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Aufschub für Griechenland kostet bis zu 30 Milliarden Euro

26.10.2012 | 11:27 |   (DiePresse.com)

Das hoch verschuldete Land wird seine Sparvorgaben nicht erreichen und braucht weitere Finanzhilfen.

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Griechenland braucht weitere Finanzhilfe in Höhe von bis zu 30 Milliarden Euro, wenn das Land einen Aufschub von zwei Jahren für die Erfüllung seiner Sparauflagen erhält. Der Bedarf des hochverschuldeten Landes liege dann "zwischen 20 und 30 Milliarden Euro", sagte ein europäischer Regierungsvertreter am Freitag in Brüssel der Nachrichtenagentur AFP. Diese Zahlen wurden am Donnerstag von einer Arbeitsgruppe ranghoher Vertreter der Euro-Länder diskutiert, in der die Sitzungen und Entscheidungen der Eurogruppe vorbereitet werden.

Das Loch in der Finanzplanung ist einerseits dadurch entstanden, dass sich die griechische Wirtschaft schlechter als erwartet entwickelt hat. Weil die Umsetzung der internationalen Spar- und Reformauflagen zudem durch zwei Wahlen im ersten Halbjahr, Probleme bei der Regierungsbildung und innenpolitische Querelen verzögert wurde, ist nun ein Aufschub bis Ende 2016 in der Diskussion. "Dadurch wird allerdings das Ziel unerreichbar, bis zum Jahr 2020 den angestrebten Schuldenstand von 120 Prozent der griechischen Wirtschaftskraft zu erreichen", sagte der Regierungsvertreter.

Zahlungsausfall vermeiden

Bei dem Treffen der Euro-Arbeitsgruppe am Donnerstag wurden die Ergebnisse der Diskussionen zwischen der Regierung in Athen und der Gläubiger-Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) präsentiert. "Eine Fristverlängerung ist das eine Problem", sagte der Regierungsvertreter. "Aber wirklich dringend ist die Freigabe der nächsten Hilfstranche, oder zumindest eines Teils, um den Zahlungsausfall zu vermeiden."

Griechenland braucht dringend die nächste Hilfszahlung aus seinem zweiten Hilfsprogramm, um die Mitte November drohende Staatspleite zu vermeiden. Eurozone und IWF haben die Auszahlung der Tranche in Höhe von 31,5 Mrd. Euro blockiert, um die Verhandlungen der Troika mit der Regierung in Athen über ein weiteres Sparprogramm abzuwarten. Aus dem Athener Finanzministerium heißt es, die neuen Einsparungen sollen den Euro-Ländern bei einem weiteren Treffen der Euro-Arbeitsgruppe am Montag abschließend vorgestellt werden.

(APA/AFP)

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64 Kommentare
 
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Was sagt unser Kanzler dazu?

Erst einmal nichts - abwarten, was die Meinung der restlichen Geberländer ist - nur nicht auffallen! Deutschland hat schon abgelehnt und die Begründung, jemanden, der einen Kredit nicht bedienen kann, nicht auch noch einen weiteren zu gewähren, ist logisch und nachvollziehbar. So einen Opportunisten, der auf das Wohl seines Landes sch...t, können wir nicht brauchen. Gottlob finden bald Wahlen statt, um uns von solchen Gestalten zu befreien!

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Griechenland hat wahrscheinlich wirklich jede Menge Rohstoffe

Die Rettungsmaßnahmen werden immer mit Solidarität, Verhindern des Domino-Effektes sowie Banken-Bankrott begründet. Rein logisch betrachtet, MUSS es aber noch etwas anderes sein.
Soldiarität erübrigt sich zu kommentieren und auch D-Effekt und B-Bankrott sind nicht zu verhindern, weil dieser gigantische Schuldenberg trotz bester Reformen nicht zurückzahlbar ist. Siehe Schuldenschnitt sagt alles!!, es ist den Politikern bekannt.
Legt man diese Geschichte auf den Privatbereich um ergibt sich folgendes:
Ich bin Vermieter und suche einen Mieter. Es meldet sich jemand, der einen Einkommensnachweis von 2000 Euro pro Monat vorlegt. Nach 1 Monat stellt sich heraus, dass dieser Jemand aber arbeitslos ist und daher die Miete nicht bezahlen kann. Der Nachweis war gefälscht. Ich bezahle dem Mieter aber die Miete selbst weiter, damit er nicht aus meiner Wohnung ausziehen muss. Frage: Warum? Es kann meiner Meinung nach nur einen Schatz (Rohstoffe) geben (der den Wirbel und das Risiko wert ist!!) , von dem ich mir ein schönes Stück abschneiden möchte.


Gast: zylmurbafi
28.10.2012 17:45
1 0

haut die griechen endlich aus der eu hinaus.

wie lange soll denn das theater noch weitergehen, mit dem fass ohne boden.

Gast: Pensador
28.10.2012 15:17
1 0

Gebraucht wird der finale Kick

Alles was die "brauchen" ist der finale Kick von hinten, damit sie endlich aus dem Euro rausfliegen.

Gast: Unbeteiligter
28.10.2012 08:33
1 0

Ich wiederhole meine Forderung:

Tod der Eu!

Antworten Gast: zylmurbafi
28.10.2012 17:46
0 1

Re: Ich wiederhole meine Forderung:

unbeteiligter ? eher dumpfbacke.

Gast: jö-schau
28.10.2012 07:07
3 0

Die Verursacher dieses Debakels

sind in jedem Land vor Gericht zu bringen.

Wo hat jemals ein Bürger für die Verschuldung ganz Europas für ein Land wie Griechenland gestimmt?

Die "ewige" Rettung ist gegen jede Verfassung!
Wo steht in unserer Verfassung: .....zahlen die Bürger Österreichs für Griechenland bzw. andere europäische Zockerbanken?

Wo und in welchem Punkt ist die niemals endende Griechenlandhilfe zum Wohle Österreichs?
Wie geht das bitte?
Griechenland wird dieses Geld nicht mehr erhalten, weil es über ein Sperrkonto direkt zu den Zockerbanken fliesst - denn es könnte ja etwas von diesem Geld für das Volk verwendet werden..........

Das ist doch klassischer Betrug am Steuerzahler, denn wir finanzieren solche Gaunereien und das zum Wohle Österreichs!!???

Sagt mal, haben alle den Bezug zur Realität verloren?

Den faszinierenden Gedanken eines geeinten Europas können wir uns abschminken, so wird Europa zerstört und zwar auf Jahrhunderte!

das

wird für europa ein supergau, mit hyperinflation, verarmung, konkurs und am ende ein start mit vielen schwachen regionalen währungen.

Gast: Gast 2012
27.10.2012 22:55
2 0

laßt die Griechen doch endlich frei

und ihre Drachme wieder einführen. Was die Euro-Länder jetzt aufführen ist keine Hilfe für Griechenland sondern eher grausame Verlängerung deren Leiden!

Gast: Be-obachter
27.10.2012 17:00
4 0

Griechenland braucht...

Wir brauchen unser Geld selber!

Gast: Josef52
27.10.2012 14:31
6 0

Damals wurde HC Strache noch ausgelacht

Als er am 16.6.2011 im Parlament von "einem Fass ohne Boden sprach".

Damit Griechenland weiterhin ubeschränkt Mrd. abrufen kann, haben SPÖ,ÖVP und Grüne im Parlament dem ESM zugestimmt.

Gast: Cub of Zaster
27.10.2012 14:26
2 0

Wo wird diese Finanzpolitik wohl enden

Durch diese Hilfsaktionen in den Südländern importieren wir nach Ö die Defizite und Arbeitslosigkeit; es ist auch sehr bedauernswert, wenn die Perspektiven unserer nächsten Generationen fast zerstört werden, da unsere Politiker eigentlich ander Länder mit unseren Steuereinnahmen subventionieren=Geld schenken und gleichzeitig diese Mittelaufbringung vor allem zu Lasten bei Sozialleistungen und Familien darstellen; wie wurde proklamiert, Gesetze sind auf Auswirkungen auf die kommenden Generationen zu prüfen und dürfen diese nicht unverhältnismäßig belasten;jetzt würde Geld für die Belebung der österreichischen Wirtschaft benötigt aber leider wurde es bereits in Griechenland und bei non performing Banken wie Kommunalkredit, Hypo AA usw. sinnlos vernichtet

30 Mrd 50 Mrd ...

diese Griechenland-Krise geht mit ordentlich auf den Keks.
kann denn wirklich niemand sagen, wieviel Geld dieses Land wirklich braucht. Es muss endlich einmal Schluss sein! Und zwar jetzt! Wir werden doch nur angelogen.

Gast: gf35
27.10.2012 11:24
7 1

Verzögerungstaktik

Liebe Presse! Es stimmt nicht, dass "die Probleme in Griechenland immer größer werden." Es war zum Zeitpunkt des Haircut (PSI) bekannt, dass die Schulden bei ca. 300 Mrd. bleiben werden. Die Rechnung, dass die Schulden 120% des BIP im Jahr 2020 betragen sollten, war schlicht und einfach falsch! Genauso, wie die Berechnungen der Troika, dass aus Privatisierungen 50 Mrd. bis 2013 reinkommen sollten. Woher soll diese Summe kommen? Die meisten verstaatlichten Unternehmen notieren an der Athener Börse. Durch die Rezession haben sie mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüsst. Bestenfalls kriegt man beim Verkauf 3-4 Mrd. Wie kamen die "Experten" der Troika auf 50 Mrd.? Genauso hat die Troika die Höhe der Rezession viel zu niedrig eingeschätzt. Die Wenigereinnahmen durch Steuern (sog. schwarze Löcher) wurden dadurch verschärft. Die Probleme waren und sind immer die gleichen! Nur die Rechnung der Troika war FALSCH! Ich wage zu behaupten, dass die Politiker Europas davon Kenntnis hatten. Sie haben aber geschwiegen und haben es darauf ankommen lassen. Jetzt ist es bekannt. Was macht Europa nun?

Gast: gott
27.10.2012 11:16
1 2

gott steh euch bei

ja verstehe ich, alle brauchen unser geld.geben ist seeliger als nehmen sagt schon die bibel, und die hat bekanntlich immer recht. der nächste ist spanien dann portugal, irrland, rumänien.....
aber einen trostpreis gibt es für die jugend der Eu- den friedensnobelpreis, damit lassen sich für die jugend keine pensionen dauerhaft finanzieren.

grüß gott ihr idioten

Hätte mich gewundert,

wenn keine Horrormeldung aus Griechenland gekommen wäre. Wem kann man noch glauben? Die eine sagen so, die anderen genau das Gegenteil. Die Rechnung dürfen die Steuerzahler der Geberländer begleichen. Dafür werden sie noch von den Griechen beschimpft. Die Eurozone, wie sie derzeit aussieht, ist eine Fehlkonstruktion. Man kann nicht Staaten unterschiedlicher Wirtschafts - und Finanzsysteme in einen Hut werfen und hoffen, dass das gut geht. Griechenland hat, außer Tourismus, Oliven und Olivenöl nicht viel zu bieten. Dazu kommt noch die laxe Finanzverwaltung und saloppe Gesetzgebung. Was ist mit den anderen Wackelkandidaten )Portugal, Spanien, Italien usw.)? Davon hört und liest man momentan nichts, ist das Absicht?

Gast: PÖHSE
26.10.2012 23:37
3 0

Was hat man mit drei Zahlern und 24 Bettlern ?



Eine Bettlerbande !

Gast: r-tiroch@t-online.de
26.10.2012 20:30
3 0

Irrtrümmer

wenn die probleme immer größer werden, müssen sich merkel und Schäuble wiedermal kräftig geirrt haben. die sehen in GR Fortschritte die sonst keiner sieht, nichtmal die Troika. haha.

Gast: lukas2
26.10.2012 19:01
14 1

Die

nächsten Wahlen in Deutschland und Österreich sind nicht mehr weit entfernt. Der Wähler bzw. der österreichische Steuerzahler hat die letzte Chance diese Steuergeldvernichtungsaktion zu stoppen.

Re: Die nächsten Wahlen

ja, schön, aber es gibt in der BRD leider keine (ernstzunehmende) Partei, die hier eine Alternative bietet. SPD und Grüne wollen ja noch viel mehr Geld in die maroden EUR-Länder fließen lassen. Die Volksverdummung - nicht zuletzt durch die Medien - hat hier ganze Arbeit geleistet. Nur noch wenige Mahner, wie Sinn und Gauweiler versuchen verzweifelt, die Menschen aufzuwecken.

Gast: Grünsiedel
26.10.2012 18:36
5 1

Parkplätze für Wien

für soviel Geld könnte die Vassilaku jeder Wienerin und jedem Wiener einen goldenen Parkplatz schenken.

Alternativlos.....


Gast: hubsi1
26.10.2012 17:11
12 0

wir werden bald wählen -

dann wird die SPÖ - ÖVP- Grünen sehen was das kostet.

Antworten Gast: PÖHSE
26.10.2012 18:10
1 0

Re: wir werden bald wählen -


na...

Antworten Gast: PÖHSE
26.10.2012 17:59
6 0

Re: wir werden bald wählen -



Ja. Denn wäre IRGENDJEMAND bei der letzten Wahl damit angetreten, unter Bruch der non bail out Klausel ein anderes Land mit Milliarden dauerzualimentieren, damit der Traum von Eurobba nicht platzt, dann frage nicht nach dem Wahlergebnis.
Und genau DAMIT treten die drei an.
Viel Spaß ohne Klubstatus, ihr Zauberlehrlinge !

Irgendwie gibt es im Fall Griechenland zu viele Ähnlichkeiten mit Österreich

Das macht mich doch ein bissl nervös

 
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