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Euro-Austritte: Frankreich wäre der große Verlierer

17.10.2012 | 11:20 |   (DiePresse.com)

Was passiert, wenn Griechenland & Co. die Eurozone verlassen? Eine Studie zeigt: Kein anderes Land wäre so massiv betroffen wie Frankreich.

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In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der deutschen Bertelsmann Stiftung kommen die Autoren zu dem Schluss: Isoliert betrachtet wäre ein Staatsbankrott Griechenlands und sein Euro-Austritt "für die Weltwirtschaft ökonomisch verkraftbar". Brenzlig wird es demnach aber, wenn weitere Dominosteine fallen, zumal es nicht auszuschließen sei, "dass die Kapitalmärkte dann auch Portugal, Spanien und Italien das Vertrauen entziehen und es dort ebenfalls zu Staatsbankrotten kommt. Die Weltwirtschaft würde dadurch in eine tiefe Rezession fallen."

Nach Berechnungen der Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung würden die 42 wichtigsten Volkswirtschaften der Welt im schlimmsten Fall bis zum Jahr 2020 Wachstumseinbußen in Höhe von insgesamt 17,2 Billionen Euro erleiden. "Die internationale Staatengemeinschaft sollte daher einen Staatsbankrott und Euroaustritt Griechenlands verhindern, um die damit verbundenen möglichen Dominoeffekte zu vermeiden", schreiben die Autoren.

Griechen kommt Grexit teurer als Deutschland

Deutschland müsste demnach allein bei einem Austritt Griechenlands aus dem Währungsraum bis 2020 mit 73 Milliarden Euro Einbußen bei der Wirtschaftsleistung rechnen. Dazu kämen 64 Milliarden Euro Einmalkosten für den "Grexit" durch Abschreibungen auf Forderungen privater und öffentlicher Gläubiger. Gemessen am BIP sind das rund 2,9 Prozent. Griechenland käme die Rückkehr zur Drachme weitaus teurer: Den Berechnungen zufolge müsste sich das Land auf 164 Milliarden Euro Wachstumsverluste bis 2020 einstellen.

Bei den Szenarien wurde unterstellt, dass private wie öffentliche Gläubiger auf 60 Prozent ihrer Forderungen gegenüber Athen verzichten müssten. Zudem wurde angenommen, dass eine neue griechische Währung um 50 Prozent gegenüber dem Euro abgewertet würde.

Frankreich wäre größter Verlierer

Ein Euroaustritt Portugals wäre noch verkraftbar, hätte aber schon massive Folgen - vor allem für Frankreich. Die Franzosen würden Einbußen in Höhe von 17,6 Prozent des BIP erleiden, heißt es in der Studie, die "Spiegel Online" vorliegt. Das Wirtschaftswachstum des Landes würde um ein Prozent gedrückt werden. Ein zusätzliches Ausscheiden Spaniens und Italiens würde überhaupt "beispiellose ökonomische Eruptionen in ganz Europa und weltweit" auslösen. Das Ausmaß wäre demnach "mit heutigen Maßstäben von Begriffen wie 'Krise' nicht zu messen". "Wenn es in Europa den Bach runtergeht, trifft das auch China und die USA", zitiert "Spiegel Online" Studienautor Thieß Petersen.

Bemerkenswert sei, wie stark Frankreich von Euroaustritten südeuropäischer Länder sei. Der Schaden könnte bis zu 154,4 Prozent des französischen BIP ausmachen. Das ist der mit Abstand höchste Wert aller untersuchten Länder. Die Erklärung dafür liegt nicht nur im starken Engagement französischer Banken in den Krisenländern, sonder auch in der gleichzeitig steigenden Wettbewerbsfähigkeit der austretenden Länder. "Frankreich wird gewissermaßen durchgereicht", sagt der Prognos-Ökonom Michael Böhmer.

Auswirkungen auf 42 Länder simuliert

Das Besondere an der Studie: Die Studienautoren haben nicht nur die Verluste von Gläubigern der Krisenländer berechnet, sondern mit Hilfe eines Modells auch die Auswirkungen auf das Wachstum in den 42 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern (diese machen 90 Prozent der Weltwirtschaft aus) simuliert.

Griechenland hofft indes weiter auf die nächste Milliardenhilfe der internationalen Partner. Ein positiver Bericht der "Troika" aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) ist Voraussetzung für die Auszahlung der 31,5 Milliarden Euro. Kurz vor dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag (18./19.10.) hatte die Deutsche Bundesregierung um Vertrauen für Griechenland geworben.

(APA/dpa)

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48 Kommentare
 
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Gast: Fprester
18.10.2012 13:06
2 0

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Galube

Der Leser erhält hier nur eine Zusammenfassung der Ergebnsise der Studie. Über deren Methodik wird kein Wort gesagt. Wäre es nicht Aufgabe einer seriösen Berichterstattung, wenn man sich auch mit der Methodik kritisch auseinandersetzt. Die Studie wurde von Bertelsmann in Auftrag gegeben. Da leuchten bei mir alle Warnlampen auf, denn Studien spiegeln im Allgemeinen die Intentionen des Auftraggebers wieder.

Rein gefühlsmässig sind die gezeichneten Szenarien zu extrem. Wenn ein Euro-Staat bankrott geht, so schauen ja nicht alle tatenlos zu, und harren der Dinge die da kommen, sondern entwickeln sofort Abwehr- und Gegenkräfte, die mögliche negative Auswirkungen dämpfen. Ob solche dynamische Effekte berücksichtigt wurden, kann man ohne Kenntnisse de Methodik nicht beurteilen.

Das Durchfüttern Griechenlands und eventuell anderer Euro-Staaten ist ja auch nicht gratis und verursacht genau so wirtschaftliche Ausfälle. Das müsste man gegenüberstellen. Erfahrungsgemäss ist ein Ende mit Schrecken (Austritt Griechenlands aus dem Euro) besser als ein Schrecken ohne Ende (Griechenland verleibt im Euro).

1)lasst die bundeswehr am rhein aufmarschieren!

2)schmeißt den südlichen lurch aus der eurozone

3)wartet bis sich frankreich selbst zerlegt hat
(wenn man sich so ansieht wie es um manche städte wie paris und marsielle bestellt ist dauert das vermutlich eh nicht allzulange)

4)nehmt den rest ein, und zerteilt frankreich in kleine nationalstaaten à 500.000 mio einwohner, wobie der osten an deutschland und teile des südosten an die schweiz abzutreten wären!

dann hätten wird dieses nervige dekadente, kriegstreibende land endlich entsorgt, denn frankreich terrorisiert ja schon seit 500 jahren das ganze (deutschsprachige) mitteleuropa!

Gast: Peter aus L
17.10.2012 22:26
1 0

Was steht in dem Artikel eigentlich drinnen?

Wo kommen denn die Verluste für D und F her. Doch wohl aus unfinanzierten Waffenverkäufen. Dafür die Bevölkerung bluten zu lassen, ist schon ein starkes Stück.
Haben wir 5000 Jahre Geschichte einfach vergessen? Immer wieder haben Menschen versucht, andere für sich arbeiten zu lassen, bis zum bittteren Ende - das müsste eigentlich vorbei sein. Rüstungskäufe sind interessanterweise aus dem griechischen Sparpaket eliminiert. Das gibt zu denken.

Gast: tigerenter
17.10.2012 19:31
0 0

brrr.

die propaganda geniert sich echt für gar nichts.
widerlicher abschaum.

Alles Schwachsinn!


Bis jetzt weiß noch keine S*u wieviel Schulden Griechenland überhaupt hat und bei wem ... und da will man Auswirkungen ableiten - echt Super Experten :-)

na serwas

in dem Forum tummelt sich auch alles....verschwörungstheoretiker (die Krise läuft nach Drehbuch), Faschisten (zurück zum Nationalstaat) und jede Menge Ideo...!

Shitstorm: Go!

Antworten Gast: seo
17.10.2012 19:09
0 0

Re: na serwas

hirnlose nachbeter von phrasen wie sie gibts ohnehin genug.

Rühren im Kaffeesud!

Der nächste Stein = Spanien wackelt sowieso. Also werden wir erfahren wie es ist, wenn ein wirklich großes Land pleite ist. So groß können Rettungsschirme gar nicht sein, um das abzufedern. Und auch das Vertrauen in eine pausenlos Staatsanleihen kaufende EZB ist endlich, wenn die trabende in eine galoppierende Inflation umschlägt.
Ebensosehr ist die klammheimliche Freude darüber, daß die DEutschen, Finnen, Holländer in der Targetfalle sitzen nicht am Platz. Denn wenn dort die Realwirtschaft eingeht ist der berühmte Ofen aus.

FRankreich als großer Verlierer....

Dafür bauen die Franzosen ja mit EU-Hilfe gerade ein neues Kolonialreich in N-Afrika auf. Lybien haben sie sich ja schon zurecht gebombt. In Syrien wollen sie auch unbedingt intervenieren.
Wäre ja ein nettes Abschiedsgeschenk vor der EU-Auflösung.

Gast: Halbwissen
17.10.2012 16:06
2 10

Die Studie ist nicht zu Ende gedacht !

Natürlich muss dann Frankreich auch den Euro verlassen !

Und dann heißt es nicht Spanien und Italien gegen Frankreich sondern alle gegen Deutschland.

Und dann ist Deutschland der große Verlierer !

Antworten Gast: Hubertus
17.10.2012 19:02
3 0

Re: Die Studie ist nicht zu Ende gedacht !

Sie tragen ihren Nicknamen zu Recht. Keine Ahnung aber quacken. Deutschland kommt sicher besser zurecht als die Club Med Staaten. Und was ist denn die Alternative? Die Ausplünderung Deutschlands (und auch österreichs). Und wenn diese ausgequetscht wie Zitronen sind, dann läßt der Club Med den Euro untergehen und damit alle Schulden dieser Schuldenbeuteln. Dann lieber jetzt einen harten aber teuren Schnitt und die EU wird wie vor dem Euro weiter mit nationalen Währungen existieren. Wie es übrigens für 10 EU-Staaten und nicht den kleinsten(UK,Polen,Schweden) bereits heute der Fall ist.Nur müssen halt die Club Med Leute wieder selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Das ist nämlich auch eine Förderung der Realwirtschaft ,nur eine, die den Sozen nicht schmeckt.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
17.10.2012 20:12
0 0

Re: Re: Die Studie ist nicht zu Ende gedacht !

Die Alternative ist zugegeben etwas verrückt !

PARTY !!!!

Es ist ein Irrsinn in einer irrsinnigen Welt vernünftig zu sein !

Drückt den deutschen und österreichischen ARBEITERN Geld in die Hand. Die bekommen doch gar keine Kinder mehr weil sie so an die Wand gedrückt werden.
Ist sowieso alles verfallen ( Schulen, Straßen etc. )

Wir müssen mit den Schulden einen Gleichstand herstellen !
Wenn der Süden nicht weniger hinbekommt, so müssen wir halt mehr machen.
Wir bekommen das Geld zur Zeit sowieso fast Zinslos.

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
17.10.2012 15:53
10 3

unsere...

... tägliche horrormeldung zwecks untermauerung der alternativlosigkeit gib uns heute!

leute, aufwachen!! die ganze krise und deren "bewältigung" läuft nach einem drehbuch ab!

Gast: Wasserlaeufer
17.10.2012 15:21
4 2

Die einfachst Loesung des ganzen Griechenland Debakel ist

die Aufloesung der griechischen Regierung und der ganzen Levante-Burokratie und Ersetzung
durch effiziente Deutsche-Buerokarten,
die mit deutscher Gruendlichkeit
den Krempel auseinanderklauben
und auf Vordermann bringen und
den "keinen Briefumschlaegen" ein
Ende bereiten.

Bei der Gelegenheit erwischen sie
auch sicherlich deutsche Steuersunder.
So schlaegt man zumindest zwei Fliegen
mit einer Klappe.

So wie man ja auch in privaten Betrieben und
Konzernen von Zeit zu Zeit Management und
deren Buchhalter absichtlich
wegen Korruptionsvorbeugung unvorbereitet auswechselt.

Den Neuen fallen dann die Macheloites auf
die sonst durch die Seilschaften gedeckt
worden waeren.

Altes Management-Priciple!

Gast: Sternsinger
17.10.2012 15:00
17 5

Jajaja...

...das hatten wir doch schon mal!

Stalingrad muss gehalten werden bis zum Schluss!!!!

Das erinnert mich sehr an Asterix und der Seher...Angst und Panikmache!

Antworten Gast: Wasserlaeufer
17.10.2012 15:36
3 2

Re: Jajaja...

Mit Hilfe Franklin D. Roosevelts

"Lend and Lease" Programm wurde Stalingrad eh gehalten.

Nur leider von der falschen Seite :-(

Dafuer wird die Deserteur-Statue
als Paulus-Skulptuer verwirklicht werden.

http://en.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Paulus

740 000 allein in Stalingrad gegenueber
131 028 U.S.Tote im ganzen Krieg.

http://en.wikipedia.org/wiki/World_War_II_casualties

(bei den Links immer letzte Zeile rechts klicken)

Antworten Antworten Gast: Wasserlaeufer
17.10.2012 15:57
2 0

Re: Re: Jajaja...

Verzeihung Irrtum:

U.S. Tote 416 000

Gast: Affffe
17.10.2012 14:46
26 6

Bis heute verstehe ich nicht

warum Österreich der EU beigetreten ist.

Es war doch vorhersehbar, dass es mehr Nachteile als Vorteile für ein so kleines und wenig selbstbewusstes Land wie Österreich geben muss.

Geographisch waren und bleiben wir in Europa, auch ohne EU. Verträge über Handel, Kunst, etc... alles kann man vereinbaren, aber dann als gleichwertiger Partner, nicht wie jetzt als Befehlsempfänger, wo irgendwelche Personen über unsere Ressourcen herfallen und diese verteilen, ob wir wollen oder nicht.

Ich glaube, wir sollten gemeinsam den Mut haben, dieses undurchdachte Gebilde aufzulösen und von vorne zu beginnen. Eine schrittweise Annäherung der Länder und Zusammenarbeit wäre aus meiner Sicht für alle besser, als alles was demnächst kommen mag.


1 10

Re: Bis heute verstehe ich nicht

"...wo irgendwelche Personen über unsere Ressourcen herfallen und diese verteilen, ob wir wollen oder nicht."

Wer fällt den über welche Ressourcen her und verteilt sie gegen unseren Willen?

Bitte um Aufklärung! Vielen Dank für Ihre Mühe.
Ich weiß, dass Phrasen-Dreschen einfacher ist!

Re: Re: Bis heute verstehe ich nicht

Transit und Trinkwasser.

0 0

Re: Re: Re: Bis heute verstehe ich nicht

Dürftige Antwort wie immer !!!
Wer stiehlt unser Trinkwasser????

Österreich verursacht in den angrenzenden Nachbarländern mehr Transit als wir erleiden müssen.

Schauen Sie sich die Im- und Exportziffern mit den nicht an Österreich angrenzenden Ländern an, dann werden Sie sehen, was wir alles durch Deutschland, Holland, Italien und Slowenien als TRANSIT durch führen!!!

14 6

Re: Bis heute verstehe ich nicht

Das war doch ganz klar, laut den damaligen Befürwortern SPÖVP (Ederer etc.)
1. Wurde uns versprochen, dass alles billiger wird. Ist leider falsch, wie ein kurzer Blick auf die Amerikanische Seite von amazon.com zeigt. Bei uns ist ausnahmslos alles viel teurer!
2.) Es wurde uns eingerede, dass Österreich nur dann eine Stimme auf der Welt hat, wenn es bei der EU dabei ist.
Leider auch falsch. Wir sind ein völlig unbedeutender 'Wurmfortsatz Deutschlands geworden.

10 6

Ach wie lustig

17,2 Billionen verteilt auf 42 Länder schon mal nachgerechnet ??????????

da wären im Durchschnitt 0,409 Billionen als 409 MRD.

Wenn ich recht überlege ist das Billiger als die ewigen Transferzahlungen. Deutschland alleine haftet ja nur im ESM schon mit 190 MRD. Zählt man dann die T2-Kr(T2-saldo von D dezeit 770 MRD.)

Also was soll dann an dem Austritt des Club-Med so schlimm sein ???????

Antworten Gast: Gast Kritiker
17.10.2012 15:50
4 2

Re: Ach wie lustig

Eine entscheidende Frage dabei ist die, welche Vorgangsweise ist auf Dauer billiger für die Staaten, die zu Transferzahlungen verpflichtet werden. Die leistenden Staaten zahlen doch laufend jene Beträge an die empfangenden Staaten, die früher von der eigenen Bevölkerung dieser Staaten bei den mangels Wettbewerbsfähigkeit notwendigen Abwertungen in der Vergangenheit getragen werden mussten. Jetzt wird quasi der lfd. entstehende Verlust (früher war es der Verlust aufgrund der Abwertung) dieser Staaten auf mehrere Länder verteilt. Auf Länder und deren Staatsbürger,die an diesem Verlust gar nicht mitgewirkt haben. Wenn es nicht gelingt dieses Fass ohne Boden durch entsprechende Maßnahmen sowohl bei den empfangenden Staaten als auch zahlenden Staaten (höhere Löhne zum Zwecke der Ankurbelung des Binnenmarktes) zu reparieren werden die Transferzahlungen zu einer Dauereinrichtung und wirklich einem Fass ohne Boden.
Dabei ist auch zu beachten, dass der eigentlich auch gleichzeitig angestrebte Annäherungsprozess der europ. Völker durch den Frust bei den Zahlern und den Frust bei den Empfängern aufgrund der aufgezwungenen Sparmaßnahmen überaus stark torpediert wird.
Dies ist insbesondere auch in der weiteren Vorgangsweise abzuwägen.

Antworten Gast: so ein Zufall aber auch
17.10.2012 14:45
6 2

Re: Ach wie lustig


http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/453406/182-Billionen-Euro-faule-Werte-vergiften-europaeische-Banken

Ist natürlich blöd, wenn Werte "faul" werden. Hängt man sie halt den Fleißigen um, damit sie wieder arbeiten.

Und die Fleißigen haben allein schon bis 2011 mit 4,6 Billionen die faulen Werte mit Fleiß ersetzt. Tja, Bank müsste man sein.


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Nutzlos das zu lesen!

Ich habe auch nichts gelesen, denn ich kann mir nicht helfen das ist doch alles Wischiwaschi.

Man braucht sich doch nur folgende Fragen zu stellen.
1.) Warum sollte Griechenland zahlungsfähiger sein, wenn es in der Eurozone verbleibt?
2.) Wieso sind dann die Schulden plötzlich nicht mehr eintreibbar, wenn notleidende Staaten aus dem Euro austreten? An deren Finanzlage ändert sich ja nichts!

Auf diese Fragen gibt es eigentlich nur eine logische Antwort. Im Euroraum wird halt auf Zeit gespielt und man sponsert halt die Schuldnerländer weiterhin durch andere Staaten, die zwar auch Schulden haben, denen aber noch was gegeben wird! Der Endeffekt ist dann, daß alle Euroländer bankrott sind. Möglicherweise ein Friedensprojekt, denn die üblichen Nörgler (sprich Siegerstaaten anno 1945) können uns nichts vorwerfen. Aber was ist dann mit uns?

 
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