19.06.2013 00:17 Merkliste 0

Griechenland: Wer die Milliarden wirklich erhält

18.10.2012 | 18:22 |  JAKOB ZIRM (Die Presse)

Der Großteil der Hilfszahlungen soll griechischen Banken das Überleben sichern. Das ist eine direkte Folge des Schuldenschnitts aus dem Februar dieses Jahres.

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Wien. Das Geld wird fließen, so viel ist bereits klar. Denn auch wenn sich die Troika mit der Regierung in Athen noch nicht in allen Punkten einig ist, dürfte der Auszahlung der von Griechenland seit Monaten erwarteten Tranche in Höhe von 31,5 Milliarden Euro nichts mehr im Wege stehen. Das machte nicht zuletzt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble klar, als er zuletzt einen Staatsbankrott Griechenlands kategorisch ausschloss.

Doch genau zu diesem würde es kommen, leisteten die EU-Geldgeber ihre Hilfszahlung nicht. So braucht Griechenland rund eine halbe Milliarde des Hilfsgeldes dafür, sein Primärdefizit zu decken (siehe Grafik). Dieses ist die Differenz zwischen den Steuereinnahmen und den Staatsausgaben ohne Zinsen. Das bedeutet also, dass Griechenland zurzeit nicht einmal seine Beamtengehälter und Pensionen aus den laufenden Einnahmen zahlen kann.

Ein Primärdefizit ist für einen Staat zwar immer ein äußerst bedrohliches Signal, von den Summen her für Griechenland jedoch ein untergeordnetes Problem, das ab 2013 zudem auch wieder zu einem Überschuss werden soll. Wesentlich gravierender machen sich da bereits die Zinszahlungen für die Altschulden bemerkbar, in die mit 1,3 Milliarden Euro dreimal so viel Geld fließt.

Folgen des Schuldenschnitts

Den mit Abstand größten Brocken macht jedoch die Rekapitalisierung der griechischen Banken aus, für die über 20 Milliarden Euro der Hilfsgelder verwendet werden sollen. Das ist eine direkte Folge des Schuldenschnitts aus dem Februar dieses Jahres. Damals verzichtete der überwiegende Teil der privaten Gläubiger Griechenlands mehr oder weniger freiwillig auf 53,5 Prozent der ausstehenden Schuld.

Doch während ausländische Banken diese Verluste in der Regel finanziell verdauen konnten, standen die griechischen Finanzinstitute, die auch verhältnismäßig mehr griechische Anleihen in den Büchern hatten, vor dem Kollaps. In Summe wurden daher seit Februar 75 Milliarden Euro in den griechischen Bankensektor gepumpt, um ihn zu stabilisieren.

Der Schuldenschnitt hatte auch zur Folge, dass die Laufzeit des Großteils der von privaten Gläubigern gehaltenen Anleihen bis 2042 verlängert wurde. Rückzahlungen für einst gewährte Kredite erhalten derzeit also vor allem staatliche Gläubiger, wie die EZB, die beim Schuldenschnitt nicht mitgemacht haben. Die EZB hat in den vergangenen Jahren rund 55Milliarden griechische Anleihen erworben, um den Staat zu stützen. An sie und andere meist staatliche Gläubiger fließen von den nun gewährten Hilfsgeldern etwa 3,3 Milliarden Euro. Laut Experten kein schlechtes Geschäft für die EZB, da sie die Anleihen einst deutlich unter Wert gekauft hat.

Langfristig dürfte die Griechenland-Hilfe aber natürlich vor allem Kosten verursachen, da kaum jemand annimmt, dass das Land seine Schulden bei den anderen Euro-Partnern komplett zurückzahlen kann. Und bei einem neuen Schuldenschnitt könnten sich die staatlichen Gläubiger auch nicht mehr schadlos halten.

Bis es so weit ist, werden laut Planungen der EU-Kommission aber weiterhin zwischen zwei und zwölf Milliarden Euro pro Quartal an Hilfen fließen. Da die Bankenstützung mit der jetzigen Zahlung abgeschlossen sein soll, wird das Geld künftig vor allem für Zinsen und die Rückzahlung „nicht geschnittener“ Anleihen benötigt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.10.2012)

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134 Kommentare
Antworten Gast: ist doch genial, oder
19.10.2012 21:08
0 0

Re: pleitegeier


Ist doch genial wenn man nur was eintippen braucht, was der andere abarbeiten muss.
Oder für das Eingetippte sein Haus als Pfand geben muss. So leicht kommt man ja sonst nicht an Sachwerte.

Und wenn man ganz keck ist, verlangt man auch noch Zinsen, die man nicht eintippt.
Und eines Tage gibt man nix mehr her, und die Vollpfosten schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein um Geld, das gar nicht da ist.

Das System ist so toll, ich bin allen Wissenschaftlern und Experten so dankbar, und allen Juristen und Politikern, dass sie uns und unseren Kindern eine so wunderschöne Welt vorsetzen.

Danke, dass wir für euch den Buckel krumm machen dürfen, Hauptsache, es geht euch gut. Trotzdem bin ich froh, im Spiegel mein Gesicht zu sehen und nicht eures.


Wer die Milliarden wirklich erhält

Österreich geht den selben Weg. In den letzten 10 Jahren von 2002 mit 146 Milliarden Staatsverschuldung bis 2012 mit ca.226 Milliarden ist die Staatsverschuldung um ca. 100 Milliarden nach offiziellen Zahlen gestiegen. Der EINZIGE der das stoppen kann das die Österreicher nicht wieder früh -mittags - abends Sterz essen müssen, ist der Vorschlag von Stronach !! jedes Land seinen eigenen EURO, es hat ja auch mit dem ECU funktioniert.
Wenn man wirklich wissen will was tatsächlich in Griechenland passiert hier der Link.
http://www.spirospero.gr/

Finanzmafia auf 10 % zusammenschrumpfen

eigentlich sollte man Bänkster und dergleichen hier vom Kommentieren und Bewerten ausschließen.

Amüsant zu sehen, für wie unschuldig sich die Bänkster selbst sehen. Ihre eigene Verantwortung schieben sie gänzlich den Politikern zu. Sie selbst, ihre Gier (Boni und Spekulation mit < 10 % Eigenkapital), ihre Machenschaften (Spitze des Eisberges: wie Goldman Sachs in London den Griechen half ihre Schulden zu verstecken) und ihre undurchschaubaren Finanz"innovationen" (die das Papier nicht wert sind) sind tragen natürlich keine Schuld an dieser Krise....

Ich hoffe, dass am langen Ende dieser Krise diese Finanzmafia auf 10 % ihrer Gröss vor der Krise zusammengeschrumpft ist. Die aktuelle Richtung stimmt und man sieht schn grössere Entlassungen (vorallem im Investmentbereich der Zockerbanken).

Ich werde meinen Teil dazubeitragen - und ich bin glücklicherweise auch in der Position etwas tun zu können.

Antworten Gast: EFF EFF
19.10.2012 14:22
2 1

Re: Finanzmafia auf 10 % zusammenschrumpfen

Das einfachste und effizienteste Mittel, die Banken zurück auf die Erde zu holen, ist kein Geld auf Giro-und Sparkonten zu halten. In dieser Position befindet sich jeder, der ein Bankkonto unterhält.

Re: Re: Finanzmafia auf 10 % zusammenschrumpfen


das tue ich sowieso - ich halte nur geringste Mengen Cash auf dem Girokonto.

Fiatgeld, welches zu sparen ist, wird gegen Gold und Silber getauscht.

Meine Lebensversicherung - und darauf bin ich stolz - habe ich bereits VOR Ausbruch dieser Krise - mit etwas Verlust zurückgegeben - und gegen goldene Wiener Philaharmoniker getauscht - der aktuelle Wert dieses Teiles meiner Altersvorsorge hat sich seit dem VERDOPPELT (während Vorsorge Plus und andere LV-Modelle vor sich hindumpeln und von der Inflation entwertet werden.)

Aber ich habe zum Glück noch andere Möglichen beizutragen, dass die Finanz- und Bankenmafia weiter zusammengeschrumpft wird.

Ziel: auf 10 % (real) im Vergleich zur krise und in Korrelation zur Realwirtschaft.

Das Bankenwesen und die Art wie sich die Bänkster auf Kosten der Gesellschaft bereichert hat, ist eine besonders perfide Art der parasitären Lebensweise.

Antworten Antworten Antworten Gast: Raffzahn Schani
19.10.2012 16:17
0 1

Re: Re: Re: Finanzmafia auf 10 % zusammenschrumpfen


Und nicht vergessen den Gesetzgeber und all die anderen Helferlein, ohne die das ja nicht möglich gewesen wäre.


Gast: HB4242
19.10.2012 13:21
1 1

Griechenland: Wer die Milliarden wirklich erhält

Kleiner Videotipp zur Ablenkung ....

Wie Mario den „Bustout“ lernte

Gast: iAngela
19.10.2012 13:15
3 0

..nicht auch noch ein zweites Mal bekommen um es zu verjubeln

und genau aus diesem Grund werden wir Zahler und vorallem Angela Merkel als Nzzi beschimpft. Irgendwie pervers das Ganze.

Gast: Novaris
19.10.2012 13:13
0 2

Vom möglichen Staatsbankrotteur zum möglichen reichsten Land der EU ??

Presse:" Das machte nicht zuletzt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble klar, als er zuletzt einen Staatsbankrott Griechenlands kategorisch ausschloss."

Ein Staatsbankrott Griechenlands würde Abschreibungen auf Milliarden-EURO-Forderungen Ds bedeuten und das vor der BT-Wahl 2013 ??
Möglicherweise schließt Schäuble aber auch einen Staatsbankrott des Landes aus weil ihm bekannt ist, dass Griechenland über bisher nicht geförderte Gold-, Erdöl- und Erdgasvorkommen im Werte mehrerer Billionen EURO verfügt und zukünftig zum reichsten Staat der EU aufsteigen kann.
Dieses Szenario hat jedoch zur Voraussetzung, dass Explorationsrechte für diese Vorkommen n i c h t im Rahmen der "Privatisierung" für ein Butterbrot an die Gläubiger verschachert werden.


Gast: Niederösterreicher
19.10.2012 13:07
9 0

Gleichheit?

Warum werde ich nicht auch auf Kosten der EU "rekapitalisiert", ich habe nämllich auch Schulden?

Gast: Rechenkünstler
19.10.2012 12:32
6 2

Wer die Milliarden wirklich erhält

Warum schürt die Presse den Unmut der Menschen? Warum wählen Sie so eine provokante Überschrift, anstatt den Menschen reinen Wein einzuschenken?
Die Banken haben dem Staat Geld geliehen, das der Staat unters Volk verteilt hat. Das Volk hat das Geld bekommen und verkonsumiert.
Jetzt muss der Staat, d.h. das Volk das geliehende Geld zurückzahlen. Die Griechen denken nicht im Traum daran das Geld zurück zuzahlen. Also müssen wir zahlen. Aber damit nicht genug, die Griechen regen sich auch noch auf, dass mit unserem Geld ihre Schulden bezahlt werden, dass sie das Geld nicht auch noch ein zweites Mal bekommen um es zu verjubeln.

Antworten Gast: Der Naive
19.10.2012 13:28
2 4

Re: Wer die Milliarden wirklich erhält

Bei Ihrer Antwort bin ich mit der Schlußfolgerung: "Die Griechen denken nicht im Traum daran das Geld zurück zuzahlen. Also müssen wir zahlen." nicht ganz einverstanden. Wenn Ihr Nachbar seine Schulden nicht zahlt, zahlen sie auch mit?

Fakt ist, dass die Banken das Geld einfach verspekuliert haben und jetzt holen sie es aus Ihrer Machtposition per Gesetzt, resp. über den ESM, der über alle Gesetze steht, von den Unbeteiligten.

Antworten Antworten Gast: Rechenkünstler
19.10.2012 14:38
3 0

Re: Re: Wer die Milliarden wirklich erhält

Wir zahlen auch beim Nachbarn mit, ob wir wollen oder nicht. Irgend jemand zahlt immer und jeder versucht es auf den Nächsten abzuwälzen. Wenn der Nachbar sich ein Häusl baut, die Rechnungen nicht bezahlt und Konkurs anmeldet, dann kriegt der Baumeister sein Geld nicht. Also muss er die Kosten auf die anderen Kunden abwälzen.

Die Fekter hat griechische Anleihen gekauft, für die sie bei jedem Schuldenschnitt weniger bekommt. Sie hat gesagt, das wäre ein gutes Geschäft, tatsächlich hat sie das Geld verspekuliert.

Die griechischen Banken haben dem griechischen Staat viel Geld gegeben. Der Staat hat es mit einem aufgeblähten Beamtenapparat, viel Rüstungsspielzeug uns sonstigen Unregelmäßigkeiten verplempert. Aber der griechische Staat kann nicht einmal seine laufenden Ausgaben decken, geschweige denn Zinsen oder gar Kapital zurückzahlen. Ja, die griechischen Banken haben das Geld verspekuliert indem sie griechische Anleihen gekauft haben und der Staat hat das Geld einfach versickern lassen und jetzt wissen die Banken nicht woher sie das Geld nehmen sollen um es dem Eigentümer zurückzugeben.

Das Problem unserer Banken die das Geld im Osten verspekuliert haben kommt als zusätzliche Belastung auf uns zu. Ich habe mal gehört, dass man in Jugoslawien bei österreichischen Banken Kredit für ein Boot bekommen hat ohne auch nur nachzuweisen, dass man ein Boot gekauft hat.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast Omega
19.10.2012 19:39
0 0

Re: Re: Re: Wer die Milliarden wirklich erhält

Es hängt immer von der Sicherstellung ab!
Auch in Österreich können sie aufgrund ihrer Bonität und zB. gleichzeitiger Verpfändung ihres Lohnes/Gehaltes einen Kredit bekommen und ihn beliebig verwenden. Also für ein Auto oder ein Boot etc. Je nach ihrem monatlichen Einkommen und der verbrieften Sicherstellung. Dann gibt es u.a. in Österreich noch die Form eines Kredites wo sie einen Gegenstand kaufen mittels Finanzierung und einer besonderen Sicherstellung. Nämlich des Eigentumvorbehaltes. Das heisst der Gegenstand gehört solange der Bank bis der Kredit ausbezahlt ist. Die Bank hat aber den sogenannten Eigentumsvorbehalt darauf. D.h. es wird sehr wohl überprüft und festgehalten um welchen Kaufgegenstand es ging.
Bei den von ihnen finanzierten Finanzierungen von Booten ging es glaube ich um die Finanzierung mittels Leasing. Und es war dabei die Rede von nicht bezahlten Leasingraten und nicht sofort auffindbaren Jachten. Inzwischen müsste dieser Sachverhalt bereits besser aufgeklärt sein. Ich habe es ebenfalls im Zusammenhang mit der H.A.A. gelesen. Die weiß sicher mehr darüber.

Antworten Gast: Der Naive
19.10.2012 13:27
1 1

Re: Wer die Milliarden wirklich erhält

Bei Ihrer Antwort bin ich mit der Schlußfolgerung: "Die Griechen denken nicht im Traum daran das Geld zurück zuzahlen. Also müssen wir zahlen." nicht ganz einverstanden. Wenn Ihr Nachbar seine Schulden nicht zahlt, zahlen sie auch mit?

Fakt ist, dass die Banken das Geld einfach verspekuliert haben und jetzt holen sie es aus Ihrer Machtposition per Gesetzt, resp. über den ESM, der über alle Gesetze steht, von den Unbeteiligten.

Antworten Gast: Halbwissen
19.10.2012 13:09
1 1

Re: Wer die Milliarden wirklich erhält

Also müssen wir zahlen ?

Ich denke ebenfalls nicht im Traum daran !
Vorher lege ich sämtliche Arbeit nieder.
Denn wenn ich sie einfach so zahle dann könnten sie mir ja noch mehr drauf packen
und noch mehr
und noch ....

bis ich 24h 7 Tage 52 Wochen bis 100 und nur mehr für andere

Antworten Antworten Gast: Waschbär
19.10.2012 13:38
3 1

Re: Re: Wer die Milliarden wirklich erhält

Leider zahlen wir alle, ob wir wollen oder nicht. In der Form von Kürzungen von allem, was aus dem staatlichen Budget kommt z.B. Pensionen, Leisteungen bei der Krankenversicherung, in der Zukunft angehobenem Pensionsalter, usw.

Antworten Antworten Antworten Gast: Rechenkünstler
19.10.2012 14:43
1 1

Re: Re: Re: Wer die Milliarden wirklich erhält

Wir zahlen nicht nur in der Form dass wir weniger bekommen, wir zahlen auch mehr mit allem was wir bezahlen müssen. Allein was man uns über die Inflation raubt, macht viel aus.
Leider ist weit und breit kein Schimmer am Horizont zu erkennen, wie wir uns da raushalten können. Wir zahlen, zahlen, zahlen.

9 0

Also wenn mein Geld

nach Griechenland wandert dann werd ich das halt auch tun, dort scheint die Sonne eh mehr und Skifahren war noch nie mein ding

Gast: freeman11
19.10.2012 12:18
1 1

Ein Geschäft für die Gläubiger -

Es zeigt sich, dass Griechenland, das zwischenzeitlich zum Paradebeispiel für die europäische Schuldenkrise geworden ist, in Wirklichkeit durchaus über gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Wohlstand verfügt. Denn das Land sitzt auf bisher unerschlossenen Vorkommen wichtiger Rohstoffe wie Gold, Erdöl und Erdgas. Gingen die Griechen daran, ihre natürlichen Rohstoffe, die sich buchstäblich unter ihren Füssen befinden, zu erschließen und auszubeuten, wären damit ihre Schuldenprobleme gelöst. Glücklicherweise drängt die derzeitige Wirtschaftskrise das Land zum Handeln, und man geht nun sogar davon aus, dass Griechenland bereits 2016 der größte Goldproduzent Europas sein könnte.

Um die Ziele der globalen Finanzologarchie zu erreichen, ist u.a. ein EU-Zentralstaat erforderlich, um dann satte Gewinne dank gesteuerter Marionetten zu erzielen; vorbereitend wird das Volk zur Kasse gebeten.
So kann man Renditen via EZB und ESM scheffeln sowie das geplante CHAOS verwirklichen.
ORDO ex CHAOS

Gast: Rechenkünstler
19.10.2012 12:14
1 0

Wer hat das Geld bekommen, für das sich der griechische Staat und die griechischen Banken so verschuldet haben?

Warum leistet sich der griechische Staat 700.000 Beamte?
Warum leistet sich der griechische Staat mehr als doppelt so hohe Ausgaben für die Verteidigung?

Wir zahlen jetzt dieses verantwortungslose Verhalten mit unserem Ersparten, das als Alterssicherung gedacht ist. Die jetzt notwendige Inflation wird uns nicht mehr viel übrig lassen, wenn wir unser brauchen um die voraussichtlich karge Rente aufzubessern.

Was ich am wenigsten verstehen kann, dass so viele Leser sehr böse sind auf die Merkel, weil sie versucht den Schaden für uns möglichst klein zu halten.

Gast: PÖHSE
19.10.2012 12:06
9 1

Ganz ehrlich ? Es ist mir wurscht, wer UNSER


Geld unter dem Titel 'Griechenland' kriegt !

Griechen sind bankrott, haben Schulden, und Hirnamputierte begehen Hochverrat, indem sie ihre jeweiligen Länder mit diesen Schulden zur Selbstzahlung 'bereichern' !

Volksabstimmung, dann wäre das NIE passiert !

Aber um die haben wernerli und die Sozen uns betrogen !

Und DAFÜR neue Steuern fordern? Für den Euro, fremde Schulden, die EU ??

2013 wird ein Schlachtfest !

Antworten Gast: Weißnichtwähler
19.10.2012 14:45
1 0

Re: Ganz ehrlich ? Es ist mir wurscht, wer UNSER

Auf das Schlachtfest bin ich gespannt. Ein paar Prozente da, ein paar Prozente dort. Im Großen und Ganzen wird alles beim Alten bleiben.

in Griechenland herrscht Bürgerkrieg

bei uns dauert es noch bis die Leute aufwachen und die ersten Banken brennen

Antworten Gast: Albrecht Doxinger
19.10.2012 12:27
2 1

Re: in Griechenland herrscht Bürgerkrieg

Ja, wenn Ihnen so sehr danach ist, dann schreiten S' doch zur Tat, anstatt hier zu blödeln. Die Polizei nimmt Sie dann hopps und der Richter sperrt Sie in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Also los jetzt! Nicht säumen.

Re: Re: in Griechenland herrscht Bürgerkrieg

na, das passiert, wenn er allein auf die Bank losgeht
bei ein paar tausend zutode Gesparten sieht´s schon ein bisserl anders aus....

Beim Geld hört sich die Freundschaft auf


1 0

Re: Beim Geld hört sich die Freundschaft auf

Nur wenn vorher gar keine da war!

Gast: PÖHSE
19.10.2012 11:24
5 1

Das Verschleudern unseres Geldes


in die No-Go- Area Griechenland darf nicht kritisiert werden ?

Gast: Naomh
19.10.2012 11:21
6 1

interessante Grafik

Denn die zeigt,... Geld für alles nur nicht für die Griechen.
und da wundert man sich wenn Menschen auf die Strasse gehen?!? und ihrer Verzweiflung ausdruck verleihen?
Denn die zig tausend die in Griechenland demonstrieren - haben keine Bank, keine Hilfszahlung und sind sicher auch keine Privilegienritter die nicht von ihren tausenden Euros im Monat einfach nicht leben können.

Das sind arme Menschen - und sehen nichts ausser Sparen...

Antworten Gast: Rechenkünstler
19.10.2012 12:23
1 0

Re: interessante Grafik

Setzen Sie Ihre rosarote Brille ab.
Die Griechen haben das Geld bereits bekommen und verbraucht. Der Staat hat u.a. viele Jahre lang 700.000 Beamten einen Sold bezahlt und dafür Schulden gemacht und kann die Schulden nicht zurückzahlen. Wie kann man so naiv sein und glauben, dass die Griechen das Geld jetzt noch einmal bekommen müssen.

Es wäre gut, wenn man die Griechen über die Realität aufklären würde. Es ist nicht Aufgabe des Staates, seine Bürger durchzufüttern. Die Bürger sind selber für ihren Lebensunterhalt zuständig, nicht der Staat. Das ist in Griechenland noch nicht angekommen. Die Griechen verhalten sich wie unmündige Kinder, die dem Papa mehr Taschengeld abtrotzen wollen und nicht im Traum daran denken, für sich selbst zu sorgen.

Am Nationalfeiertag ist eine Demo gegen Euro und EU


von 14 bis 17h am Stephansplatz

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Ein Horror,

wohin uns die Politik mit ihrem Fetisch "EURO-Friedensprojekt" führt. Nimmt man die einzeln kolportierten zahlen zusammen, also nicht nur die offiziellen Rettungsschirmsummen, so hätte dieses Geld GR bei einer Staatsinsolvenz mit Reformen, durchgeführt vor einigen Jahren, schon lange wieder halbwegs normalisiert.

Es ist was dran an dem alten Sprichwort, besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Antworten Gast: Halbwissen
19.10.2012 11:08
0 3

Re: Ein Horror,

Da wären die österreichischen und deutschen Banken aber reihenweise umgefallen !

Re: Re: Ein Horror,

mehr noch die französischen....

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast Kritiker
19.10.2012 19:51
0 0

Re: Re: Re: Ein Horror,

Ja darum will ja der französische Präsident so rasch eine Bankenunion und weitere Schritte um vielleicht Zugriff auf die Sicherungsmechanismen der deutschen und österreichischen etc. Banken zu bekommen. Eine Schnapsidee war es die neu zu gründende Bankenunion schon ab 2013 arbeiten zu lassen! Da merkt man wie ahnungslos die Politiker in Bankdingen sind. Die sollten vorher eine praktische Ausbildung absolvieren bevor sie solchen Humbug von sich geben. Inzwischen hat es sich ja durchgesprochen, dass diese erst ab 2014 möglich ist. Ja ich bin gespannt wie das funktionieren soll, wenn man weiß welches know how für eine gute Analyse einer Bankenbilanz erforderlich ist. Und das für 6000 bis 7000 Banken?!
Das sind ja totale Theoretiker! Deshalb dieses Chaos bei der versuchten Stabilisierung, die auch aus meiner Sicht nicht die bessere Lösung ist!

16 2

Leute das ist doch eigentlich Pervers

Guckt euch doch mal den Kreislauf an, im Prinzip gibt die EZB den Griechen einen Kredit damit die EZB Ihre Zinsen von den Griechen bekommt.

Bei der Rekapitalisierung ist es genauso.
Der Rettungschirm holt sich Geld bei der EZB, reicht es an GR weiter, damit GR bei der EZB einen kredit bekommt und damit einen anderen kredit bei der EZB auslöst.

Geht mal zu eurer Bank und macht den Vorschlag, das ihr einen Kredit aufnehmen wollt der dann mit einem weiteren Kredit zurückgezahlt werden wird und damit ihr die Zinsen bezahlen könnt wollt ihr noch einen weiteren kredit.

Es ist doch wirklich langsam nur noch Pervers wie dieses Finanzgeschachere funktioniert und in Wirklichkeit nichts anders als ein Schneeballsystem ist.

Re: Leute das ist doch eigentlich Pervers

Ja genau so ist es Schulden bis 2042 also
Ende nie und mit dem ESM Zahlen alle Brav mit um auch gesunde Wirtschafts Länder zu
belasten, das ist doch Solidarität oder ?

Re: nichts anders als ein Schneeballsystem ist

Dürfte in der Praxis die identen Effekte haben. Nur jedes hat seine Grenzen, wo sind die hier?

Ich vermute mal, wenn dann in ein paar Monaten die Inflation deutlicher ansteigen wird, werden die meisten mit ihren "Gewinnmitnahmen" fertig sein?

Gast: Gesamtsicht
19.10.2012 10:37
2 2

verdreht

Was ist das für eine verdrehte Sichtweise? Durch die Rettung der Banken werden die Spareinlagen der kleinen Leute in Griechenland genauso gerettet. Man kann doch Banken und Sparer nicht trennen!

Antworten Gast: rai
19.10.2012 10:58
3 1

Re: verdreht

die kleinen Leute haben aber kein Geld.

Re: Man kann doch Banken und Sparer nicht trennen!

Doch könnte man. Bank geht in Insolvenz und Sparer, nicht die Banken, erhalten die Hilfen als "Einmalzahlung".

Klingt seltsam, ist es aber nicht. Denn ein Grundstein einer funktionierenden Marktwirtschaft ist Marktbereinigung (durch Insolvenzen). Und mit dieser Art von Hilfe hat man diesen Grundstein davon pervertiert, wobei man sich aber gleichzeitig darüber beschwert, dass diese (Banken-) Marktwirtschaft nicht mehr funktioniert.

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Re: Re: Man kann doch Banken und Sparer nicht trennen!

Bei einer Insolvenz werden aber auch sämtliche aushaftenden Kredite fällig gestellt.
Gratuliere, wenn Sie mit einem Kredit mit 20 Jahren Laufzeit gerade eine Wohnung gekauft haben und der Kredit wird Ihnen plötzlich fällig gestellt!

Willkommen auf der Straße!

Re: Re: Re: der Kredit wird Ihnen plötzlich fällig gestellt!

Wir sprechen hier von einer Insolvenz mit "Hilfe für deren Sparer (und anderer Bankkunden)".

Und wenn man es zusammenbringen könnte, in einem solchen fall die Sparer schadlos zu halten, wird wohl eine Umschuldung (Kredit zu einer anderen Bank) ebenfalls drinnen sein!?

Auf jeden Fall wäre das weniger Marktverzerrung, als eine marktwirtschaftlich bedungene Insolvenz zu Lasten Dritter abzuwenden zu versuchen. Wobei die Bank diese, wenn als Zinszahlung kommend, sogar wieder als Einnahme verbuchen kann (erhöht die Bonizahlungen des Managements).

0 0

Re: Re: Re: Re: der Kredit wird Ihnen plötzlich fällig gestellt!

"Wir sprechen hier von einer Insolvenz mit "Hilfe für deren Sparer (und anderer Bankkunden)".

ICH AUCH !
Allein die Bank Austria hat 136 Milliarden EURO an aushaftenden Darlehen/Krediten und 107 Milliarden Kundeneinlagen.
Das soll die Republik Österreich zahlen?
100 Milliarden Kredite, private und kommerzielle Kredite würden auf einmal fällig gestellt!
Das würde zu weniger MarktVERZERRUNG führen ????

Eine Insolvenz geht IMMER zu Lasten Dritter. Wer das nicht begreift, sollte nicht diskutieren.

Sollzinsen sind keine EINNAHMEN, sondern nur die Zinsdifferenz zwischen Soll- und Habenzinsen!

Gast: walter 3
19.10.2012 10:31
1 1

Die

Banken sind einer strengen Kontrolle zu unterziehen, und wenn notwendig in Konkurs zu schicken. Vor Jahrzehnten hat man den Markt dereguliert ,die Rechnung bekommen wir jetzt präsentiert. Während die Bankangestellten Privilegien geniessen wird bei den Pensionen,Gesundheit etc. usw. gespart.

Artikel ist irreführend

denn er suggeriert, dass Griechenland - auch ohne EU-Hilfe, weiter Löhne und Pensionen in der aktuellen Höhe zahlen könnte.

Und das ist unrichtig.

Auch bei einem Stop der EU-Zahlungen, ist Griechenland verpflichtet, dem Schuldendienst nachzukommen. Ob und in welchem Umfang Griechenland dazu fähig wäre, darüber kann man diskutieren - aber in jedem Fall, müsste Griechenland dann dem Schuldendienst höhere Priorität einräumen an den Pensionen und Beamtemgehältern.

Dass es in so einem Fall zu einem Austritt zumindest aus der EURO-Zone käme, ist klar, aber der Schulden könnte sich Griechenland auch dann nicht einfach per Handstrich entledigen.

0 1

Re: Artikel ist irreführend

Können Sie mir vielleicht erklären, was mich das angeht? Seit Wochen wird mit Milliarden herumgeschoben. Ende nicht in Sicht. Auf was warten wir eigentlich?

Re: Re: Artikel ist irreführend


Was Sie das angeht ?

Sie finanzieren das ganze natürlich - und Ihre Kinder ebenfalls.

KEIN GELD FÜR DIE BANKEN

das ist so als wenn man dem Brandstifter das Löschwasser gibt ...

Das Geld gehört dorthin wo es den Menschen hilft und das sind ganz sicher nicht die Banken!

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Re: KEIN GELD FÜR DIE BANKEN

Wenn Sie aus eigenem Verschulden total überschuldet sind und Sie haben eine OMA, sie Ihnen helfen will, wäre die aber schön blöd, wenn Sie das Geld wieder Ihnen geben würde und nicht der Gläubigerbank!

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