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Fekter: Mehr Zeit für griechische Reformen

02.10.2012 | 08:19 |   (DiePresse.com)

Solange Griechenland hart an einer Besserung der Situation im Land arbeite, habe es ein Anrecht auf Solidarität, sagte die Finanzministerin.

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Österreichs VP-Finanzministerin Maria Fekter (V) rechnet mit einem Zeitaufschub für Griechenland bei der Umsetzung seiner Reformen, attestiert dem kriselnden Eurostaat aber bereits erste Erfolge. "Griechenland arbeitet hart an einer Besserung der Situation im Land. Es ist deutlich erkennbar, dass sie willens sind", sagte Fekter der deutschen Zeitung "Rheinischen Post" (Dienstag). Ziel sei es, Griechenland auf den Weg geordneter öffentlicher Finanzen und einer stabilen Wirtschaft zurückzuführen.

"Erste Fortschritte können auch in Griechenland, unter anderem im Exportbereich durch verbesserte Wettbewerbsfähigkeit, bereits beobachtet werden", wird Fekter zitiert.

Fekter: Austritt wäre teurer

Solange Athen diesen Weg weitergehe, "hat es ein Anrecht auf Solidarität der Euroländer", sagte die Ministerin. Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone würde die Probleme ihrer Ansicht nach "nicht lösen, sondern nur weiter verschlimmern." Das Land würde dann noch länger Hilfen von seinen europäischen Partnern benötigen. "Fakt ist, der Austritt Griechenlands wäre unvergleichlich teurer als der Weg, den wir jetzt gehen."

Griechenland muss die drohende Staatspleite mit harten Sparmaßnahmen abwenden, gegen die wiederum die Bevölkerung auf die Barrikaden steigt. Am gestrigen Montag traf sich Ministerpräsident Antonis Samaras mit den Troika-Geldgebern, um ihnen Details zum Sparprogramm zu erläutern. Konkretes Ergebnis gab es keines. Ein positiver Bericht der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) ist Voraussetzung für die weitere Hilfszahlung in Höhe von 31,5 Mrd. Euro. Was die Wirtschaftslage betrifft, ist indes noch kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht. Für 2013 erwartet die Regierung nämlich einen Konjunktureinbruch von 3,8 Prozent, wie gestern bekanntwurde. Das wäre das sechste Jahr mit einem Rückgang in Folge.

 

(APA/dpa)

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32 Kommentare
 
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Um 10 und um 12 herrscht Zensur! Dies wurde "gekippt":Herr, erlöse uns von Maria F.

1. GR wurden bereits 750 Milliarden Euro zur "Verbrennung" zugewiesen!! http://www.unzensuriert.at/content/008650-Solidarit-t-mit-Griechenland-konkreten-Zahlen
2. GR hat seine Auflagen nie erfüllt und seine Zusagen immer gebrochen (Beamtenabbau, Steuereintreibung, Privatisierung, Auflösung von "closed shops" etc.). Ein paar "erste Fortschritte" genügen nicht als Begründung für "Solidarität" und Freigabe von 31 Milliarden!
3.Die Troika hat vorsätzlich die Schuldentragfähigkeit von GR noch jedesmal seit 2010 falsch eingestuft, weil sie, als Partei, an der Pleite von GR und Euro nicht interessiert ist! Hier zwei Aussagen der Troika.a) Juni 2010: "Mit 100 Milliarden Hilfe kann GR 2013 an die Finanzmärkte zurückkehren"; b) Schätzung Juli 2011: "Mindestens weitere 252 Milliarden notwendig damit GR frühestens 2020 an Finanzmärkte zurückkehren kann".
4. Fakt ist keineswegs, dass der Austritt von GR für uns teurer käme als das Durchfüttern. Die besten Nationalökonomen widersprechen diesem angeblichen Fakt energisch!
Hier nur zwei Stimmen: Prof. Stefan Homburg (Finanzwissenschaft,Uni Hannover): "Austritt längerfristig günstiger“ (Handelsblatt 18. 12. 2011); Hans-Werner Sinn: GR-Hilfe „Weg ins Verderben“ ( FAS, 24.07.2011, S. 27).
5. Was Fekter vertritt ist Ausdruck von "kollektivem Wahnsinn" (Außenminister Hague). Sie sieht nicht ein, dass die Währungsunion auf der ganzen Linie gescheitert ist (Vaclav Klaus: "The Eurozone has failed", Wallstreet Journal, 1.06.10)

Antworten Gast: Zyni
02.10.2012 18:39
0 0

Re: Um 10 und um 12 herrscht Zensur! Dies wurde "gekippt":Herr, erlöse uns von Maria F.

kollektiver Rinderwahnsinn.

Liebe Frau Minister

Am Anfang war es eine 50 Milliarden Hilfe, die im Raum stand und damals wurde auch ein Ausstiegsszenario Griechenlands berechnet. Die Summen schwankten so zwischen 300 - 400 Milliarden.
In der Zwischenzeit, nach zwei Hilfspaketen, einem haircut, weiteren Aufschubsszenarien (zwei Jahre werden dem Steuerzahler mindestens weitere 40 Milliarden kosten), einem möglichen 3. Hilfspaket und "Schwarzzahlungen aus dem Target 2 Bereich, sowie vollkommen sinnlose Wertpapier - Stützkäufe der EZB steht man dort, wo man am Anfang war, ohne nennenswerte Resultate.
Und Frau BM Fekter steht da und säuselt - nachdem für dieses Chaos schon weit mehr als 400 Milliarden gezahlt wurden, von Fortschritt und wie teuer es sei, Griechenland aus dem Euro - Raum zu entlassen.
Es gibt zwei Gründe, warum man das bisher vermieden hat, so ein Szenario auch nur anzudiskutieren:
1) Target 2: Frau Merkel hat über Target 2 Geld nach Griechenland fließen lassen. Jetzt steht Deutschland mit ca. 720 Milliarden Schuldenvorschreibungen, deren griechischer Anteil niemals eingetrieben werden könnte, wenn Griechenland die Eurozone verlässt.
2) Die Angst vor dem Domino - Effekt. Spanien, Italien und andere EU-Staaten könnten bei einem Genesen Griechenlands auf die gleiche Idee kommen und über Inflation mit einer eigenen Währung das Heil aus der Krise suchen. Das wäre das Ende des Euroraumes und gleichzeitig auch das Ende für die Macht einiger einflussreichen Politiker wie Junker etc..

liabe schotter-mizzi

um gottes willen nur net aufhörn - is ja a super gschäft. nur wos ma föhlt is, dass de bolitka mit eahnan privatvermögen für den blödsinn, den s onrichten haften miassn. leida gehn a die gressten gauna net in knast.

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
02.10.2012 13:43
3 0

es gibt...

... kein anrecht auf solidarität. diese ist immer ein freiwilliger akt.
dass in der eu nichts freiwillig geschieht, ist eine andere geschichte.
darüber hinaus kommt uns nichts teurer, als in diesem totalitären, sozialistischen und grössenwahnsinnigen superstaat zu bleiben. raus, solange es irgendwie geht!
denn der höchste preis, den wir dann zahlen, wenn wir weiter drinnen bleiben, ist die unumkehrbare aufgabe unserer unabhängigkeit!!

Antworten Gast: Zyni
02.10.2012 15:01
1 0

Kohl Birne

wer gesehen hat, wie Birne Kohl am Rande des Fegefeuers noch einmal seine Vision Europas (nie wieder Krieg) gekräht hat, der versteht die Irrationalität der Altpolitiker. Übrigens der gleichen Birnen Kohl, der die DDR ökonomisch in Schutt und Asche gelegt hat.

Gast: Werner Hoyer
02.10.2012 13:41
0 0

Es ist deutlich erkennbar, dass sie willens sind"

Wenn du bei uns, nach deiner wahrscheinlich notwendigen Flucht aus Österreich, unter kommen willst, musst du überzeugender formulieren lernen.

1 0

miazzal...

du solltest eher dein recht zu schweigen nutzen. kommt ja eh nix sinnvolles raus....

Antworten Gast: Franz333
02.10.2012 13:39
1 0

Re: miazzal...

Wir schließen uns der Meinung Deutschlands an meinten in einer Debatte Fischler (ÖVP) und Scholten (SPÖ) über die Tätigkeit von Faymann und Außenminister Spindelegger. Merkel macht das schon für uns...

21.1.2012: Fekter ist gegen die Aufstockung des EFSF (so wie Merkel in Deutschland).

24.1.2012: Fekter begrüßt die Aufstockung des EFSF (Nachdem sich Merkel und Sakozy geeinigt haben)

Stronach

ist also die letzte echte Alternative zu diesem Wahnsinn.

Gast: Dornbirner
02.10.2012 12:45
4 1

Wie bitte????

Wo steht das geschrieben - Recht auf Solidarität?? Wem gegenüber? Aha, den Banken gegenüber, die sich in Griechenland verzockt haben!

Ich dachte da eher an die "no bail out - Klausel, wie sie im Maastricht Vertrag festgeschrieben wurde.

Aber wozu Vertragstreue, wenn die Einhaltung von Regeln politisch nicht gewollt ist. Da wird drübergefahren auf Kosten des Mittelstandes in A, D, NL und Finnland.

Die ÖVP hat auch keine Linie und bald auch keine Wähler mehr, einmal so und einmal so, wie es Merkel und Schäuble vorplappern. Sie muss sich warm anziehen, um überhaupt 20 % bei der nächsten Wahl zu erreichen.

Re: Wie bitte???? -

es bleibt zu hoffe, dass eine starke stronach partei mit guten ( noch zu findenden ) köpfen diesen kollektiven wahnsinn abdreht - meine letzte hoffnung für dieses korrupte land !

Gast: Baur4
02.10.2012 10:43
8 1

Was will die ÖVP eigentlich?

Frau Fekter ... "mehr Zeit für Reformen".

17.8.2012: Spindelegger will Euroländer die sich nicht an die Vereinbarungen halten “rauschmeißen”.


6 1

Solange Griechenland hart an einer Besserung der Situation im Land arbeite, habe es ein Anrecht auf Solidarität, sagte die Finanzministerin.

Und seit wann arbeiten die Griechen hart an der Besserung?

Da muss ich wohl was verpasst haben, oder unsere Finanzministerin lügt uns wieder einmal einfach nur hemmungslos an, so wie schon beim "guten Geschäft".

Gast: was macht Fekter beruflich? wer bezahlt diese?
02.10.2012 10:00
7 0

"Fekter für mehr Zeit für griechische Reformen"

- Naja. Politik in Österreich zu machen und Reformen in Österreich sind ja eh egal, wenn man in der ÖVP tätig ist.

Da hat man Jahrzehnte nicht viel machen müssen.
Ausser Staatsschulden (zum eigenen Vorteil) erhöhen.

Gast: Dummerchen III.
02.10.2012 09:57
3 0

Wird uns reiner Wein eingeschenkt?

In den Ländern des Ex-Jugoslawien wurde viel zerstört. Trotzdem haben sich sie Länder ohne viel großes Tamtam wieder erholt. Vermutlich ist noch nicht bei allen der Reichtum ausgebrochen, aber Katastrofenmeldungen hört man von den Ländern nicht.
Wenn ein Land nach einem Krieg Hilfe braucht um wieder auf eigene Beine zu kommen, kann man das verstehen. Was ist in Griechenland passiert, das soviel schlimmere Konsequenzen nach sich zieht als ein Krieg?

Antworten Gast: Hans im Glück
02.10.2012 12:34
0 0

"Was ist in Griechenland passiert, das soviel schlimmere Konsequenzen nach sich zieht als ein Krieg?"

Die Räuberbande hat zugeschlagen.

Dieser Filz aus Bankster und Politiker.

Wir sind auch am besten Weg dorthin.

Aus dem Archiv (steht sogar auf dieser Seite)

Ministerin Fekter will den Griechen keine Zeit geben (26.08.2012)

Noch Fragen?

Gast: Rechenkünstler
02.10.2012 09:50
4 0

Ich möchte endlich einmal lesen, dass Griechenland von den Reichen die fälligen Steuern einhebt.

Griechenland arbeitet hart daran den Ärmsten, die am Staatstropf hängen, noch weniger zu geben.

Wann beginnt Griechenland hart daran zu arbeiten die Steuerschulden der Reichen einzutreiben und die großen Unternehmen zu besteuern?

Ihre Solidarität

kann die Dame mit ihrem eigenen Geld zeigen, aber nicht mit unseren Steuergeldern. Griechenland ist am Ende, sämtliche lebenserhaltenden Massnahmen sind herausgeschmissenes Geld.

Gast: Raffzahn Schani
02.10.2012 09:36
5 0

Die Spatzen pfeifen es durchs internet

nur die Frau Minister weiß nichts davon.

http://www.globalresearch.ca/wachsende-spannungen-f-r-energie-in-der-g-is/?print=1

In Griechenland, und auch in Zypern, ist das Gerangel um die Öl- und Gasvorkommen in vollem Gang.

Es gibt nicht den leisesten Grund für die österreichischen Steuerzahler, solidarisch für irgendwelche Schulden dieser Länder aufzukommen.

Und die Frau Minister muss sich fragen lassen, mit wem sie denn "solidarisch" ist, wenn sie real erarbeitetes Steuergeld in Milliardenhöhe zu den Banken umleitet, denn die Griechen sehen eh nichts davon.

Wenn die Politik weiter Demokratie zum Kasperltheater verkommen lässt, und nur mehr Erfüllungsgehilfe der Finanzindustrie ist, können wir uns Wahlen bald ersparen.

Gast: diegeldmaschinenarbeitenbrav
02.10.2012 09:28
4 0

geldwirdnachobenumverteilt

würden die griechen nur die hälfte ihrer steuern zahlen oder würden sie korrekt ihre steuern abliefern, könnten sie sogar ihr budget sanieren, gäbe es keine budgetprobleme mehr, so die aussagen der finanzexperten; aber es geht nicht um griechenland oder der bürger, es geht um die weiterfinanzierung der börsenbanken und finanzmärkte;die haben europaweit und weltweit ein desaster mit ihren luftgeschäften verursacht und das geld von vielen millionen menschen verzockt. und durch die arbeitnehmer u.hackler des nordens will man diese spekulationsdefizite beseitigen und als positiven nebeneffekt kanndie SPÖ einen asvg pensionsabbau durchdrücken.

Gast: Austrianer
02.10.2012 09:23
12 1

Ich bin für weniger Zeit für Fekter und diese Regierung, wer noch?


Antworten Gast: Dummerchen III.
02.10.2012 10:01
2 0

Re: Ich bin für weniger Zeit für Fekter und diese Regierung, wer noch?

Komisch, war es nicht Faymann der sich dafür stark machte, dass die EU endlos Geld verleihen darf und wir müssen haften? Warum habt ihr euch nicht darüber aufgeregt?
Dass Fekter die Griechen nicht verhungern lassen will, das stört euch auf einmal, ihr sozialen Menschen.
Ich wünsche, dass Fekter noch ganz lange weitermacht. Ich bin zwar nicht mit allem einverstanden was sie sagt. Aber besser als ein Faymann ist sie allemal.

Antworten Antworten Gast: Sektionschef
02.10.2012 13:34
0 0

Re: Re: Ich bin für weniger Zeit für Fekter und diese Regierung, wer noch?

Mitzerl, musst kein Pseudonym verwenden, wir kennen dich doch.

Gast: radius
02.10.2012 09:16
4 1

Frau Fekter, so wird es nichts mit einer weiteren Karriere.

Darauf können Sie sich verlassen.

 
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