19.05.2013 20:20 Merkliste 0

Inflation als Preis für Eurorettung

16.09.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Die Europäische Zentralbank hat die Weichen zum "Weginflationieren" der Staatsschulden gestellt, die "Deutsche Bank" hält hohe Teuerungsraten für "unvermeidlich".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Frankfurt/Wien/Red/Ag. Was Notenbanker noch strikt bestreiten, ist für Experten aus der „Praxis“ sonnenklar: Die Regierungen der Eurozone haben sich entschlossen, die Staatsschulden per Inflation zu beseitigen. Und die EZB hat mit ihrem Beschluss, unbegrenzt Staatsanleihen der Krisenländer zu kaufen und damit die Notenpresse anzuwerfen, die Tür dazu endgültig aufgemacht. Damit droht eine Art partielle Enteignung der Sparer durch „finanzielle Repression“, die, betrachtet man die bereits negative Realverzinsung von Spareinlagen, bereits begonnen hat.

Am Wochenende hat eine Reihe von deutschen Experten die Meinung vertreten, dass hohe Inflation in Europa angesichts des eingeschlagenen Wegs unvermeidlich sei. Die gewichtigste dieser Stimmen: Der neue Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, sagte der „Welt am Sonntag“, hohe Inflation sei „der Preis, den wir für die Eurorettung zahlen müssen“. Jains Vorstandskollege Jürgen Fitschen meinte, an hoher Teuerung führe kein Weg vorbei. Es sei aber „essenziell, dass der Euro gerettet wird“.

Gleichzeitig haben fünf prominente deutsche Vermögensverwalter im „Handelsblatt“ die Ansicht vertreten, dass eine Eurorettung ohne höhere Inflation nicht funktionieren werde. Der Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sagte, die aktuellen Preissteigerungen bei Immobilien und Gold seien „Vorläufer der Konsumenteninflation“. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass die Zentralbanken Geldverknappung zulassen würden. Damit sei höhere Inflation unvermeidlich. Wenngleich es vor dem eigentlichen Anziehen der Teuerung noch eine kurze deflationäre Phase geben könnte.

 

„Finanzielle Repression“ gestartet

Allerdings hat die „finanzielle Repression“ längst begonnen: Die Zinsen wurden von den Notenbanken auf ein historisches Tief gedrückt, während die Inflation in Europa schon jetzt ein für Krisenzeiten beträchtliches Niveau erreicht hat. Zuletzt ist die Teuerung in der Eurozone im August wieder deutlich über den von der EZB festgelegten Zielwert von zwei Prozent gestiegen, auch in Österreich liegt die Teuerung darüber. Die registrierten 2,6 Prozent sind ein enormer Wert, wenn man berücksichtigt, dass die Wirtschaft in der Eurozone derzeit de facto stagniert und eine Lohn-Preis-Spirale bei den hohen Arbeitslosenraten nur schwer in Gang zu bringen ist.

Viele Experten meinen freilich, dass die offiziellen Inflationsraten manipuliert und damit viel zu niedrig sind. Durch kreative Warenkorbgestaltung und hedonische Berechnungsweisen (dabei werden Produktverbesserungen als preismindernd gewertet) gäben die offiziellen Werte ein verfälschtes Bild wieder.

Dass das nicht von der Hand zu weisen ist, zeigen von der Statistik Austria erhobene Teilindizes wie der „Wocheneinkauf“, die die typischen Wochenausgaben (Lebensmittel, Treibstoff, Freizeitausgaben etc.) enthalten. Hier ist die Teuerung viel höher als im Verbraucherpreisindex. Im August lag die Teuerungsrate im Wocheneinkauf bei 4,1 Prozent. Setzt man diesen Wert als realistisch für Durchschnittsfamilie an, dann wären Sparer bei den aktuellen Sparzinsen einer „finanziellen Repression“ von zwei bis drei Prozent ausgesetzt.

Das klingt harmlos, ist es aber nicht: Ein Guthaben, das einer dreiprozentigen Entwertung unterliegt, macht aus tausend Euro in fünf Jahren kaufkraftmäßig 862 und in zehn Jahren 744 Euro. Zieht die Inflation an und steigt dieser Wert auf beispielsweise sechs Prozent, dann würde die Kaufkraft eines Tausenders in fünf Jahren auf 747 und in zehn Jahren auf 558 Euro sinken.

Die beiden Chefs der Deutschen Bank sagten dazu, sie hätten „große Sympathie für Kritiker der Rettungspolitik“, deren Konsequenz hohe Inflation sein werde. Das sei aber „der Preis, den Europa zahlen muss“, weshalb die Entscheidung für die Anleihenkäufe der EZB auch richtig gewesen sei.

 

Staatsschulden werden entwertet

Inflation entwertet nicht nur Sparguthaben, sondern auch Schulden, insofern würde Teuerung die Staatsschulden also teilweise „weginflationieren“. Wie berichtet, hat die europäische Zentralbank vor Kurzem (gegen die Stimme der stabilitätsorientierten Deutschen Bundesbank) beschlossen, Euro-Krisenländern durch unbegrenzte Käufe von Staatsanleihen unter die Arme zu greifen. Das soll die Zinslast für diese Länder drücken. Die Käufe sind zwar an Bedingungen geknüpft, de facto werden damit aber Anleihenkäufe mithilfe der „Notenpresse“ finanziert. Eigentlich ist das der EZB verboten.

Auf einen Blick

Der Preis für die Eurorettung ist hohe Inflation in den kommenden Jahren, meinen die neuen Chefs der Deutschen Bank. Auch andere deutsche Finanzexperten erklärten am Wochenende, dass die Eurorettung ohne „Weginflationieren“ der Staatsschulden nicht funktionieren werde. Die Bankmanager stehen damit im Gegensatz zu den europäischen Notenbankern, die sagen, dass die geplante Geldschwemme keine negativen Auswirkungen auf die Teuerung haben wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

46 Kommentare
 
12
3 0

Hervorquellender Artikel

Das alles stand trotzdem schon hier im Presse Forum, als es um den ESM Vertrag ging.
Wenn jetzt " Die Presse" sich noch traut die ganze Wahrheit zu schreiben wirds spannend.

Rot Grün Schwarz, tragen die Verantwortung das wir ÖSTERREICHER mit dabei sind!
Zu Verantworten haben diese Parteien dies mit dem JA zu ESM. Doch ESM wurde allen als Rettung des € verkauft.Das damit die Inflation erst richtig zu maschieren beginnt, hat man den Bürgern vergessen zu sagen.
Österreicher welche nicht die Presse lesen, sondern auf Krone und Co vertrauen, werden mit Ihren Ersparnissen die Schuldenpolitik der letzten 30 Jahre zahlen.
Sozial demokratisches Raubrittertum mit freundlicher Unterstützung von ÖVP und Günen- unterzeichnet und freigegeben von Heinz Fischer

3 0

Na da können sich die Euro Befürworter

richtig freuen was da noch so alles kommen wird.
der Spatenstich zum Großen Armenhaus EUROPA ist schon erfolgt.

Eine “Rettung” hat niemand, es geht nur um Verlängerung der Galgenfrist!

Für den Euro, wie er jetzt ist, gibt es keine Rettung, Der Versuch, eine Einheitswährung für total verschiedene Wirtschaftssysteme einzuführen, ist noch jedes mal gescheitert und hat auch als Euro keine Überlebenschance!
Der Grund ist, dass die schwachen Volkswirtschaften in so einem System viel zu hohe Preise und Löhne bekommen, was dort die Wirtschaft abwürgt und ein Überleben von dauernden Zuwendungen der anderen abhängig macht, was sowohl die einen als auch die anderen schwer frustriert. Nicht einmal in mehr als 100 Jahren hat das homogene Italien diese Ungleichheit beseitigen können, dort suchen die Südländer, die ihr Geld nicht mit ihrer Hände Arbeit verdienen können, ihr Heil in kriminellen Organisationen, während im Norden die Lega Nord, die eine Teilung Italiens haben will, gewählt wird.
Was nicht einmal innerhalb eines Volkes funktioniert, kann für die in jeder Hinsicht, auch wirtschaftlich, grundverschiedenen Völker Europas niemals ein gutes Ende nehmen!
Alles, was die EU macht, ist Geld vom Norden in den Süden zu schaufeln, das ist keine Lösung sondern nur ein Zeit kaufen, solange noch jemand Geld hat, das man umverteilen kann.

Das Geld der Sparer dafür mit Inflation zu konfiszieren, ist nur mehr das letzte Aufbäumen, bevor alles Geld weg und der Zusammenbruch da ist!

Gast: Ich selbst
17.09.2012 16:32
1 0

Dabei sind die Inflationsraten eh schon heruntergelogen

In 10 Jahren:

Das Bier im Lokal: 12 Euro
Pakterl Tschick: 15 Euro
1 Liter Super: 5 Euro
1 Liter Milch: 4 Euro
Durchschnittslohn: 1800.-

Also griechische Verhältnisse.

die Inflation wird jahrelang kaum steigen...

... bis sie dann von Sonntag auf Montag um mehrere Tausend Prozent hochschießt!

Gast: Staatssekretär
17.09.2012 14:52
3 0

Heute habe ich im Café Landtmann für den Melange nur 70 Schilling bezahlt.


1 0

Re: Heute habe ich im Café Landtmann für den Melange nur 70 Schilling bezahlt.

EineEistüte mit drei Kugeln kostet auch wohlfeile 41,28 ÖS.
Sind die Nettoeinkommen seit dem EU Beitritt auch um das dreifache gestiegen.?

Gast: Bonn
17.09.2012 14:28
1 1

Ursache

Helmut Kohl

3 0

Elsner und die EZB

Elsner hat was Verbotenes getan.
Er hat 10 Jahre Haft bekommen.
Warum sind EZB-Direktoren, die gesetzwirdiges tun und Politiker, die die EZB zu illegalen Handlungen nötigen eigentlich auf freiem Fuß? Gegen diese Leute ist Elser ja nicht einmal ein Taschendieb.

Re: Elsner und die EZB

Elsner hat das Pech gehabt, dass seine Bank als eine der ersten Pleite gegangen ist. Wäre das ein oder zwei Jahre später passiert, wäre er vom Staat mit Steuergeld "gerettet" worden und könnte sein Penthouse in der Innenstadt noch in vollen Zügen genießen!

Gast: Geldentwertung dank Schuldenmachen
17.09.2012 09:20
10 0

Inflation als Preis für Eurorettung

Der ÖVP und SPÖ sei dank für deren Jahrzehnte langes Schuldenmachen.

Und die Frau Fekter ist dann so unverschämt zu sagen:
"Man habe von alldem nichts gewusst", "man konnte ja nichts wissen", wenn es um die Krise geht.

Jede(r) der/die die Schuldenkurve des Staates betrachtet erkennt die exponentielle Entwicklung.
Diese war schon lange absehbar. Jahrzehnte.
Dass Finanzminister dies nicht erkannt haben wollen, zeigt von einer Verhöhnung des Bürgers.

Nie mehr ÖVP wählen. Nie mehr SPÖ wählen.
Diese Parteien halten das Volk über deren Politik, eingeschränkter Bildung und auch manch Massenmedien schlicht dumm.

Den Preis darf man jetzt mit Geldentwertung bezahlen.
Danke.

Re: Inflation als Preis für Eurorettung

Das alles ist zu eindimensional betrachtet und stimmt nur teilweise.
Man bedenke bitte, dass in den 1970ger/1980ger - Jahren eine Inflation von fast 10% "normal" war und der Wirtschaft auch nicht geschadet hat. (Damals gab es in der Hypobank NÖ Pfand- und Kommunalverschreibungsemmissionen mit einer Verzinsung bis zu 8,5%; die korrespondierenden Darlehenszinsen betrugen rd. 11%). Trotzdem gab es Vollbeschäftigung und er erstklassiges Sozialsystem.
Richtig ist, dass Frau Fekter "das ja alles nicht wissen konnte". Der Grund dafür ist allerdings ein eklatanter Mangel an Qualifikation. Und das trifft nicht nur auf sie sondern auf so gut wie alle PolitikerInnen zu, nur ist es bei ihr extrem und gut sichtbar, weil sie dauernd Unsinn quatscht anstatt besser schön klein und ruhig zu sein.

Antworten Antworten Gast: Geldentwertung dank Schuldenmachen
17.09.2012 11:32
0 0

Re: Re: Inflation als Preis für Eurorettung

Nein, ich sehe dies nicht zu einseitig. Ich weiss schon, was "Schuld am Schuldenmachen" ist.
Diese Aussage oben war bewusst direkter genannt, weil ich es satt habe, dass vorhandene Politik nicht Klartext macht und Fehler eingesteht.

Die Fehler sind nun mal schon Jahrzehnte absehbar gewesen. Man braucht hierfür auch nicht nur Österreich hernehmen. Siehe diverse Staatsschuldengrafiken.

Gut auch: http://www.economist.com/content/global_debt_clock
Der Artikel ist dabei leider auch zu oberflächlich, aber die Infografik ist gut. Was zeigt diese auf? -

Die Länder, die am meisten Wohlstand und das größe BIP haben, haben auch die meisten Schulden. Warum?
- dies ist ganz einfach zu sehen: diese Länder nehmen Geld auf, um zu Geld zu kommen. Dies nicht nur über das oft in diversen auch Qualitätszeitungen erwähnte "man habe über die Verhältnisse gelebt" - dies stimmt auch, aber nennt nicht die ganze Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass >in unserem vorhandenen Geldsystem auf Basis von Gesetzen Geld überhaupt über Schulden nur geschaffen wird<

Dies ist die Basis des Schuldenmachens: >Neues Geld wird ins System geschaffen, indem parallel die selbe Menge an Schulden plus aufzubringende Zinsen per Kredit geschaffen werden<.
Alle verschulden sich so direkt oder indirekt bei Zentralbanken oder Banken um zu Geld zu kommen.Zudem dürfen Banken gesetzlich erlaubtes Buchgeld auf Basis der Eigenkapitalquote dazuschaffen.Das meiste Geld im Umlauf ist nur von Banken geschaffenes digitales Geld

Antworten Antworten Antworten Gast: So ist es.
17.09.2012 12:06
0 0

Re: Re: Re: Inflation als Preis für Eurorettung

Alle benutzen Geld, aber die Funktionsweise des Geldsystems bleibt weithin so nebulös wie die Begriffe ‘fraktionales Reservesystem’ oder ‘multiple Geldschöpfung’. Dies liegt im Interesse der Banken. Sie haben die Geldschöpfung den staatlichen Zentralbanken aus der Hand genommen. Die Zentralbanken geben im wesentlichen nur das Bargeld in Umlauf, das je nach Land lediglich 5-20 Prozent der Geldmenge ausmacht. Der Löwenanteil von 80-95 Prozent zirkuliert inzwischen bargeldlos und wird von den Banken in Umlauf gesetzt: per Kredit als Guthaben auf den Girokonten der Kunden.

Zuletzt diente der Großteil der Geldschöpfung nurmehr bloßen Finanzgeschäften, die keinen Nutzen mehr für die Realwirtschaft, aber umso größeren Schaden für sie mit sich brachten. Börsen- und Konjunkturzyklen werden durch die verselbständigte Bankengeldschöpfung verantwortungslos in Extreme getrieben - manisch überschießend in Hochkonjunktur und Hausse, verstockt und depressiv in den nachfolgenden Überschuldungskrisen. Geraten die Banken dabei selbst in Schieflage, stehen die Guthaben der Kunden auf dem Spiel. Verbürgt sich der Staat für bedrohte Guthaben und Banken, werden damit die Verluste der Banken auf die Allgemeinheit abgewälzt, während die Profite privat angeeignet werden.

Die Banken sind keinen gesamtwirtschaftlichen, geschweige denn gesellschaftlichen Zielen verpflichtet. Ihnen die für die Allgemeinheit höchst folgenreiche Aufgabe der Geldschöpfung zu überlassen, ist ordnungspolitisch unvertretbar.

Gast: 5vor12
17.09.2012 09:14
9 0

Es wird Zeit andere Parteien zu wählen.


16 0

Garnichts wird gerettet!

wir werden alle enteignet - das war dann der große € Schmäh!

Gast: Salisburgo
17.09.2012 08:53
2 3

EURO

im grunde ist es ganz einfach, der euro wie auch die EU ist nicht im interesse der USA also wird dort alles versucht die europäer auseinanderzudividieren und wir sagen noch danke .......

mich erinnern die USA und england (bewusst nur england und nicht z.b. schottland oder wales) sehr an die geschichte vom gotenkönig kniwa und lucius priscus.

Re: EURO

....wirklich guter Vergleich....-;))

Die PIGS

werden weiter Party machen, der Fiskalpakt ist schon Makulatur. und unsere Sozis wittern schon wieder bessere Zeiten, in denen sie weiter Sozialpolitik gestalten können, natürlich auf Kosten der Sparer.
ich werde jetzt Esoteriker und sage Geld ist eine Fiktion.

Gast: Moritz
17.09.2012 07:08
6 0

Nicht der letzte Streich

Der Preis für die Rettung der Krisenländer, - sekundär des Euro -, und damit verbundener Banken, Investoren und Spekulanten ist, dass die kleinen Sparer seit 2008 für ihre Spartguthaben bereits kapitalbesteuert sind. dh. ihr Kapital an Wert verliert, das man ihnen als Steuerzahler einen Wulst an Bürgschaften auf den Rücken band und dass nunmehr die Staatsanleihen von Österreich höher zu verzinsen sind, was ebenfalls der Steuerzahler zu berappen hat. Während bisher die Kaptalisten keinen Cent von ihrem in Spekulationszeiten erwucherten Geld abzugeben hatten. 2.) wo sind die eingebuchteten Finanzkriminellen? Gibt es die in Europa nicht?

10 1

Enteignung - oder das letzte Winterhilfswerk

es wird weder der € gerettet noch sonst eine Gutmenschentat gesetzte.
Die schlichte Wahrheit ist: Breiteste Bevölkerungsschichten, in erster Linie die Sparer werden im ersten Schritt kalt enteignet. Man hofft, die doofen merken das nicht gleich.
Aber das ist erst die halbe Wahrheit. Im zweiten Schritt wird es dann Zwangshypotheken auf Grund und Boden geben und ein Goldverbot eingeführt werden. Dann trifft es die Gesamtbevölkerung.

Und wofür?
Für den bereits verlorenen Euro - das erinnert an das allerletzte Winterhilfswerk.

Re: Enteignung - oder das letzte Winterhilfswerk

Nein, das ist nicht für den Euro sondern für jene die Schulden haben. Die Schere zwischen jenen die Guthaben horten und jenen die sich das Geld geborgt haben, ist zu groß geworden.

Antworten Gast: Hans im Glück
17.09.2012 08:13
5 0

Re: Enteignung - oder das letzte Winterhilfswerk

Ein Glück, dass wir bereits die Anti-Terror-Gesetze, Mafiagesetze und Geldwäschegesetze haben.

Denn sie wussten was sie tun.

Dies ist der beste Weg um den Terroristen in uns allen zu wecken.

Wir schauen spannenden Zeiten entgegen.

Re: Enteignung - oder das letzte Winterhilfswerk

Der Verzehr von Schokolade steigert die Wahrscheinlichkeit um eine positive Lebenssicht.

1 0

das gleiche trifft für eine Flasche Doppeltgebrannten zudas gleiche trifft für eine Flasche Doppeltgebrannten zu...

- man kann die Realität auch kurzzeitig wegsaufen.

Nur ändern wird sich dadurch nichts - die Fakten bleiben.

Antworten Antworten Antworten Gast: Godunov
17.09.2012 12:38
0 0

Re: das gleiche trifft für eine Flasche Doppeltgebrannten zudas gleiche trifft für eine Flasche Doppeltgebrannten zu...

Am besten gleich tschechischen Schnapps,dann stört man sich nicht lange an der Inflation,nur langsam und alles trinken.

 
12

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...