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Großpleiten bringen spanische Banken erneut in Bedrängnis

03.10.2012 | 14:37 |   (DiePresse.com)

Die spanischen Besitzer von Frankreichs Immobilienkonzern Gecina können offenbar 1,6 Mrd. Euro nicht zurückzahlen. Banco Popular und Bankia sind die größten Kreditgeber.

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Spaniens krisengeschüttelten Banken drohen weitere Belastungen durch zwei Großpleiten. Die beiden spanischen Eigner von Frankreichs größter Immobilienfirma Gecina meldeten am Mittwoch Insolvenz an, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte. Alteco und MAG Import seien nicht in der Lage gewesen, einen Konsortialkredit von 1,6 Milliarden Euro zurückzuzahlen, hieß es zur Begründung.

Spaniens Banco Popular, die mittlerweile verstaatlichte Bankia, NCG Banco sowie die französische Natixis und die Royal Bank of Scotland haben der spanischen Zeitung "El Pais" zufolge die größten Summen zu dem Kredit beigesteuert. Nach Informationen aus Bankenkreisen soll der Anteil von Bankia 234 Millionen Euro betragen, der von Popular "El Pais" zufolge 264 Millionen Euro. Beide Geldhäuser wollten sich dazu nicht äußern. Die Insolvenzverfahren gehören zu den größten in der spanischen Unternehmensgeschichte.

Inwieweit die Pleiten der beiden Investmentfirmen sich auf die Banken auswirken, ist noch unklar. Nach dem Platzen der Immobilienblase in Spanien haben die Banken des Landes bereits Milliarden abgeschrieben. Dennoch brauchen sie fast 60 Milliarden Euro frisches Kapital, um für weitere Schwierigkeiten gerüstet zu sein. Spanien hat bereits EU-Hilfen für den Sektor beantragt.

(APA/Reuters)

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6 Kommentare
Gast: Hans im Glück
03.10.2012 19:45
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Früher hat man uns eingebläut, dass die Bank kein Risiko eingeht...

Die sind gegen Kreditausfälle versichert.

Somit halb so schlimm.

Aber sie haben die neue Masche entdeckt und erpressen die EU wo es nur geht.

Danke EU.
Danke grüneSPÖVP.

Ohne Pleiten werden diese Erpressungen nie enden.

Gast: radius
03.10.2012 19:17
0 0

Die Organisierte Kriminalität schlägt zu.

Das ist ein Faktum.

Gast: walter 3
03.10.2012 18:56
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Die

ganzen korrupten Südstaaten sind ein Fass ohne Boden

Gast: oerh
03.10.2012 18:22
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EZB versorgt wie eine Finanzmafia diverse Grossanleger, damit selbige KEINE VERLUSTE einfahren -


Seit zwei Jahren dürfen die Banken in der Euro-Zone praktisch jedes Papier zur EZB bringen, um dafür kostbare Euros zu kassieren. Die Dimension ist gewaltig: Für rund 480 Milliarden Euro hat die EZB strukturierte Wertpapiere, sogenannte Asset-Backed Securities (ABS), angenommen, weitere 360 Milliarden stehen als "nicht marktfähige Finanzinstrumente" in den Büchern.

Das Geld dafür holt sich die EZB vom kleinen STEUERZAHLER durch die HAFTUNGEN von Staaten der EURO Zone, wie Deutschland und Österreich !!!

Wer was wie viel bei der EZB abgeladen hat, bleibt natürlich ein streng gehütetes Geheimnis der Notenbank. Fakt ist jedoch: Banken bringen selbstverständlich nur solche Papiere zur EZB, welche an den Finanzmärkten schon längst wertlos sind oder für die man keinen Wert mehr feststellen kann. Bei Auswahl und Kreation dieser "nicht marktfähigen Finanzinstrumente" sind die Banken recht phantasievoll.

Gast: Don Camillo
03.10.2012 16:19
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Spanische Baufirmen

Solange sich die Besitzer spanischer Bau- und Immobilienfirmen die teuersten Fußballspieler der Welt leisten können finde ich dieses Gejammer einfach lächerlich.
Aber offenbar genügt es ein wenig zu jammern um die offenkundig hochgradig unter dem Helfer- Syndrom leidenden Euro- und Welten-Retter in unseren Parlamenten dazu zu bewegen unser Land für Fantasie-Milliarden zu verpfänden.

Gast: Nach.gefragt
03.10.2012 16:05
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Wie geht das


Hier hatten die Banken noch 18 BILLIONEN faule Kredite

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/453406/182-Billionen-Euro-faule-Werte-vergiften-europaeische-Banken

1,4 Billionen hat man abgeschrieben, und der Rest?

Was passiert eigentlich, wenn die Banken ihr selbst geschöpftes Geld abschreiben? Nix.

Wozu brauchen die Banken also Geld vom Steuerzahler?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkapitalquote
Zitat
Im Zuge der Finanzkrise beschloss die EU eine Kernkapitalquote in Höhe von 9% bis Juni 2012. Sofern die Banken die Frist nicht einhalten soll der Staat eingreifen und erst im letzten Schritt der EFSF.
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Das ist praktisch, oder. Die "EU" beschließt, die Banken brauchen mehr Geld und eingesammelt wird es vom Steuerzahler.

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