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Ferieninsel in Not: Mallorca bittet um Finanzhilfe

19.10.2012 | 22:18 |   (DiePresse.com)

Die reiche Ferienregion der Balearen, zu der die Inseln Mallorca und Ibiza gehören, will von der spanischen Zentralregierung 355 Millionen Euro.

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Die reiche Ferienregion der Balearen stellt bei der spanischen Regierung einen Hilfsantrag. Mallorca, Ibiza und die übrigen Balearen-Inseln sind hoch verschuldet und benötigen 355 Millionen Euro aus dem Hilfsfonds der Zentralregierung. Damit haben bereits sieben der insgesamt 17 spanischen Regionen in Madrid um Hilfe angesucht. Zuvor hatten Andalusien, Castilla - La Mancha, die Kanaren, Katalonien, Murcia und Valencia diesen Schritt getan.

Der Hilfsfonds für finanzschwache Regionen ist mit 18 Milliarden Euro ausgestattet. An die Kredithilfe sind allerdings harte finanz- und budgetpolitische Auflagen gebunden. Mit den vorliegenden Hilfsgesuchen würden bereits rund 90 Prozent der finanziellen Mittel aufgebraucht werden, berichtet "Spiegel Online". Nach Angaben der spanischen Notenbank sind die Balearen mit rund 4,7 Milliarden Euro verschuldet. Das entspricht 17,5 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung.

Fast jeder vierte Spanier ist arbeitslos

Spanien steckt seit dem Platzen einer Immobilienblase im Jahr 2008 in einer schweren Krise. Fast ein Viertel der Spanier ist arbeitslos, bei den jungen Leuten unter 25 Jahren hat sogar mehr als jeder Zweite keine Arbeit.

Als erste spanische Region hatte Valencia im Juli die Zentralregierung in Madrid um "Rettung" gebeten, wie "DiePresse.com" berichtete. Einst Aushängeschild des spanischen Wirtschaftsbooms, wurde die Mittelmeerregion Valencia in den vergangenen Jahren zum Symbol der Misswirtschaft, Korruption und der Krise.

(Red.)

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61 Kommentare
 
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Gast: gott
26.10.2012 20:05
0 0

spanien ist vollkommen pleite

nach giechenland kommt jetzt die große spanienpleite, und die piefkes dürfen zahlen; als belohnung dürfen sie dann dafür länger am fließband stehen.

Gast: bla
21.10.2012 14:39
0 0

Prioritäten

Will Catalunya Finanzhilfe von Madrid bevor oder nachdem sie unabhängig werden?

Antworten Gast: aus spanien
21.10.2012 15:19
0 0

Re: Prioritäten

Catalunya hat bereits im August Finanzhilfe bei der Zentralregierung beantragt. Argument des separatistischen Artur Mas: wir verlangen nur unser eigenes Geld zurück. Auch eine Sichtweise...

Gast: PÖHSE
21.10.2012 11:21
3 0

Das ist tragisch, aber ohne EU geht uns das



nichts an !

MIT EU glauben ehemalige Großpaddeien, unser Geld dorthin verschenken zu müssen !

Also- Weg mit SPÖVP, und EU !

Gast: sozisforbanker
21.10.2012 10:37
1 0

selbst die reichste region spaniens ist schon bankrott - die eu-eurobankerlobbys steuern mit europas arbeitnehmer u steuerzahler auf eine finanzpolitische katastrophe zu

Frankreich,spanien, Portugal, Griechenland.., die europäischen völker brechen imer schneller auseinander. der sozialabbau bei den pensionen nimmt dramatische ausmaße an. mio.deutsche müssen trotz vollerwerb mit hartzIV leben, die alten menschen in europa leben großteils in altersarmut mit minipensionen- trotz 40 jahren versicherungszeit; die schere arm reich wird radikal größer; massenarbeitslosigkeit bei den jungen in europa, keine pensionen mehr-trotz 40 jahren arbeit u.beitragszahlungen,oder altersarmut durch minipensionen. auch in österreich gibts einen sozialabbau bei den asvg-u.invalidenpensionen durch die SPÖ. Wo es verlierer gibt,gibt es auch gewinner.
die reichen u.spekulanten wurden durch die finanzkrise sogar reicher u.mächtiger. reiche griechen konnten hunderte mrd. in steueroasen verschieben u.österreich hat beinahe die welthöchste millionärsdichte. die echten kapitalvermögenssteuern in Ö. machen lt. medien nur mehr ca.0,5% der gesamtsteuerleistung aus. abermrd.steuergelder werden weiter in die finanzmärkte u.banken gesteckt (unter dem titel landeshilfen) um die verzockten bankenspekulationen zu finanzieren. U.es werden weiter keine banken-u.finanzmärkte reguliert u. zur verantwortung gezogen. die real- u.volkswirtschaften werden durch den von den bankern u. finanzeliten erzwungenen spardiktaten weiter geschwächt. sozialabbau u.arbeitslosigkeit bei den jungen u.keine fairen pensionen mehr nach 40 jhr. arbeit-der soziale frieden in europa ist mehr als gefährdet.

Gast: toro
21.10.2012 08:29
2 0

Hauptursache:

irrsinnig hohe Kreditaufnahmen der Tourismusunternehmen - schnelles, billiges Geld von den Banken.
Wir sollten aber nicht mit dem Finger auf Mallorca zeigen. In unseren Wintertourismusorten sieht das genau so aus. 2 oder 3 schlechte Saisonen und aus.

Raps

wenn man so mit dem Rad durch MAllorca fährt und die Rapsfelder sieht, dann ist man sicher daß das EU Geld gut angelegt ist...

Gast: Hägar, der Schreckliche
20.10.2012 18:02
6 0

Sanierungsvorschlag

Ich hab' einen Sanierungsvorschlag für Mallorca, Spanien und die ganze EU: Stellen wir den ganzen Verein einfach unter politische Führung von Vorarlbergern und Skandinaviern. Dann haben wir auf einen Schlag plötzlich einen Butgetüberschuss und die EU ist gerettet.

......OK, ich hab' mich halt bemüht, hier was humoriges zu sagen. Wer's nicht lustig findet, den kann ich auch verstehen. Nur was bitte, ausser Sarkasmus und trockenen Humor kann man zu dem ganzen Wahnsinn eigentlich wirklich sonst noch sagen?

Re: Sanierungsvorschlag - durchaus realistisch

Die Skandinavier vor allem, machen es uns vor, sie gehen mit gutem Beispiel voran.
Sämtliche EURO-Schuldnerländer, allen voran Spanien, Griechenland, Italien, Portugal sollten von den Skandinaviern in Sachen Staatshaushalt und Finanzverwaltung vorübergehend "besachwaltet" werden.

Re: Re: Sanierungsvorschlag - durchaus realistisch

Die Skandinavier haben eine andere Mentalität im Vergleich mit den übrigen Europäern. Zwei Beispiele: sie haben sich nicht selbst mit einem 13. und 14. Monatsgehalt beschenkt, der minimal besteuert wird. Man arbeitet ca 11 Monate im Jahr und bekommt 12 MOnatsgehälter dafür - und die Löhne sind nicht höher als in Österreich. Als aus Anlass der europäischen Wirtschaftskrise die Pensionen 2009 mit 5% und nochmals 2010 um weitere 5% gekürzt wurden, gab es keine Proteste, alle politischen Parteien und die Bürger hatten eingesehen, dass das notwendig war. Man sollte sich vorstellen was passiert, sollte in Österreich eine solche Massnahme vorgeschlagen, ja, nur angedacht werden.

Antworten Antworten Gast: Snus
20.10.2012 20:47
2 0

Re: Re: Sanierungsvorschlag - durchaus realistisch


Ja, bei uns auch gleich alle austauschen.
Vielleicht schicken sie uns ja Entwicklungshelfer.

ihr kleinhäusler!

4,7 mrd schulden bei 1 mio einwohner.
damit wollt ihr eindruck schinden?

schaut euch mal unser kärnten an (halb soviel einwohner, doch inkl. landeshaftungen ein vielfaches an schulden), damit ihr wisst, was der begriff "aus politischen gründen runtergewirtschaftet" bedeutet!

Gast: Robin Wood
20.10.2012 15:21
2 0

Ich werde Mallorca mit meiner Notstandshilfe unterstützen!

Schöne Arbeitszeit an alle Nicht-Unterstützer!

Gast: Hilfe Hilfe Hilfe
20.10.2012 14:03
12 0

Ich will auch geholfen werden


Die Balearen haben etwas mehr als 1 Mio Einwohner, macht also pro Nase 355 €. Aber wenn schon Geld in die Auslage gestellt wird - zugreifen.

10 Mio Touristen allein auf Malle werden ja auch was dalassen.

Ach, schön war die Zeit, wo uns das alles nix angegangen ist.

Und?

Gibt's schon ein Spendenkonto?

Antworten Gast: PÖHSE
20.10.2012 13:49
13 0

Re: Und?



Ja. Unsere Steuerkonten .

Re: Re: Und?

Ich habe nachgesehen. Bei mir hat noch niemand gespendet. Was soll also der Unfug?

Antworten Gast: PÖHSE
20.10.2012 12:38
1 0

Re: Und?



Ja. Unsere Steuerkonten .

Diese EU Nimmt das Monopoly Spiel zu ernst

Förderungen über Jahre in Länder wo außer Wüste nichts ist Baut man Strassen Häuser und die glauben im ernst Arbeitsplätze zu schaffen (Infrastruktur) ?
Raus aus dem Kranken System schnell oder Auswander nach China.

Ist der Urlaub zu billig auf Ibiza oder Mallorca ?

so arm aber der ESM wird das schon richten.
Zum Heizen habt ihr lieben Österreicher im Winter nichts aber Spanien dankt euch.

Re: Ist der Urlaub zu billig auf Ibiza oder Mallorca ?

Bevor Sie wieder posten, sollten Sie sich ein paar Beistriche zurechtlegen.

Gast: sommerfrische
20.10.2012 11:39
4 6

mit Fremdenverkehr ist noch kein Land reich geworden

im Gegenteil, die sind alle bankrott.
früheres Jugoslawien, Griechenland, Portugal, Spanien usw.
Besser geht es Fremdenverkehrsländer mit industrieller Basis, wie Italien, Österreich usw.

Reich werden nur große, reine Industrieländer wie China oder Deutschland, weil sie Skaleneffekte voll ausschöpfen können.

Fremdenverkehr als Dienstleistung ist viel zu Kapitalintensiv, mit zu hohen Erhaltungs- Folge- und Personalkosten und Leerlauf.


Re: mit Fremdenverkehr ist noch kein Land reich geworden

So ein Unsinn.

Von was leben denn die Bergregionen Österreichs? Von was sind die Mallorciner wohlhabend geworden? Oder die Küstenkroaten? Die Bodrum - Antalyatürken?

Dass der Staat pleite geht, ist was völlig anderes. Firmen können meisten wirtschaften, der Staat NIEMALS, schon gar nicht unter jahrzehntelanger sozialistischer Regierung.

Mallorca keinerlei Tourismuskrise. Auch hier ist das Problem problemlose Verfügbarkeit von EU-Geldern, die in leichtsinniger Geldvergabe der Banken und staatlicher Verschwendungssucht resultierte.


Antworten Gast: Peterundich
20.10.2012 13:08
10 1

Re: mit Fremdenverkehr ist noch kein Land reich geworden

Das ist falsch. Jedes Business kann mit Gewinn geführt werden wenn man weiß wie und die Politik nicht von jedem Cent 80% stiehlt wie in Österreich.
Natürlich ist Fremdenverkehr sehr abhängig von der Wirtschaft. Wir sprechen hier von Urlaub.
Diese Wirtschaft wurde von der Politik nachhaltig zerstört und damit auch der Tourismus. Kein Geld. Kein Urlaub.
Das werden noch viele ÖsterreicherInnen lernen müssen. Und wenn ich einen Tipp geben darf.
Lernt es schnell.

Machen Sie sich selbst ein Bild von (den Zuständen auf) Mallorca...

Nach 10 Jahren des kompletten Lebens in Süd-Spanien (Festland) kann ich mir ein Bild von der Misere vor Ort machen.
.
Mallorca war häufig meine Wochenend-Destination wegen der dort lebenden Freunde (Spanier).
.
http://www.mallorcazeitung.es/
.
Der Tourismus bringt eine Menge, aber es versickert in nicht gekannten Kanälen.
.
Ein Bekannter aus Graz leitet eine Deutsche Bank Filiale in Palma. Der kann auch ein Lied davon singen.
.


Re: Machen Sie sich selbst ein Bild von (den Zuständen auf) Mallorca...

das muster ist dasselbe wie überall:
der große krallt sich das geld und der kleine soll für den schaden aufkommen.

seltsam bloß, dass so viele kleine (wie hier im forum zb), derart viel sympathie für die großen gauner empfinden und eu oder andere institutionen dafür verantwortlich machen. manche leute haben eben eine masochistische veranlagung und küssen ihrem wahren ausbeuter auch noch die füße, nachdem er sie getreten hat.

 
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