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Merkel wirbt für neuen Solidarfonds in Eurozone

24.10.2012 | 21:55 |   (DiePresse.com)

Die deutsche Kanzlerin will Reformen: Viele Euro-Staaten hätten bei der Haushaltskonsolidierung so große Nachholprobleme, dass sie über Jahre mit dem Schuldenabbau beschäftigt seien.

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Trotz kritischer Stimmen aus anderen EU-Staaten hat sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen neuen Solidarfonds in der Eurozone ausgesprochen. Viele Euro-Staaten hätten bei der Haushaltskonsolidierung so große Nachholprobleme, dass sie über Jahre mit dem Schuldenabbau beschäftigt seien, sagte Merkel am Mittwoch beim BGA-Unternehmertag in Berlin.

Wenn diese Länder verbindliche Abmachungen mit der EU-Kommission schlössen, um wettbewerbsfähiger zu werden, müsse man helfen. "Ich könnte mir vorstellen, dass diejenigen, die das erfüllen, zurückgreifen können auf ein Solidarbudget innerhalb der Eurozone, mit dem zeitlich befristet notwendige Maßnahmen umgesetzt werden." Als Beispiele nannte Merkel angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in der Eurozone den Ausbau eines Berufsausbildungssystems oder mehr Investitionen in Forschung und Innovation.

Der EU-Gipfel vergangene Woche hatte einen Prüfauftrag zu einem solchen Budget beschlossen. Merkel hatte vorgeschlagen, dass der Fonds etwa aus den Einnahmen der geplanten Finanztransaktionssteuer gespeist werden könnte. Der finnische Europaminister Alexander Stubb hatte aber gewarnt, dass mit einem solchen Fonds die Kluft zwischen Euro- und Nicht-Euro-Staaten wachsen könnte.

Damit die EU international wettbewerbsfähig bleibt, hält Merkel weitere Reformen für unausweichlich. "Wir sind in Europa noch nicht am Ende der Bemühungen angelangt", sagte sie. Notwendig sei etwa eine verstärkte wirtschaftspolitische Koordinierung unter den EU-Staaten - ähnlich der bildungspolitischen Abstimmung zwischen den einzelnen Bundesländern.

In Deutschland müssten darüber hinaus finanzielle Spielräume für die Stärkung der Binnenkonjunktur genutzt werden, ergänzte Merkel. Die Senkung der Pensionsbeiträge etwa ermögliche Arbeitgebern und Arbeitnehmern mehr Konsum.

(APA)

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15 Kommentare
Gast: revolutionsbroschüre
26.10.2012 00:31
1 0

seitdem die merkel verrückt geworden ist, kann man ihr einfach nicht mehr trauen.


Fein

Wenn also der ESM schon zu klein ist, wär´s vielleicht einfacher, den einfach aufzustocken, anstatt schon wieder einen neuen Fonds zu schaffen. Da gehen uns sonst bald die 3-Buchstaben-Abkürzungen aus.

Gast: unbeteiligter
25.10.2012 09:32
6 0

Merkel istzdie größte Versagerin was die Euro-

rettung betrifft . Sie und Schäuble lügen , dass sich die Balken biegen

Soldiarfond= Euro bonds - nur das traut sie sich nicht sagen, denn dann hat sie schon wieder gelogen .

Wie dumm muss man sein um sowas zu wählen ?


Tod der EU !

Antworten Gast: @unbeteiligter
25.10.2012 10:40
5 0

Re: Merkel ist die größte Versagerin was die Euro-

Dass es der Merkel genauso wie unseren Politikern NICHT um das Schicksal der Griechen und Portugiesen geht, beweist der Fall Ungarn.

Ungarn hat - im Gegensatz zu Griechenland, niemals so extrem gegen EU-Recht und alle möglichen Verträge verstoßen wie die Schuldenstaaten am Mittelmeer.

Trotzdem überschlagen sich alle vor "Hilfsangeboten"!

Die ungarische Regierung will ihr Land vor dem Zugriff und der Inbesitznahme durch das intern. Grosskapital schützen.

Dafür wird Ungarn von der EU und den Politikern großer EU-Staaten angefeindet und als "antidemokratisch" bezeichnet.

Man gewinnt fast den Eindruck daß jeder der nicht quasi-mafiös agiert und seine Bevölkerung der internat. Finanz"mafia" ausliefert als "antidemokratisch" sanktioniert wird, und als "Gegner des europäischen Gedankens" diffamiert wird...

Es geht also nicht um die "armen Griechen" sondern um die reichen Kapitalisten, umn "die Armen" schert sich weder eine Merkel noch ein Schäuble, das sind Kindermärchen...

Ungarn beweist es - der Schutz des eigenen Landes führt zu Sanktionen, die eigentlichen Verbrecher und Ignorierer des EU-Rechtes wurden noch nie sanktioniert wie Österreich oder Ungarn (die im Gegensatz zu Griechennland rel. rechtstreu sind).

Re: Re: Merkel ist die größte Versagerin was die Euro-

Liebe Leute,ihr wißt garnicht was in der BRD wirklich passiert,und die Vorzeige -rentner , das sind ehemalige Beamte , die doppelt und dreifach bekommen ,wie ein Handwerker ! Es gibt in der BRD die Tafeln,da müssen die alten Rentner hin ! Frau Merkel plündert das deutsche Volk aus, zum Wohle Griechenlands,Irlands, Spanien ,usw. , In der BRD kommen tausende "Zuwanderer " aus Rumänien und Bulgarien , seht einmal in :" Nachrichten aus Duisburg/NRW nach " Kohl plünderte die Rentenkassen und Merkel die Pflegekassen, um die größte "Dame" und beliebteste der Welt zusein ! Und Lügen kann auch nur jemand,der die Wahrheit kennt , und Politiker lügen nicht, die drehen nur die Wahrheit zu ihren Gunsten ! Sie keine Versagerin, sondern offensichtlich größtenwahnsinig , anders kann ich ihr Gehabe nicht bezeichnen !

2 0

Re: Re: Merkel ist die größte Versagerin was die Euro-

Schaut so aus, als ob es Ungarn genauso wie uns geht! Ich meine da die Sanktionen, die man da willkürlich vom Zaun gebrochen hat!

Ich bin für einen Solidarfonds, wenn der Strukturfehler des Euros endlich behoben wird und diese Länder aus diesem entlassen werden.

Vorher nicht.

Arbeitgeber sollten investieren und nicht konsumieren.

Welche Logik steht denn da dahinter, Frau Merkel?

Nach dem Solidarfonds ESM ...

. ein neuer Solidarfond? Vielleicht ESF? Wen überrascht es, dass die Abzockerei munter weitergeht?

Gast: Erika aus Chile
25.10.2012 00:40
4 0

Sie hat nichts aus der Geschichte ihrer alten Heimat (DDR) gelernt???....

...das stimmt nicht ganz....sie hat da etwas mitgenommen und wiederholt diese Geschichte einfach!.....ihr Weg ist ein Weg der der heutigen Zeit "angepasst" ist, aber das Ziel ist das Gleiche!

Gast: eubadnews
24.10.2012 23:26
3 0

D hat selber über 2 Billionen >2000 Mrd. euro schulden usw.; mio arbeitslose, mio hartzIV lohndumpingopfer und mio pensionisten in armut; was haben diese banker-eurolobbys mit europa wirklich vor.


Gast: Fonds girl
24.10.2012 23:07
1 0

Merkel wird wohl auch "schwach" wenn sie "Fonds" hört..


Au ja, noch ein Fonds. Und was ist mit alleinerziehenden Müttern? Unfreiwillig alleinstehenden Männern? Burn - out gefährdeten Politikern?
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Die Senkung der Pensionsbeiträge etwa ermögliche Arbeitgebern und Arbeitnehmern mehr Konsum.
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Das ist ja eine ganz Schlaue.

Gast: Hans im Glück
24.10.2012 22:59
7 0

Frau Merkel ist wie ein Roboter. Man hat ihr ein Ziel einprogrammiert. Sie hält daran fest koste es was es wolle. Sie hat nichts aus der Geschichte ihrer alten Heimat (DDR) gelernt.


Re: Frau Merkel ist wie ein Roboter. Man hat ihr ein Ziel einprogrammiert. Sie hält daran fest koste es was es wolle. Sie hat nichts aus der Geschichte ihrer alten Heimat (DDR) gelernt.

Kann sie nicht, sie soll ja am Tag des Mauerfalls in der Sauna gewesen sein, wie jeden Donnerstag.

Solidaritätsfonds hätten die besser vor dem ESM beanspruchen sollen ...

... Eine Milliardenspende der Republik an Pleitestaaten wäre einfacher gewesen als dieser Vertrag der uns "ewig binden soll"

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