ein einheitliches Steuer-, Budget- und Sozialsystem und einheitliche Standards und Normen schaffen.

Ein EU-Fond müsste für modernste Infrastruktur sorgen, wobei Gebiete mit hohen Arbeitslosen auch mit Industrieniederlassungen gefördert werden müssten.

Eine Illusion, dass die Kulturvölker ihre Souveränität für eine Gemeinverschuldung tauschten. Damit raus aus dem Circulus Vitiosus, dem Euro 'for a united Union'.

Dafür kriegen sie jetzt die 6 Tage Woche und den 13 Stunden Tag, so die Troika!


Gast: Gstandener Politiker
13.09.2012 16:00
0 1

Geförderte Wachstumsinititative:

Wir brauchen mehr Europa und mehr Bewerbungstrainings.

Und was sagt die ÖVP dazu?

Richtig! Die EU ist für die Wirtschaft sehr wichtig und sichert uns den Wohlstand ab.

Also mit 23,6 Prozent Arbeitslosigkeit überzeugt mich das Projekt Europa jeden Tag mehr. Überhaupt dann, wenn noch mehr Steuern für den ESM zu entrichten sind. Höhere Preise, niedrigere Einkommen sind ja bestimmt kein Problem, da wir ja eh einen so großen Wohlstand haben. Und was sagen EU-Befürworter?

- Meine Ideen bleiben nicht an der Landesgrenze stehen

-unfähige Regierungen werden zum Sparen gezwungen

- Erfahrungen anderer können viel schneller übernommen werden

Also ich bin mir sicher, dass die Griechische Jugend nur noch PRO Europa ist, wenn Sie nun doch Erfahrungen übernehmen können! Das Sie kein Einkommen haben, dass muss man schon mal hinnehmen - immerhin geht es ja um Europa !!! Tja, wer will da schon noch für sich selbst sorgen, wenn alle anderen für andere sorgen und jeder für andere sorgen. Da bleibt ja keine Zeit mehr auf sich zu schauen.

Gast: eso-policier
13.09.2012 15:43
0 1

€urokratie

Dieses zeigt, dass die €urokratie nicht nur für Nord- und Mitteleuropa schädlich ist, sondern auch für Südeuropa. Nur den €urokraten ist es zu verdanken, dass in Griechenland die nazistische Partei ins Parlament einziehen konnte. Wahrscheinlich werden sich bald Kräfte durchsetzen, die die Sparpläne ablehnen. Und dann wird Griechenland glücklicherweise aus der €urozone austreten.

Da muss ich ja mal so richtig schmunzeln.

Arbeitslosenquote und Griechenland (sic!) Ob ein Grieche nun eine Arbeit hat oder nicht ist doch völlig egal, da ein Grieche mit Arbeit genau so viel leistet, wie ein arbeitsloser Grieche.

Gast: Halbwissen
13.09.2012 15:18
0 1

Wird noch mehr werden !

Denn diese Leute fallen nicht nur als Kunden sondern auch als zukünftige Arbeitskräfte weg.
Denn sie sind schon bis zu 5 Jahre arbeitslos und die nächsten Jahre wird es auch nichts. Also werden sie zu "Psycherln". Als Arbeitskraft sind sie dann zu vergessen, da sie keine Aussicht auf bessere Zeiten haben.
5 Jahre sind einfach viel zu lange. Das hält kein Schwein aus. Denn dem Rest der Welt geht es ja gut und sie dürfen nicht mitfeiern.

Gast: vielebankenmrd.aberarmutineuropa
13.09.2012 14:52
3 0

53,6% junge menschen sind arbeitslos und alten werden in die altersarmut gedrängt; die linken bankenlobbypolitiker(in fast ganz europa) haben es mit der eu und dem euro geschafft und mit den spekulanten u. geldleliten(bilderberger..) wurde europas abstieg besiegelt.


Gast: Halbwissen
13.09.2012 14:43
0 1

Wenn der Euro bei 1,10 zum Dollar steht kann man investieren !


Und wir...

...schütten immer noch Geld in ein Fuß ohne Boden!

Antworten Gast: Halbwissen
13.09.2012 15:07
0 2

Re: Und wir...

Weil sie ja keinen Fuß auf den Boden bekommen !

0 2

Re: Und wir...

Die bekommen ja nichts davon, wie man sieht.

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