19.06.2013 11:57 Merkliste 0

Sozialforscher: „Wohlstand wird weniger werden“

05.10.2012 | 18:23 |  NORBERT RIEF (Die Presse)

Die Welt nach der Krise werde nicht wie jene vor der Krise sein, sagt Sozialforscher Berthold Vogel. Vor allem die Mittelschicht wird von Wohlstandskonflikten betroffen sein.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Presse: Unter den Österreichern überwiegt laut einer Umfrage Zuversicht und gute Stimmung. Ist die Krise noch nicht bei den Menschen angekommen?

Berthold Vogel: Das ist eine interessante Beobachtung. Fragt man die Menschen, ob ihr Land in der Krise ist, sagen sie mehrheitlich Nein. Wenn man sie auf ihre konkrete Lebenssituation anspricht – wie sie die Zukunft sehen, die Zukunft ihrer Kinder, die Entwicklung des eigenen Wohlstands –, dann überwiegt die Sorge.

Geht es den Menschen heute schlechter als vor drei, vier Jahren?

Jenen in prekären Beschäftigungsformen sicherlich. Sie werden hin- und hergeschoben, sie waren der Krisenpuffer. In der Mitte der Gesellschaft sorgen sich die Menschen wiederum um ganz zentrale Stützpfeiler ihrer Lebensführung: um die Programme des Staates, die unter anderem den eigenen Wohlstand sichern. Sparprogramme werden diskutiert, und damit wird die staatliche Handlungsfähigkeit infrage gestellt.

Wird es in Zukunft weniger Staat geben?

Es wird auf jeden Fall weniger staatliche Leistungsfähigkeit geben, daran führt kein Weg vorbei.

Erleben wir den Anfang vom Ende des Wohlfahrtsstaates?

In Griechenland und Spanien sind wir schon mittendrin im Ende des Wohlfahrtsstaates. Bei uns, in Österreich und Deutschland, befinden wir uns in einer Übergangsphase: Wir erleben das Ende eines bestimmten Typus des Wohlfahrtsstaates. Der umsorgende Staat, der auch einen gesellschaftlichen Anspruch stellt und gesellschaftsgestaltend sein will – den wird es nicht mehr geben.

Weil er es sich nicht mehr leisten kann oder weil die Menschen es nicht mehr wollen?

Einerseits nimmt die Leistungsfähigkeit aus fiskalischen Gründen ab. Andererseits sind die Ansprüche an den Staat ein Problem geworden. Die Gesellschaft ist vielfältiger geworden und stellt auch viele unterschiedliche Anforderungen, was die Art zu arbeiten und zu leben betrifft. Der Staat reagiert mit Zurückhaltung, er ist zögerlicher geworden.

Wenn der Staat immer weniger mitgestalten kann und will, werden wir dann einen Kampf um die Leistungen des Staates erleben?

Ich denke schon. Die entscheidenden sozialen und materiellen Konflikte werden bei uns nicht so sehr zwischen Arm und Reich ausgetragen, sondern das wird in der Mitte der Gesellschaft stattfinden. Gerade die Mitte hat vom Wohlfahrtsstaat profitiert. Jetzt, da die Ressourcen schwinden, gibt es eine Auseinandersetzung darüber, wem Förderungen und Zuwendungen genommen werden, wer sie bekommt, wer sie behält. Das wird zu Wohlstandskonflikten führen, zu Verteilungskämpfen um die Zuwendungen des Staates. Die Probleme der Mittelschicht werden immer größer, es gibt mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse, sie wird sich stärker in Gewinner und Verlierer aufteilen.

Und weiter schrumpfen?

Weniger werden, aber auch ungleicher. Die untere Mittelschicht wird sehr damit beschäftigt sein, den Abgrenzungskampf nach unten erfolgreich zu führen. Da ist viel Bewegung im Spiel und viel Potenzial für Konflikte. Die Mittelschicht wird an Bedeutung verlieren.

Was bedeutet das für die Gesellschaft? Aristoteles hat festgestellt, dass die Mittelschicht die Geheimwaffe der Demokratie sei, weil sie am ehesten der Vernunft gehorcht. Ein Staat mit einer starken Mittelschicht ist für Aristoteles die beste Form.

Im aristotelischen Sinn ist eine Gesellschaft mit einer starken Mitte friedfertiger, solidarischer, demokratiefähiger. Insofern muss man Sorge haben um eine Gesellschaft, die mit Abstiegsprozessen konfrontiert ist, mit Konflikten um Status, Wohlstand und Selbstbehauptung. Sozialer Ausgleich wird in so einem Umfeld schwieriger. Wohlstandskonflikte haben einen zerstörerischen Effekt auf die Gesellschaft. Möglicherweise muss die Politik jene mehr in die Pflicht nehmen, die derzeit Privilegien genießen, um so ein gewisses Maß an gesellschaftlicher Integration und Friedfertigkeit zu erhalten.

Ist die in vielen Staaten schon eingeführte oder diskutierte Reichensteuer eine adäquate Reaktion?

Die Frage ist, ob das finanziell genügt. Der Staat wird in Zukunft entweder allgemein Steuern erhöhen oder Leistungen drastisch reduzieren müssen.

In Österreich haben wir bereits eine Abgabenquote von 43 Prozent, da ist nicht mehr viel Spielraum nach oben. Bleibt also nur die Kürzung von staatlichen Leistungen?

Man muss sich durchaus fragen, welche noch notwendig sind und welche wir uns leisten wollen. Was wollen wir vom Staat, welchen Staat wollen wir, was soll der Staat leisten, was soll er nicht machen, was können andere leisten? Eine solche Diskussion ist unausweichlich, weil die Ressourcen des Staates begrenzt sind.

Der Mittelstand gerät ja auch wegen der steigenden Lebenskosten unter Druck. In Israel demonstrieren Familien gegen die gestiegenen Preise für Wohnungen und Lebensmittel. Müssen wir künftig genügsamer werden, wird der Wohlstand weniger werden?

Auf jeden Fall. Unsere Vorstellung von dem, was Wohlstand ist, steht auf dem Prüfstand. Gerade die Mitte ist dominiert von Wohlstandsvermehrung. Durch die Krise bekommen wir aber sehr deutlich vor Augen geführt, dass künftige Generationen den Lebensstil, den wir über Jahrzehnte praktiziert haben, nicht mehr haben werden.

Wird nach der Krise nicht vor der Krise sein?

Noch glauben viele, dass das genau so ist, dass wir wieder auf den alten Pfad zurückkommen, wenn nur die Wirtschaft wieder wächst. Das wird definitiv nicht so sein. Die nachfolgenden Generationen werden mit weniger zurechtkommen müssen als die jetzige Generation und um das kämpfen, was zu verteilen ist.

Da sind wir wieder bei den Wohlstandskonflikten.

Genau. Die Menschen werden sagen, sparen muss man bei den anderen, nicht bei mir. Und wieder andere werden sagen, jetzt sind wir endlich einmal am Zug, bisher haben immer die anderen die Privilegien genossen. Das gefährdet den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Wird unsere Gesellschaft insgesamt unsolidarischer werden?

Das ist die ganz zentrale Gefahr. Wenn es ans Eingemachte geht, um den eigenen Wohlstand, um Statusfragen, dann ist es mit der Solidarität vorbei. Solidarität ist immer dann einfach, wenn es viel zu verteilen gibt.

Zur Person

Berthold Vogel, Jahrgang 1963, leitet das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen in Deutschland und ist unter anderem Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung von Jan Philipp Reemtsma. Bekannt wurde er mit seinem Buch „Wohlstandskonflikte. Soziale Fragen, die aus der Mitte kommen“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.10.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

160 Kommentare

...

die deutschen haben Wohlstand??

1 0

Re: ...

Der deutschen Wirtschaft geht es gut. Den Bürgern weniger. Denen geht es wahrscheinlich schlechter als den Griechen!

Gast: Logologo
06.10.2012 22:05
2 1

Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Ohne diese Institutionen des Staates hättet Ihr einander im Streit um Eure Habe längst die Schädel eingeschlagen!
Schon bei der Regulierung eines Bagatelleschadens werden Leistungen des Staates (z.B.Gesetze) in anspruch genommen, ganz zu schweigen bei Krieg, Raub, Diebstahl, Scheidung, etc..

Antworten Gast: BLABLLABLA
07.10.2012 06:59
4 1

Re: Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.

Konrad Adenauer

Antworten Antworten Gast: Helferlein
07.10.2012 11:39
0 1

Re: Re: Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Sie haben Adenauer falsch zitiert!
Si tac....! (Und Deutsch lernen!)
Jeder Greißler, Banker, Verein, etc. will Geld von anderen! Sind sie deshalb alle Sozialisten!

Antworten Antworten Antworten Gast: BLABLLABLA
07.10.2012 14:43
0 0

Re: Re: Re: Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Bilden Sie sich!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: BLABLABLA
07.10.2012 16:56
0 0

Re: Re: Re: Re: Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!
Und jetzt schlag nach, was Adenauer wirklich dazu gesagt hat!
Ein kleiner aber feiner Unterschied!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: BLABLABLABLA
07.10.2012 20:07
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Typen wie Sie müßten sogar in der Wüste noch Sand importieren!

Gast: Gerechtigkeit
06.10.2012 21:57
0 1

Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Es ist doch allemal gerechter, leistungslose Einkommen versteuern zu müssen, als das bereits einmal versteuerte Arbeitseinkommen beim Ausgeben per Mehrwertsteuer ein zweites mal (=echte Doppelbesteuerung desselben Geldes UND derselben Person)!
Wie OMA zu ihrem Vermögen gekommen ist (redlich erarbeitet, ererbt, erheiratet, geraubt, gestohlen, erchwindelt, erv....., gewonnen, etc.) und ob sie Steuern bezahlt hat, hat mit der Steuerpflicht des BEGÜNSTIGTEN nichts zu tun!

Antworten Gast: övp
07.10.2012 13:26
0 0

Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Nur über unsere Leichen !

Antworten Antworten Gast: Schegsbia
07.10.2012 14:01
0 0

Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Wie es Euch gefällt!

Antworten Gast: TI36
07.10.2012 06:57
1 0

Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Fakt ist, dass die Steuerzahler dieser Republik bereits mehr als genung Steueren entrichten.
Was wir brauchen sind Politiker die mit den vorhandenen MItteln auskommen (wollen)!

Antworten Antworten Gast: Nursozumnachdenken
07.10.2012 11:33
0 0

Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Du kannst natürlich. auch mit der Schwerkraft hadern

Antworten Antworten Antworten Gast: TI36
07.10.2012 13:28
0 0

Re: Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Die Schwerkraft ist wohl leichter zu überwinden als die Verschwendungssucht unserer Politiker.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Stock
07.10.2012 14:08
0 0

Re: Re: Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Was soll das kindische Politikerbashing?
Das sind doch nur die gutbezahlten und gekauften Hiwis der Reichen!

Gast: wieauchimmer
06.10.2012 21:31
4 0

überflüssiger artikel

das resümee sagt mir bereits der hausverstand, dazu bedarf es keines sozialforschers...
und die details werden in unzähligen studien bereits seit jahren diskutiert; bitte aufwachen herr vogel!!

Gast: Die Frage ist nur ob wir uns das leisten können...
06.10.2012 21:08
3 2

Die Kehrseite der Münze...

Keine Soziastaat mehr bedeutet mehr Straftaten, wobei schon Kleinkriminalität härtest bestraft werden muß...

In den USA sitzen mehr als 1% der Bevölkerung hinter Gitter, für Österreich würde das mindestens 10 mal mehr Gefängnisplätze brauchen, ein Tag Gefängnis kostet dem Staat 500.- Euro/Tag...

Ich denke es kommt allemal billiger man schenkt dem Menschen 1000.- Euro als steckt eine Frau lebenslang ins Gefängnis weil sie Milch fladerte da sei keine andere Möglichkeit mehr hatte ihre Kind zu ernähren.

Ich finde es fast schon zynisch die Darstellung von der Abkehr des Sozialstaates in Griechenland und Spanien so derartig harmlos zu beschreiben, angesichts der Selbstmorde und Familientragödien, der Tatsache das die Kindersterblichkeit inzwischen dort gelandet ist, wo sie im frühen Mittelalter war.

Griechenland und Spanien sind eine Nationale Tragödie, wenn Europa nicht sehr bald, sehr aktiv einschreitet, ist das Friedenprojekt Europa definitiv gescheitert, bei zwei Bürgerkriegen wird ja wohl kaum mehr wer von Frieden reden, wobei bei Griechenland von Frieden noch zu reden ohnedies schon sehr gewagt ist.

Entweder macht Europa ein 180 Grad wende in der Sozialpolitik oder der Druck auf die Regierung wird so groß, das Österreich sich aus dieser Menschenverachtenden Gemeinschaft verabschiedet, samt Währung und Vertrag, und je größer die Angst wird, um so größer der Druck!

Gast: Konservativer
06.10.2012 20:35
9 3

Die Probleme liegen in der Zuwanderung und NUR in dieser.

1.) Sofortiger EU-Austritt um jeden Preis.
2.) Grenzen dicht.

Antworten Gast: toro
08.10.2012 10:28
0 0

Re: Die Probleme liegen in der Zuwanderung und NUR in dieser.

Große Klasse.

3.) Stoppen aller Handelsbeziehungen.
4.) trockenes Brot kauen.

Antworten Gast: UKW
06.10.2012 22:32
1 5

Danke, für deine hochwissenschaftlichen Erklärungen,

deine Links,
Zahlen,
Daten
und Fakten.

Hast du vielleicht etwas mehr zu bieten?
Zumindest eine Theorie ...

Antworten Antworten Gast: UKW
07.10.2012 11:56
0 0

Re: Bitte um Entschuldigung! Meine Antwort war wie so oft schon - niveaulos!

Ich will mich ernsthaft bessern!
Aber wen soll ich sonst kritisieren!

Gast: Gerald.37
06.10.2012 19:57
3 2

solide unsolidarisch

Wenn einem sichtbar gehbehinderten Menschen der Platz für behinderte Fahrgäste in den Öffis auch nach bitten nicht überlassen wird, ist das unsolidarisch oder nur du..?
Unsere Gesellschaft ist bereits in allen Lebensbereichen unsolidarischer geworden.

Antworten Gast: bluewine
06.10.2012 20:27
0 0

Re: solide unsolidarisch

Falls Sie meinen Kommentar meinen, haben Sie leider von seinem Inhalt aber auch nichts begriffen und nutzen ihn nur, um Ihren wie auch immer gearteten Frust loszuwerden!

Antworten Antworten Gast: Gerald.37
07.10.2012 21:32
0 0

Re: Re: solide unsolidarisch

Sorry, ihr Kommentar ist mir nicht aufgefallen. Aber Sie zeigen sehr anschaulich, wie agressiv die Stimmung bereits ist! Und ja ich bin frustriert, weil behindert bin und mich das Mitbürger spüren lassen, wenn Sie verstehen was ich damit meine.

Gast: bluewine
06.10.2012 19:15
9 1

Solidarität mit wem?

Dann müssen zuerst alle finanziellen Leistungen für die gestrichen werden, denen es erlaubt wurde, sich in unsere solidarische Gesellschaft einzumogeln.
Und das, ohne jemals einen Cent oder Pfennig eingezahlt zu haben und ohne Integrationsbemühungen. Wir sind nicht das Weltsozialamt und können nicht die ganze Welt incl. PIFIGS-CLUB-MED mitversorgen. Ende Gelände für alle Sozialromantiker, Gesellschaftsveränderer und Gutmenschen!

9 2

Soziologen und Soziologie

sind ebenfalls Wohlstandserscheinungen, weil das hier gesagte wirklich keine wissenschaftlichen Erkenntnisse sind. Eher kann man von Normalisierung der Verhältnisse sprechen (so habe ich es bezeichnet), weil ein Wohlstandsstaat Utopie ist. Leid tut mir nur, dass wir zur EU gegangen sind, weil längst klar ist, dass sie weder den Wohlstand erhält noch für die Zukunft sichert (habe ich ebenfalls immer gesagt) und dafür dürfen wir jetzt noch Milliarden einzahlen.

7 2

Er ist eben Soziologe

und Soziologie ist im Grunde keine Wissenschaft, denn mehr als Binsenweisheiten lese ich hier nicht. Ich sagte allediese Dinge schon vor x Jahren und wollte auch deshalb nicht zur EU, weil ich der Meinung war, dass man nicht Milliarden für ein Konzert zahlen darf, in dem man nicht die 1. Geige spielt. (Österreich ist lediglich Händchen-Heber!!!) Gleichzeitig wird aber erklärt wir müssen sparen und sobald ein Staat angeblich Zuwanderung braucht ist das für mich ein Indikator, dass etwas NICHT stimmt. Genaugenommen habe ich immer von Normalisierung und nicht von Verschlechterung gesprochen, weil die derzeitige und jene der vegangenen Jahrzehnte eine glückliche Folge des 2. Weltkriegs war und die Situation für mich in jedem Fall unhaltbar ist.

Gast: b745
06.10.2012 17:58
0 1

für wen?


Antworten Gast: Ingrid Augustin
07.10.2012 17:16
0 0

Re: für wen?

Für Elise! Für wen sonst?

Gast: TOM22
06.10.2012 17:20
3 1

Bevölkerungsexplosion

Hauptschuld an der Misere hat die Bevölkerungsexplosion in vielen Ländern und leider auch bei uns. Es gibt nur einen Kuchen, der auf mehr Menschen verteilt werden kann. Die Lösung ist eine strikte Bevölkerungspolitik. Nicht mehr Kinder als 2 und NULL Zuwanderung!

Antworten Gast: hmm
07.10.2012 10:01
2 0

Re: Bevölkerungsexplosion

Leben Sie wirklich in Österreich? Haben Sie Augen und können Sie beobachten?

Die durchschnittliche Kinderanzahl der indigenen österreichischen Frau beträgt irgendetwas um 1!

Genaueres darf wohlweislich nicht erhoben werden! Es gibt zwar eine offizielle Fruchtbarkeitszahl von ca. 1,4.

Alles was über 1 liegt dürfte in der aktuellen österreichischen Gesellschaft ganz offensichtlich Reproduktionsleistung von nichtdeutschmuttersprachigen Zuwandererfrauen sein.

Es fehlt somit jedes zweite zur Stabilhaltung der indigenen deutschmuttersprachigen österreichischen Bevölkerung erforderliche Kind!

Die Folgen dieser Situation dürften jedem denkfähigen leicht einsichtig sein.

Ihr Geschreibsel schrammt völlig am Thema vorbei!

Antworten Antworten Gast: Patriota
07.10.2012 17:21
0 0

Re: Re: Bevölkerungsexplosion

Sie werden doch nicht bestreiten, daß für diesen kleine, tourismusgeschundene Land rd. 8.5 Mio. EW um einige Millionen EW auf dauer zuviel sind!
Der Dichtestreß ist doch schon spürbar

Gast: HerrXausÖsterreich
06.10.2012 17:16
14 0

Also, über 30 Jahre

-knapp unter 1300 netto 14x im Jahr
-kein Auto
-kein Haus
-keine Kinder
-günstige Mietwohnung
-keine Beihilfen, keine Förderungen, genau 0 Cent vom Staat (dafür muß ich aber z.B. ORF & Co voll zahlen)
-keine Schwarzarbeit oder sonstiges kriminelles Einkommen
-kein Bar oder sonstiges Vermögen, keine Erbschaft
Die UBS Studie stimmt - habe seit 2000 bei dauernter Beschäftigung real Einkommen von ca. 20% verloren da meine Lohnsteigerung permanent unter der Inflation lag.
Ich beklage mich nicht aber ich schwöre beginnt man mir jetzt noch mehr wegzunehmen und zu sagen du mußt mit weniger zurechtkommen um dieses System (Demokratie, EU oder wie man es sonst nennen mag) aufrechtzuerhalten dann spielt es auch bei mir den arabischen Frühling (eigentlich wollte ich noch härtere Worte finden aber jedem ist sicher klar was ich meine).
Und das noch dazu bei relativ guter Ausbildung - dadurch wurde ich zwar nie arbeitslos aber Wohlstand war damit auch nicht zu erreichen (bin zwar kein working poor aber rentabel ist das Ganze auch nicht).

Antworten Gast: Markus Trullus
07.10.2012 09:37
1 0

Re: Also, über 30 Jahre

Lieber Herr X
Klare Worte.OK, sie haben recht: aber dann bitte Taten an der Wahlurne, denn alle anderen Äußerungsmöglichkeiten werden uns wahrscheinlich sukzessive genommen. Verbindliche Bürgerentscheide verschwinden hinter dem Horizont in der derzeitigen Mehrparteiendikatatur...

Antworten Antworten Gast: HerrXausÖsterreich
07.10.2012 12:32
1 0

Re: Re: Also, über 30 Jahre

Was wählen?
Ich habe von rechts außen bis links außen schon alles gewählt.
Ohne Erfolg.
Chancen für Veränderung sehe ich nur durch die Bevölkerung selbst.
Aber seien wir ehrlich wir Österreicher sind kein Volk welches Veränderung auf der Straße erzwingt.
Auch wenn ich mitmachen würde.

Antworten Gast: Halbwissen
06.10.2012 18:35
0 1

Re: Also, über 30 Jahre

So lange Sie einer produktiven Tätigkeit nachgehen werden Sie in Zukunft eher Wohlhabender ( was Wohlhabend überhaupt ist ist aber eine Definitionssache ), da Sie in der Hierarchie entgegen den Staatsgeldempfängern wahrscheinlich ( keine Garantie ! / mein Name ist Halbwissen ) nach oben rutschen werden !

Nur dürfen Sie nicht den Fehler machen und Staatsgeldempfänger ( Rentner ) werden !

Antworten Antworten Gast: taite bumm
06.10.2012 20:49
2 0

Re: Re: Also, über 30 Jahre

keine schwarzarbeit? ... wenn man nach seiner arbeit noch arbeiten geht das nur weil das geld nicht reicht bei nidriegen einkommen ! guck dir die tank preise an die lebenshaltungskosten etc ist ein schlechter witz !!! hier werden leute aus dem ausland geholt um arbeitsplätze abzudecken... warum ? sind die deutschen zu dämlich ? ...gruss an die bildungs politik ! es kann nicht sein das die leute die arbeiten noch nebenbei buffen gehen und von ihrer familie nichts mehr haben nur um sich ein auto leisten zu können auf das sie angewiesen sind...das kann es nicht sein ! das land der dichter und denker wo bist du gelandet

Gast: Ateist
06.10.2012 17:04
2 0

Wohlstand Ad dank der Politk.

Ja das die Abzieigung richtung Wohltandsverlust schon vor JAhrn begonnn hat ist kalr.
Vertragsbruch (Maastricher Verträge-Lissabonr Verträge)(Fiskapakt -ESM-EFSF)(Schundenschnitt klagen komme Völkerrecht-Eurparecht Griechenland)
Ja die Politker trieben die Österreicher immer weiter ihn dasdesaster dank der Schuldenpolitk und Defizits.
Ja wie geht der Text noch mal.
Polizisten spenden ihr gnazes Gehalt den ie wünschen sich mehr Polizistenmörder den sie schreien nach hilfe ich will sterbenschickt mich bitte nach Syrien den sie beschützen und kämpfen für mehr Polizsienmörder.(Der Gastarbeite -Aslant)
Den eines ist klar dank der Enteigung duch die Ziensen-Inflaion (Rezorrsife Rezession)bis ca. 50% ist fast sicher.Fehende Einnhmen zu viele Schulden vom Staat besonders ihm Privten breich hat die Zukunt schon zerstört von den Jüngeren. So wie das die Pensionslüge sicher ist.
Auch die Steuerlüge ist da den Betrogen und Belogen von der Politik werden alle.
Ja warum wohl weden die Reichen immer Reicher und die Mittellschicht immer Ärmer Itegration so wie verschwendung von steuern so wie mehr Defizit für die Bildung (65 000 Studenten nicht ÖSterriecher usw. ) Das Defiziet macht die Politik s wie viele Gemeiden auf kosten der Bürger (Haftungen Immos usw.=Kreditausfälle )
Politiker sind gwählte Volsvrtretter aber welche ihm Interresse der Bematen-Volksvebrecher-Fauen aber sicher nicht für die Bevölkerung den die wird ausgebutett.

Gast: nomoremrniceguy
06.10.2012 16:54
1 0

Ganz sicher nicht.

Versucht mir wegzunehmen
und erwartet dann das Echo.

Re: Ganz sicher nicht.

Wie sagte Vogel?

"Das ist die ganz zentrale Gefahr. Wenn es ans Eingemachte geht, um den eigenen Wohlstand, um Statusfragen, dann ist es mit der Solidarität vorbei. "

Quod erat demonstrandum.

1 0

Re: Re: Ganz sicher nicht.

Und das ist auch richtig so. Das Wort "Solidarität" bedeutet nämlich in den meisten Fällen, daß ich meinen Wohlstand zugunsten irgendwelcher Leute, die ich weder kenne, noch kennen will, und niemals kennen werde, schmälern soll, weil sich irgendwelche Ideologen das so einbilden und ein paar tausend Anhänger derer das für die Rettung der Welt halten.

Freunde können immer anklopfen, wenn sie etwas brauchen. Aber das beizeichne ich nicht mit dem Kommunistenterm, sondern als normal.

Antworten Antworten Gast: Bärenfalle....
06.10.2012 18:55
4 0

Re: Re: Ganz sicher nicht.

Was wollens uns noch wegnehmen ?

70% des Bruttoverdientes kassiert der Staat.
Ich habe heute mehr SV-Abzüge als ich früher Netto verdient habe.

Um die Kohle bekommt man anderswo eine Luxusbehandlung und nicht den Akkordpfusch in öst. Spitälern für den ASVGler.

Staatsquote nicht mehr allzuweit von der Staatsquote der SU unter Stalin entfernt.

Über 40.000 Euro verteilt der Staat im Jahr pro Haushalt.

Komisch, wir merken nix davon, die Nachbarn auch nicht.

Ich sage mal ganz ehrlich.

Ich hoffe das bald mal jemand den Stecker zieht und das ganze Sklavensystem in die Luft fliegt.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Früher wurde wegen des Zehent Krieg geführt, heute wird er uns gelassen.

Und die Roten wollen uns auch das noch wegnehmen und das wenige Ersparte per Vermögenssteuer enteignen.


Antworten Antworten Antworten Gast: N=S+R
07.10.2012 17:09
0 0

Re: Re: Re: Re: Vermögenssteuern sind völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Ohne diese Institutionen des Staates hättet Ihr einander im Streit um Eure Habe längst die Schädel eingeschlagen!
Selbst bei der Regulierung eines Bagatelleschadens werden Leistungen des Staates (z.B.Gesetz) in anspruch genommen, ganz zu schweigen bei Krieg, Raub, Diestahl, Betrug, Scheidung, etc.!

was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

essen?
Wohnung?
Bildung?
Familie?
Behausung?
IPhone?
Flatscreen?
Digicams?
2 urlaube im Jahr?

früher konnte sich die Mittelschicht gerade Sommerfrische in auersthal leisten, heute fliegt man "domrep".

wann ist sie mittelschicht Arm? wenn kein flatscreen im Haushalt steht? wenn man sich sie teebutter nicht leisten kann? wenn sohnemann kein iPad hat?

einfach zum nachdenken.

wo beginnt Armut?

wo beginnt Vereinsamung - armut trotz Geld?

Warum schlafen Menschen in Wien unter Brücken? Solange es hungernde Alleinerziehende gibt? Männer, die wegen zu leistenden Unterhalt im caritasheim schlafen?

Wo beginnt in Österreich Armut, wo beginnt sie in Rumänien? dort leben Kinder(!) in der Kanalisation!

Werdet zufriedener mit dem unglaublichen Wohlstand in diesem Land!(sofern ihr Wohnung, essen und vielleicht Arbeit habt).

Menschen in Mitteleuropa und Österreich im speziellen jammern auf hohem Niveau...

Antworten Gast: Aufklärer (nicht Arm)
07.10.2012 18:09
0 0

Re: was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

Wenn er Bein, Fuß oder Kopf wäre, also was anderes als das was ihm so von den Schultern baumelt - dann wäre er nicht Arm!
Wäre er Halbwissen, DieSenferin, Periskop, Submersible oder Tief Zufriedener, dann wäre er auch nicht Arm! Logo?

Antworten Gast: Halbwissen
06.10.2012 18:47
1 1

Re: was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

Eine arme S.. ist jeder der starke Bedürfnisse nicht befriedigen kann !

Und dies ist rein individuell !

Nehmen wir mal als Extrembeispiel Drogensüchtige.
Die brauchen fast nichts zum Essen.
Die brauchen keine Wohnung.
Die laufen in Fetzen durch die Gegend.
Ein bisschen Stoff und sie sind glücklich.

Re: was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

Behausung = Wohnung

Ich würde sagen, die ersten drei sind Grundbedürfnisse, der Rest mehr oder weniger Luxus. Wobei Sie da aber die Kleidung, Schuhe, Körperpflege und Heizung/Warmwasser vergessen haben.

Das spiegelt unsere Gesellschaft auch recht schön wieder: Familie und Kinder tut sich kaum mehr wer an.

Luxus gönnt man sich hin und wieder und spart entweder darauf oder, was viel häufiger ist, kauft auf Pump ("Hinter mir die Sintflut").

Re: was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

Wenn man nur jene als "arm" bezeichnen würde, die bestimmte Grundbedürfnisse nicht befriedigen können, würde es bei uns viel zu wenig Arme geben und Tausende, die von der Betreuung Armer gut leben, wären arbeitslos!

Deshalb gilt bei uns jeder, der weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens bezieht, als arm. Damit ist sichergestellt, dass es um so mehr Arme gibt, je reicher die Gesellschaft wird (gemessen wird in Wahrheit nicht die Armut, sondern die Ungleichheit)!

Nur dort, wo niemand mehr etwas hat, gibt es nach dieser Definition keine Armen mehr!

Da wir davon unendlich weit entfernt sind, ist das gute Leben zahlreicher Hilfsorganisationen um so mehr gesichert, je besser es uns geht!

Re: Re: was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

sind alle Menschen gleich?

dann muss der nichtsnutzige tagedieb gleich viel haben wie der Manager, der 6 Tage die Woche 16h arbeitet.

oder der Taxifahrer gleich viel wie ein hochofenarbeiter.

wäre das "gerecht"?

Antworten Gast: Tief Zufriedener
06.10.2012 16:45
2 0

Re: was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

Miete: € 600,--
Strom, Gas, Heizung,Wasser: 200,--
Hausmeister und BK: 150,--
Monatskarte: 35,--
Essen: 200,--
Kleidung, Hygiene, Körperpflege: 30,--
Versicherung, Vorsorge, Selbstbehalte: 50,--
Feste (Weihnacht, Ostern, Geburtstage): nicht drinnen.

-->
gesund essen?
gesund Wohnung?
brauchbare Bildung?
gestresste Familie?
LOL: Behausung?
IPhone?
Flatscreen?
Digicams?
2 urlaube im Jahr?

NICHT IN DIESEM FILM !!!!

P.S.:
Zahlen Sie mir den Differentbetrag auf Ihren aufgelisteten Wohlstand?

Re: Re: was ist Arm? welches Bedürfnis eines Menschen muss befriedigt sein, nicht Arm zu sein?

wieso fühlen sie sich angegriffen?

ich wollte zum nachdenken anregen, ob jemand, der kein iPhone etc. hat, arm ist? oder arm ist, weil er grundbedurfnisse nicht decken kann. und wann ist man arm, wann beginnt Mittelstand? kann man arm und vermögend sein?

kann man arm UND glücklich sein? oder gar zufrieden?

wann ist reich? mit eigenem Haus, welches man 20 Jahre abgespart hat und auf anderen Luxus verzichtet? oder ist der reich, der 20 Jahre in der gemeindewohnung auf kosten anderer lebt und jährlich in Urlaub fährt und sein Geld verprasst?
ist der Zahnarzt reich, der als Student weit unter der Armutsgrenze lebte, rund um die Uhr arbeitete und sich heute einen Porsche leistet?

oder ist man arm, wenn man täglich seine. schlafplatz unter der Brücke verteidigt?

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...