Wir alle müssen endlich runter von dem Glauben, dass der Staat alles regeln kann, ein finanziell abgesicherte Leben mit Job Garantien, lustige Zeit mit endlos Studien, Verantwortung auf den Staat abschieben.
Ein erster Schritt wäre schon sozialistischen Heilslehren nicht mehr blindlings zu vertrauen und dem Grundsatz, dass irgendwer das verdienen muss, das wir alle ausgeben möchten, wieder zu vertrauen.
Unglaublich auf der ganzen Linie aber dennoch wahr. Die vom Volk gewählten Vertreter sichern zuerst ihre Pfründe, und versorgen dann ihre Freunderl. Und dann macht man noch ein bisserl was für die naiven Wähler, zum Beispiel den Blödsinn ELGA, den gläsernen Patienten. Man ist bereits so weit, dass berechtigte Fragen ignoriert, oder sogar auf allfällige Rechtfertigungen von haus aus ignorant verzichtet wird, oder Herr Faymann?
Öffentlich werden Untersuchungsausschüsse vorgeführt, welche allerdings leider in der Absicht geführt werden, selber politisch zu punkten, und nicht wie man meinen möge der Gerechtigkeit und Ordnung zu Bedeutung verhelfen.
Aus Bestechlichkeit und Korruption wird gar kein Hehl mehr gemacht. Nach dem Motto: "könnts eh nix gagegen tun" machen unsere Politiker munter weiter. Berechtigte Proteste der Staatsbürger werden niedergeknüppelt.
Aber die spanischen Probleme stehen de facto vor unserer Haustüre. Wenn wir dann unsere letzten Ersparnisse und Bonitäten in die Schuldenlöcher unserer bankrotten Euromitgliedsstaaten geworfen haben, wenn wir dann aufgrund unserer blauäugigen Solidarität auch das "Ramsch" Zertifikat einer amerikanischen Rating-Agentur auf dem Buckel tragen, dann werden die (un)schuldigen österreichischen Staatsbürger auch die Knüppel der Obrigkeit spüren. Allerdings ist hier der erfolgte Stellenabbau bei der Exekutive ein Vorteil für die Demonstranten, ob hier dann das Berufsheer helfen wird ?