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Griechenland: Sind die Milliarden verloren?

28.10.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Die Gläubigertroika schlägt einen neuen Schuldenschnitt für Griechenland vor. Österreich könnte das mehr als eine Milliarde Euro kosten. Gegen den Plan der Troika legen sich viele Länder in der Eurozone quer.

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Wien/Höll. Die Hiobsbotschaften aus Griechenland reißen nicht ab: Die sogenannte Gläubigertroika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) empfiehlt laut Medienberichten einen weiteren Schuldenschnitt für das südeuropäische Land.

Der am Sonntag bekannt gewordene Vorschlag sieht vor, dass sich diesmal die öffentlichen Gläubiger an der Maßnahme beteiligen und auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten sollen. Damit würden vor allem die Steuerzahler in den Euroländern belastet. Auch Österreich müsste auf einen Teil der bislang geleisteten Zuschüsse verzichten. Die Höhe des Schuldenschnitts ist derzeit noch nicht bekannt. Finanzkreisen zufolge könnte Österreich mit bis zu 1,55 Milliarden Euro betroffen sein.

Telefonkonferenz am Mittwoch

Gegen den Plan der Troika legen sich viele Länder in der Eurozone quer. Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sprach sich am Sonntag strikt gegen einen erneuten Schuldenerlass aus. Das sei „eine Diskussion, die wenig mit der Realität in den Mitgliedstaaten der Eurozone zu tun hat“, sagte er.

Die erste Teilentschuldung für Griechenland gab es im Frühjahr 2012. Damals waren in erster Linie private Investoren betroffen. Banken, Versicherungen und Investmentfonds, die griechische Staatsanleihen gehalten haben, verloren bis zu 80Prozent ihres Investments. Der österreichische Staat kam über die Bad Bank der Kommunalkredit ebenfalls zum Handkuss. Der Steuerzahler schoss dem Institut eine Milliarde Euro zu. Eine Sonderrolle nimmt bei den Programmen die Europäische Zentralbank (EZB) ein. Diese hält zwar griechische Staatsanleihen in der Höhe von 40 Milliarden Euro. Laut einem Bericht des „Spiegel“ müsste sich die EZB auch am zweiten Schuldenschnitt nicht beteiligen, weil ihr diese Form der Staatsfinanzierung verboten ist.

Am Mittwoch, den 31.Oktober werden die Finanzminister der Eurozone bei einer Telefonkonferenz darüber beraten, wie es mit Griechenland weitergehen soll. Themen sind die Verzögerung des griechischen Sparprogramms und offene Fragen der Finanzierung. Österreichs Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) wollte sich zu einer möglichen Teilentschuldung nicht äußern. Sie warte zuerst die Telefonkonferenz ab, hieß es am Sonntag im Finanzministerium.

Entscheidungen sind am Mittwoch aber nicht zu erwarten. Diese sollen erst beim nächsten Treffen der Minister am 12.November fallen. Denn Athen braucht bis Mitte November die nächste reguläre Finanzspritze von 31,5 Milliarden Euro. Das Land hat nur noch bis 16.November Geld. Die 31,5 Milliarden Euro sind Teil des zweiten Hilfsprogramms, das die Euro-Finanzminister im Frühjahr 2012 beschlossen haben und 130 Milliarden Euro schwer ist.

Athen erreicht Sparziel nicht

Doch nun stellt sich heraus, dass die 130 Milliarden Euro nicht ausreichen. Neben dem Schuldenschnitt wird daher auch über ein drittes Hilfsprogramm diskutiert. Die Regierung in Athen sagte ursprünglich zu, dass sich die Schuldenquote bis zum Jahr 2020 durch die Hilfsgelder und verschiedene Sparmaßnahmen von derzeit über 160Prozent der Wirtschaftsleistung auf 120 Prozent reduzieren soll. Aus einem Bericht des Internationalen Währungsfonds geht allerdings hervor, dass die 120 Prozent ohne zusätzliche Hilfen nicht zu erreichen sind. Die Rede ist von einer weiteren Finanzlücke von bis zu 30 Mrd. Euro. Kommt es zu keiner Teilentschuldung, müssen die anderen Euroländer wieder Geld zuschießen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2012)

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513 Kommentare
 
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Re: Warum verteidigen sie diese Leute

aber bei den Genannten handelt es sich doch um Steuerhinterzieher, und nicht um ehrliche Anleger, oder?

Re: Re: Warum verteidigen sie diese Leute

Hat wer bewiesen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: steuerflucht
30.10.2012 16:50
0 0

Re: Warum verteidigen sie diese Leute

"Bitte mich nicht falsch zu verstehen: Meine Argumentation gilt ausschliesslich für jene Beträge, deren Erwerb im Inland jeweils korrekt versteuert wurde."

dann reden wir über eine verschwindent kleine personenzahl....
also: ich mache mein vermögen in staat a und bekomme dort alle möglichen steuervergünstigungen und privilegien. staat a gehts nicht mehr gut und ich muss fürchten, dass dieser staat hilfe (in form von zu bezahlenden steuern ) benötigt. logiosche lösung dieser herren und damen: flucht in die nächste steueroase (ich kenne ein tier das ähnlich agiert: heuschrecken)

alles supersauber, oder?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
30.10.2012 18:36
1 0

Re: Re: Warum verteidigen sie diese Leute

Steuervergünstigungen und Privilegien sind nicht supersauber !

Supersauber ist wenn alle nur eine Steuer in der höhe der Infrastrukturkosten zahlen müssen. Dann bedarf es keiner Privilegien und der Staat wird nie in Schwierigkeiten kommen, und daher braucht es auch keiner Kapitalflucht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
30.10.2012 18:36
0 0

Re: Re: Warum verteidigen sie diese Leute

Steuervergünstigungen und Privilegien sind nicht supersauber !

Supersauber ist wenn alle nur eine Steuer in der höhe der Infrastrukturkosten zahlen müssen. Dann bedarf es keiner Privilegien und der Staat wird nie in Schwierigkeiten kommen, und daher braucht es auch keiner Kapitalflucht.

Re: Re: Warum verteidigen sie diese Leute

Auch wenn ich davon ausgehe, dass Sie in Ihrem Beispiel nicht Ö meinen:

Sie sparen sich hierzulande etwas an. Da sich der Bund alleine schon für die Zinsen verschulden muss, geniessen Sie offenbar ein Steuerprivileg (obwohl Sie schon nicht wenig zahlen - offensichtlich nicht genug).
Sind Sie tatsächlich ein schlechter Mensch, wenn Sie realisieren, dass sich dieses System nicht nachhaltig finanzieren kann, somit nur über Inflation entschulden - und Ihr Währungsrisiko diversifizieren?

Verhalten Sie sich dem Staat gegenüber "unsolidarisch" ? V.a. wenn Sie die Tatsache berücksichtigen, dass derselbe Staat es für gut erachtet, Geld, das er selbst nicht hat, an Niedrigststeuerländer wie CY weiterzuleiten (und damit seine eigene Bonität gefährdet)?

Ich halte nichts von pauschalen Verurteilungen. Die Veröffentlichung einer Liste von Personen, die im Ausland eine Kontoverbindung haben, ist eine solche.

Jährlich entgehen dem Staat 28 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung.

Dafür wird der Chefredakteur des griechischen Magazins "Hot Doc" wegen „Verstoßes gegen die Persönlichkeitsrechte“ verhaftet.

Wenn nicht jetzt und umgehend die EU, EZB und der internationale Währungsfonds dramatische Schritte setzt, dann versteht niemand mehr die Politik.

Schon gar nicht die griechische Politik und die österreichische, die hier unterstützend mithilft!

Gast: Paz
30.10.2012 11:40
8 0

Trauerspiel

Der sofortige Austritt aus der Währungsunion mit einem entsprechenden Schuldennachlass wäre die einzig richtige Maßnahme gewesen. Es geht um das Prestige der EU und ihrer verfehlten Politik gegenüber Griechenland.
GR ist pleite und bringen die verordneten Sparmaßnahmen das Land noch mehr in den Abgrund.
Eine im wesentlichen kontraproduktive Politik! Ein gewisses Maß an Solidarität mit den kleinen Leuten in GR ist allerdings nötig.

13 0

gebt dem mann den pulitzer preis und dieser lagrande from iwf

fauliges obst auf die korrupte birne

Gast: Baur4
30.10.2012 11:26
11 0

Warum macht er das nicht?

17.8.2012: Spindelegger will Euroländer die sich nicht an die Vereinbarungen halten “rauschmeißen”.

Der Euro ist wie eine Zwangsjacke. Er brachte für Mio Menschen Not, Armut und Arbeitslosigkeit . Entweder der Norden oder der Süden wird weg brechen (Finnische Außenminister Tnomioja)

Re: Warum macht er das nicht?

Der Schw... äh...Spindelegger wird doch noch Ideen haben dürfen. Wenns drauf ankommt, hat er die schnell vergessen und ist nur falsch interpretiert worden.

1 0

Re: Warum macht er das nicht?

und damit, dass die Wirrschaftskraft von Griechenland dauernd sinkt, sinkt die der ganzen EU, das heisst der €uro ist nichts mehr wert. Mit dem Retten wurde er gleichzeitig entwertet.

5 0

na toll

langsam bin sogar ich für einen Austritt dieses Landes aus der Eu. Wenn sie die Korruption nicht in den Griff bekommen macht das langfristig nämlich keinen Sinn für ein gemeinsames Europa.

1 0

Re: na toll

Da müsst aber Österreich auch austreten, weil UAusschuss abgedreht, TelekomOstgeschäfte, ...

ein Anlagekonto in der Schweiz...

...ist noch lange keine Steuerhinterziehung. Viele haben ihre Vermögenswerte ganz offiziell und steuerehrlich in der Schweiz. Wäre ich Grieche hätte ich mein Depot auch längst in die Schweiz übertragen nur um meine Rücklagen in Sicherheit zu wissen.
Würde auch allen ÖsterreichernInnen empfehlen ihre Depots und Anlagen steuerehrlich in die Schweiz zu übertragen. Sicher ist Sicher!

Antworten Gast: nojobbutmoney
30.10.2012 16:58
1 0

Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

dann sollte es auch kein problem sein, die steuercd aus der schweiz besser auszuwerten als nur ein trinkgeld (fekter) einzufordern....dort hat ja eh nur jeder alles supersauber auf einem legalen und ihm zuortenbaren konto....(und braucht nie mit koffern voller geld über die grenze tigern).

abgesehen davon ist ihr vorschlag eher als für österreich destruktiv einzuschätzen. und wenn sie solche banken brauchen gibt es auch eine in österreich, die komischerweise nur von deutschland aus erreichbar ist ; ) (bitte selbts recherchieren)

Antworten Gast: toro
30.10.2012 15:34
2 0

Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

Einfach Hirn einschalten und nachdenken, was passiert, wenn alle - ob steuerehrlich oder nicht - ihr Geld in der Schweiz bunkern.
Na, dämmerts?

Re: Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

ja, den letzten beissen die Hunde, die roten...

Antworten Gast: Ziemlich NAIV
30.10.2012 11:17
4 1

Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

zu glauben, dass Geld in Österreich eines Tages nicht mehr "sicher" sein könnte und dass es dann in der Schweiz sicher wäre...

;))

Wenn das Finanzsystem der EU samt Österreich eines Tages tatsächlich zusammenbrechen sollte, dann wird die Schweiz genauso mitgerissen werden wie ein EU Staat.

Die Schweizer Banken wie die Unternehmen (Uhren, Pharma, Nestle etc etc) sind europaweit und global aktiv.

Die Schweizerbanken wären ALLESAMT genauso zahlungsunfähig wie Banken in Österreich oder Deutschland. Und Nestle wäre auch nicht mehr Nestle, wenn es nicht mehr für 7 Mrd Menschen, sondern nur noch für den 7 Mio Schweizer Markt produzieren könnte.

Das Finanzsystem wird an der Schweizer Grenze nicht halten machen. Wer das glaubt, sorry, der ist ziemlich NAIV.

Ausländer, die ihr Geld in der Schweiz haben, sind mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit Steuerkriminelle.

1 0

Vollkommen richtig

und wenn alle das Geld in der Schweiz bunkern ist das die Katastrophe für Sie, weil damit wird die SWF endwertet, bei gleichzeitigem Verlust der Wirtschaftskraft. Wenn null Wirtschaft in der € Zone ist die Schweiz aber so im A.

Antworten Antworten Antworten Gast: HoppSchwiiz
30.10.2012 17:25
0 0

Re: Vollkommen richtig

*Ironie ON* Genau. Und weil sich der CHF entwertet, weil alle ihre Euros herbringen, muss die SNB Euros kaufen, damit der CHF nicht all zu tief fällt.
Genau. Irgendwie so war das.
*Ironie OFF*
By the way: Wenn null Wirtschaft in Euroland, dann sind vermutlich alle tot. Vogelgrippe oder so.

Antworten Antworten Gast: HoppSchwiiz
30.10.2012 12:03
5 0

Re: Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

Nunja, die Geschichte der letzten 200 Jahre spricht eine etwas andere Sprache.
Grade in Österreich lassen der k.u.k. - Untergang und der nationalsozialistische Anschluss lassen grüssen. Es ist doch eine Tatsache, dass es sowohl die Schweiz als auch den Franken wesentlich länger als die meisten umliegenden Staatsformen gibt. Ich für meinen Teil bin mir recht sicher, dass es sowohl die Schweiz als Staat wie auch den Franken noch geben wird, wenn die EU längst untergegangen oder aufgelöst sein wird. Das 20. Jahrhundert hat gezeigt, wie schnell das alles gehen kann.

Re: Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

sollten jedoch in Österreich die links-faschistischen Tendenzen zunehmen, dann besteht wenigstens eine geringe Chance seinem Geld hinterherzuziehen.

1 1

RAusländer, die ihr Geld in der Schweiz haben, sind mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit Steuerkriminelle.

Kurz und gut!

2 0

Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

das ist ziemlicher Unsinn. Wenns bei uns tatsächlich so extrem bergab geht dass Spareinlagen und Kapital vom Staat entzogen wird dann wirds in der Schweiz auch nicht viel rosiger aussehen. Eine solche Situation bei uns würde vermutlich international einen Weltkrieg bedeuten. Und die Schweiz ist keineswegs isoliert und abgeschottet von allem rundherum.

Antworten Antworten Gast: HoppSchwiiz
30.10.2012 17:34
0 0

Re: Re: ein Anlagekonto in der Schweiz...

1. Die CH hat eine funktionierende Binnenwirtschaft, die sie zu einem guten Stück durch die Krise der letzten 5 Jahre gerettet hat. Das hat z.B. Deutschland nicht. Die müssen auf Teufel komm raus exportieren, um nicht unterzugehen.
2. Die CH hat keine Armee, sie IST eine Armee. Und das immer noch, auch nachdem die Zahl der Armeeangehörigen praktisch halbiert wurde.
3. Die CH ist mit riesigem Abstand das globalisierteste Land der Welt. Die Exporte in der EU konnten in den letzten Jahren drastisch reduziert werden, was die wirtschaftliche Abhängigkeit wesentlich reduziert.

Natürlich ist sie dadurch nicht abgeschottet und isoliert vom umgebenden Ausland, aber doch ein grosses Stück unabhängiger als z.B. Österreich. Oder sagen wirs mal so: falls es so weit kommt und die EU untergeht, darf Österreich mit D, F, ... um einen der beschränkten Plätze im Rettungsboot kämpfen, während die CH in aller Ruhe ihr eigenes borded.

Gast: derfriedenbleibtaufderstrecke
30.10.2012 10:30
5 0

der wohl berühmteste banker rothschild sagte es treffend: es ist egal, wer welche politik in einem land macht, die währung muß in den händen der internationalen banker sein. und die eurowährung ist schon in den händen der hochfinanz und geldeliten.


wann kommt endlich der Schlussstrich

unter die griechische Tragikfarce? ich fürchte, er kann nicht kommen, weil die Bankken zu exponiert sind und seit 2007 ohnehin auf tönernen Füßen stehen.

Griechenland: Sind die Milliarden verloren?

gibt es wirklich noch welche die glauben NEIN ?

Gast: Österreichische Steuer-CD
30.10.2012 09:23
3 0

Der ließ den USB-Stick in seiner Schublade verschwinden.

Gibt es da möglicherweise politische Parallelen?

Gast: Markus Trullus
30.10.2012 09:22
10 0

Da gehört alles umgekrmepelt, in ganz Europa, nicht nur in GR

und wann beginnt auch hieerzulande so eine Liste? und bitte dann auch eine aller Schwarzhackler. Ich bin nämlich nicht mehr bereit, deren Steuer- und Sozialversicherungsausfälle zu finanzieren!!!!

Re: und bitte dann auch eine aller Schwarzhackler.

Da wird's aber haarig, denn die gehören wohl durchgehend zu den SPÖ-Wählern? Und die Abdeckung deren Steuer- und SV-Beiträge wird man wohl zu Ihren Pflichten im Rahmen der "sozialen Gerechtigkeit" zählen dürfen. Ironie Ende.

PS: Schwarzarbeit ist zu einem großteil abhängig von den Steuern und Abgaben auf normale Arbeit. Steigen diese (weiter), steigt auch das Volumen an Schwarzarbeit. Denn "Weißarbeit" können sich dann viele gar nicht mehr leisten.

2 3

Bankgeheimnis

Es ist schon interessant welche Leute der EU-Nomenklatur direkt an dieser massiven Verletzung des Bankgeheimnisses beteiligt waren. Wer verhaftet Lagarde? Vor welcher Steuer flieht man in Griechenland wenn man sein Geld nicht bei einer griechischen Bank unter Einfluss der griechischen Politik anlegt?

5 0

Re: Bankgeheimnis

Zumindest vor der KEST flüchtet man.

Allerdings wird das Meiste davon Schwarzgeld sein,
das man da in der Schweiz gefunden hat.

Wie übich.

Re: Re: Bankgeheimnis

das ist nicht korrekt: die europäische Quellensteuerdirektive sagt: Erträge aus Anlagekonten und Depots die nicht dem "heimatlichen"Fiskus bekanntgegeben werden unterliegen einer 35% Quellensteuer - offengelegte Konten bleiben unversteuert und müssen im Heimatland nachversteuert werden, dann mit 25%... d.h. je mehr Schwarzgeld in der Schweiz ist, desto höher sind die Steuereinnahmen.

1 0

Re: Re: Re: Bankgeheimnis

Das wird die Plastiksackerl Grenzgänger sicher schwer beeindrucken.

Gast: athene hat abgedankt
30.10.2012 08:37
7 0

„Die Steuerfahnder haben noch nichts unternommen, weil sie wohl Angst haben. so der bericht

das sagt wohl alles aus, über den politischen zustand in der euro und eurozone. europa schafft sich leider wieder mal ab. diesmal mit den banken, den sozialabbau und der eu/eurozone. die steurfahnder und wenigen mutigen journalisten werden in der eu schon wieder aus dem verkehr gezogen.
wie schauts in österreich aus?

5 0

wie schauts in österreich aus?

In Österreich gibt es keine mutigen Journalisten! Nur gleichgeschaltete EU-Bejubler wie unsere Politiker.

Gast: mir reichts
30.10.2012 08:22
14 1

ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

mein szenario ist folgendes:

ein kleine schichte nationenübergreifend, bestehend aus den sog. eliten haben sich verabredet, die europäischen bürger bettelarm zu machen.

konsequenz:

1. man denke an die sparkonten der österreicher und auch der deutschen, da ist noch sehr viel zu holen. enteignungen hat es schon öfter gegeben.

2. extrem hohe steuern auf immobilien, auch und vor allem auf die, die sich schon im besitz der bürger befinden

3. edelmetallverbot + order, dieses dem staat abzuliefern.

folgen:

1. die bürger sind eingeschüchtert und halten still, gut für die sog. eliten

2. es kommt zu bürgerkriegen: gut für die sog. eliten, denn beim wiederaufbau kann man viel geld verdienen

3. es kommt zu kriegen zwischen staaten: noch besser für die sog. eliten, denn dann verdient man doppelt: man liefert die waffen, reduziert die bevölkerung und verdient beim wiederaufbau.

die europäische bevölkerung ist leider so gepolt, dass sie nicht mit den händen im schoss dasitzt und wartet, bis jemand für sie aufbaut - auch wenn das eine community anders sieht - also gewinn für die sog. eliten.

4. man hat europa nachhaltig geschadet, über jahre hinaus, vielleicht jahrzehnte, ein konkurrent weniger, das freut doch die global player wie usa, china.

5. kann sein, dass all diese zwangsmassnahmen von vornherein geplant sind, um einen superdiktaturstaat eu zu errichten, weil die bürger händeringend nach schutz und veränderung (= verspricht die eu) suchen.


5 0

Re: ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

das mit den eliten werden viele als ueberzogene spinnerei sehen aber es ist ein brauchbares modell denn entscheidungen werden ganz klar in engem, dem buerger unbekannten und unzgaenglichen kreis entschieden. dass die krise der eu als anlass zum streben nach mehr macht und mehr zentralismus dient, ist ebenso offensichtlich.

0 2

Re: ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

zu viel Science Fiction Filme reingezogen?

Re: ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

was Sie hier beschreiben sind nicht die Vorboten einer Superdiktatur.

Es ist gelebte Realität; genannt: Sozialdemorkatismus unter dem die Menschen in Europa leiden. Wir müssen die Sozialdemokratisierung Europas beenden.

Re: ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

so "denken" gewaltbereite Paranoiker. Am Ende kann ein Breivik zuschlagen.

5 0

Re: Re: ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

auch nicht gerade eine klarsinnig unparanoide diagnose :)))

Antworten Antworten Gast: mir reichts
30.10.2012 10:24
3 0

Re: Re: ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

dann widerlegen sie mich doch mit argumenten, statt sich ohne diese auf beschimpfungen zurückzuziehen.

wie schaut denn ihr szenario aus?

Re: Re: ich sehe die situation so, kann sein, ich irre mich

Ihre Argumente sind unwiderlegbar, daher ein fettes rot...

15 0

Den Griechen hilft nur eine neue Währung!

Es ist vollkommen egal wie hoch der nächste Schuldenschnitt, die Einsparungen aber auch die Finanzspritze seitens der EU ausfällt, die Griechen werden es mit dem EURO nicht schaffen! Das gleiche betrifft auch Italien, Spanien und Portugal!

Die Südeuropäischen Länder haben schon immer eine Inflationspolitik betrieben!

Kleines Beispiel: für 10.000,- Lire hat man gerade eine Eiskugel bekommen!!!

2 0

Re: Den Griechen hilft nur eine neue Währung!

So ist es. Sie haben lediglich Frankreich vergessen!

Das wissen wir, das weiß Prof.Sinn samt über 200 Ökonomen, nur unsere Regierung weiß es nicht!

Natürlich brennt bei den Regierenden, ob in Deutschland oder Österreich der Hut, weil jetzt die Milliarden fällig werden, was im Klartext Sozialabbau und/oder progressives Schulden machen erfordert.
Die Fiktion einer funktionierenden Währung für völlig unterschiedlich entwickelte Volkswirtschaften ist gescheitert.
Die Einführung eines partiellen europ.Bundesstaates, gemeinsame Finanzpolitik, Wirtschafts-und Sozialpolitik ist ebenfalls eine Fiktion, die die Zustimmung der Österreicher nie finden wird.
GRIECHENLAND MUSS RAUS AUS DEM EURO UND BRAUCHT EINE WÄHRUNG DIE ABWERTEN KANN.

Gast: eurocasinospiele
30.10.2012 07:56
12 0

lt. bereichten hat venizelos der sozialistische politiker u ex finanzminister die steuersünderliste verschwinden lassen. und die eu und faymann(SPÖ) spielen bei diesem tango korruptispiel auf kosten der arbeitnehmer u. asvg pensionen mit


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