Der Internationale Währungsfonds hat sich für eine größere Flexibilität bei der Sparpolitik in den stärkeren Euro-Staaten ausgesprochen. Wichtiger als konkrete Defizitziele seien Reformen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Dienstag im französischen Fernsehsender LCI. Eine größere Flexibilität könne es in den Ländern geben, die nicht unter dem Druck von Investoren stünden. Frankreich nahm Lagarde ausdrücklich aus.
Nach Ansicht der IWF-Chefin sollten in verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Inflationsraten zugelassen werden, um wirtschaftliche Ungleichheiten zu korrigieren. Dies wäre sehr hilfreich, sagte Lagarde.
Die Europäische Zentralbank sieht die Geldwertstabilität bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Im September betrug sie für das Währungsgebiet 2,6 Prozent.
(APA/Reuters)

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