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Sanierung: Griechenland soll zwei Jahre mehr Zeit bekommen

23.10.2012 | 22:30 |   (DiePresse.com)

Das Land müsse die Neuverschuldung erst 2016 wieder unter drei Prozent der Wirtschaftsleistung drücken, heißt es in einem Zeitungsbericht. Auch für Reformen und Privatisierungen soll es mehr Zeit geben.

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Die griechische Regierung erhält angeblich zwei Jahre mehr Zeit für die Sanierung des maroden Staatshaushalts. Das berichtet "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Mittwochausgabe. Das Land müsse die Neuverschuldung statt 2014 erst 2016 wieder unter die EU-Obergrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung drücken, so das Blatt. Auch die Fristen für die Umsetzung von Reformen auf dem Arbeitsmarkt und in der Energiewirtschaft sowie für den Verkauf staatlicher Betriebe und Grundstücke werden demnach verlängert.

Ministerpräsident Antonis Samaras kann dem Bericht zufolge auch damit rechnen, dass die Euro-Partner in Kürze den nächsten Hilfskredit von fast 32 Mrd. Euro (24,50 Mrd. Euro) freigeben.

Bei den Privatisierungserlösen peile Griechenland nun bis Ende 2015 eine Summe von 8,8 Mrd. Euro statt der bisher veranschlagten 19 Mrd. Euro an. Dies ergebe sich aus dem Entwurf für ein "Memorandum of Understanding" der Griechen und ihrer internationalen Geldgeber.

(APA/dpa)

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33 Kommentare
 
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...

leute kauft mehr gyros und souflaki, trinket mehr retzina und ouzo!

Gast: PÖHSE
24.10.2012 14:51
0 0

Griechenland soll über die Häuser gehaut



werden !

Ich kann diese überteuerten Gauner nicht mehr sehen, und habe sie nie zahlen wollen !

Gast: E.T.
24.10.2012 12:05
0 0

Eigentlich sollten wir

dem bösen Spiel sofort ein Ende setzen.

Ich würde das Geld abschreiben und nicht weiterzahlen. Ja, ich höre schon den Aufschrei, was das kostet. Aber es wäre allemal noch billiger als alles was uns in den nächsten Jahren droht.

Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass Griechenland ohne die Bevormundung der EU schneller wieder Land sehen würde und nicht nur die Normalbürger die Last tragen müssten, sondern auch die, die sich bisher die Taschen vollgestopft haben.

Eine Rückzahlung wird und kann sich nicht ausgehen, wenn die Wirtschaft mit dem Spar- Diktat weiter schrumpft. Das kann jeder Volksschüler vorrechnen.

Gast: 2810
24.10.2012 11:26
1 0

...was heisst das jetzt ?

2 jahre bedeudet zusätlich 100mrd euro für die reformverweigerer griechenland, 200mrd braucht portugal und mindestens 400mrd. spanien. italien kommt auch nicht unter 700mrd weg....
so sehen realitäten aus. der ems hat den zugriff auf die spartrümpfe der deutschen, österreicher & niederländer ermöglicht. österreich muss so wie deutschland eins auch den osten aufbauen, leider dürfen wir aber nur geld rüberschieben mitzureden haben wir bei den kommunisten leider nix. aber dafür werden wir beschimpft. ist doch auch ein erfolg!

Was wird sich in 2 Jahren aendern?

Um Überschuss zu bekommen muss man produzieren! Was wollen denn die Griechen produzieren?

Gast: Be-obachter
24.10.2012 10:27
3 0

zwei Jahre mehr

Ja, ja - sie (die EU-Prlamentarier) werden sich solange vor Enscheidungen drücken, bis der Euro endgültig crasht.

Wieso hört man nie,

dass Österreich bezogen auf seine Größe für GR und Konsorten höher haftet als Deutschland?
Jeder Sparer finanziert heute schon das verlogene "Friedensprojekt".

Gast: Bärenfalle...
24.10.2012 09:36
2 0

Neue Runde...

Wir brauchen mehr Zeit.
wir brauchen mehr Geld.
Wir brauchen mehr Zeit.
Wir brauchen mehr Geld.
Wir brauchen mehr Zeit.
Wir brauchen mehr Geld.
Wir brauchen mehr Zeit.

Wahrscheinlich lachen sich die Griechen schon zu Tode über die Dummheit ihrer europäischen Finanziers.

mehr Zeit zum Verschieben der Reformen

Griechenland war seit 1829 mehr als die Hälfe der Zeit international kreditUNwürdig - de facto ist das Land seit 1829 permanent pleite. Was also soll sich daran in den nächsten Jahren (und Jahrzehnten) ändern ?

Ich frage mich immer...

bei wem haben diese Länder die Schulden und wer soll sie bezahlen?

Diesmal ist es ja richtig günstig!

... sonst fordern sie im Quartals-Takt Geld und Zeit, jetzt gnädiger Weise nur Zeit ...

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Re: Diesmal ist es ja richtig günstig!

Keine Angst, das kommt schon noch!

Dieser Artikel ist eigentlich gar nicht nötig gewesen, denn er beschreibt einen Vorgang, den sowieso alle erwartet haben. Ich befürchte nur, daß Griechenland quasi das Versuchskaninchen für latente Schuldner ist und man quasi die leidensfähigkeit der Nettozahler austestet. Jedenfalls kommt da noch etliches auf uns zu.

warum?!

Warum benötigt Griechenland mehr zeit, Geld, .... dieses Land besitzt riesige Gas, Öl und auch Goldvorkommen. warum wird nicht in diesem Bereich was unternommen? Griechenland könnte sich ohne Probleme selber retten. mich würde schon interessieren warum da nichts unternommen wird.

Antworten Gast: 2810
24.10.2012 11:28
0 0

Re: warum?!

...ja warum, das wäre mit arbeit verbunden

Antworten Gast: Teddy
24.10.2012 09:28
0 0

Re: warum?!

also die "Gas, Öl und auch Goldvorkommen" sind ja bereits verkauft bzw. zur verwertung weitergegeben worden (sozusagen als sicherheit für die empfangenen moneten), dasselbe gilt auch für sehenswürdigkeiten wie z.b. die Akropolis (die ist ja "verpachtet" worden) und die Anlagen von Dodona. GR hat de facto die letzten zwei jahre schon alles mögliche verhöckert.

6 0

Die EU-Freunde zahlen gerne in das Fass ohne Boden.


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Re: Die EU-Freunde zahlen gerne in das Fass ohne Boden.

Das ist ja die Tragik, daß die, die keine Freunde sind ebenfalls mitzahlen können!

Gezahlt wird auf alle Fälle,

egal was mit Griechenland passiert.
Erst wenn der Steuerzahler lästig wird und seinen Unmut in den Wahlen ausdrückt, ja dann kommt der Schuldenschnitt für Griechenland.
Bis dahin gibt es Hilfspakete für die Banken in Europa.

Das Geld ist jedenfalls weg. Griechenland kommt so niemals auf die Beine.

Darüber hinaus kommen noch unzählige Drohungen eines Weltunterganges bei einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone.

Ohne EURO keine Euro-Krise

Deshalb:
RAUS AUS DEM EURO!


1 0

Erst wenn der Steuerzahler lästig wird und seinen Unmut in den Wahlen ausdrückt

Das kommt eben nie, bzw. wird es nicht wirksam!
Denn das was jetzt betrieben wird, ist die Politik der verbrannten Erde. Unser Land ist bereits so ruiniert, daß eine andere Partei so viele unpopuläre Schnitte machen müßte, daß bei den nächsten Wahlen wieder SPÖVP am Ruder sind. Das ist deren derzeitige Vorgehensweise!

Re: Erst wenn der Steuerzahler lästig wird und seinen Unmut in den Wahlen ausdrückt

@lurch
Das kann man auch anders sehen.

Wenn der Souverän die Richtung mitbestimmen kann, kann man dem Bürger auch seine Wichtigkeit an der aktiven Teilnahme zurück geben. Er wird bei guter Information sehr wohl die richtige Entscheidung finden und treffen. Die richtige Argumentation lenkt die Richtung.
Demokratie mit Würde übertragt ein gesundes Maß an Verantwortung an einen stolzen Souverän.

Es ist schlicht ein Lüge der Unfähigen, dass man den Bürger am Entscheidungsprozess nicht teilhaben lassen soll oder kann - das zeugt nur von grenzenloser Faulheit und Inkompetenz in Fragen der Führungsqualitäten.
Die Realität wie brennende Strassen, Hakenkreuze, Selbstverbrennungen und Verelendung ganzer Völker lenken sehr schnell die Wut des Mobs in die richtige Richtung - das hat eine Gefährlichkeit von ungeahntem Ausmaß, da kann man nicht mehr mit gezielter Desinformation dagegen "anschreiben", da wird keine Polizei oder Militär mehr helfen, weil solche Dinge immer eine hohe Eigendynamik entwickeln.
Wir haben bereits in Paris und London gesehen, welche Unruhen ein unabsichtlicher Tod nur eines jungen Menschen hervor rufen kann.

Jugendarbeitslosigkeit in manchen Ländern: > 50%
Wer nichts mehr zu verlieren hat und keine Zukunft...das fürchte ich!
Da wäre die Politik gefordert, doch die hat nur ein schnelles, zwangsvereinigtes Europa der politischen Kompromisse im Sinn. Das zerstört mehr, als es mit Kompromissen erreichen kann - weil die Legitimation durch den Bürger völlig fehlt!

griechenland braucht nicht mehr zeit


Re: griechenland braucht nicht mehr zeit

zu frueh im suff auf enter gedrueckt

griechenland braucht nicht mehr zeit sondern ein rueckgrad. aermel hochkrempeln und aufbaun.

achso, es sind ja griechen, na dann - .... weitershlafen ....

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Keine Aufregung

Diese verlängerte Frist kostet "nur" 10 bis 20 Milliarden Euro mehr. Was soll's! Ist eh schon wurscht!

Antworten Gast: Plach2
24.10.2012 05:59
6 1

Re: Keine Aufregung

100% richtig!

Griechenland & Co ziehen die ganze Eurozone in den Abgrund.

Der Euro ist wie eine Zwangsjacke. Er brachte für Mio Menschen Not, Armut und Arbeitslosigkeit . Entweder der Norden oder der Süden wird weg brechen (Finnische Außenminister Tnomioja)

Antworten Antworten Gast: 2810
24.10.2012 11:30
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Re: Re: Keine Aufregung

...sie haben zwar nur einen 3% anteil an der gesamten eu-wirtschaftsleistung aber einen 60% anteil an den bekannten gesamtschulden...

Liebe Leute

Liebe Leute, alles nicht so schlimm, wir müssen nur zwei Jahre länger warten, bis wir von den Milliarden die nach Griechenland bzw. Banken gegangen sind, unsere Dividende bekommen. Die Fekter hat es uns versprochen und was Sie verspricht, hält Sie auch. Bei den Pensionisten beweist Sie es gerade. Sie halbiert den Inflationsausgleich. Es ist auch nur ein Gerücht, daß von Faymann angefangen, alle lügen, betrügen und unsere Steuergelder stehlen, für Ihre Inserate.

 
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