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IWF-Chefin: Griechenland braucht zwei Jahre mehr Zeit

11.10.2012 | 06:52 |   (DiePresse.com)

Ein Aufschub sei notwendig, um das Konsolidierungsprogramm zu bewältigen, sagt IWF-Chefin Lagarde.

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Griechenland braucht nach Ansicht von IWF-Chefin Christine Lagarde zwei Jahre mehr Zeit, um seine Krise zu überwinden. "Es ist manchmal besser, etwas mehr Zeit zu haben", sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds am Donnerstag in der japanischen Hauptstadt Tokio. "Ein Aufschub von zwei Jahren ist (für Griechenland) notwendig, um das Konsolidierungsprogramm zu bewältigen." Lagarde hatte sich zuvor schon mehrmals aufgeschlossen gegenüber einem zeitlichen Aufschub für Athen gezeigt, so deutlich für zwei Jahre mehr Zeit trat sie bisher aber noch nicht ein.

Der griechische Regierungschef Antonis Samaras wirbt bei seinen Geldgebern seit längerem um einen zweijährigen Aufschub für die Erfüllung der drastischen Sparauflagen.

Nächste Tranche noch offen

Der Internationale Währungsfonds arbeitet nach den Worten Lagarde weiter mit Nachdruck an der Rettung Griechenlands. Die in das Land entsandten IWF-Mitarbeiter versuchten unermüdlich, die Differenzen zwischen den internationalen Geldgebern und dem verschuldeten Euroland aufzulösen, sagte Lagarde am Donnerstag in Tokio. Die Diskussionspunkte seien der Defizitabbau, Strukturreformen, der Finanzsektor und die Verschuldung.

Es ist offen, ob Griechenland die nächste Hilfszahlung erhält. Athen muss dafür die Sparauflagen erfüllen. Der "Troika"-Bericht von EU-Kommission, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) steht noch aus. Ohne die Hilfstranche von 31,5 Milliarden Euro droht dem Land die Pleite und ein Austritt aus der Euro-Zone. Es wird aber erwartet, dass das Geld am Ende doch fließt.

Idee von Schuldenschnitt kontraproduktiv

Vorschläge für einen Schuldenschnitt für Griechenland durch öffentliche Gläubiger seien aber kontraproduktiv, sagte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble am Donnerstag bei der Herbsttagung des Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Tokio. Die Griechen werden nach den Worten von Schäuble nicht aus der Eurozone gedrängt, wenn das hoch verschuldete Land seine Auflagen erfüllt.

"Die Reformen zeigen klare ökonomische Wirkung", sagte Schäuble. Er könne den internationalen Partnern zusagen: "Europa ist dabei, seine Probleme zu lösen." Europa sei sich seiner Verantwortung bewusst, sagte Schäuble.

(APA/AFP/dpa)

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39 Kommentare
 
1 2

Re: Sie sollte wissen, wen sie vertritt!

das Geld

Griechenland braucht zwei Jahre mehr Zeit

und noch einige Milliarden von uns!


Gast: Record Player
11.10.2012 10:24
3 1

IWF-Chefin


das ist die mit dem $ 468.000 steuerfreiem Nettoeinkommen. Just for the records.

Re: IWF-Chefin

Ich freue mich für sie. Auch Ihnen wünsche ich ein solches Einkommen. Arbeiten müssten Sie halt auch dafür...

Antworten Antworten Gast: Record Player
11.10.2012 10:46
1 1

Re: Re: IWF-Chefin


als ASVGler ist mir unversteuertes Einkommen verwehrt. Ihren Schmähjob macht meine Bedienerin übrigens am Nachmittag nebenbei.

Re: Re: Re: IWF-Chefin

Als SVAler geht es mir genauso. Ihre Häme kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Sie würden diesen "Schmähjob" wohl gratis machen? Das hätten Sie nicht verdient.

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Die USA

braucht 2 Jahre Zeit ;-)

0 1

Re: Die USA

Ich würde sagen die Nettozahler der EU also vor allem Deutschland und Österreich brauchen 2 Jahre um die Gelder zu erwirtschaften und dann werden wir auch noch die Schulden der USA zahlen können.

Gib mir, gib mir, gib mir!

Das ist das Einzige was man von und über Griechenland hört.

1 1

Re: Gib mir, gib mir, gib mir!


Sogar aus den Gräbern schreien verstorbene Griechen:

Gib mir, gib mir, gib mir!

Und siehe da, es wird ihnen gegeben:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Griechen-kassieren-immer-noch-Renten-von-Toten/story/16898718

Was für eine abgedroschene Phrase...

... "es ist unklar ob Griechenland die nächste Zahlung erhält". Mittlerweile wäre es doch ehrlicher wenn wir klar sagen würden. Egal was Griechenland macht, es wird bezahlt. Schade, oder? So macht sich die Politik immer unbeliebter und entfernt sich immer mehr von dem was die Bevölkerung möchte. Tja... da ist guter Rat teuer. Ich weiss nicht mehr wem ich meine Stimme geben soll. Fpö zu ausländerfeindlich für mich. Grüne zu weltfremd. Strache zu alt. Övp und Spö (und Fpö) zu korrupt. Da ich in Deutschland wohnr kann ich hier wenigstens die Piraten wählen. Da ich aber Österr. Staatsbürger bin weiss ich nicht wen ich in meiner Heimat regieren sehen möchte. Ich weiss was! Ich gründe eine eigene Partei. Schlimmer kanns auch nicht werden ;)

Griechenland ist in der EU und im Euro


auch in 10 Jahren nicht zu retten!

Es geht nur mehr darum, daß sich die Banken noch kräftig Gewinne auf unsere Kosten einstreifen können!

1% zahlen sie der EZB, 7% bekommen sie von uns!

Ich möchte auch unlimitiert Geld für 1%!


Antworten Gast: Schlawiner
11.10.2012 08:27
4 0

Re: Griechenland ist in der EU und im Euro


Oder sie erfinden es überhaupt selber, was ja den Löwenanteil ausmacht

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/geldschoepfung-wie-kommt-geld-in-die-welt-11637825.html?selectedTab=article&offset=0&action=piav&articleCid=1.1637825

 
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