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IWF für mehr Flexibilität bei Sparpolitik in Euro-Zone

17.10.2012 | 09:01 |   (DiePresse.com)

IWF-Chefin Lagarde sagt, dass Reformen und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft wichtiger sind als konkrete Defizitziele.

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Der Internationale Währungsfonds hat sich für eine größere Flexibilität bei der Sparpolitik in den stärkeren Euro-Staaten ausgesprochen. Wichtiger als konkrete Defizitziele seien Reformen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Dienstag im französischen Fernsehsender LCI. Eine größere Flexibilität könne es in den Ländern geben, die nicht unter dem Druck von Investoren stünden. Frankreich nahm Lagarde ausdrücklich aus.

Nach Ansicht der IWF-Chefin sollten in verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Inflationsraten zugelassen werden, um wirtschaftliche Ungleichheiten zu korrigieren. Dies wäre sehr hilfreich, sagte Lagarde.

Die Europäische Zentralbank sieht die Geldwertstabilität bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Im September betrug sie für das Währungsgebiet 2,6 Prozent.

(APA/Reuters)

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2 Kommentare
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IWF für mehr Flexibilität bei Sparpolitik in Euro-Zone

dann soll der IWF 2/3 der Kosten tragen!

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Sehr vertrauenswürdig, diese Dame.

1.) Den Minister Schäuble gerade in Japan (wo Gesichtsverlust ein Riesenproblem ist) zu desavouieren, zeigt mir, dass Frau Lagarde von interkulturellem Agieren keine Ahnung hat.

2.) Bisher hat sie die IWF - Politik des Sparens bis aller knirscht beinhart vertreten. Heute wird aus der bisherigen (Milchmädchen)rechnung, ein eingesparter € reduziere das BIP um 50 cent die These, ein Spar - € reduziere das BIP bis zu 2 €. Also das genaue Gegenteil. Das gelte allerdings nicht für Frankreich.

Diese Dame rettet die Währungen der Welt? Da hatte ja meine Großmutter besser verstanden, wie die Wirtschaft tickt. Und meine Großmutter war eine Greißlerin. Sie hatte allerdings schon bei den ersten Selbsbedienungsläden mit winzigen 200m² Ladenfläche die Zukunft erkannt und ihr Geschäft zugesperrt. Etwa 10 Jahre VOR dem Beginn des Greißlersterbens.
Die könnte heute den Euro retten.

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