20.06.2013 00:31 Merkliste 0

Ein zweiter Schuldenschnitt für Griechenland?

21.09.2012 | 18:29 |   (Die Presse)

Das Geld aus dem zweiten Hilfspaket ist noch nicht einmal komplett überwiesen, schon wird über einen weiteren Schuldenerlass für Griechenland spekuliert. Und das Land könnte schon 2013 den Euro verlassen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/Ag./Jil. Während die griechische Regierung in Athen mit der Troika der Geldgeber (EZB, EU und IWF) über weitere Reformen verhandelt, prognostiziert der Chef des zweitgrößten deutschen Kreditinstituts Commerzbank einen zweiten Schuldenschnitt für Griechenland. „Wir werden am Schluss noch einmal einen Schuldenschnitt in Griechenland sehen, an dem sich alle Gläubiger beteiligen werden“, so Martin Blessing.

 

Österreich-Anteil: 1,55 Milliarden Euro

Bei den Verhandlungen zwischen Athen und der Troika geht es um die Freigabe der nächsten Hilfspaket-Tranche in der Höhe von 31 Milliarden Euro. Commerzbank-Chef Blessing glaubt aber nicht, dass weitere Hilfsgelder gepaart mit Reformen ausreichen werden, um Griechenland so weit zu sanieren, dass das Land sich wieder auf den Finanzmärkten refinanzieren kann. Erst im März dieses Jahres hatten die privaten Gläubiger einem Anleihentausch zugestimmt, durch den sich das Land von Schulden in der Höhe von 100 Milliarden Euro befreien konnte. Was damals als Befreiungsschlag angekündigt war, brachte aber kaum nachhaltigen Erfolg. Griechenland ist weiter von den Krediten seiner EU-Partner sowie von EZB und IWF abhängig. Und da liegt die Crux bei der Frage nach einem zweiten Schuldenschnitt. Anders als beim ersten Mal sollen sich diesmal auch öffentliche Geldgeber an dem Schuldenerlass beteiligen, so Commerzbank-Chef Blessing. Die „Financial Times Deutschland“ berichtete am Freitag, dass bilaterale Kredite an Griechenland aus dem ersten Hilfsprogramm im Volumen von 53 Milliarden Euro dem Schuldenschnitt zum Opfer fallen könnten. Österreich allein müsste dann 1,55 Milliarden Euro abschreiben. Schon der erste Schuldenschnitt kostete die Republik mindestens 455 Millionen Euro – wegen der Griechenland-Papiere in den Büchern der verstaatlichten Kommunalkredit.

Laut „FTD“ verlangt der IWF von den EU-Staaten zwar einen Schuldenschnitt für Griechenland, will sich aber selber als „bevorzugter Gläubiger“ nicht daran beteiligen. Und sollten die Geberländer den Griechen die Schulden erlassen, wäre dies ein direkter „Bail-out“ – ein Transfer, der laut EU-Verträgen eigentlich verboten ist. (Siehe das Interview mit dem Ex-EZB-Chefökonomen Jürgen Stark auf Seite 15.)

Die EZB wiederum hat Griechenland-Anleihen im Nominalwert von 50 Milliarden Euro in ihren Büchern. Die Zentralbank weigert sich aber ebenfalls, an einem Schuldenschnitt teilzunehmen. Die Argumentation: Die Gewährung von Krediten sei erst dann als Staatsfinanzierung zu werten, wenn die Schulden sicher nicht zurückbezahlt werden. Bei einem Schuldenschnitt wäre dies der Fall, weshalb die EZB sich nicht beteiligen kann. Die deutsche Regierung dementierte Überlegungen zu einem neuen Schuldenschnitt am Freitag umgehend: „Die Frage stellt sich nicht“, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Freitag.

Italien verfehlt Defizitziele erneut

Eine weitere internationale Großbank, die die Entwicklung Griechenlands kritisch beurteilt, ist die Schweizer UBS. Die sieht inzwischen eine große Wahrscheinlichkeit für einen Euro-Exit Griechenlands im kommenden Jahr. „Unser Basisszenario geht davon aus, dass Griechenland nächstes Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent austreten wird“, sagte der UBS-Chefökonom Daniel Kalt in einem Interview mit der „Basler Zeitung“. Grund sei der ziemlich erfolglose erste Schuldenschnitt. Dieser habe die Schuldenquote Griechenlands gerade mal um acht Prozent reduziert. Sie liege aber immer noch bei mehr als 150 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Auch die großen Euro-Sorgenkinder Spanien und Italien kommen nicht vom Fleck. Die Regierung von Mario Monti in Rom wird trotz versuchter Reformen ihre Defizitziele wieder verfehlen. Aufgrund der scharfen Rezession geht die italienische Regierung für das kommende Jahr inzwischen von einem Anwachsen des Staatsschuldenberges auf 126 Prozent des BIPs aus.

Die Hilfe des EU-Rettungsschirms wird in Rom aber offiziell nicht in Erwägung gezogen. Auch Spanien ziert sich weiterhin, sich den Bedingungen des EU-Hilfsprogramms zu unterwerfen. Ein Bericht der „Financial Times“, wonach bereits Geheimverhandlungen zwischen Madrid und Brüssel laufen, wurde am Freitag dementiert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

54 Kommentare
 
12
Gast: DER BÜRGER
24.09.2012 17:09
0 0

EXPERTEN?

AUSSAGEN DER EXPERTEN:
> Griechenland erfüllt alles für den EU-Beitritt
> Griechenland braucht EIN Sparpaket
> Griechenland braucht einen Schuldenschnitt
> Griechenland braucht ein WEITERES Sparpaket
> Griechenland braucht mehr Zeit (& Geld)
> Griechenland hat mehr Schulden als angenommen
> Griecheland braucht einen weiteren Schuldenschnitt

Sind dies die Spezialisten & Finanzfachleute der EU, die jeden Monat bzw jede Woche und bald auch schon jeden Tag eine andere Expertise aufstellen?
Diese Herren im Anzug sind eine Gefahr für den Frieden in der EU.
Ansagen wie:
> Noch länger arbeiten bis 67 und mehr.....
>6 Tage pro Woche arbeiten
> Mehr als 8 Stunden pro Tag arbeiten

Solche Aussagen zeigen die DUMMHEIT und das fehlende Fachverständnis- & Wissen dieser Klugscheisser.....

Das schlimme daran ist, unsere EU-Bücklingen sind sofort und OHNE Nachdenken voll dabei, unser Steuergeld dort zu verpulvern.....

Das Steuergeld das von uns nach Griechenland in letzter Zeit wanderte, wäre bei uns besser zu verwenden gewesen.

Diese TROIKA-Mitglieder sollten einmal "ÖFFENTLICH" einem Wissenstest unterzogen werden, dann käme wohl die Wahrheit ans Licht - Diese Herrren sind nunr Handlanger der mächtigen Bankenbosse, die wiederum die verantwortlichen Politiker gekauft haben.

NACHTRAG:
Es gilt die Unschuldsvermutung.

Gast: r-tiroch@t-online.de
23.09.2012 17:47
0 0

Pfeifen

die schaffen das sagten unsere verlogenen politiker.

Gast: sepp3
22.09.2012 19:41
2 0

Danke

Frau Fekter für das gute Geschäft!!

Gast: Leyr K
22.09.2012 18:00
4 0

Ausplünderung

Die armen Südstaaten plündern die schwer hackelnden Nordstaaten aus und denken nicht daran ihre Schulden bald zu begleichen.

Das verstehe noch einer!

Rezept: Griechischer Entschuldungssalat!

Jetzt wo in Europa die Schuldenberge wieder sehr hoch sind, bereitet man am besten aus regionalen Schulden einen köstlichen griechischen Entschuldungssalat zu. Er ist gesund für die Wirtschaftskraft und stärkt den Arbeitsmarkt.

Zutaten:
1. Eine griechische Staatsbürgerbank (SBB).
2. Bürgerkredite (eine Prise Zinsen: 0-1 %)
3. griechische Staatsanleihen (einen Löffel Zinsen: 3 %, jedenfalls mehr als eine Prise)
4. Eine solidarische Haftung der Bürger für die SBB

Zubereitung (einfach, geht sehr schnell):

Die Griechen werden in die Staatsbürgerbank geschickt, bekommen dort einen Bürgerkredit. Sie kaufen mit dem Kredit (am besten in einem Aufwischen) griechische Staatsanleihen (diese harmonieren wunderbar mit dem Bürgerkredit). Sie müssen darauf achten, dass jeder Grieche gleich viele Staatsanleihen bekommt. Am besten sie verwenden dafür die solidarische Kredithaftung und teilen den Gesamtkredit der für die Umschuldung der Staatsschulden notwendig ist in gleich große Teile (pro Kopf Staatsverschuldung). Keinesfalls sollten sie für den Bürgerkredit höhere Zinsen nehmen wie für die Staatsanleihen sonst wird der Salat ungenießbar.

Fertig!

Am besten sie servieren den Salat eiskalt als Überraschung.

Dazu ein Glas griechischen Wein...
Und wenn die Gäste dann traurig werden liegt es daran,

dass sie träumen von damals.

http://oekonetik.info/schuldenfreiheit

PS: Verteilen sie dieses Rezept unter Freunden der Demokratie und Meinungsfreiheit! ZENSUR IST UNDEMOKRATISCH!

Re: Rezept: Griechischer Entschuldungssalat!

Corruptissima re publica plurimae leges." "Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er." - Tacitus Annalen III, 27
oder das Buch" Die Prophezeiung des
Carl Friedrich von Weizäcker:
Der bedrohte Friede von 1983" Das ist sehr lesenswert.

Re: Re: Rezept: Griechischer Entschuldungssalat!

"Der Mensch ist ein Wellenreiter auf einer selbst erzeugten Krisenwelle" (auch Weizsäcker glaube ich)

Gast: Gespensterchen
22.09.2012 11:46
4 1

Italien

Die Bürger in Italien haben mehr Geld auf der hohen Kante als Deutsche oder Österreicher. Trotzdem werden die Deutschen und die Österreicher zur Kasse gebeten um die reichen Italiener zu unterstützen.


5 0

Re: 15. Österreich: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 40.648 €; 16. Deutschland: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 38.521 €


>Die Bürger in Italien haben mehr Geld auf der hohen Kante als Deutsche oder Österreicher<

Stimmt, genau so wie

4. Belgien: 68.491 € Pro-Kopf-Vermögen Netto

5. Niederlande: 61.315 € -"-

9. Großbritannien: 52.600 € -"-

10. Israel: 51.562 € -"-

11. Dänemark: 49.220 € -"-

12. Italien: 42.875 € -"-

13. Frankreich: 42.643 € -"-

14. Schweden: 42.104: 42.104 € -"-

15. Österreich: 40.648 40.648 € -"-

Hinter Österreich:

16. Deutschland: 38.521 € -"-

18. Irland: 25.461 € -"-

19. Portugal: 19.572 € -"-

20. Finnland: 19.105 € -"-

Unter den 20 reichsten Länder weltweit sind wir die 16.-reichsten oder die fünft-ärmsten.

Also bei weitem nicht, wie die Grünen immer wieder behaupten, eines der reichsten Länder der Welt!

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/ratgeber-hintergrund/reichen-report-wer-am-meisten-auf-dem-konto-hat/7147844.html


Re: Re: 15. Österreich: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 40.648 €; 16. Deutschland: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 38.521 €

sitzt einer mit Geld in einem Lokal hat vor sich ein ganzes Brathänchen, kommt einer dazu eine armer Mensch hat überhaupt kein Geld um sich ein Hähnchen leisten zu können. Er fragt den Mann mit dem Hähnchen ob er ihm nicht die Hälfte abgeben könnte, er hätte heute noch nichts gegessen,,, der Mann mit dem Hähnchen antwortet mit nein, der andere fragt ihn warum? er bekommt zur Antwort; weil du heute statistisch schon ein Hähnchen gegessen hast !!!!!!!! Das ist vergleichbar mit dem pro Kopf Einkommen !!!!!!!!!

Antworten Antworten Antworten Gast: Gespensterchen
22.09.2012 17:49
3 0

Re: Re: Re: 15. Österreich: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 40.648 €; 16. Deutschland: Pro-Kopf-Vermögen Netto: 38.521 €

Nein, das ist nicht vergleichbar. Es geht nämlich hier um Staatsvermögen. Es geht darum, dass der italienische Staat mehr ausgibt als er an Steuern einnimmt. Es geht nicht um einen einzelnen hungrigen Italiener.
Die Österreicher und die Deutschen und andere Länder zahlen brav ihre Steuern und von dem Geld bekommen nun die anderen Länder auch was ab, weil die eben nicht die Steuern einheben, die sie einheben sollten.
Die Politiker beschenken ihre reichen Freunde indem sie keine Anstrengungen machen gebührende Steuern einzuheben und die arme Bevölkerung muss das ausbaden.
Mich nervt es, dass unsere Politiker so hemmungslos unsere Steuern verschenken und nicht fordern, dass die Schuldenländer erst einmal von ihren eigenen Reichen die dem Staat zustehenden Steuern bezahlen.

Wenn Griechenland die Steuerschuld einheben würde, wäre es auf einen Schlag aus dem Schneider.

Re: Re: Re: Re: bekommen nun die anderen Länder auch was ab, weil die eben nicht die Steuern einheben ...

Wie Sie auch am Start Ihres Postings kurz streifen, es geht nicht nur um das Einnehmen von Steuern, es geht auch darum wie sinnvoll und effizient eingenommene Steuern verwendet werden.

Und hier geht es weniger um das "Beschenken reicher Freunde", gehört sich nicht, nur das ist eher ein moralisches, jruristische Problem. Die wirklich großen Summen verlieren sich in der "großen Menge". Der Multiplikationsfaktor von Geldverluderungssystemen ist eines der Hauptprobleme.

Gast: Gespensterchen
22.09.2012 11:35
2 2

Verhältnismäßigkeit

Deutschland hat allein die DDR mitgeschleppt und hat das Problem bewältigt.
Warum kann die wesentlich größere EU das wesentlich kleinere Griechenland nicht mittragen bis sie auf eigenen Beinen stehen?

2 0

Re: Verhältnismäßigkeit

warum soll man staaten, die ihre mitgliedschaft mit falschen zahlen erschlichen haben, auch noch dafür belohnen ?

Re: Verhältnismäßigkeit

Ganz neinfach: Weil bei der DDDR , die im Prinzhip eine sehr artbeitsame Bevölkerung und eine industrielle Tradition hat(te) eben es funktioniert und eben in Griechenland, das ein Volk der Händler und Seefahrer un Oliben- und Weinmbauern ist, eben nicht.

Wemnn Griechenland ein Handelsbilanzbefizit um die 30 Prozent hat und Deutschland einen Exproterschuss - vorwiegend in Nicht-Euro Länder! - sagt das doch das Wichtigste. Dass das Euro-Staaten Handelsdefizit etwa miut China (!!!) nicht noch größer ist - wird den Deutschen zu verdanken sein! Wer kauft denn in Chrina griechisches Zeug - aber die Griehcnen n irr chinestische "Billig"-Waren. Mit welchem Geld?

Westdeutschland bekam als "Marshall-Plan" einen Kredit (!!!) für die drei zerbombten westlichen Besatzungszonen von 1948 bis 1952 mit 50 Mllionen Einwohnern eine MIliarde US-Dollars (heute Gegenwert etwa 6 - 8 Mrd Euro) - Griechenland hat seit EG/EU-Beitritt bisher schon mehr als 130 Mrd Eur an EU- Nettogelder verbraten - und dazu noch 250 Mrd Auslanfdsverschuldung dazu.
Klar?

Re: Re: Verhältnismäßigkeit

Sie müssen den Marshall Plan in Verhältnis zum damaligen GDP setzen, dann sehen die Wertverhältnisse anders aus.

1 0

Re: Re: Re: Verhältnismäßigkeit


Griechen-Hilfe seit 2008: 460 Mrd Euro (EZB-Geld + offene Hilfen + Hair-Cut) = 214% vom BIP 2011.

Griechen-EU-Nettoempfänger seit EU-Beitritt: 130 Mrd = ca 60% vom BIP.

Marshall-Plan Deutschland West: Ca 5% vom damaligen BIP (als rückzahlbarer Kredit!).

Inklusive Schuldenschnitt 1953 (Londoner Schuldenabkommen): 22% vom BIP 1952.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-mit-hans-werner-sinn-die-vereinigten-staaten-von-amerika-als-europaeische-kopie/6825122-4.html

http://www.deutschland.net/tags/marshall-plan

Gast: EU- Bürge(er)
22.09.2012 10:38
4 0

Ich kann auch Politik !

Phänomenal, wie man es geschafft hat, einen wirtschaftlich unbedeutenden- EU- Staat, so viel Kreditschulden aufzuzwingen, dass er sich davon nie wieder erholen kann. Und die Bürgen dieser Kredite somit in die selbe Lage bringt wie sich selbst.

http://wko.at/statistik/eu/europa-wirtschaftsleistung.pdf

Aus einer Mücke, einen Elefanten machen,- so kann man das auch bezeichnen.

Griechenland muss raus aus der EU. Wenn man ihnen jetzt 2 Billionen Euro schenken würde, was bringe das ?

Sie könnten vielleicht die Infrastruktur, das Gesundheitssystem, usw. reformieren, verbessern- was auch immer, aber Griechenland würde wahrscheinlich weiterhin Jahr für Jahr Budgetdefizite haben.

Traurig ist es aber trotzdem, dass es ein ganzer Kontinent nicht schafft ein kleines Land einfach mizuversorgen.
Das beweist doch auch, dass die gesamte Politik versagt hat. Und wer meint: Aber es gab schon 70 Jahre keinen Krieg mehr in Europa, also ist die EU gut.- Dem kann ich nur erwidern: Dazu benötigt man keine EU, sondern nur etwas Anstand und Respekt.- Diese Leistungen sind Unpolitisch, Unbürokratisch und Umsonst.

Jede "Finanzhilfe", heißt politisches Versagen, sowohl im In- und auch im Ausland.

2 0

kann

ich die Adresse dieses Frisörs bekommen?

Irgendwie kommt einen das sehr bekannt vor ....

.....deshalb, lasst Griechenland doch endlich in Würde und Anstand sterben.

Gebt den Griechen doch noch die restlichen 30 Mrd., aber dann macht endlich die Tür hinten zu.

Griechenland KANN, WIRD und WILL sich NIEMALS ändern !!!!. das ist wie im Ostblock ein Generationsproblem.

Ich will nicht, das die Zukunft UNSERER nächsten Generation allein durch Griechenland verbaut ist.

Mann muss halt auch einmal Fehler eingestehen, auch wenn sie sehr teuer kommen.

Griechenland raus aus dem Euro. Das blöde "geschwafel" und "Horrerszenario" eines EURO- Austrittes kann man schon nicht mehr hören. Schlimmer wird und kann es nicht mehr werden.

"Man ist nicht nur verantwortlich für das was man tut, sondern auch für das was man NICHT tut".

Re: Irgendwie kommt einen das sehr bekannt vor ....

GR ist nicht das Problem. Die Begründung liefern Sie übrigens schon selbst: Wenn ein Land, dass in der Gesamtsicht 2% zur Wirtschaftsleistung beiträgt, ein derartiges Loch reissen kann, muss das Problem zwangsweise ein strukturelles sein.
Es heisst: Leben auf Pump und somit Kosten der nächsten Generationen. Und das können wir auch selbst sehr gut.

Gast: Wumpus3
22.09.2012 08:29
4 0

Die Goldmarie

Alles was unsere "Goldmarie" ( besser bekannt als Schotter Mizzi ) in die Hände nimmt, wird automatisch ein Riesengeschäft für Österreich

2 10

Hmm....

Irgendwie lese ich hier immer Kommentare, die aus Sicht privatwirtschaftlicher Sicht geschrieben sind.
wir vergessen aber, dass die EU auch den Aspekt der Friedenssicherung zu sehen ist.
GR ist ein Aussenposten unserer Nation und und dient uns Europäern als Bollwerk gegenüber dem nahen Osten und wirtschaftlich auch gegenüber der Türkei. das ist Fakt.
Dass Aussenposten gerne schummeln und sich ihrer Bedeutung durchaus bewusst sind, kennen wir von den österr. Legionen des Römischen Reiches.
Somit wird klar, warum die EU so großen Wert auf ein Europäisches GR legt. wurden wir sie rauswerfen, unsere militärische starke aus banalen wirtschaftlichen Interessen dort abziehen und sie alleine lassen, hatten wir Tags drauf die Türken im Land. Egal ob als Streitmacht oder bereitwilligen Helfer. und ich bin mir nicht sicher, ob sich nach all den Demütigungen der vergangenen Monate sich doch eine Mehrheit finden wurde, wenn die einst so verhassten Feinde jetzt als Freund und Helfer kommen wurden.

5 0

GR ist ein Aussenposten unserer Nation

Entschuldigung, aber welche Nation meinen Sie da?

Außerdem, so wie es derzeit ausschaut, ist Griechenland nicht gerade eine Hilfe in punkto Friedenssicherung! Ich finde, daß das eher das Gegenteil ist. Wenn jetzt ein zweiter Schuldenschnitt erfolgt, heißt das, daß Staatsanleihen nicht zurückgezahlt werden und deren Inhaber bleiben darauf sitzen. Es ist schon traurig genug, wenn Private da abbeißen, aber wenn Banken solche Anleihen halten, dann wird wieder der Steuerzahler herhalten müssen. Und der wird sich natürlich fragen, wieso muß ich für die Griechen abbeißen, die absolut keine Verträge einhalten wollen!

20 0

Als

ich den Artikel las, kam mir das Ko..en. Wie lange wolen sich die Geberländer noch vera...... lassen? Werft sie aus der Eurozone und laßt sie pleite gehen. Bei uns weiß man nicht, was noch alles eingespart und gekürzt werden soll, um die Betrüg...eien dieser Länder zu finanzieren.

2 0

Fad

A fade G'schicht', des mit den Griechen. Gibt's wirklich kane echten Nachrichten mehr?

 
12

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...