Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit des Euro-Landes Zypern von Ba3 auf B3 herabgestuft. Der Ausblick für die Mittelmeerinsel sei negativ, erklärte Moody's am Montag in New York. Entscheidend für die Herabstufung seien die Probleme im Bankensektor. Das werde die Wachstumspotenziale verschlechtern. Mit B3 eingestufte Anleihen gelten als hochspekulative Papiere. Standard & Poor's und Fitch stufen Zypern mit BB beziehungsweise BB+ leicht höher ein.
Nach schweren Verlusten der beiden größten zypriotischen Banken bei ihren Griechenland-Engagements hatte die Regierung in Nikosia im Juni die EU und den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe gebeten.
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Negativer Ausblick für ESM
Dem am Montag aufgespannten Euro-Rettungsfonds ESM (mehr dazu ...) hat Moody's die Bestnote AAA verliehen. Gleichzeitig schätzte Moody's die Aussichten für den Fonds am Montag jedoch als negativ ein. Als Grund für die gute Bewertung nannte die Agentur unter anderem die Kreditwürdigkeit der hinter dem ESM stehenden Eurozonen-Staaten. Moody's warnte jedoch, sollte sich die Kreditwürdigkeit einzelner Euro-Mitgliedstaaten verschlechtern, würde dies auch das Rating des ESM mit in den Keller ziehen.
(APA/Reuters)

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