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Krise in Italien: Mehr Fahrräder als Autos verkauft

01.10.2012 | 13:15 |   (DiePresse.com)

In Zeiten von hohen Treibstoffkosten und Rezession steigen die Italiener vermehrt auf Fahrräder um.

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Unter dem Druck der hohen Treibstoffpreise und der Krise boomt in Italien die Nachfrage nach Fahrrädern, während die Zahl der zugelassenen Autos auf ein Rekordtief wie in den Sechziger Jahren gesunken ist. 2011 wurden in Italien 1,750 Millionen Fahrräder verkauft, während die Zahl der zugelassenen Autos auf 1,748 Millionen gefallen ist, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica" am Montag. Der Trend hält auch im laufenden Jahr an. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren nicht mehr so viele Räder verkauft worden.

Für das autobegeisterte Italien, in dem fast 700 Autos pro 1000 Einwohner unterwegs waren, ist der Rad-Boom eine Revolution. Die Zahl der verkaufen Fahrräder in Italien hat in den vergangenen Jahren ständig zugenommen. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands belief sich der Fahrradbestand in Italien 2011 auf 25 Millionen Stück. Der neueste Trend in der Fahrradindustrie sind Räder mit elektrischem Antrieb. Der Absatz von E-Bikes ist stark wachsend. Auch alte Räder werden immer häufiger neu gestylt. Der Umsatz der Fahrradindustrie beträgt eine Milliarde Euro.

Mangel an Radwegen

Ein großes Problem in Italien ist der Mangel an Fahrradwegen. Lediglich 4000 Kilometer Radwege stehen den Drahteseln zur Verfügung. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 40.000 km, in Großbritannien 17.000 km. Die Schaffung von Fahrradstraßen soll künftig von Städten und Gemeinden stärker gefördert werden, verlangt das italienische Umweltministerium.

Während die Radprozenten feiern, stöhnt Italiens Autoindustrie unter dem Druck einer beispiellosen Krise Der Markt ist auf ein Niveau wie in den 1960er Jahren gestürzt. Die Autoindustrie hat in einem Schlag 40 Jahre verloren. Experten rechnen, dass dieses Jahr lediglich 1,6 Millionen Autos verkauft werden.

(APA)

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8 Kommentare
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Na wer sagts denn!

Es fehlen nur noch die einheitlich Arbeitshosen und Europa hat sich in China verwandelt...

Gast: Baur4
01.10.2012 19:09
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Der Euro brachte in ganz Europa Not, Armut, Rekordarbeitslosigkeit und hohe Staatsschulden

Staatsschulden die wie immer der kleine Steuerzahler (und sonst niemand) bezahlen wird!

na das wär doch eine neue berufung für vassilakou!

sie könnt nach italien wechseln und damit aufhöhren die wiener abzuzocken!

dort hätte sie außerdem ganz italien als opfer, um den leuten das auto mittels überregulierung und abzocke madig zu mache.

der nächste vorteil wäre, dass die italiener sowieso an berlusconi gewöhnt sind, ihre prepotenz und unfähigkeit würde daher gar nicht auffallen!

Gast: D FN
01.10.2012 16:44
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falsch zitiert

nicht der markt hat 60 er jahre zahlen erreicht sOndern die verkäufe von fiat alfa lancia !

Re: falsch zitiert

der italienische automarkt. ferrari, lamborghini und maserati werden ja hoffentlich nicht in den einkaufskorb gelegt...

Antworten Gast: gäst
01.10.2012 17:30
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Re: falsch zitiert

Schlicht falsch. Sehen sie sich in den Artikeln dieser Zeitung um, vor etwa 2 Wochen waren von den eingebrochenen Verkaufszahlen zu lesen, quer durch die Hersteller.

Gast: WolfgangWanz
01.10.2012 16:02
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Einige Städte in Italien vorbildlich

Z.B.: in Parma. Ein Markierungssystem sternförmig in die Stadt, farbig, selbst als Fremder kennt man sich da gleich aus. Ein Lehrbeispiel.

Und der Anteil an E-Bikes ist in Norditalien wesentlich höher als in Österreich, und Fahrradfahrer und Fußgänger gehen zumeist freundlich miteinander um.

In Summe viel besser als in z.B.: in Wien.


Antworten Gast: bvbvbvbv
01.10.2012 18:34
2 0

das Wetter ist auch noch besser !!


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