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EU-Kommissar Barnier: Börsensteuer könnte 2013 greifen

12.10.2012 | 21:46 |   (DiePresse.com)

Mit der Abgabe soll die Finanzbranche einen Beitrag zu den Rettungsmilliarden für die Institute leisten.

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Die Börsensteuer in Europa könnte nach den Worten des zuständigen EU-Kommissars im kommenden Jahr Wirklichkeit werden. Sobald die Kommission einen Vorschlag zur Ausgestaltung der Abgabe vorgelegt habe, dürfte es lediglich Monate dauern, bis Mitgliedstaaten und Europäisches Parlament zugestimmt hätten, sagte am Freitag Michel Barnier, in dessen Ressort die Finanzmarktregulierung fällt. "Sollte der politische Wille, der entsprechende Mut und die Entschlossenheit da sein, könnte diese Steuer 2013 starten."

Neben Deutschland und Frankreich wollen auch Italien und Spanien sowie sechs weitere Euro-Staaten die Steuer auf Finanztransaktionen einführen. Ob die übrigen EU-Staaten dem Vorgehen zustimmen, ist offen. Mit der Abgabe soll der Finanzbranche ein Beitrag zu den Rettungsmilliarden abverlangt werden, die die Regierung zur Stützung der Banken ausgegeben haben.

(APA/Reuters)

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6 Kommentare
Gast: E.T.
17.10.2012 14:59
0 0

Wieder mal eine neue unsinnige Idee

Die Finanztransaktionssteuer klingt ja so wunderbar, endlich werden die "Reichen" zur Kassa gebeten. Auf den ersten Blick ja und natürlich wird es auch diesen Personenkreis einiges kosten.

Insgesamt gesehen, ist es, aus meiner Sicht, ein weiterer Schuss ins eigene Knie. Die wirklichen Spekulanten werden an Börsen spekulieren, die hier nicht mitmachen - wie London - die Börse in Wien hat ohnehin kaum Gewicht und wird dadurch noch weiter in unter ferner liefen, absacken.

Die kleineren Anleger, bei denen sich eben die Aktionen über andere Börsen nicht wirklich auszahlen, die zahlen. Insgesamt werden natürlich alle anderen Anleger in Form von Versicherungen, Pensionsvorsorgen, etc. betroffen, da auch hier diese Steuer greift, also es schmälert in erster Linie jene, die ein normales Einkommen haben.

Eine solche Steuer macht nur Sinn, wenn sie ohne Ausnahmen eingehoben wird, in Europa, am besten weltweit.

Börsensteuer ein falscher Ansatz

Die Abschöpfung der Bankenprofite wäre wohl
erheblich wirkungsvoller, wenn man den
Banken das Privileg der Geldschöpfung
(leistungslose Einkünfte)
entzieht; europaweit.

Die Börsensteuer ist nur ein Placebo!

Gast: trader1
14.10.2012 13:52
0 0

wetten ...

das ich keine finanztransaktionssteuer zahlen werden :-):-)


Gast: NocheinParteiloser
13.10.2012 18:02
1 0

Das Staatsschuldenproblem der Eurozone ist 10.000 Mrd. Euro schwer!

Die Eurozone braucht jedes Jahr mindestens 500 Mrd. dazu um die Planwirtschaften irgendwie am Leben zu erhalten.

Die Börsensteuer bringt im besten Fall aber 50 Mrd. Euro, wahrscheinlich nur 10 Mrd. Pro Jahr.

Die Planwirtschafter sind doch vollkommen am Ende, weil Planwirtschaft immer Mangelwirtschaft ist.

Antworten Gast: Baur4
15.10.2012 14:11
0 0

Re: Das Staatsschuldenproblem der Eurozone ist 10.000 Mrd. Euro schwer!

Wir verdienen nichts anderes!

Wir haben JA zu dieser EU gesagt.

Versprochen: Die EU undd er Euro bringen Sicherheit, billige Preise und Arbeitsplätze.

Tatsächlich: Rekordarbeitslosigkeit, Rekordstaatsschulden, eine Teuerungswelle nach der anderen, mit dem Euro kam unvorstellbare Not und Armut nach Europa....

WIR zahlen!

„Die Banken sollen zahlen!" - Das sind WIR, die durch Senken der Sparzinsen noch weiter unter die (steigende) Inflationrate, Erhöhung der Kreditzinsen, Anhebung der Bankgebühren bluten, weil die Staaten nicht sparen können und diese Abzockerei in heuchlerischem semantischem Betrug als "einnahmenseitige Budgetsanierung" bezeichnen.

Als ob nicht VermögensZUWACHSsteuer und KapitalERTRAGSsteuer auf Zinsen unter der Inflationsrate genug an mit Lügenbegriffen „legitimierter“ unverschämter Enteignung wären.

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