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Spanien: Banken brauchen 70 bis 80 Milliarden Euro

20.09.2012 | 20:40 |   (DiePresse.com)

Laut dem Chef der spanischen Bank BBVA werden davon rund 60 Milliarden aus dem Euro-Hilfstopf kommen. Der IWF schätzt den Bedarf auf etwa 40 Milliarden Euro.

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Der Stresstest für die angeschlagenen spanischen Banken wird für diese voraussichtlich einen Kapitalbedarf von 70 bis 80 Milliarden Euro ergeben. 20 Milliarden Euro haben die Geldhäuser allerdings schon zum Stopfen der Löcher bekommen. Daher dürfte Spanien von den 100 Milliarden Euro, die es von seinen Euro-Partnern zur Banken-Stützung in Aussicht gestellt bekommen hat, nun 50 bis 60 Milliarden Euro in Anspruch nehmen.

Genaue Zahlen würfen zwar erst in der kommenden Woche vorliegen, sagte der Chef der zweitgrößten spanischen Bank BBVA, Francisco Gonzales, am Donnerstag. Es werde aber wohl um "70, 75 oder 80 Milliarden Euro" gehen, fügte er hinzu. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums sagte, das würde sich mit den Erwartungen ihres Hauses decken. Aus Kreisen der Notenbank hieß es, diese habe am Donnerstagmorgen damit begonnen, die Banken über die Ergebnisse des Stresstests zu informieren. Offiziell soll dessen Ergebnis am 28. September vorgestellt werden.

Optimistischer zeigt sich der Internationale Währungsfonds (IWF). Dessen Chefin Christine Lagarde sagte dem "Wall Street Journal", der Bedarf liege bei etwa 40 Milliarden Euro, wie es der IWF im Juni in etwa prognostiziert hatte.

Es wird damit gerechnet, dass Spanien über den Rettungsschirm ESM noch weitere Hilfen seiner Euro-Partner in Anspruch nehmen wird.

(APA/Reuters)

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11 Kommentare
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Mir geht das so auf die Nerven....

mal ein paar Milliarden mehr oder weniger....

Sind die alle komplett übergeschnappt.

Mag schon sein, dass paar Mrd. in einem Staatshaushalt nicht viel ausmachen, die Summen aber, wenn man es sich recht überlegt, sind schon irrwitzig.
Und dann noch die Frechheit zu besitzen, dass es mal auf die Schnelle paar Milliarden mehr sein können, zeigt dass Geld (wir wissen es....Fiat Money) nix mehr Wert ist.

Gast: Blankenstein Husar
21.09.2012 17:06
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...brauchen sie nicht.

Das einzige was die Spanier brauchen, ist Sangria, Paella und einen Stierkampf.

Die EZB kauft Staatsanleihen am Sekundärmarkt,

somit müssen Banken diese von den Staaten kaufen, um sie dann an die EZB weiterverkaufen zu können. Dazu sollten dann die Staaten zu Kontrollen gezwungen werden, obwohl die EZB von en Banken kauft??? Das nennt man dann, Trennung von Banken und Staaten??? Im Oktober braucht Spanien etwa 20 Mrd., das wären dann genau die Differenz der 75 - 80 Mrd. auf die 60 Mrd.

Ich weiß nicht, soviele Widersprüche, soviele Ungereimtheiten, wohin soll dieses führen?

Wieso die überhaupt auch und Euro 1,-- von der EU bekommen

(was heißt auch von uns zB. über Pensionskürzungen!) ist mir völlig schleierhaft.

Gast: Rabiatperle
21.09.2012 08:36
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Abenteuerlich. Da werden Milliarden durchgereicht wie Wurstsemmeln.


Sind's jetzt 40, 60, 80 oder doch 100 Milliarden? Weiß ma ned so genau.

Der dt. Bundestag hat bei einer Abstimmung in der Sommerpause schon vorsorglich 100 Milliarden durchgenickt, weile es sooo dringend war.
http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-26591/ticker-nachlese-zur-euro-abstimmung-bundestag-billigt-100-milliarden-euro-fuer-spaniens-banken_aid_783922.html

Das war im Juli. Nun weiß man noch immer nicht, wie viel Geld gebraucht wird.

Die andere Frage: in Deutschland stimmt der Bundestag über die Hilfsgelder ab, und bei uns? Wir zahlen da auch mit.

Nur mehr irre, das alles.


Gast: waltarius 11
21.09.2012 08:17
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Marshallplan für EURO Raum -


Der österreichische Neo-Parteigründer Frank Stronach will jedem Euroland seine eigene Währung geben.

Ein flexibler Wechselkurs untereinander soll das Ungleichgewicht in der Eurozone ausgleichen.

Stronach schlägt auch noch weitere Maßnahmen vor, um die Eurokrise zu bekämpfen.

Eine davon, ist ein umfassender Schuldenschnitt.

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/09/46927/

Gast: eso-policier
21.09.2012 01:29
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Spanien

Glücklicherweise ist Finnland souveräner, als Österreich. Finnland verweigert weitere Zahlungen in den ESM. Dies wird zum Zerfall der €urozone beitragen. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

EUropäische Solidarität

Vor einer Woche demonstrierten eineinhalb Millionen Katalonier dagegen, dass sie an die ärmeren Regionen Spaniens zahlen müssen. Es geht um 12 bis 16 Milliarden Euro jährlich, welche Katalonien, der zweitgrößte von 17 spanischen Regionen, zahlt. Auch wegen dieser Transfers ist Katalonien hoch verschuldet mit der Summe von 42 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte der katalonischen Bürger will einen selbstständigen Staat, welcher, wenn er entstehen würde, ungefähr so groß wie die Slowakei. An der Demonstration haben nicht etwa ein paar Exoten teilgenommen, sondern mehr als 20 Prozent der Bevölkerung. Eine ähnliche Demonstration haben wir auf dem Gebiet der Tschechei und Slowakei zuletzt in Prag vor mehr als 20 Jahren erlebt, als auf die Letná mehr als eine Million Menschen kamen.
Von welcher Solidarität schwafeln Brüsseler Politiker, wenn die Bevölkerung auch nur die Solidarität innerhalb eines Landes ablehnt? Von der Slowakei erwartet Brüssel, dass wir, das ärmste Land der Eurozone solidarisch mit spanischen privaten Banken sind, während die Bewohner der reichsten spanischen Region es ablehnen solidarisch zu sein mit ärmeren spanischen Regionen. Solidarität ist nicht die richtige Vision für Europa, sondern Freiheit. Darum sind die Grundwerte, auf denen die EU entstand, der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital. Solange sich die EU an diese Grundwerte hielt, ging es vorwärts. Und darum müssen wir zu diesen Grundwerten wieder zurückkommen.

Antworten Gast: Wiener34
21.09.2012 06:20
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Re: EUropäische Solidarität

vyborne ... oder so ähnlich ...

Sie sprechen mir aus der Seele ....

siehe Estland .....

Antworten Antworten Gast: Gast 99
21.09.2012 14:29
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Re: Re: EUropäische Solidarität

völlig richtig. die sollen doch diese sch.. ah spanischen banken in Konkurs schicken. und deren Vorstände ins Ausgedinge nach sibirien! Dort müssen sie sich wenigstens warm anziehen.

Gast: Gastastast
20.09.2012 20:59
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Tja

war ja zu erwarten dass das wieder exorbitante Summen werden. Ich bin nach wie vor für die isländische Lösung.

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