19.05.2013 17:47 Merkliste 0

Sinn: "Rettungsaktionismus macht bei ESM nicht halt"

20.10.2012 | 09:54 |   (DiePresse.com)

Der Ökonom Hans-Werner Sinn ist überzeugt, dass Deutschland den Widerstand gegen gemeinschaftliche Staatsanleihen aufgeben wird.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn erwartet, dass die deutsche Regierung ihren Widerstand gegen gemeinschaftliche Staatsanleihen von Ländern der Euro-Zone (Euro-Bonds) auf lange Sicht aufgibt. "Nach Lage der Dinge muss man davon ausgehen, dass der politische Rettungsaktionismus beim ESM nicht halt macht", schreibt der Präsident des Ifo-Instituts in der "WirtschaftsWoche" laut Vorausbericht vom Samstag.

Das Geld des neuen dauerhaften Rettungsschirms (ESM) werde nicht ausreichen und deshalb wären dann weitere Milliardenbeträge erforderlich. "Da das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil die Banklizenz für den ESM kassiert hat, müsste die Bundesregierung erneut an das Parlament herantreten", schrieb Sinn. "Dem damit verbundenen Ärger dürfte sie auszuweichen versuchen, indem sie ihren Widerstand gegen Euro-Bonds aufgibt. Kommen nämlich die Gemeinschaftsanleihen, wäre erst einmal Ruhe."

"Keine dauerhafte Lösung"


Eine dauerhafte Lösung wären Euro-Bonds aber nicht, schrieb Sinn. Denn es werde sich zeigen, dass die niedrigen Zinsen abermals von Schuldenländern ausgenutzt würden, der Reformeifer erlahme und sich fehlende Wettbewerbsfähigkeit verfestige.

Derzeit finanzieren sich Länder am Finanzmarkt unter anderem durch die Ausgabe eigener Staatsanleihen. Je risikoreicher die Finanzlage des Landes von den Investoren eingestuft wird, umso höhere Zinsen müssen diese Länder geliehenes Geld zahlen. Ein ohnehin schon angeschlagener Staatshaushalt wird dadurch zusätzlich belastet. Aktuell haben etwa Spanien und Italien dieses Problem.

Bei Euro-Bonds könnten hingegen die Risiken aller beteiligten Länder gewichtet werden. Da darunter mit Ländern wie Deutschland auch Staaten mit eher geringem Ausfall-Risiko wären, könnten die Zinsen für solche Anleihen unter denen für ein Hochrisiko-Land liegen. Die deutsche Regierung sträubt sich aber dagegen - auch deshalb, weil die Zinsen für Deutschland durch Euro-Bonds wohl eher steigen würden.

(APA/Reuters)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

84 Kommentare
 
12 3
Gast: HAllo
21.10.2012 20:26
1 1

Die Bank gewinnt

GS hat ja schon überall in den Regierung ihre Leute drinnen. Jetzt ist der Plan, dass die Regierungen mit billigem Gemeinschaftsgeld die Anleihen zurückkaufen. Die Banken bekommen damit Gewinne bis zu 25% gerantiert, und der Schuldenschnitt wird auf den Steuerzahler abgewälzt. Schlau was, die Bank gewinnt immer. Schäuble ist der Garant dafür.

Gast: M. Draghi
21.10.2012 11:41
3 2

Wetten dass... ?

Goldmann Sachs hat bei den Griechen nur Blut geleckt und freut sich schon darauf, durch diese dubiosen Stabilitäts- und Rettungsmechanismen erlegte Beute, den restlichen Kadaver der EU zu verspeisen.

Unter uns: Streng geheim, aber wenn`s rauskommt macht`s auch nichts. Wer will was dagegen machen ?

P.S.: Die Bank gewinnt immer.


Gast: Gast 2012
20.10.2012 23:43
5 2

die Vergemeinschaftung der Schulden ist der Anfang vom Ende der EU

vielleicht ensteht danach etwas neues aber die Einführung des Euro ohne strenge Einhaltung von Regeln war ein Schildbürgerstreich. Die Wohlfahrtsstaaten Europas, die trotz blühender Wirtschaft ihre Schuldenberge erhöhten tragen die Verantwortung. Aus dem Wort "kaputtsparen" wird sehr leicht "kaputtschuldenmachen"!

Gast: Hans im Glück
20.10.2012 19:43
1 6

Warum will Merkel über Griechenland, Spanien und Italien gleichzeitig über die Hilfsgelder entscheiden?

Weil es um einen riesen Betrag gehen wird und weil danach der Widerstand gegen weitere Rettungsmaßnahmen ins Unendliche steigen wird.

Ich würde dann in Berlin nasse Fetzen verkaufen und mein Weg vom Tellerwäscher zum Millionär würde nur ein paar Tage dauern.

Hoffentlich wacht die Bevölkerung und die sich ihr verpflichtet fühlen rechtzeitig auf und beginnen gemeinsam gegen diesen Irrsinn vor zu gehen.


Re: Warum will Merkel über Griechenland, Spanien und Italien gleichzeitig über die Hilfsgelder entscheiden?

So raffiniert schaut die Frau nicht aus. W.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
22.10.2012 09:00
2 0

Ich glaube nicht, dass sie weiss was sie tut.

Es sind ihre Beamten, ihre Berater die sie vorbereiten und die Dame hat schon aus der DDR-Zeit gelernt für ein Ideal zu kämpfen.

Den Sozialismus hat sie immer noch vor den Augen. Über die EU führt sie uns alle dorthin.

Ja mit Euro-Bonds

könnte sich die Euro-Zone nochmals 10 Jahre über Wasser halten um dann endgültig den Bach runterzugehen.

Den effekt der Euro-Bonds hatten wir bis zur GR-Pleite. Der Euro war bis dahin ein gigantischer Euro-Bond.
Jetzt haben die Invenstoren erkannt das manche Länder eben mehr Schulden haben und erhöhen die Zinsen.

Mit Euro-Bonds würden wir den gleichen Effekt wie bei der Euro-Einführung nur noch einmal wiederholen. jede Wette, die Ivenstoren verlangen erst mal wenig Zinsen, der club-Med verschuldet sich weiter in 5-10 Jahren machen die Spekulanten den Sack zu der Euro und die EU werden dann Geschichte sein.

Re: Ja mit Euro-Bonds

Mit einem Unterschied: Wir könnten vielleicht doch etwas aus der Vergangenheit gelernt haben und nutzen das, um die Eurobonds nicht im Sinne Sinns naiv einzuführen, sondern verbinden es intelligent mit Führung und Gestaltung. Die jetzigen politischen Gegensätze in Europa sind eine gute Voraussetzung für einen Weg dahin. Ich bleibe Optimist.

Re: Re: Ja mit Euro-Bonds

Ja und ein Dackel legt sich einen Knackwurstvorrat an und natürlich ist die Erde eine Scheibe....W

Kleinstaaterei des neunzehnten Jahrhunderts

In 100 Jahren werden die Geschichtsbücher schmunzeln über die Widerstände gegen Europa, wie wir heute die Fürstentümer des 19ten Jahrhunderts uns nicht mehr vorstellen können. Herr Sinn wird nicht als Protagonist in die Geschichte eingehen. Ich freue mich jedenfalls, nicht in einer Welt zu leben, in der ein Herr Sinn unsere Zukunft bestimmt.

Re: Kleinstaaterei des neunzehnten Jahrhunderts

Wer wird in 100 Jahren noch lesen können? Was was du wissen mußt bekommts Du online über deinen Chip und welche Version der heute aktuellen Ereignisse, daß kommt darauf an, wer diesmal gewinnt. W.

Es gibt eine Lösung aber die realökonomischen Nihilisten (Ökonomen) verstehen sie nicht.

Das Problem ist bereits gelöst. Die EZB hat als erste verstanden, was mit einer kreditfinanzierten Umschuldung gemeint ist. Nun wollen sie natürlich das Konzept für die Banken nutzen, um die Staatsschulden zu verewigen, anstatt sie zu streichen (Faz.net: http://bit.ly/SRACJU).

Staatsschulden können mit einem Bürger-Bailout auf null reduziert werden, ohne Verluste für die Gläubiger und ohne Erhöhung der Geldmenge.

Unter einem Bürger-Bailout versteht man eine kreditfinanzierte Umschuldung der Staatsschulden auf die Staatsbürger. Im Wesentlichen geht es darum, dass ein Staat Bürgeranleihen auflegt, die nur von Staatsbürgern gekauft werden dürfen, mit einem günstigen Kredit einer Staatsbürgerbank; ohne Bonitätsprüfung, risikofrei und gewinnbringend.

Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Bürger-Bonds kauft der Staat seine Staatsanleihen am Markt zurück. Spätestens nach dem Auslaufen der Anleihefristen, der am Markt befindlichen Staatsanleihen, ist der Staat nur mehr bei seinen Bürgern verschuldet und hat keine auswärtigen Schulden mehr. Nach der vollzogenen Umschuldung ist ein Schuldenschnitt – ohne Vermögensverlust der Gläubiger – in beliebiger Höhe möglich und der Staat ist de facto schuldenfrei. Die internen Schulden des Staates sind nun in gleicher Höhe auf die eigenen Bürger verteilt. Die Bürgeranleihe- und Bürgerkreditzinsen könnten an den Leitzins gebunden werden.

Mehr: http://niveus.at/umschuldung

Re: Es gibt eine Lösung aber die realökonomischen Nihilisten (Ökonomen) verstehen sie nicht.

Das geht noch einfacher und ein "Ökonom" namens Adair Turner hat den Vorschlag gemacht. Die Zentralbank kauft die Staatsanleihen...und streicht dann die Forderung an den Staat. Dieser wird (vorerst) schuldendfrei und kann wirtschaftsbelebende Maßnahmen ergreifen - d.h. sich wieder verschulden. Die Quadratur des Kreises ist erfunden...warum nicht schon früher? W.

Antworten Gast: HB4242
20.10.2012 18:44
1 1

Re: Es gibt eine Lösung aber die realökonomischen Nihilisten (Ökonomen) verstehen sie nicht.

Endlich ist die Zauberformel da !

(die wird den realen Eliten aber gar nicht gefallen ...)

Re: Re: Es gibt eine Lösung aber die realökonomischen Nihilisten (Ökonomen) verstehen sie nicht.

Die Verschuldung im Inland ist natürlich besser als im Ausland. "Besser" ist aber nicht "Gut". Solange der Staat (d.h. die Allgemeinheit) nach Schulden verlangt, wird sich das Problem vergrössern.

Ich schätze Herrn Sinn,

aber zu der Feststellung, daß Deutschland auch die Eurobonds schlucken wird, bedarf es keiner besonderen Weitsicht. Es genügt eine Verhaltensstudie aus den letzten 4 Jahren an den Personen Merkel und Schäuble. "Eurobonds, nicht solange ich lebe", sagte Frau Merkel. Das sagt schon viel über ihre Selbsteinschätzung aus. Sie wird die Eurobonds natürlich überleben und die EUphoriker werden dafür auch eine plausible Erklärung liefern. Wir sind Zeugen eines gigantischen gesellschaftsmechanischen Experiments - die kollektive Gehirnwäsche der Intelligensia eines Volkes oder der Einpflanzung eines Schuldgens auf ewige Zeiten. Deutschlands Partner können sich freuen, sie werden zahlen, zahlen, zahlen.....blöderweise (ein Naturgesetz) zahlt Österreich im Verhältnis 10:1 immer mit. W.

Gast: einfach
20.10.2012 16:47
0 0

heruntergebrochen bedeutet das, die nehmen das auch.

ganz ohne.

naja.

Deutschland ist nicht souverän

Entweder man hat A-Waffen, oder man zahlt.

Der Schärdinger

Man darf schon gespannt sein, mit welchen Schmähs man eine Volksabstimmung über den Umbau der EU verhindern wird.
Aber bitte zur Erinnerung, die Abstimmung für diese EU wurde klar befürwortet, nicht nachher jammern, vorher anders wählen.
Schauma mal wie nächstes Jahr die Wahlen ausgehen, ob nicht alles wieder vergessen wurde.
Wer hat was in den letzten 4 Jahren für mich getan, muss sich jeder Wähler fragen und nicht das glauben, was uns die Parteien vorlügen und versprechen.
Denkts halt a bissal nach, bevor ihr euer Kreuzl macht!!!!!!!!!!!!!

Antworten Gast: Hans Gans
20.10.2012 17:22
8 3

Re: Der Schärdinger

"die Abstimmung für diese EU wurde klar befürwortet"

Richtig. Die Abstimmung für den EU-Beitritt 1995 wurde befürwortet.

NIEMALS BEFÜRWORTET wurde aber, die Abschaffung des Schillings/Einführung des EURO, EU-Verfassung/EU-Vertrag und der "ESM".

Antworten Gast: HB4242
20.10.2012 15:04
14 6

Aber bitte zur Erinnerung,

die EU, die vor fast 20 Jahren zur Abstimmung gestanden ist, hat mit der EU von heute rein gar nichts mehr zu tun.

Die EU von heute ist auf dem direkten Weg in eine Diktatur. Die entgegen allen Verträgen geschaffenen Finanzinstrumente wie ESM, Euro-Bonds, Schuldenunion, usw., usf. werden die Bürger sehr schnell und effizient enteignen bzw. versklaven .....

Das komische dran ist, dass unsere Politiker so brav mitspielen und am besten Wege sind, sich selbst "wegzurationalisieren".

1 13

Re: Aber bitte zur Erinnerung,

"..wie ESM, Euro-Bonds, Schuldenunion, usw., usf. werden die Bürger sehr schnell und effizient enteignen bzw. versklaven ....."

Immer der gleiche Unsinn! Niemand regt sich auf, dass Kärnten eine um 5 Milliarden EURO höhere Bürgschaft für die Hypo Alpe Adria 2007 eingegangen ist! Auch zum 31.12. 2011 waren das noch immer 17,5 Milliarden EURO.
Dass ausgerechnet die Versagertruppe aus Klagenfurt, die uns das eingebrockt hat, jetzt andauernd von Sklaverei und dergleichen Blödsinn daherreden und mit einer Klage gegen den ESM vorpreschen will, gehört wohl zu den geschmalzeneren Österreicher-Witzen.

Antworten Antworten Antworten Gast: HB4242
20.10.2012 16:17
5 4

Re: Re: Aber bitte zur Erinnerung,

Die Realität wird Sie schneller einholen als Sie glauben !

Aber im Ernst, versuchens mal ein bißchen mehr zu lesen als nur lokale Medien. (das erweitert den Horizont enorm ...)

1 3

Re: Re: Re: Aber bitte zur Erinnerung,

"ie Realität wird Sie schneller einholen als Sie glauben !"

Das tut sie bereits. Die FPÖBZÖFPK-Schöpfung Hypo Alpe Adria kostet uns heute bereits mehr als Griechenland!
Aber Sie haben das noch immer nicht kapiert !!!

Re: Re: Re: Re: Aber bitte zur Erinnerung,

1. Lesen Sie bitte mal hier nach was uns bis jetzt genau wie viel gekostet hat (ab der letzten Überschrift):

http://derstandard.at/1339637882737/Carepaket-Bankenhilfe-ist-Verlustgeschaeft-fuer-Oesterreich

2. Dann erklären Sie uns bitte wer für das Kommunalkredit desaster verantwortlich ist.

3. Erklären Sie uns bitte wieso SPÖ und ÖVP diese Woche im NR gegen eine Aufklärung der politischen Verantwortlichkeit in einem Banken U-Ausschuss gestimmt haben. Das BZÖ scheint jedenfalls dafür gewesen zu sein:

http://www.facebook.com/photo.php?v=485991351434468

1 1

Re: Re: Re: Re: Re: Aber bitte zur Erinnerung,

Da hätten´s aber nicht den Standard mit Zahlen aus dem jahr 2010 lesen sollen, sondern die Budgetrede anhören sollen. Dann hätten Sie ungefähr folgendes vernommen:

Weiteres Ungemach könnte auf die Finanzministerin aber bei der Hypo Alpe Adria zukommen. Die notverstaatlichte Kärntner Bank braucht nämlich noch heuer zusätzliches Eigenkapital von 1,5 Milliarden Euro. Im Defizit "eingeplant" wurden aber nur 300 Millionen Euro, der Rest soll möglichst "defizitneutral" aufgebracht werden.

Also NOCH EINMAL 1,5 MILLIARDEN EURO.

 
12 3

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...