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EIB pumpt 750 Mio. Euro in marode griechische Wirtschaft

13.09.2012 | 16:22 |   (DiePresse.com)

Die europäische Investitionsbank wird KMU unterstützen. Mit dem Geld sollen vornehmlich Infrastrukturprojekte finanziert werden.

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Die Europäische Investitionsbank (EIB) will Griechenland mit 750 Millionen Euro unter die Arme greifen. Es geht um Garantiefonds, mit denen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) geholfen werden soll. Zudem sollen Infrastrukturprojekte im Bereich Energie, Transport und Straßenbau finanziert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Donnerstag in Athen zwischen dem Chef der Bank, dem Deutschen Werner Hoyer, und dem griechischen Finanzminister Ioannis Stournaras unterzeichnet.

Die Rezession habe die Wirtschaft des Landes abgewürgt, meinte der griechische Finanzminister nach der Unterzeichnung. "Es ist ein wichtiges Abkommen, das reelles Geld in die Wirtschaft bringt", erklärte er. Hoyer charakterisierte die Spekulationen über einen Austritt Griechenlands aus dem Euroland als Unsinn. Dies würde katastrophale Folgen für Europa und die Weltwirtschaft allgemein haben, sagte er im Finanzministerium.

(APA/dpa)

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9 Kommentare
Gast: jö schau der molterer willi
14.09.2012 10:53
0 0

schon ein gfrett mit den exkanzlern ..

wir haben schon so viele, und alle müssen versorgt werden, damit sie nicht verhungern ...
wird das ein krampf mit dem faymann werden ...


Frage: Wohin will Athen "investieren"?

Natürlich, dass Athen mit (auch) diesem Geld in irgend etwas "investieren" sollte klingt gut. NUr in was?

In jene "Infrastrruktur" Autobahnen, wo pro Kilometer zwei bis drei Mehrfamilienhäuser der beteiligen Beamten "mit laufen"? Und noch nicht einmal jene Bauten fertig sind, für die aus EU-Mitteln für die Olympiade 2004 ganz locker mehr als 2 Milliardebn Euro verbraten wurden?
Na ja, die Flugplätze müssen doch ausgebaut werden, für den Tourismus. Und die Flughafengebühren werden gleich wieder, wie gehabt auch bei den Autobahn-Mauten,. an Goldman Sachs für Hinterrücks-Kredite verpfändet.

In einen Tourismus, wo man die wichtigsten Touristen, die Deutschen, mit Nazi-Karikaturen und Straßenkrawallen "einlädt", doch verdammt noch einmal noch mehr Milliarden Euro zu schicken.

Griechenland hat außer Tourismus, eine steuergeschonte Seefahrt sowie Oliven(öl), Retsina und Schafkäse nichts industriell Investitionsfähiges, das die irr hohen Handelsbilanzdefizite etwas mildern würde, zu bieten. Weil die von MInisterien bis in die kleinsten Gemeinden durch und durch korrupte Staats- und parastaatliche Bürokratie ist in ihrer Unfähigkeit und Reformsabotage kein Exportmodell...

...

endlich werden Arbeitsplätze geschaffen und den Griechen direkt geholfen.
sensationelle 750 Millionen... Wieviel haben noch schnell mal die Banken bekommen? egal wieviel es wäre woanders besser investiert gewesen...

Re: ...Welche "Arbeiotsplätze"?

Na, welche "Arbeitsplätze" sollten und könnten in GRiechenland "geschaffen" werden mit den diesen EIB-Millionen? Wohl solche wieder in der staatlichen und halbstaatlichen Bürokratie und das war's doch wieder. Griechenland hat ein irr hohes Handelsbianz-Defizit weil dort (fast) niemand etwas Exyportfähiges produziert. Arbeitslosigkeit? Na ja, für die Olivenernte werden Albaner "importiert", weil händische Arbeit im Lande der Händler und Seefahrer tzraditionell keinen Stellenwert hat. ...

Gast: Freiheit
13.09.2012 18:31
0 0

und wie finanziert sich die EIB? bekommt die das geld

von der ezb? den laendern? welche zinsen muessen die griechen dafuer bezahlen oder ist das auch fast geschenkt? unter welchen kriterien werden die projekte entschieden? tauchen diese 750 mio euro als schulden der griechen irgendwo auf? wer steht gerade fuer diese schulden? diese sogenannten KMU? mit persoenlicher haftung oder ist das alles auch nur gegen versprechen? wie kommen die kmu's zu dem geld oder lauft das auch nur ueber politische kontakte? wie viele andere gelder/hilfsprogramme sind schon nach griechenland geflossen von denen wir nichts wissen? nach ezb, direkt finanzierung, alt-neu esm oder wie die ganzen programme heissen, ueber die zentralbanken, das sind jene die wir wissen....

Gast: DI
13.09.2012 17:29
2 0

Wie in Spanien

Geld vergraben und 3 Jahre später nichts erreicht?

2 0

KMU

Abenteuerlich. Die Banken haben gefühlte 200 Mia. Euro bekommen und die Bevölkerung bekommt nun nicht einmal eine Milliarde? Das sind bitte Steuergelder. Wenn, dann soll den Leuten damit geholfen werden, damit die wieder auf die Beine kommen und nicht Banken gerettet.

Re: KMU

Die Banken haben auf 120 Milliarden verzichtet, die sie vorher hergeborgt haben.

Gast: Raffzahn Schani
13.09.2012 16:44
0 0

immer das Gerede von kleinen und mittleren Unternehmen.


Konkret dürfte es um die Metro von Thessaloniki gehen.

http://www.eib.org/projects/pipeline/2008/20080399.htm

Die Gesamtkosten von 755 Millionen stimmen eigenartig mit dem oben genannten Betrag überein.

Wo nimmt eigentlich die EIB das Geld her, und wem gehört sie? "Uns"?

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