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Griechenland: "Werden nochmal Schuldenschnitt sehen"

21.09.2012 | 08:29 |   (DiePresse.com)

Commerzbank-Chef Blessing hält einen zweiten Haircut für wahrscheinlich. Davon könnten dann auch EZB und Notenbanken betroffen sein.

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Während die griechische Regierung mit ihren internationalen Geldgebern über weitere Sparanstrengungen feilscht, hat Commerzbank-Chef Martin Blessing einen zweiten Schuldenschnitt für das Land erneut ins Gespräch gebracht. "Wir werden am Schluss nochmal einen Schuldenschnitt in Griechenland sehen, an dem sich alle Gläubiger beteiligen werden", sagte Blessing am Donnerstag in Frankfurt. Anders als im Frühjahr könnten dann auch öffentliche Gläubiger wie die Europäische Zentralbank (EZB) und nationale Notenbanken zur Kasse gebeten werden. Unterdessen kam es nach Reuters-Informationen bei den jüngsten Gesprächen zwischen Griechenlands Regierung und der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF zu Spannungen über Reformen im überdimensionierten öffentlichen Dienst.

Die Regierung des konservativen Regierungschefs Antonis Samaras verhandelt seit Tagen mit Troika-Experten darüber, mit welchen konkreten Maßnahmen sich die angestrebte Einsparsumme von knapp 12 Milliarden Euro erreichen lässt. Eine Einigung dazu ist die Voraussetzung, damit dringend benötigte Milliardenhilfen von rund 31 Milliarden Euro freigegeben werden.

Uneinigkeit an allen Fronten

In der Gesprächsrunde der Troika-Experten mit der Regierung am Mittwochabend kam es nach Angaben eines Regierungsvertreters hitzige Diskussionen. "Es gibt Meinungsverschiedenheiten über die Effektivität der Maßnahmen zur Umstrukturierung des öffentlichen Sektors." Vor diesem Gespräch hatte die griechische Seite Hoffnungen genährt, dass eine Einigung auf konkrete Einsparungen von 9,5 Milliarden Euro der notwendigen Gesamtsumme von 11,7 Milliarden Euro bevorstehe.

Aber auch innerhalb seiner eigenen Koalitionsregierung hat Samaras Probleme, volle Unterstützung für seine Sparvorschläge zu gewinnen. Zudem sieht sich die Regierung massiven Protesten ausgesetzt. Am Donnerstag war der U- und Stadtbahnverkehr in Athen durch einen 24-Stunden-Streik der Beschäftigten zeitweise stark beeinträchtigt.

Aktuelles Hilfspaket reicht nicht

Ungeachtet dessen halten sich in der Finanzwirtschaft Zweifel, ob das aktuelle Hilfepaket für Griechenland und die damit dafür geforderten Reformen und Einsparungen ausreichen, um das Land finanziell wieder auf Kurs zu bringen. Commerzbank-Chef Blessing glaubt das nicht, wie er bei einer Konferenz in Frankfurt deutlich machte. Er hält einen neuerlichen Forderungsverzicht der Gläubiger unter Einschluss der staatlichen Geldgeber für wahrscheinlich.

Erst im März hatten die privaten Gläubiger des Landes einem Anleihentausch zugestimmt, mit dem das Land um Schulden im Umfang von rund 100 Milliarden Euro entlastet worden war. Die EZB hatte damals mit der Begründung nicht teilgenommen, dass sie kein privater Gläubiger sei. Sie hatte am Markt rund 38 Milliarden Euro für griechische Staatsanleihen ausgegeben, die einen Nennwert von 50 Milliarden Euro haben. Zudem halten die Notenbanken der Euro-Länder noch griechische Anleihen. Die Schätzungen liegen bei rund zwölf Milliarden Euro.

Für die deutsche Bundesregierung ist ein weiterer Schuldenerlass für Griechenland durch internationale Geldgeber kein Thema. "Die Frage stellt sich nicht", sagte der Sprecher des Finanzministeriums, Martin Kotthaus, am Freitag in Berlin. Es habe bereits einen beeindruckenden Schuldenschnitt gegeben, und es sei ein umfassendes zweites Hilfsprogramm aufgelegt worden.

Bilaterale Kredite stehen zur Diskussion

Inzwischen heißt es, die damalige Aktion reiche nicht aus, um die Gesamtverschuldung des Landes bis 2020 auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken.

Die "Financial Times Deutschland" berichtet in ihrer Freitag-Ausgabe, im Mittelpunkt der Überlegungen für einen zweiten Schnitt stünden die bilateralen Kredite an Griechenland aus dem ersten Hilfsprogramm von Mai 2010 bis Ende 2011 im Volumen von 53 Milliarden Euro. "Die Diskussion gibt es" zitierte die Zeitung einen hochrangigen Insider. Der IWF dränge auf einen Schuldenschnitt der öffentlichen Geldgeber, berichtete die Zeitung. Weder IWF noch EZB würden sich selbst daran beteiligen: der IWF bestehe auf seinem Status als vorrangiger Geldgeber und die EZB argumentiere intern, dass ein Schuldenerlass direkte Staatsfinanzierung sei.

UBS erwartet Austritt Athens 2013

Für die Schweizer Großbank UBS rückt ein baldiges Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone näher: "Unser Basisszenario geht davon aus, dass Griechenland nächstes Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent austreten wird", sagte UBS-Chefökonom Daniel Kalt. Der Schuldenschnitt, der die privaten Gläubiger zur Kasse gebeten habe, habe die Schuldenquote Griechenlands gerade mal um acht Prozent reduziert. Sie liege aber immer noch bei mehr als 150 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung (BIP).

"Das Problem ist noch lange nicht gelöst, es geht weiter", sagte Kalt. Die Troika-Experten aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds hätten jeweils beide Augen zudrücken müssen, damit weiterhin Geld nach Athen geflossen sei. "Das wird nicht mehr so lange weitergehen", sagte Kalt.

Bei einem Ausscheiden Griechenlands aus der Gemeinschaftswährung entstünde erneut Druck auf den Franken. "Das kann dann dazu führen, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) - wie schon in diesem Frühjahr - für mehrere zehn Milliarden Euro kaufen muss", sagte Kalt.

(APA/Reuters)

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54 Kommentare
 
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Gast: DER BÜRGER
24.09.2012 17:09
0 0

EXPERTEN?

AUSSAGEN DER EXPERTEN:
> Griechenland erfüllt alles für den EU-Beitritt
> Griechenland braucht EIN Sparpaket
> Griechenland braucht einen Schuldenschnitt
> Griechenland braucht ein WEITERES Sparpaket
> Griechenland braucht mehr Zeit (& Geld)
> Griechenland hat mehr Schulden als angenommen
> Griecheland braucht einen weiteren Schuldenschnitt

Sind dies die Spezialisten & Finanzfachleute der EU, die jeden Monat bzw jede Woche und bald auch schon jeden Tag eine andere Expertise aufstellen?
Diese Herren im Anzug sind eine Gefahr für den Frieden in der EU.
Ansagen wie:
> Noch länger arbeiten bis 67 und mehr.....
>6 Tage pro Woche arbeiten
> Mehr als 8 Stunden pro Tag arbeiten

Solche Aussagen zeigen die DUMMHEIT und das fehlende Fachverständnis- & Wissen dieser Klugscheisser.....

Das schlimme daran ist, unsere EU-Bücklingen sind sofort und OHNE Nachdenken voll dabei, unser Steuergeld dort zu verpulvern.....

Das Steuergeld das von uns nach Griechenland in letzter Zeit wanderte, wäre bei uns besser zu verwenden gewesen.

Diese TROIKA-Mitglieder sollten einmal "ÖFFENTLICH" einem Wissenstest unterzogen werden, dann käme wohl die Wahrheit ans Licht - Diese Herrren sind nunr Handlanger der mächtigen Bankenbosse, die wiederum die verantwortlichen Politiker gekauft haben.

NACHTRAG:
Es gilt die Unschuldsvermutung.

Gast: r-tiroch@t-online.de
23.09.2012 17:47
0 0

Pfeifen

die schaffen das sagten unsere verlogenen politiker.

Gast: sepp3
22.09.2012 19:41
2 0

Danke

Frau Fekter für das gute Geschäft!!

Gast: Leyr K
22.09.2012 18:00
4 0

Ausplünderung

Die armen Südstaaten plündern die schwer hackelnden Nordstaaten aus und denken nicht daran ihre Schulden bald zu begleichen.

Das verstehe noch einer!

Rezept: Griechischer Entschuldungssalat!

Jetzt wo in Europa die Schuldenberge wieder sehr hoch sind, bereitet man am besten aus regionalen Schulden einen köstlichen griechischen Entschuldungssalat zu. Er ist gesund für die Wirtschaftskraft und stärkt den Arbeitsmarkt.

Zutaten:
1. Eine griechische Staatsbürgerbank (SBB).
2. Bürgerkredite (eine Prise Zinsen: 0-1 %)
3. griechische Staatsanleihen (einen Löffel Zinsen: 3 %, jedenfalls mehr als eine Prise)
4. Eine solidarische Haftung der Bürger für die SBB

Zubereitung (einfach, geht sehr schnell):

Die Griechen werden in die Staatsbürgerbank geschickt, bekommen dort einen Bürgerkredit. Sie kaufen mit dem Kredit (am besten in einem Aufwischen) griechische Staatsanleihen (diese harmonieren wunderbar mit dem Bürgerkredit). Sie müssen darauf achten, dass jeder Grieche gleich viele Staatsanleihen bekommt. Am besten sie verwenden dafür die solidarische Kredithaftung und teilen den Gesamtkredit der für die Umschuldung der Staatsschulden notwendig ist in gleich große Teile (pro Kopf Staatsverschuldung). Keinesfalls sollten sie für den Bürgerkredit höhere Zinsen nehmen wie für die Staatsanleihen sonst wird der Salat ungenießbar.

Fertig!

Am besten sie servieren den Salat eiskalt als Überraschung.

Dazu ein Glas griechischen Wein...
Und wenn die Gäste dann traurig werden liegt es daran,

dass sie träumen von damals.

http://oekonetik.info/schuldenfreiheit

PS: Verteilen sie dieses Rezept unter Freunden der Demokratie und Meinungsfreiheit! ZENSUR IST UNDEMOKRATISCH!

Re: Rezept: Griechischer Entschuldungssalat!

Corruptissima re publica plurimae leges." "Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er." - Tacitus Annalen III, 27
oder das Buch" Die Prophezeiung des
Carl Friedrich von Weizäcker:
Der bedrohte Friede von 1983" Das ist sehr lesenswert.

Re: Re: Rezept: Griechischer Entschuldungssalat!

"Der Mensch ist ein Wellenreiter auf einer selbst erzeugten Krisenwelle" (auch Weizsäcker glaube ich)

Gast: Gespensterchen
22.09.2012 11:46
4 1

Italien

Die Bürger in Italien haben mehr Geld auf der hohen Kante als Deutsche oder Österreicher. Trotzdem werden die Deutschen und die Österreicher zur Kasse gebeten um die reichen Italiener zu unterstützen.


5 0

Re: 15. Österreich: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 40.648 €; 16. Deutschland: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 38.521 €


>Die Bürger in Italien haben mehr Geld auf der hohen Kante als Deutsche oder Österreicher<

Stimmt, genau so wie

4. Belgien: 68.491 € Pro-Kopf-Vermögen Netto

5. Niederlande: 61.315 € -"-

9. Großbritannien: 52.600 € -"-

10. Israel: 51.562 € -"-

11. Dänemark: 49.220 € -"-

12. Italien: 42.875 € -"-

13. Frankreich: 42.643 € -"-

14. Schweden: 42.104: 42.104 € -"-

15. Österreich: 40.648 40.648 € -"-

Hinter Österreich:

16. Deutschland: 38.521 € -"-

18. Irland: 25.461 € -"-

19. Portugal: 19.572 € -"-

20. Finnland: 19.105 € -"-

Unter den 20 reichsten Länder weltweit sind wir die 16.-reichsten oder die fünft-ärmsten.

Also bei weitem nicht, wie die Grünen immer wieder behaupten, eines der reichsten Länder der Welt!

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/ratgeber-hintergrund/reichen-report-wer-am-meisten-auf-dem-konto-hat/7147844.html


Re: Re: 15. Österreich: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 40.648 €; 16. Deutschland: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 38.521 €

sitzt einer mit Geld in einem Lokal hat vor sich ein ganzes Brathänchen, kommt einer dazu eine armer Mensch hat überhaupt kein Geld um sich ein Hähnchen leisten zu können. Er fragt den Mann mit dem Hähnchen ob er ihm nicht die Hälfte abgeben könnte, er hätte heute noch nichts gegessen,,, der Mann mit dem Hähnchen antwortet mit nein, der andere fragt ihn warum? er bekommt zur Antwort; weil du heute statistisch schon ein Hähnchen gegessen hast !!!!!!!! Das ist vergleichbar mit dem pro Kopf Einkommen !!!!!!!!!

Antworten Antworten Antworten Gast: Gespensterchen
22.09.2012 17:49
3 0

Re: Re: Re: 15. Österreich: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 40.648 €; 16. Deutschland: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 38.521 €

Nein, das ist nicht vergleichbar. Es geht nämlich hier um Staatsvermögen. Es geht darum, dass der italienische Staat mehr ausgibt als er an Steuern einnimmt. Es geht nicht um einen einzelnen hungrigen Italiener.
Die Österreicher und die Deutschen und andere Länder zahlen brav ihre Steuern und von dem Geld bekommen nun die anderen Länder auch was ab, weil die eben nicht die Steuern einheben, die sie einheben sollten.
Die Politiker beschenken ihre reichen Freunde indem sie keine Anstrengungen machen gebührende Steuern einzuheben und die arme Bevölkerung muss das ausbaden.
Mich nervt es, dass unsere Politiker so hemmungslos unsere Steuern verschenken und nicht fordern, dass die Schuldenländer erst einmal von ihren eigenen Reichen die dem Staat zustehenden Steuern bezahlen.

Wenn Griechenland die Steuerschuld einheben würde, wäre es auf einen Schlag aus dem Schneider.

Re: Re: Re: Re: bekommen nun die anderen Länder auch was ab, weil die eben nicht die Steuern einheben ...

Wie Sie auch am Start Ihres Postings kurz streifen, es geht nicht nur um das Einnehmen von Steuern, es geht auch darum wie sinnvoll und effizient eingenommene Steuern verwendet werden.

Und hier geht es weniger um das "Beschenken reicher Freunde", gehört sich nicht, nur das ist eher ein moralisches, jruristische Problem. Die wirklich großen Summen verlieren sich in der "großen Menge". Der Multiplikationsfaktor von Geldverluderungssystemen ist eines der Hauptprobleme.

Gast: Gespensterchen
22.09.2012 11:35
2 2

Verhältnismäßigkeit

Deutschland hat allein die DDR mitgeschleppt und hat das Problem bewältigt.
Warum kann die wesentlich größere EU das wesentlich kleinere Griechenland nicht mittragen bis sie auf eigenen Beinen stehen?

2 0

Re: Verhältnismäßigkeit

warum soll man staaten, die ihre mitgliedschaft mit falschen zahlen erschlichen haben, auch noch dafür belohnen ?

Re: Verhältnismäßigkeit

Ganz neinfach: Weil bei der DDDR , die im Prinzhip eine sehr artbeitsame Bevölkerung und eine industrielle Tradition hat(te) eben es funktioniert und eben in Griechenland, das ein Volk der Händler und Seefahrer un Oliben- und Weinmbauern ist, eben nicht.

Wemnn Griechenland ein Handelsbilanzbefizit um die 30 Prozent hat und Deutschland einen Exproterschuss - vorwiegend in Nicht-Euro Länder! - sagt das doch das Wichtigste. Dass das Euro-Staaten Handelsdefizit etwa miut China (!!!) nicht noch größer ist - wird den Deutschen zu verdanken sein! Wer kauft denn in Chrina griechisches Zeug - aber die Griehcnen n irr chinestische "Billig"-Waren. Mit welchem Geld?

Westdeutschland bekam als "Marshall-Plan" einen Kredit (!!!) für die drei zerbombten westlichen Besatzungszonen von 1948 bis 1952 mit 50 Mllionen Einwohnern eine MIliarde US-Dollars (heute Gegenwert etwa 6 - 8 Mrd Euro) - Griechenland hat seit EG/EU-Beitritt bisher schon mehr als 130 Mrd Eur an EU- Nettogelder verbraten - und dazu noch 250 Mrd Auslanfdsverschuldung dazu.
Klar?

Re: Re: Verhältnismäßigkeit

Sie müssen den Marshall Plan in Verhältnis zum damaligen GDP setzen, dann sehen die Wertverhältnisse anders aus.

1 0

Re: Re: Re: Verhältnismäßigkeit


Griechen-Hilfe seit 2008: 460 Mrd Euro (EZB-Geld + offene Hilfen + Hair-Cut) = 214% vom BIP 2011.

Griechen-EU-Nettoempfänger seit EU-Beitritt: 130 Mrd = ca 60% vom BIP.

Marshall-Plan Deutschland West: Ca 5% vom damaligen BIP (als rückzahlbarer Kredit!).

Inklusive Schuldenschnitt 1953 (Londoner Schuldenabkommen): 22% vom BIP 1952.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-mit-hans-werner-sinn-die-vereinigten-staaten-von-amerika-als-europaeische-kopie/6825122-4.html

http://www.deutschland.net/tags/marshall-plan

Gast: EU- Bürge(er)
22.09.2012 10:38
4 0

Ich kann auch Politik !

Phänomenal, wie man es geschafft hat, einen wirtschaftlich unbedeutenden- EU- Staat, so viel Kreditschulden aufzuzwingen, dass er sich davon nie wieder erholen kann. Und die Bürgen dieser Kredite somit in die selbe Lage bringt wie sich selbst.

http://wko.at/statistik/eu/europa-wirtschaftsleistung.pdf

Aus einer Mücke, einen Elefanten machen,- so kann man das auch bezeichnen.

Griechenland muss raus aus der EU. Wenn man ihnen jetzt 2 Billionen Euro schenken würde, was bringe das ?

Sie könnten vielleicht die Infrastruktur, das Gesundheitssystem, usw. reformieren, verbessern- was auch immer, aber Griechenland würde wahrscheinlich weiterhin Jahr für Jahr Budgetdefizite haben.

Traurig ist es aber trotzdem, dass es ein ganzer Kontinent nicht schafft ein kleines Land einfach mizuversorgen.
Das beweist doch auch, dass die gesamte Politik versagt hat. Und wer meint: Aber es gab schon 70 Jahre keinen Krieg mehr in Europa, also ist die EU gut.- Dem kann ich nur erwidern: Dazu benötigt man keine EU, sondern nur etwas Anstand und Respekt.- Diese Leistungen sind Unpolitisch, Unbürokratisch und Umsonst.

Jede "Finanzhilfe", heißt politisches Versagen, sowohl im In- und auch im Ausland.

2 0

kann

ich die Adresse dieses Frisörs bekommen?

Irgendwie kommt einen das sehr bekannt vor ....

.....deshalb, lasst Griechenland doch endlich in Würde und Anstand sterben.

Gebt den Griechen doch noch die restlichen 30 Mrd., aber dann macht endlich die Tür hinten zu.

Griechenland KANN, WIRD und WILL sich NIEMALS ändern !!!!. das ist wie im Ostblock ein Generationsproblem.

Ich will nicht, das die Zukunft UNSERER nächsten Generation allein durch Griechenland verbaut ist.

Mann muss halt auch einmal Fehler eingestehen, auch wenn sie sehr teuer kommen.

Griechenland raus aus dem Euro. Das blöde "geschwafel" und "Horrerszenario" eines EURO- Austrittes kann man schon nicht mehr hören. Schlimmer wird und kann es nicht mehr werden.

"Man ist nicht nur verantwortlich für das was man tut, sondern auch für das was man NICHT tut".

Re: Irgendwie kommt einen das sehr bekannt vor ....

GR ist nicht das Problem. Die Begründung liefern Sie übrigens schon selbst: Wenn ein Land, dass in der Gesamtsicht 2% zur Wirtschaftsleistung beiträgt, ein derartiges Loch reissen kann, muss das Problem zwangsweise ein strukturelles sein.
Es heisst: Leben auf Pump und somit Kosten der nächsten Generationen. Und das können wir auch selbst sehr gut.

Gast: Wumpus3
22.09.2012 08:29
4 0

Die Goldmarie

Alles was unsere "Goldmarie" ( besser bekannt als Schotter Mizzi ) in die Hände nimmt, wird automatisch ein Riesengeschäft für Österreich

2 10

Hmm....

Irgendwie lese ich hier immer Kommentare, die aus Sicht privatwirtschaftlicher Sicht geschrieben sind.
wir vergessen aber, dass die EU auch den Aspekt der Friedenssicherung zu sehen ist.
GR ist ein Aussenposten unserer Nation und und dient uns Europäern als Bollwerk gegenüber dem nahen Osten und wirtschaftlich auch gegenüber der Türkei. das ist Fakt.
Dass Aussenposten gerne schummeln und sich ihrer Bedeutung durchaus bewusst sind, kennen wir von den österr. Legionen des Römischen Reiches.
Somit wird klar, warum die EU so großen Wert auf ein Europäisches GR legt. wurden wir sie rauswerfen, unsere militärische starke aus banalen wirtschaftlichen Interessen dort abziehen und sie alleine lassen, hatten wir Tags drauf die Türken im Land. Egal ob als Streitmacht oder bereitwilligen Helfer. und ich bin mir nicht sicher, ob sich nach all den Demütigungen der vergangenen Monate sich doch eine Mehrheit finden wurde, wenn die einst so verhassten Feinde jetzt als Freund und Helfer kommen wurden.

5 0

GR ist ein Aussenposten unserer Nation

Entschuldigung, aber welche Nation meinen Sie da?

Außerdem, so wie es derzeit ausschaut, ist Griechenland nicht gerade eine Hilfe in punkto Friedenssicherung! Ich finde, daß das eher das Gegenteil ist. Wenn jetzt ein zweiter Schuldenschnitt erfolgt, heißt das, daß Staatsanleihen nicht zurückgezahlt werden und deren Inhaber bleiben darauf sitzen. Es ist schon traurig genug, wenn Private da abbeißen, aber wenn Banken solche Anleihen halten, dann wird wieder der Steuerzahler herhalten müssen. Und der wird sich natürlich fragen, wieso muß ich für die Griechen abbeißen, die absolut keine Verträge einhalten wollen!

20 0

Als

ich den Artikel las, kam mir das Ko..en. Wie lange wolen sich die Geberländer noch vera...... lassen? Werft sie aus der Eurozone und laßt sie pleite gehen. Bei uns weiß man nicht, was noch alles eingespart und gekürzt werden soll, um die Betrüg...eien dieser Länder zu finanzieren.

2 0

Fad

A fade G'schicht', des mit den Griechen. Gibt's wirklich kane echten Nachrichten mehr?

 
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