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Trotz Krise: Athen will Bau von Formel-1-Strecke fördern

03.10.2012 | 13:01 |   (DiePresse.com)

Die griechische Regierung will 28,9 Mio. Euro Subvention für das Projekt beisteuern. Der Streckenbau ist Teil eines Programms zur Ankurbelung der Wirtschaft.

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Die griechische Regierung will den Bau einer Formel-1-Strecke fördern, schreiben zahlreiche Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur "Bloomberg". 28,9 Millionen Euro an Steuergeld sollen locker gemacht werden, um ein Projekt mit Gesamtkosten von 94,6 Millionen Euro anzuschieben. Der Rundkurs soll demnach in der Nähe von Patras entstehen, mit 200000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes. Das Projekt ist bereits im Mai 2011 genehmigt worden.

Die privaten Investoren sollen demnach ein Konglomerat von hunderten Kleinanlegern mit einer finanziell angeschlagenen Baufirma als Haupteigentümer umfassen. Sie müssen in die Vorleistung gehen. Die Regierung schießt ein Drittel zu bereits privat geleisteten Zahlungen zu. Nachdem Griechenland derzeit seiner Bevölkerung ein drastisches Sparprogramm zumutet mit massiven Gehaltskürzungen gilt eine Zustimmung zu dem Projekt als unwahrscheinlich.

Die 28,9 Millionen Euro schwere Subvention der Rennstrecke in Patras ist eines von sieben geplanten Projekten des griechischen Entwicklungsministeriums, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die ersten drei Projekte wurden bereits vorgestellt, dazu gehören eine Glasfabrik im Norden des Landes und ein Luxushotel auf Kreta. Vier weitere sollen in Kürze folgen. Das Ministerium verspricht sich davon 800 neue Arbeitsplätze und generell einen Impuls für die schwer angeschlagene griechische Wirtschaft.

Das hoch verschuldete Griechenland steckt mitten in einer Wirtschaftskrise und verhandelt gerade mit Vertretern von EU und IWF über Finanzhilfen.

(APA)

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27 Kommentare
 
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Gast: magra
06.10.2012 16:22
0 0

jede stadt...

...ihren Formel 1 Kurs, jede Stadt seine Umfahrung, jede Stadt seinen Flughafen und wir haben Vollbeschäftigung. Wirtschaftswachstum...............
Blasen-Alarm!

Gast: Kognitivist
05.10.2012 10:29
0 0

"Ankurbelung der Wirtschaft."

Folgende Banken sind an Slec Holdings (Besitzer der Formula One Management) mitbeteiligt: BayernLB, Lehman Brothers und JP Morgan Chase.

Noch Fragen ?

Gast: Markus Trullus
05.10.2012 09:44
0 0

so war's doch immer schon....

Ablenkung: Brot(???) und Spiele. seit dem antiken Rom DIE Masche, um Bürger unter Kontrolle zu halten......

0 0

Der ...


... griechischen Nomenklatura geht's doch nicht um Investitionen, die dem Volk was bringen, sondern um dabei fette Schmiergelder abzugreifen.

Auch bei den überdimensionalen Rüstungsausgaben dürfte dieselbe Motivation vorherrschen.

Ich möchte gar nicht wissen, wie viel von dem in den letzten Jahren angeschafften Kriegsgerät überhaupt noch einsatzfähig ist.

Naja, wenn die keine anderen Probleme haben ...

... dann sollns halt das nächste Defizitgeschäft aufmachen.

Schön zu sehen, was mit unserem Geld passiert!

Toll!!

Gast: radius
03.10.2012 18:18
0 0

Oh Gott, eine Retroentwicklungspolitik finanziert und gefördert durch

die EU und EIB mit unseren Kapazundern Hahn und Molterer. Die zwei sitzen dort auch umsonst, wie es scheint.

Wir haben's nicht einmal geschafft...

...den Grand Prix in Österreich zu behalten. Trotz diverser Hilfestellungen von Land und Bund. Auch Mateschitz konnte nicht wirklich etwas beitragen. Yup, und so haben sich die österreichischen Ornithologen durchgesetzt.

28,9 Millionen...

...von MEINEM Steuer Geld !!!

Re: 28,9 Millionen...

unserem

einmal im Jahr

brumm brumm um die Akropolis
super Idee
das immergleiche im Kreis fahren und dumbe Boxenspiel der F1 interessiert doch heut nur mehr einige Enthusiasten

Das griechische Entwicklungsministerium

sollte wohl zuerst ein Programm auflegen um sich selbst zu (etwas vernünftigem) zu entwickeln.

Bei den hier angeführten Projekten von einer Ankurbelung der (gesamten) griechischen Wirtschaft zu sprechen erklärt allerdings, besser als vieles andere, warum es dort bergab geht.

4 0

Na die katapultieren die Wirtschaft ja in ungeahnte Höhen.

Ganze 800 Arbeitsplätze werden geschaffen.

6 0

griech..

so viel zu thema krise!! wens ueberhaupt eine ist dann ist es ein systemkrise das schuldgeldsystem mit ihren zinseszins gehoert grundlegend ueberarbeitet und das geldmonopol sollte dem volk gehoeren und nicht einer familie die nur die weltherrschaft im kopf hat und die totale kontrolle der menschen!! und die krise findet nur fuer denjenigen statt der sie erleben moechte

Gast: Kuchner A
03.10.2012 16:03
6 0

Beim Zeus

Warum nicht gleich eine Landebahn für Ufos?

Die vermüllern uns nur mehr!

Warum nicht 200 Milliarden?

Ein Trillion?
Oder eine Fantastillarde?

Nimmt irgendwer das ganze noch ernst?

Antworten Gast: Markus Trullus
05.10.2012 09:45
0 0

Re: Warum nicht 200 Milliarden?

Ja, Goldman Sachs!

Gast: hansibua
03.10.2012 15:34
7 0

was glauben die...

was glauben die, wie viele sich in 2 bis 3 Jahren in Griechenland ein Formel 1 Ticket leisten können und wollen?! Das Geld (~ 30 Mio.) dürfen die jedes Jahr wieder zahlen, an den Herrn Eccelstone, damit er wieder kommt - bis er nach 3 Jahren drauf kommt, es interessiert dort eh niemanden und dann doch lieber das 8. Rennen in einer Wüstenoase fährt

Antworten Gast: hasibua
03.10.2012 16:03
0 1

welche auswirkungen hat ein f1 wochenende auf den tourismus?

was zahlt die fia für die benützung der strecke?
schon mal darüber nachgedacht?

Re: welche auswirkungen hat ein f1 wochenende auf den tourismus?

das kann nicht viel sein sonst hätten der nürburgring und der hockenheimring keine schulden in millionenhöhe? die fia ist ein schweizer verein wie die fifa/uefa. kassieren millionen die sie steuerbegünstigt in der schweiz bunkern können

Gast: Blankenstein Husar
03.10.2012 15:00
4 0

Yeeaaah! -- Passt! -- Absolut grandiose Idee!-

Die arbeitslosen Griechen haben ja genug Zeit für Autorennen

und der Herr Ecclestone darf auch noch ein bissl von unseren "Rettungseuros" mitnaschen....


Gast: F 1 Fan
03.10.2012 14:48
4 0

Ölefant im Porzellanladen

Ein solcher könnte sich a net tappsiger aufführen als die griechische Regierung.... Aber immerhin ein Beitrag zur Einigung Europas: Sowohl die Zahler in den Nordländer wie auch die armen Schweine in den Südländern werden sich voll ver*rscht vorkommen durch so ein Projekt! Wie wär´s stattdessen mit der Eröffnung von ein paar Suppenküchen für die Armen?? Ah ja, was bin ich doch naiv, davon lässt sich sicher nicht so gut a bissl a Rahm abschöpfen für ein paar "Investoren" .... Grad´ weil ich ein Motorsport-Fan bin, hoffe ich, dass aus dem Projekt doch nix wird, sonst kriegt die F 1 noch ungerechtfertigt etwas vom Zorn der Leute auf die Kapitalisten und Polit-Abzocker der EU ab!

Antworten Gast: kein experte
05.10.2012 09:47
0 0

Re: Ölefant im Porzellanladen

Soziale Suppenküchen stehen nicht im Portfolio von Goldman Sachs, Rennstrecken sehr wohl...

Gast: Peterundich
03.10.2012 14:22
1 0

Fast alles kann Gewinn abwerfen

Wenn man weiß wie es zu vermarkten ist.
Jedoch sich wenn PolitikerIn einmischen wird kein Gewinn sondern mit Sicherheit Verlust daraus.
Wozu brauchen wir diese PolitikerIn eigentlich frage ich mich immer öfter?
Will ich bestohlen werden fahre ich nach Las Vegas und nicht bringe Las Vegas zu mir ins Wohnzimmer.
Na was weiß ich schon.

Der Verlust heißt dann ...

... Umwegrentabilität. Und die "Volkswirtschafter" erzählen uns dummen Volk, warum wir das nicht verstehen.
Z.B. dass der Fremdenverkehr im aus- und übergebuchten Salzburg die Salzburger Festspiele braucht.
Allerdings gibts dann immer einige Gläubige im Wahlvolk, die diese Geldrausplemperei wütend verteidigen.

Re: Der Verlust heißt dann ...

Wir haben zwar echt das ganze Jahr Touris in der Stadt, aber in der Zeit der Festspiele gehts richtig zu.Ich arbeite in einem Hotel in der Stadt und es kann echt keiner sagen, dass wir davon nicht profitieren würden.

 
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