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Athen droht bis 2020 neuer Anstieg der Schulden

06.10.2012 | 11:16 |   (DiePresse.com)

Die langfristige Prognose für die Entwicklung der griechischen Staatsschulden verschlechtert sich. Diese dürften angeblich auf 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukt ansteigen.

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Die langfristige Prognose für die Entwicklung der griechischen Staatsschulden hat sich einem Pressebericht weiter verschlechtert. Griechenland drohe bis zum Jahr 2020 ein Anstieg der Schulden auf 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Verhandlungskreise. Ursprünglich hatte sich die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) mit Athen darauf geeinigt, den Schuldenstand bis 2020 auf 120 Prozent zu senken.

Die Einhaltung dieser Vorgabe ist Voraussetzung für das laufende zweite Hilfsprogramm. Bei Werten über 120 Prozent gelten die Schulden eines Staates als nicht mehr tragfähig. Nach Angaben der Zeitung ist offen, wie die Troika und die griechische Regierung mit der neuen Prognose umgehen werden. Demnach reichen die Vorschläge von einer Verschiebung der Sparziele um zwei Jahre bis zu einer Streichung des Ziels selbst. Beide Ideen sind bei den Geldgebern umstritten.

Die Griechen fordern von den internationalen Gläubigern Zugeständnisse. So könnten die 48 Milliarden Euro Bankenhilfe, die im Rahmen des zweiten Hilfsprogramms eingeplant sind, aus der Staatsschuld herausgerechnet werden. Zudem forderte Athen einen weiteren Schuldenschnitt, von dem die EZB und die Eurostaaten mit ihren Hilfskrediten betroffen wären. Allerdings lassen die Geldgeber bisher keine Bereitschaft zu Zugeständnissen erkennen.

(APA)

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16 Kommentare
Gast: Martha03
07.10.2012 08:54
2 0

Das gute

daran ist das es bis 2020 keinen Euro mehr gibt - ausser in Münzsammlungen! Zum Teufel mit dieser Dreckswährung die den Europäern nichts weiter als Unglück und Streit schafft!!!! Soviel Hass gab es in Europa seit dem 2ten Weltkrieg nicht mehr! Keine Träne weine ich diesem Baumwollpapier ohne Deckung nach! Hoffentlich findet diese bald ihr Ende

Antworten Gast: Eisbär 4711
08.10.2012 13:26
0 0

Re: Das gute

2020 ist viel zu spät,lieber Heute als Morgen, raus aus dem Eurodreck. Realwirtschaft jetzt !!

Gast: michael3
06.10.2012 18:49
1 0

Danke

Frau Fekter für das gute Geschäft mit Griechenland!

Gast: hubsi 1
06.10.2012 17:36
2 0

unsere Politiker lügen uns eben

seit Ausbruch der Krise an.
Und die griechenischen Politker tun sich immer noch bereichern. Das geht im Caos noch leichter.


Erdogan könnte aber der EU helfen!

Die EU könnte ja die Pleitestaaten Erdogan verkaufen!

Gast: oewz 11
06.10.2012 15:30
0 0

EZB kann Griechenland finanziell nicht entlasten -


EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat die jüngste Bitte des griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras nach finanziellen Erleichterungen abgeschmettert. "Wir können weder die Laufzeiten für griechische Anleihen verlängern noch die Zinsen senken", sagte Asmussen der "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht.

Beide Maßnahmen wären eine Form von Schuldenerlass und damit eine direkte Finanzierung des griechischen Staates. "Das aber ist der EZB rechtlich nicht erlaubt."

2 0

Auf 140%/BIP in 2020?


Auf 250%/BIP im Jahr 2020 wohl eher (ohne weiteren Schuldenschnitt)!

Weil Ende 2012 sollen die Schulden Griechenlands trotz schon erfolgtem Schuldenschnitt schon wieder 165%/BIP betragen (Ende 2014 laut Fitch sogar 180%).

http://www.tagesspiegel.de/meinung/krise-ohne-ende-griechenland-braucht-einen-zweiten-schuldenschnitt/7204554.html

Gast: Wie geht das
06.10.2012 15:19
2 0

Brechreiz kriegt man


Zitat
So könnten die 48 Milliarden Euro Bankenhilfe, die im Rahmen des zweiten Hilfsprogramms eingeplant sind, aus der Staatsschuld herausgerechnet werden.
---------------------------------

Das heißt, der griechische Staat musste mit 48 Milliarden den Banken unter die Arme greifen? Und diese 48 Milliarden sollen die Griechen samt Zinsen abarbeiten? Oder gar - wir?

Es wäre wünschenswert, wenn mal darüber berichtet würde, welcher Anteil des Defizits der einzelnen Staaten auf "Bankenhilfe" zurückzuführen ist.

Man hat den Eindruck, inmitten einer Plünderbande geraten zu sein.

Gast: Till aus dem Haus der Freude
06.10.2012 14:50
3 0

Die Griechen haben den "Midas-Touch"! Aus ihrer Quengelei machen sie bares Geld!

Sie gehen ein bisserl Protestieren, machen ein bisserl Generalstreik und sind auf uns waaahnsinnig sauer, wenn wir die Rechnung für die Party nicht sofort bezahlen.

Funktioniert mit Sicherheit immer.

...aber auch wir haben Sicherheit: unser Geld liegt inzwischen- dank griechischer "Packesel"- sicher in der Schweiz (leider haben die Griechen auch das Losungswort!).

Gast: NIEDER MIT DER SPOVP
06.10.2012 13:29
0 0

die fekter wird schon zahlen u. uns dafuer noch mehr geld aus den taschen holen..

aber sie macht's zumindest auf legalem weg, waehrend ihre parteikollegen uns hemmungslos berauben u. betruegen..

1 0

Re: die fekter wird schon zahlen u. uns dafuer noch mehr geld aus den taschen holen..

Bombengeschâft. Die zahlen ja zinsen :)!

Gast: trust 12
06.10.2012 13:19
3 0

jetzt wurde uns immer gesagt

Griechenland ist auf einem guten Weg

anscheinend war es der Holzweg

leider ist Ö auch auf diesen Weg

Gast: jö-schau
06.10.2012 11:57
5 0

.hmmmm

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nichts... ist ja alternativlos.....
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deshalb: in das "Black hole" soviel Geld wie möglich schütten, notfalls drucken.....mehr Druckmaschinen ordern......nicht vergessen, alle PIIGS wollen bedient werden.
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Änderung ist keine in Sicht.

Gast: walter11
06.10.2012 11:54
3 0

Rausschmiss


Was sonst ?

Der Rausschmiss Griechenlands aus dem EURO-Raum ist längst überfällig !

Re: Rausschmiss

Einfach gesagt.
Was wird aber mit den Banken, die ihre Kredite zurückhaben wollen? Dies ist nur gesichert solange Griechenland weitere Kredite von der Troika bekommt. Das Geld dafuer kommt vom europäischen Steuerzahler und von den einfachen griechischen Bürgern, die durch die auferlegte Sparpolitik ausbluten.

Re: Rausschmiss

wir sind nicht bei wünsch dir was - die Entscheidung für die europäische Transfer+Schuldenunion ist längst gefallen...nachdem in Europa fast alle Länder hohe Schulden haben und diese früher oder später schlagend werden ist es für die Politiker das Beste ein Schwarzer Peter Spiel zu inszenieren um die Leute im Kreis laufen zu lassen!

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