19.05.2013 20:09 Merkliste 0

Reiche Russen leiden unter der Eurokrise

29.09.2012 | 18:07 |  von Eduard Steiner (Moskau) (Die Presse)

Europa, über Jahrhunderte Orientierungspunkt für Russland, löst aufgrund der Schuldenkrise Verunsicherung aus. Konzerne und Investoren wenden sich ab, nur das Privatvermögen wird weiterhin nach Europa geschafft.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Im globalen Meer der Ungewissheiten einen sicheren Hafen zu finden, ist plötzlich für jedermann schwer. Selbst Reiche würden weinen, heißt es seit der Wirtschaftskrise. In Russland hieß es das freilich schon in den turbulenten 1990er-Jahren – in einer gleichnamigen TV-Soap, die sich das ganze Volk reinzog, um vom postsowjetischen Niedergang abzulenken.

Seit der Krise leiden die reichen Russen abermals auf ihre Art. So neulich die Gattin des Vizechefs eines Staatskonzerns. Ja, sie kaufe das Luxusinterieur für ihr Moskauer Penthouse, erklärte sie kurz entschlossen einem westlichen Spezialeinrichter. Was sie aber mehr beschäftige, sei ein anderes Problem: „Stellen Sie sich vor, in Italien darf man neulich nicht mehr bar zahlen, wenn die Rechnung 1000 Euro übersteigt“, empörte sie sich. „Wie soll ich da einkaufen? Was geht da in Europa vor sich?“

Die Vorgänge im schuldengebeutelten Europa erschüttern nicht nur die EU-Bürger. Sie irritieren auch in Russland, das sich den Europäern bei aller Ferne doch so nah wähnt. Über Jahrhunderte war Europa jener Kontinent, den man im Land an der Wolga für seine Fortschritte bewunderte oder an dem man sich als Vergleichspunkt rieb. In jedem Fall hatte man ein klares Bild, was Stabilität und Qualitäten in Europa betraf. Wer nach dem Zerfall der Sowjetunion emigrieren wollte, wählte vorwiegend Europa.

Wer seit dem Wirtschaftsboom ab 2000 ordentlich einkaufen und mit oftmals schwarzem Geld eben bar bezahlen wollte, ebenso. Wer sein Geld in Sicherheit bringen wollte, ohnehin. Und selbst wer zu Hause blieb, renovierte seine Wohnung nach den neuen Standards, die man unter der vielsagenden Wortkreation „Euro-Remont“ zusammenfasste.


Krise in Europa schadet Putin. Angesichts der Schuldenkrise ist Europas Image in den Augen der Russen zwar nicht unbedingt zerbröckelt. Aber es steht da wie dort als Kristallisationspunkt der eigenen Wünsche infrage.

Das hat vielschichtige Auswirkungen. Zum Beispiel auf die Politik. Wie Lev Gudkov, Chef des Meinungsforschungsinstituts Levada, darlegt, sei nicht zuletzt die Krise in Europa ein Mitgrund für die Massenproteste gegen Wladimir Putin. Als nämlich im Herbst 2011 klar gewesen sei, dass Putin eine dritte Amtszeit als Kremlchef anhängen werde, hätten ganze 22 Prozent der Bevölkerung über eine Emigration nachzudenken begonnen. „Eine sensationelle Zahl“, erklärt Lev Gudkov. „Und dann haben die Leute registriert, dass Europa auch nicht dehnbar wie ein Gummi ist und dort eine Krise herrscht. Verständlich, dass nicht alle ausgewandert sind und der Unmut sich in einen Protest verwandelt hat.“

Gewiss, die Rückwendung von Europa auf Russland sei eine temporäre, stellt Gudkovs Vize Alexej Graschdankin klar: „Man hat die Pläne nur aufgeschoben, denn selbst ein Europa in der Krise ist nicht vergleichbar mit dem Dämpfer, den die Rückkehr Putins bedeutet.“

Auch das russische Business ist von den Verhältnissen zu Hause nicht sehr überzeugt. Zwar haben sich die Großkonzerne wieder mit Putin arrangiert. Aber die vorausgehenden Risse im Establishment haben angedeutet, dass man mit dem dirigistischen Wirtschaftskurs längst nicht mehr einverstanden ist. Nicht zufällig hat die Kapitalflucht 2011 mit 84 Mrd. Dollar wieder ein Ausmaß erreicht, das an das Rekordjahr 2008 heranreicht. Und auch für 2012 sind 65 Mrd. Dollar prognostiziert.

Aber auch wenn sich russische Firmen im einheimischen Geschäftsklima nicht übermäßig wohlfühlen oder viele wie der Milliardär Alexandr Lebedev aus Angst vor den Behörden ihr ganzes Imperium verkaufen wollen: Bei Zukäufen in Europa halten sie sich dennoch im Unterschied zu früher zurück. Dies trotz der Tatsache, dass Aktiva in Europa heute weitaus billiger sind und Länder wie China oder der Gasstaat Katar eifrig akquirieren. Gewiss, viele Russen hatten sich nach ihrer aggressiven Expansion vor 2008, die in Europa Panik hervorgerufen hatte, in der Krise auch verbrannt.

So auch der einst reichste Russe Oleg Deripaska, der seine auf Pump finanzierten Beteiligungen beim austro-kanadischen Magna-Konzern Frank Stronachs abstoßen musste bzw. beim Baukonzern Strabag nur durch das Wohlwollen der Eigentümer nicht rausgeflogen ist. Auch die gehäuften Zukäufe der russischen Stahlproduzenten in Italien und in den USA waren nicht von Erfolg gekrönt gewesen.


Weniger Akquisitionen in Europa. Wie die „Mergermarket Group“ errechnete, ist der Wert der russischen Auslandsinvestitionen 2011 um 19 Prozent gesunken, während der Wert der ausländischen Zukäufe in Russland – dank drei Großdeals – um 116 Prozent auf 21,2Mrd. Euro gestiegen ist. Unter den Ländern, in denen die Russen zukauften, stechen die USA (IT-Unternehmen), aber auch Brasilien (Öl), Australien, die Türkei oder Nachbarn wie die Ukraine hervor. In der EU bemerkenswert war lediglich der Kauf einiger Raffinerien in Deutschland und der Osteuropa-Holding der österreichischen Volksbanken durch die russische Staatsbank Sberbank.

Die Expansionsmode vor der Krise sei vielfach dadurch bedingt gewesen, dass Aktiva gekauft wurden, die russischen Unternehmen für einen vollständigen Produktionszyklus fehlten, meint Roman Königberg, Vizepräsident des russischen Wirtschaftsprüfers FBK, im Gespräch: „Damals war das auch von der Politik forciert. Heute besteht keine solche Strategie.“


China als Handelspartner erwünscht. Das schafft Desorientierung oder befördert diffuse Überlegungen über Neuorientierungen. Russlands Hauptpartner müsse China werden, forderte Deripaska, der nach dem Misserfolg in Europa und nach der Rettung durch den russischen Staat seinen weltweit größten Aluminiumkonzern Rusal in Hongkong an die Börse brachte, auf dem Wirtschaftsforum im Juni in St. Petersburg.

Dort war dieses Jahr die Delegation aus China die größte. Auch weil China seit dem Vorjahr 10,3 Prozent des russischen Außenhandels deckt und damit Deutschland als Russlands größten Außenhandelspartner leicht überrundet hat, überkommt manchen Funktionär in Moskau die Euphorie. Allein, Experten mahnen zum realistischen Blick, vereint doch die EU nach wie vor 49,6 Prozent des russischen Außenhandels auf sich. Und China will für russisches Gas und Öl weitaus weniger zahlen als die Europäer und betrachtet Russland nicht als gleichwertigen Partner.

Es ist in vielem auch der Mangel an Alternativen, der Russland veranlasst, Europa letztlich doch die Stange zu halten. So werde Russland den hohen Anteil an Euro in seinen internationalen Währungsreserven, die sich auf 514Mrd. Dollar belaufen, nicht verringern, erklärte Putin im Sommer: „40Prozent unserer Reserven halten wir in Euro“, sagte er. „Wir ändern nichts, wir glauben an die fundamentalen Möglichkeiten der europäischen Wirtschaft.“

Zugegeben, private Investoren sind im Vergleich dazu bei ihren Geldentscheidungen deutlich vorsichtiger. Und wenn sie ihr Geld nicht über Fonds oder Asset Manager, sondern in Eigenregie investieren, dann sind „europäische Titel für russische Investoren heute einfach uninteressant“, erklärt Franz Hep, Vizechef für strukturierte Finanzprodukte bei der russischen Investmentbank Troika Dialog: „Zu groß ist die Angst vor der Eurokrise. Derzeit werden nur etwa zehn Prozent des Investment-Portfolios in ausländische Titel investiert.“ Die Beliebtheit russischer Titel erkläre sich mit dem besseren Verständnis des eigenen Marktes, sagt Hep.

Russen suchen in Europa Immobilien. Nur bei Immobilien versteht der Russe Europa weiterhin ganz gut. Ja, in der Krise hat er sogar noch stärker zugekauft, wie auch die umstrittenen Hotelkäufe durch russische Firmen in Tirol zuletzt zeigten. Zu den beliebten Luxushäusern vor allem in England, Frankreich und Deutschland kämen neulich Gewerbeimmobilien, auch wenn sie nur wenig Rendite abwerfen, erklärt Natalija Tischendorf, Chefin für Corporate Finance bei Jones Lang LaSalle: „Büros und Shoppingcenter werden interessant. Die Russen sehen es als Pensionsanlage und als Möglichkeit, ihr Risiko zu diversifizieren.“

Auch ihr persönliches, wohlgemerkt. Nicht zufällig sitzen in den teuren Londoner Wohnungen viele Russen, die Zuflucht vor den eigenen Behörden oder Geschäftsfeinden gesucht haben. Und die dort – im Unterschied zu Italien – ohne Beschränkungen auch Käufe für mehr als 1000 Euro in bar tätigen können.

Russland
22

Prozent
der Russen erwogen laut einer Studie im vergangenen Jahr die Emigration. Doch die Krise in Europa ließ viele von ihren Plänen Abstand nehmen.

84

Milliarden Dollar
wurden im vergangenen Jahr aus Russland abgezogen. Auch dieses Jahr ist die Kapitalflucht enorm. Immerhin 65 Mrd. sollen ins Ausland fließen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

27 Kommentare
 
12

Das Problem liegt tiefer

Was vorerst wundert, wird bei näherem Hinsehen klarer: Wenn Bezahlen mit Bargeld unmöglich wird, haben wir eine beschissene Diktatur.

hihi-> reiche russen "l e i d e n "

= eine der dümmlichsten Pressemeldungen !

Also gerade die reichen Russen....

...tun mir ganz besonders leid. Wenn man denkt, wie sauer die sich ihr Geld verdient haben....

"Reiche Russen leiden..."

Kein Nachteil ohne Vorteil!

Gleichwertiger Partner?

Die Chinesen betrachten die Russen nicht als gleichwertige Partner....

Und für Europa, oder die EU sind Sie es?!

Faszinierend (Copyright Spock)

Russland wendet sich nach Asien zu, die USA ebenso.

Gast: gast55
30.09.2012 13:09
1 0

ja das leben ist hart und ungerecht

gerade zu dieser art von leistungsträgerinnen

"So neulich die Gattin des Vizechefs eines Staatskonzerns. Ja, sie kaufe das Luxusinterieur für ihr Moskauer Penthouse, erklärte sie kurz entschlossen einem westlichen Spezialeinrichter. Was sie aber mehr beschäftige, sei ein anderes Problem: „Stellen Sie sich vor, in Italien darf man neulich nicht mehr bar zahlen, wenn die Rechnung 1000 Euro übersteigt“, empörte sie sich. „Wie soll ich da einkaufen? Was geht da in Europa vor sich?“"

wo kann man spenden??

Gast: phj
30.09.2012 12:31
0 0

Alles unklar

wo lege ich jetzt mein mafiös verdientes Geld an ?

Gast: bonepenny
30.09.2012 12:06
1 1

russland nicht arm weil

andere dimension gefällig
moskau hat offiziell
11 millionen einwohner
russland fast 140 millionen
einwohner

österr na ca 8 millionen

soviel superreiche gibt es in russland
sicher also wieso sind die russen dann arm na weil sich das alles multipliziert also unser karsplatz mal 1000 und ihr habt die drogensüchtigen in moskau dann noch der winter dazu und schon sind zb ganz simmering erfrohren also nach russland/moskau dimensionen...
so arg wirds nicht sein aber
ihr solltet endlich mal nach den einwohnerzahlen gehen und nicht nach länder bzw städte als maßstab für reich und arm ...
russland hat fast 70 städte die alle größer sind als graz bzw alle über 100tausend bei uns sind alle mit 15 tausend gut bedient und davon 20%
zuwanderer kinder - na jetzt ist es aber allen klar was abgeht oder?
russland ist also reicher als österrech aber
nicht in der liste der reichsten läner hahahahiiai

Ich pfeif auf die "reichen" Russen...

...diese Leute sind nur auf den Rücken des eigenen Volkes "reich" geworden, oder besser gesagt; sie haben ihr "Vermögen" auf jene art zusammengestohlen...

0 1

Re: Ich pfeif auf die "reichen" Russen...

eigentlich so wie fast überall ;-)

Wenn einer viel Geld hat muss es ja von wo kommen und einem anderen oder vielen Abgehen!

Man könnte sie ja

an der Tafel Österreich teilnehmen lassen.

Der Westen sollte am Tag mehrere mal beten!

Im kalten Kreig hat die Türkei als Frontland den Westen vor vieles bewahrt. Danach dachte der Westen, dass er die Türkei nicht mehr braucht und hat sich von der Türkei abgewendet. Die Zeichen stehen aber wieder für einen kalten Krieg. Diesemal werden die Türken nicht mehr für den Westen stehen! Daher sollte der Westen beten oder nachgeben, dass es keinen kalten Krieg mehr gibt!

Antworten Gast: Gesichtschirurg
30.09.2012 19:39
0 0

Re: Der Westen sollte am Tag mehrere mal beten!

Kann ich bekräftigen. Zu einem weiteren Artikel hatte ich schon geschrieben:

Wenn nicht so, dann eben anders...sagt die politische Entwicklung in der Türkei.

- Jahrzehntelang hat die streng säkulare Türkei mit militärischer Macht verordnet bekommen ein hochgerüsteter Staat ohne Eigeninitiative an der Seite des sog. verbündeten Westens zu sein. Das Resultat war eine in sowohl der islamischen als auch westlichen Welt isolierte Türkei.

- Die islamisch-konservative Politik Erdogan's hat die Türkei leider vom Säkularismus entfernt. Dafür wird die Türkei heute allerdings von der gesamten islamischen Welt als Führungsmacht anerkannt und die USA fördern diese Rolle. Nur das zählt, denn Europa hat hier nichts zu melden. Zudem floriert die Türkei wirtschaftlich und lässt sich vom Enfant Terrible Israel nichts mehr gefallen.

"...Kreig..."

Wir wollen keinen Kreig, wir wollen Freiden!

was soll das?

dieser Artikel ist der reinste Hohn für die russische Bevölkerung. wer einmal die alten Leute gesehen hat die betteln oder versuchen Blumen oder wurmiges Obst zu verkaufen sollte sich schämen für die reichen Russen so eine Story zu schreiben.

Wo kann ich spenden?


4 0

Mir kommen die Tränen

Bitte, bitte, liebe "Die Presse", keine so herzbrechende Berichte veröffentlichen!

ja

lass die zuerst ihre hungere Frauen von EU zurück sammeln.

zunächst...

war ich ziemlich unbeeindruckt von dem Artikel, aber dann sah ich das Foto und den tristen Ausdruck dieses armen Oligarchen.. und dann fingen auch bei mir an die Tränen einfach so runterzukullern.
diese Welt ist so ungerecht !

0 0

Re: zunächst...

Der arme Oligarch am Bild ist Russlands gegenwärtiger Ministerpräsident und Ex-Staatspräsident Dmitrij Medvedev. Er leidet doppelt - Wirtschaft und Regieren am Sand.

Re: Re: zunächst...

Machen Sie sich keine Sorgen, der wird sich schon für die Zukunft abgesichert haben ;)

das Mitleid haltet sich in grenzen..

.

2 3

Re: das Mitleid haltet sich in grenzen..

Genauso wie die Rechtschreibung?

Gast: Jeannine Schiller
29.09.2012 20:34
5 0

Reiche Russen leiden unter der Eurokrise

Ich könnte bei Bedarf eine Nachbar in Not- Altkleidersammlung starten.

Sollten die Russen...

...weniger reisen und somit auch das westeuropäische Nachtleben in den Ruin treiben, dann wäre eine Aktion "Nachtbar in Not" anzustreben!

Re: Reiche Russen leiden unter der Eurokrise

Sie meinen wahrscheinlich eine Nachbar-in-Not-Altkleidersammelaktion. Blöd nur, dass Russland nicht unser Nachbar ist.

 
12

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...