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Griechenland steckt noch tiefer in der Rezession

06.10.2012 | 20:12 |   (DiePresse.com)

Das Statistikbüro in Athen musste seine Zahlen revidieren. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte 2011 um 7,1 PRozent.

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Die griechische Wirtschaft steckt noch tiefer in der Rezession als bisher angenommen. Das Statistikbüro in Athen revidierte am späten Freitagabend die Zahlen für die vergangenen zwei Jahre. Demnach schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010 um 4,9 Prozent (bisher minus 3,5 Prozent) und 2011 um 7,1 Prozent (bisher minus 6,9 Prozent). Als Grund für die Revision führte die Behörde einen massiven Rückgang bei den Konsumausgaben der privaten Haushalte an.

Für dieses Jahr erwartet die Regierung in Athen einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 6,5 Prozent. 2013 soll sich das Minus auf 3,8 Prozent verringern. Die Daten fließen in die Analyse der griechischen Schuldentragfähigkeit ein, die durch die Troika von Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) erstellt wird.

Die griechische Wirtschaft ist seit 2008 um etwa ein Fünftel geschrumpft - unter anderem auch deshalb, weil die Regierung in Athen im Gegenzug für die milliardenschweren Rettungsprogramme seiner Euro-Partner einen radikalen Sparkurs einschlagen musste. Derzeit verhandelt die Regierung in Athen intern, aber auch mit Vertretern der Troika über weitere Einschnitte, die als Bedingung für eine Freigabe der nächsten Tranche von Hilfskrediten über 31,5 Milliarden Euro gelten.

(APA)

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45 Kommentare
 
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da helfe nur eines, die nächsten Wahl

. . . weg mit dem Euro!

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Die Hauptfrage

Wer Griechenland kennt, würde eine große, viel wichtigere Frage stellen: War das griechische BIP jahrelang so, wie es uns präsentiert wurde? Wird jetzt unter Troika-Beobachtung nicht das BIP berichtigt und die Schrumfung übertrieben, um den Geldmangel als wirtschaftliche Katastrofe darzustellen?

Ja Ja, die FPÖ und BZÖ kennen sich ja nicht aus in der Wirtschaft!

Deswegen erleben wir seit den Hilfsgeldern auch, wie rasant es mit den Griechen bergauf geht!

In diesem Sinne, petri .

Gast: werrettetdiesteuerzahler
07.10.2012 19:01
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die hunderten mrd. retten nur die vermögen der reichen und banken; europas arbeitende völker werden dagegen, umso mehr mit sozialabbau, schulden und steuern eingedeckt.


Gast: E.T.
07.10.2012 17:11
1 0

Wir hätten schon längst

das böse Spiel beenden müssen.

Nie und nimmer wird das Loch in Griechenland gestopft werden können. Also warum nicht auf die Forderungen verzichten und keinen Cent mehr nach Griechenland schicken. Das hätte ich schon vor einem Jahr gemacht.


Antworten Gast: Halbwissen
07.10.2012 18:16
2 0

Re: Wir hätten schon längst

Sie müssen auch nicht für den Exportweltmeister ( Exportquote 50 Prozent ) den Euro drücken !
Merkel schon !

Gast: phj
07.10.2012 15:33
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ausgesprochene gute Arbeit der EU

Banken saniert, Volk kaputt

Gast: Onassis Erben
07.10.2012 13:46
4 0

Wenn wir nicht bald Öl finden, sind wir am Arsch.


Gast: hemingway 33
07.10.2012 13:03
0 1

es wäre ganz einfach -

Abschaffung des Zinses durch Änderung im Wirtschaftssystem möglich:

http://www.youtube.com/watch?v=uWkzab_nfuA&feature=player_embedded

Antworten Gast: Halbwissen
07.10.2012 14:53
4 0

Re: es wäre ganz einfach -

Schlafen Sie ?

Genau das passiert doch gerade !

Inflation ohne Zinsen für die Sparguthaben.
Das ist fließendes Geld, oder !?

Antworten Antworten Gast: kleiner unterschied
07.10.2012 16:56
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Re: Re: es wäre ganz einfach -

Es gibt SCHULDZINSEN und GUTHABENSZINSEN mit durchaus unterschiedlichen Zinssätzen.


Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
07.10.2012 18:14
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Re: Re: Re: es wäre ganz einfach -

Die Schuldzinsen liegen doch auch unter der Inflation !

Wenn Sie zu viel zahlen so verhandeln Sie !
Wer Dispokredite für 10 Prozent aufnimmt sollte diese schleunigst zurückzahlen oder eine Schuldnerberatung aufsuchen.

Staaten wo das Geld noch halbwegs sicher ist rendieren bei 1,5 Prozent für 10 Jahre.
Unternehmensanleihen rendieren bei 2,5 Prozent für 5 Jahre.


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Re: Re: es wäre ganz einfach -

Richtig, bei uns Normalsparern haben sie die Zinsen so gut wie abgeschafft. Und Geld, das man zur Bank bringt, wird Jahr für Jahr weniger wert (gemessen an der Inflationsrate)

Griechen

Jetzt wo Rest Zypern den Vorsitz hat,wird sich alles bessern :D

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simpel

Gehälter und Pensionen in GR waren jahrelang viel zu hoch. Die erforderlichen Kürzungen liegen nun in der Größenordnung von 50 % um wieder ein neues Krisengleichgewicht herzustellen. Verantwortungslose Politik und bittere Realität - zwei siamesische Zwilling!

Gast: Novaris
07.10.2012 12:14
3 0

Ein nachahmenswertes Modell

Kein Modell für Griechenland und andere EU-Länder ?

Laut der Website The Bovine gewährt das russische Gesetz über den Privatbesitz von Gartengelände aus dem Jahr 2003 jedem russischen Bürger das Recht auf ein kostenloses privates Gartengrundstück von einer Größe zwischen 8.900 und 27.500 Quadratmetern. Jedes Grundstück kann zum Anbau von Lebensmitteln, aber auch einfach als Ferien- oder Freizeitgelände genutzt werden, die Regierung hat eingewilligt, dieses Land nicht zu besteuern. Das Ergebnis ist phänomenal: Gesamt gesehen bauen russische Familien praktisch alle Lebensmittel, die sie brauchen, selbst an.
Das meiste Essen in Russland stammt aus Hinterhofgärten
1999 wurden in Russland insgesamt schätzungsweise 35 Millionen kleiner Familiengrundstücke bestellt, von 105 Millionen Menschen – das waren 71 Prozent der russischen Bevölkerung. Produziert wurden dort ungefähr die Hälfte der im Land konsumierten Milch, 60 Prozent des Fleisches, 87 Prozent der Beeren und Früchte, 77 Prozent des Gemüses und sage und schreibe 92 Prozent der Kartoffeln.
Mit anderen Worten: Der russische Durchschnittsbürger ist nach diesem Modell berechtigt, sein eigenes Essen anzubauen und seine Familie und sein Umfeld zu versorgen.
Die Vegetationsperiode in Russland beträgt nur 110 Tage.
Im übrigen kann auf einer Fläche von nur 1000 qm mit Mini-Farming zu ca. 85% die Selbstversorgung einer 4-köpfigen Familie mit Lebensmitteln sichergestellt werden.


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im Südosten nichts Neues


Wetten, dass auch diese Zahlen wieder getürkt sind !

GR (wie auch kürzlich Zypern) wurden rein aus politischen Gründen in EU und Eurozone aufgenommen.
Alle Gelder, die dorthin fliessen, sind keine Darlehen, sondern nicht einbringbare Kosten für die Einheit der EU. Ehrlicher wäre es, gleich eine EU-Bundesstaat mit Durchgriffsrecht zu installieren. Wenn das auf demokratischer Basis erfolgt, könnte es den Leuten in den betroffenen Ländern besser gehen als jetzt.
Die Alternative wäre ein Zerfall in einzelne Nationalstaaten, die Konsequenzen für den Kontinent ein Desaster.

Antworten Gast: Novaris
07.10.2012 12:24
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Re: Wetten, dass auch diese Zahlen wieder getürkt sind !

Das finale Ziel der EU ist die Auflösung der Nationalstaaten in Regionen.
Die Separationstendenzen sind schon in
Großbritannien, Spanien, Italien vorhanden.

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voller

EU - Erfolg , weitere werden sicher folgen.alle Wetten werden angenommen.

Gast: Glühwürmchen Nr. 4
07.10.2012 11:16
3 0

Den Griechen fehlt Know-How

Die Griechen haben sich mit falschen Zahlen in den Euro-Raum eingeschlichen und es ist nicht anzunehmen, dass sie mit der Täuschung aufhören, solange sie sich davon einen Vorteil versprechen.

Es ist durchaus im Interesse der EU, dass Griechenland drinbleibt. Aber man muss den Hebel bei der Politik ansetzen. Die Griechen haben sich nun mal entschlossen zur EU zu gehören und deshalb müssen sie sich auch den Bedingungen der EU beugen. Da sie scheinbar unfähig dazu sind, muss ihnen unter die Arme gegriffen werden, nicht nur mir Geld, sondern auch mit Know-How.

Epidemie der Ahnungslosigkeit:

Lieber Redakteur: Bitte googeln sie Rezession und Depression (wirtschaftlich gemeint) oder schauen sie auf Wikipedia nach.

Dieses Nachplappern von Unsinn ist schlimmer als der Unsinn selbst.

Griechenland...

... Gibt's das noch?


Re: Griechenland will keinen Stellenabbau im Öffentlichen Dienst

Das ist gelebte Demokratie. Mit Hauptschulabgaengern und Sonderschulabsolventen die griech. Wirtschaft diskuttieren!

Gast: Feuervögelchen
07.10.2012 09:06
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..die Polizisten schauen weltweit wie Verbrecher aus, das ist interessant.

Komisch. von GR bis US - lauter Volksunterdrücker, vielleicht haben die auch die gleiche DNA?


 
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