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Italien: Monti senkt überraschend Steuern

11.10.2012 | 10:02 |   (DiePresse.com)

Die Steuern für Bürger mit geringem Einkommen wird um einen Prozent gesenkt, die Mehrwertsteuererhöhung soll moderater ausfallen.

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Trotz des scharfen Sparprogramms senkt der italienische Ministerpräsident Mario Monti nun die Einkommenssteuer für Bürger mit geringen Einkommen. Die Steuersenkung von einem Prozent sollen Italien etwa fünf Milliarden Euro kosten. Die Sparziele werden dadurch aber nicht angetastet werden, berichten das Wall Street Journal und Reuters.

Von der Erleichterung profitieren italienische Bürger mit weniger als 15.000 Euro Einkommen. Sie müssen statt 23 Prozent nur mehr 22 Prozent Steuern zahlen. Bürger mit einem Einkommen von weniger als 28.000 Euro müssen in Zukunft statt 27 nur mehr 26 Prozent zahlen.

Kirchliche Immobilien besteuert

Auch bei der Mehrwertsteuer macht Monti Zugeständnisse. Die geplante Erhöhung auf 22 Prozent wird um einen halben Prozentpunkt zurückgenommen.

Mehr Steuer wird in Zukunft die Kirche in Italien zahlen müssen. Die Steuerbefreiung mancher kirchlicher Immobilien soll wegfallen. Die katholische Kirche in Italien besitzt mehr als 100.000 Immobilien. Alleine in Rom könnte die Besteuerung von Kirchenimmobilien 25 Millionen Euro jährlich bringen.

(md)

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3 Kommentare
Gast: Hans Berger
11.10.2012 14:35
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Mit der EZB-Zusage, "unbegrenzt" Ramschanleihen zu kaufen, mit dem deutschen Einknicken vor den FIPS-Staaten ist der Reformeifer gestorben. Und damit der EURO!

In Griechenland wird nicht mehr reformiert, die wollen zum Dauerpflegefall werden.

In Portugal, Spanien und Italien kommen die Reformen auch zum stehen. Da nützt jedes "unbegrenzte" Aufkaufen von Ramsch-Staatsanleihen nichts, früher oder später kommt der Crash.

Und Frankreich ist mit Riesenschritten auf dem Weg zum europäischen Sozialfall. Löhne zu hoch, zu viele Staatsbedienstete, zu viele/junge Pensionisten mit zu hohen Pensionen, Wettberwerbsfähigkeit ade, Arbeitslosigkeit explodiert, tüchtige Menschen verlassen das Land,...

Angewandter Sozialismus in Frankreich eben.

Und Frankreich wird es sein, welches die europäische EInheitswährung dann endgültig in die Luft jagt. Denn so viel Geld gibts auf der ganzen Nettozahler-Welt nicht, um die französische Pensionsalter-Senkungs-Orgie und den Beamten-Einstellungsexzess finanzieren zu können.

Dann ist schluss mit dem EURO! Dann werden die Haftungen schlagend, gibts Hyperinflation!

Dank der "Krone des Friedensprojektes", EURO!

Griechenland hätte SOFORT auch aus generalpräventiven Gründen aus dem EURO geschmissen werden müssen! Das allein hätte die Reformen in den anderen FIPS-Staaten angetrieben. So aber verlässt sich die ganze Euro-Zone, erst NACH Deutschland zahlungsunfähig zu werden.

Gast: hannibal_lektor
11.10.2012 13:59
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"wird um einen Prozent gesenkt"

seit wann ist Prozent männlich?

Erhöhen war wohl doch nicht der richtige Weg, mal schauen wie lang es dauert dass der Failmann und der Hollande drauf kommen ...

....

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