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Spanien will 40 Milliarden Euro einsparen

27.09.2012 | 22:25 |   (DiePresse.com)

Madrid erhöht die Steuern und bedient sich am Pensionsfonds. Insgesamt will Premier Mariano Rajoy 2013 ganze 40 Mrd. Euro einsparen.

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Madrid/jil. „El Gordo" - die legendäre spanische Weihnachtslotterie wird nie mehr so sein, wie sie einmal war. Denn im von der Regierung am Donnerstag vorgestellten neuen Sparpaket sind auch neue Steuern auf Lotteriegewinne ab 2500 Euro und Glücksspiele vorgesehen. Alleine die Lotteriesteuer soll fast 900 Mio. Euro einbringen. Die Ausweitung der Vermögenssteuer 700 Mrd. Euro. Insgesamt will Premier Mariano Rajoy 2013 ganze 40 Mrd. Euro einsparen.

Sollte dies gelingen, wird fast alles Geld in die Bedienung der Zinsen auf die Staatschulden fließen, die 2013 mehr als 38 Mrd. betragen werden. Die Ausgaben der Zentralregierung werden laut Rajoy um 5,6 Prozent steigen. Das BIP soll laut aktueller Prognose im Jahr 2013 „nur" um 0,5 Prozent sinken.
Laut Vizepremier Soraya Saenz gehen derzeit 63 Prozent der Staatsausgaben in den „sozialen Bereich". Die Regierung gelobt zwar, das Defizitziel für 2012 (6,3 Prozent des BIP) einhalten zu wollen - bedient sich aber am Pensionsreservefonds des Landes, dem sie drei Mrd. Euro entzieht um „Liquiditätsengpässe" zu beseitigen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28. September 2012)

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11 Kommentare
Gast: Rabiatperle
28.09.2012 13:46
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Spanien will 40 Milliarden Euro einsparen

..die Bedienung der Zinsen auf die Staatschulden fließen, die 2013 mehr als 38 Mrd. betragen werden.
-------------------------------

Merke: Zins kommt vor Mensch.

Investor vor Volk.


Gast: pleiti
28.09.2012 13:07
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Kaputtsparen ist keine Lösung

Das Kaputtsparkonzept Marke IWF und Merkel ist für Spanien keine Lösung.

Alle volkswirtschaftlichen Zahlen sind stark rückläufig. Nur das Budgetdefizit und NPL steigen auf Rekordhöhe.

Spanien braucht Wachstum. Das geht nur mit einem Ausstieg aus dem Euro und Abwertung der neuen Währung.

Es wird nicht mehr lange dauern bis die Kaputtsparkonzepte der Südländer die Erfinder Deutschland, Österreich, Niederlanden und Skandinavien erreichen. Auch dort ist das Wirtschaftswachstum stark rückläufig, vor allem ist der Export in die Südländer stark eingebrochen.

Werner Sinn hat es im Handelsblatt gesagt: Die Eurorettung ist total schief gelaufen.


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ich bin zu dumm:

Wenn 40 Mrd,. die sie einsparen wollen ausschließlich fürs Bedienen der Zinslast geht, sind wir doch innerhalb von paar Monaten wieder dort wo wir jetzt sind

Spanien durch Egan-Jones neuerlich abgewertet

Trotz des Sparpaketes wurde Spanien durch die kleine, für seine unabhängige Bewertung bekannte Ratingagentur Egan Jones aufgrund des enormen Kapitalbedarfs für Banken und Regionen abgestuft. Mittlerweile stellt sich die Frage, wann Spanien Ramschstatus aufweist und damit das griechische Schicksal teilt.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/489901_Sackgasse-Europa.html

Gast: Gos
28.09.2012 08:36
0 1

derzeit 63 Prozent der Staatsausgaben in den „sozialen Bereich".

... genau hier liegt der gesamte Krebsschaden des übersozialsierten Europa und der wahre Grund für die Pleitestaaten begraben!!!

wenn man den ärmeren nur ein bischen nimmt

dann spüren sie es sehr deutlich... die Reichen verstecken sich hinter dem Gleichbehandlungsgrundsatz, dabei wird aber übersehen, daß man Sparmaßnahmen bei Reicheren viel stärker ausfallen können und sollen, da sie zB 500 Euro weniger netto im Monat nicht mal g'scheit spüren, wo ein Kleiner bei 20 Euro schon Existenzängste bekommt.

Die Gefahr ist, daß die Kleinen eigentlich die Mächtigen sind, nur sind sie zahlenmäßig schlecht organisierbar.

Wenn allerdings die Schmerzen zu groß werden, steuert auch Europa auf Revolutionen zu.

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eu

der raubzug geht munter weiter.die frage ist .wie lange noch

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nicht nur spanien. nicht nur jetzt

die meisten regierungen waehlen den griff in die reserven und die steuerzahlertasche statt das eigene fette faule fleisch zu beschneiden. das sind keine nachrichten sondern ein prinzip. deshalb umdenken- bedingungsloser kampf gegen staatsmacht jenseits unabdingbarer kernaufgaben und eigenvorsorge so gut man kann.

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Re: nicht nur spanien. nicht nur jetzt

und scheibchenweise wird auch die Goldreserve verkauft, so wie in Ö halt.

Gast: Jose Polo sagt, das Geld ist ja nicht verschwunden, es ist nur nicht mehr in Spanien!
28.09.2012 00:27
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Spanien will 40 Milliarden Euro einsparen.....

...muss es ein so teurer Luster sein, hätte nicht auch eine IKEA-Lampe genügt......es gibt Menschen, die stellen sich mit einem sündteuren Pelzmantel in der Öffentlichkeit hin und sagen der Bevölkerung/Belegschaft wir müssen sparen, uns geht es schlecht.....wenn wir nicht sparen, dann muss ich vielleicht meinen Pelzmantel verkaufen und ihr habt auch nichts mehr zu essen.......
be.es interessant finde ich ja, WIE STARK verschleiert wird, WER die Schulden wirklich zu verantworten hat......da sitzen nicht wenige in der Südsee und in Florida!

Re: Spanien will 40 Milliarden Euro einsparen.....

Richtig; nur die Helfershelfer sitzen noch da und wir dürfen sie uns täglich anschauen (aus der Limousine im Designerkleid/anzug zum Galadiner aussteigend zu inhaltsleeren Gesprächen über Themen, von denen sie keine Ahnung haben oder eben mit einem feudalen Luster im Hintergrund).

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