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Griechische Werftarbeiter dringen ins Verteidigungsministerium ein

04.10.2012 | 12:27 |   (DiePresse.com)

Sie protestierten mit einem Sitzstreik gegen ausgebliebene Gehaltszahlungen. Die Polizei vertrieb die Demonstranten mit Schlagstöcken.

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Rund 150 griechische Werftarbeiter sind am Donnerstag in den Hof des griechischen Verteidigungsministeriums eingedrungen, um gegen ausbleibende Zahlungen ihrer Gehälter zu protestieren. "Wir hungern. Wir haben seit sechs Monaten kein Geld bekommen. Wir verelenden", skandierten die Demonstranten.

Wegen der dramatischen Finanzkrise und der drastischen Kürzungen gibt der griechische Staat der Werft von Skaramangas keine Aufträge mehr. Die Demonstranten setzten sich auf die Treppe vor dem Eingang des Ministeriums und forderten, den Verteidigungsminister zu treffen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein, um die Menschen aus dem Ministerium zu drängen.

(APA/dpa)

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4 Kommentare
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Eine Sandburg

Die staatseigene Werft, die auf Regierungsaufträge gewartet hat, um teures Geld dafür zu kassieren. Nicht so ohne weiteres ist der Protest gegen das Verteidigungsministerium gerichtet. Die Kriegsmarine hat keine Zuckerln mehr zu vergeben. Eine weitere Sandburg der griechischen Volkswirtschaft zerfällt.

Gast: Die Brüder Barroso
04.10.2012 19:51
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Auf eine Mittelschicht hinzudreschen,

die nur ihrem moralischen Recht
Gehör verschaffen will, erinnert
stark an die unseligen Zeiten
unter der Junta.

IRGENDWIE

erinnert das ganze fatal an das düstere Mittelalter.

Aber auch den fürsten und Könige wurde gezeigt wo der Hammer hängt.

Wird wohl nicht lange dauern bis im club-Med Bürgerkriege ausbrechen.

Gast: DI
04.10.2012 15:29
3 0

Schlagstöcke

für den hungernden, kleinen Mann und Steuerfreiheit für die Reeder, Vermögenden. Man hört von Millionären, welche ihre Steuern immer noch nicht bezahlt haben. Friedensprojekt EU, Euro? Bin gespannt wenn der Bürgerkrieg ausbricht. Jedenfalls ist keine Lösung in Sicht, es wird immer schlimmer. Demos in GR, SP, FR, IT, welches Land kommt als nächstes dazu?

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