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IWF-Chefin: Europa ist "Epizentrum" der globalen Krise

24.09.2012 | 22:36 |   (DiePresse.com)

Christine Lagarde kritisiert das langsame Reformtempo in der Eurozone. Der IWF muss den Ausblick für die Weltwirtschaft noch einmal senken.

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Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat die europäische Führung vehement zur Umsetzung ihrer Pläne im Kampf gegen die Schuldenkrise aufgefordert. Jedwede Unsicherheit über die vereinbarten Maßnahmen würde die Erholung der Weltwirtschaft ausbremsen, sagte Lagarde am Montag in Washington. Das zu langsame Reformtempo in Europa, das sie als "Epizentrum" der globalen Krise bezeichnete, sei einer der Gründe, weshalb der IWF seinen Ausblick für die globale Wirtschaft noch einmal nach unten korrigieren müsse.

Auch die drohenden dramatischen Einschnitte im US-Haushalt zum Jahreswechsel und die Abkühlung der Konjunktur in aufstrebenden Staaten seien große Belastungen. Ferner nannte Lagarde die Explosion der Lebensmittelpreise sowie die Unruhen in Nahost als deutliche Risikofaktoren.

Im Juli hatte der Währungsfonds für 2012 einen Zuwachs von 3,5 Prozent erwartet. Für 2013 sagte der IWF bisher voraus, dass die globale Wirtschaft um 3,9 Prozent zulegt. Die Werte waren im Vergleich zum Frühjahr bereits nach unten korrigiert werden. Im kommenden Weltwirtschaftsausblick, der am 9. Oktober in Tokio veröffentlicht wird, würden die Wachstumsaussichten nochmals nach unten korrigiert, kündigte Lagarde an.

Große Hoffnung in EZB-Anleihenkäufe

Die IWF-Chefin setzt große Hoffnungen in den geplanten Ankauf von Anleihen aus Krisenstaaten durch die Europäische Zentralbank (EZB). Das Programm sei ein "Wendepunkt" im Kampf gegen die Eurokrise, sagte Lagarde. Lagarde forderte die Schaffung einer Bankenunion in der Eurozone mit einer einheitlichen Aufsichtsbehörde sowie einer direkten Rekapitalisierung angeschlagener Geldhäuser. Dies könne den "Teufelskreis" zwischen verschuldeten Banken und überschuldeten Staaten durchbrechen, sagte sie.

Die IWF-Chefin zeigte sich besorgt über die Haushaltslage in Griechenland. Um die Löcher zu stopfen, seien "eine Reihe von Einschnitten und neuen Einnahmen" nötig, sagte sie. Die Probleme seien durch den "enormen Rückstand" bei den Privatisierungen und schwache Steuereinnahmen verschärft worden.

(APA/dpa)

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19 Kommentare
Gast: Bonn
26.09.2012 13:04
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Epizentrum

Die USA ist dieses Zentrum. Das darf die Dame aber nicht dagen. Die USA braucht Reformen. Nach der Wahl werden diese Dinge angefaßt.

Lagarde will den totalen Crash

Lagarde will:

* Geld drucken für Pleitestaaten
* Geld drucken für Pleitebanken
* Steuererhöhungen in Pleitestaaten

das alles wird zum totalen Zusammenbruch führen.

Wie wär's zur Abwechslung mit Sparen und Schulden abbauen?

Gast: Fprester
25.09.2012 11:45
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Meint sie wirklich Europa?

Wenn Frau Lagarde vom Epizentrum der Wirtschaftskrise redet: Meint sie wirklich Europa oder doch nur die EU oder gar die Eurozone oder gar nur einige Länder davon? Es gibt eine Reihe von Ländern auf dem Kontinent Europa, denen es sehr gut geht, deren Wirtschaft durchaus läuft, die Budgetüberschüsse aufweisen und deren Schuldenstand moderat und deren Währung stark ist. Etwas mehr Differenzierung wäre sowohl bei Frau Lagarde als auch den Journalisten erwünscht.

Gast: GS
25.09.2012 10:51
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Der größte Raubzug der Geschichte

findet gerade vor unseren Augen statt und nicht Europa ist das Problem sondern das völlig aus den fugen geratene Bankensystem.

Bitte unbedingt lesen:

http://www.finanzbuch.tectum-verlag.de/

Ein wahrer Augenöffner!

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IWF

also erstens einmal findet die krise nur fuer denjenigen statt der sie erleben moechte, die geld monopolisten haben eine systemkrise das heisst das das verzinste schuldgeld system alles sechzig bis achtzig jahre zusammen brechen muss! was wir zurzeit in europa erleben ist ein gigantischer raubzug an volksvermoegen eine gewaltige umverteilung von fleisig zu reich im namen einer eurokrise!! der dollar ist in privaten haenden und da liegt die wurzel allen uebels da liegt das epizetrum


Antworten Gast: EFF EFF
25.09.2012 09:43
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Re: IWF

Sie beschreiben sehr gut eine der Problemursachen. Systemrelevante Wirtschaftsbetriebe wie zum Beispiel Banken gehören nicht in private Hände. Dort wird zuviel betrügerischer Unfug getrieben. Geschäftspraktiken sind um des privaten Profits willen verschleiert, geschönt und oftmals tiefschwarz außerhalb des legalen Bereichs. Systemrelevante Wirtschaftsbereiche, die zum größten in einem Schattenreich arbeiten, ist ein fundamentaler Widerspruch in sich.
Zum Beispiel hat sich der US-Immobilienmarkt scheinbar erholt. Tatsächlich haben die Banken sich die Häuser zu Spottpreisen durch Zwangsenteignungen unter den Nagel gerissen. Die Aufwände wurden durch frisch generiertes Giralgeld bereitgestellt, dass es gratis von der FED bereit gestellt wird. Die geprellten sind die verarmten Hauseigentümer, die nun ein Leben lang ohne Gegenleistung auf Bankschulden sitzen und der Staat, der nicht mehr auf die Beine kommt. In Spanien läuft das gleiche Spiel. Polen hatte vor Jahren ebenfalls eine Immobilienkrise. Dort wurden jedoch die Hausbesitzer gerettet, sodass die Krise bewältigt wurde.
Zu ihrem Kommentar gebe ich zu bedenken, dass der Zeitraum über 70 Jahre zu weit gegriffen ist. Die USA wurden mehrfach in den letzten Dekaden "gerettet". Zudem beschleunigt die EDV die Zyklen. Was vor Einführung der EDV in einem Jahr transferiert wurde, wird heute an einem Tag gehandelt.

Antworten Antworten Gast: bubbles
25.09.2012 12:06
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Re: Re: IWF

Der amerikanische Hausbesitzer sitzt auf null Haus-Bankschulden.

Kann (konnte) er die Rate für seinen Hauskredit (ohne Eigenkapital) nicht mehr zahlen, nimmt er den Hausschlüssel, zieht aus und gibt den Schlüssel bei der Bank ab.

Alle Verluste der überbewerteten, unverkäuflichen Häuser trugen die Banken, Hypotekarinstitute und alle Dummen, die die weiterverkauften verbrieften Kredite gekauft haben.




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Lagarde...

...hängt am klängelband der USA

Der IWF ist das Epizentrum der Planwirtschaft

Wie sonst wäre zu erklären, dass sich der IWF dafür einsetzt, bankrotte Privatunternehmen am Tropf des Steuerzahlers zu halten?

Gast: pfff...
25.09.2012 08:13
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...

karriereleiter wohl barfuß durchschritten, mmh?

aber sie liegt zumindest damit richtig, dass nicht australien das epizentrum der krise ist -immerhin.

Gast: djf
25.09.2012 07:16
4 0

IWF = ein Instrument der Finanzoligarchie

Eine Marionette der Finanzoligarchen, deren Job es ist die in Europa veranlagten Gelder der Grossanleger zu retten, indem der Staatsbankrott so lange als möglich hinausgezögert wird.

Zahlen darf dies der steuerzahlende Arbeitssklave.

Endlich die Problemlösung in Angriff nehmen, statt seltsame Thesen aufzustellen:


Imho falsch: Zuerst die Suche nach einem "Schuldigen", der grad ins ideologische Konzept passt; Damit eine Diskussion entfachen, um darüber hinwegzutäuschen, dass man selbst nicht einmal den Ansatz einer Idee hat, wie ein Problem gelöst werden könnte. So geht's doch nicht!

Gangbare Alternative dazu: Zuerst Möglichkeiten einer Problemlösung suchen, diese dann zur Diskussion stellen. Und wenn dann noch genug Energie und Zeit bleibt, kann man noch immer nach einem Schuldigen fahnden. Nur interessiert das dann eh niemanden mehr.

Mit dem Verzicht auf diese Ideologie-Sucht, wie sie politisch weltweit und von allen Seiten her zu unser aller Schaden befriedigt wird, könnte effiziente Wirtschaftspolitik betrieben werden. Warum will diese selbstverständliche Vorgangsweise niemand der Verantwortlichen umsetzen? Zu viel Arbeit vielleicht?

Jaja.. iWF... Kennen wir schon

Das schöne an Epizentren - nach einem Erdbeben werden bestehende Strukturen abgerissen, eingeäschert und man baut was neues.

Gast: fu hu
25.09.2012 00:14
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den verlogenen schwachsinn glaubt sie doch hoffentlich nicht wirklich.

kaum zu glauben was für leit als experten ausgegeben werden.

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Re: den verlogenen schwachsinn glaubt sie doch hoffentlich nicht wirklich.

nur zu glauben, wenn man vom USA-Defizit nichts gehört hat.

Dies könne den "Teufelskreis" zwischen verschuldeten Banken und überschuldeten Staaten durchbrechen, sagte sie.

Hält die uns für blöd oder ist sie es?

Der Teufelskreis zwischen Staaten und Banken ist durchbrochen, wenn die EZB Geld druckt.

Wer haftet für die EZB, Madame? Es ist der Steuerzahler.

Ach ja ....

..... Da fallen nir aber noch ein paar andere globale Epizentren ein zur Zeit. Auch wir in Europa sind nicht dass Mass aller Dinge, wir können nicht allen helfen auf der Welt. China wäre zur Zeit der richtige Arbeitsplatz für die Dame, die haben Resourcen, die EU ist jetz zu "abgebrant" um die Welt zu retten.

Gast: sozisforbanker
24.09.2012 22:56
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der IWF, die Weltbank u die casinobankensysteme sind das epizentrum der weltweiten zerstörung von sozialem wohlstand und des sozialen friedens.


Re: der IWF, die Weltbank u die casinobankensysteme sind das epizentrum der weltweiten zerstörung von sozialem wohlstand und des sozialen friedens.

Wow! Bei so viel Sozialem wird mir ganz warm ums Herz.

Blöd nur dass die sozialistischen Interventionspolitiker aller Parteien und Länder gemeinsam mit ihren Notenbankfreunden es sind, die den Bankstern das frisch gedruckte Geld in den Rachen werfen. Eine Allianz des Teufels würde ich sagen zwischen Bankern und Politik. Nur die Haupttäter sind die schmierigen, korrupten, sozialistischen Politiker, die den Bankern das Freibier (billiges Notenbankgeld) ausschenken.

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