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Spanische Bad Bank soll 60 Mrd. Euro schwer werden

29.10.2012 | 19:01 |   (DiePresse.com)

Die Abwicklungsbank soll vor allem Immobilienkredite übernehmen. Der Start ist für Ende November geplant.

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Spanien will Kredite im Volumen von bis zu 60 Milliarden Euro in seine gigantische Abwicklungsbank stecken. Die "Bad Bank", die vor allem Immobilienkredite aus dem beinahe zusammengebrochenen Häusermarkt des Landes übernehmen wird, soll Ende November an den Start gehen, wie die spanische Notenbank am Montag mitteilte. Spätestens Anfang Dezember sollen auch die ersten EU-Mittel zur Rettung der spanischen Banken fließen.

Durch die "Bad Bank" soll der Kapitalbedarf der angeschlagenen Institute um fünf bis sechs Mrd. Euro sinken. Als erstes sollen Vermögenswerte vom Staat geretteter Institute im Umfang von 45 Mrd. Euro auf das Abwicklungs-Institut übertragen werden.

Wenn die Banken die Kredite und andere faule Papiere an die Bad Bank loswerden wollen, müssen sie vorab Abschläge zwischen 32,4 und 79,5 Prozent hinnehmen, wie der stellvertretende Zentralbank-Gouverneur Fernando Restoy auf einer Pressekonferenz sagte. Immobilienkredite übernimmt die Bad Bank im Mittel zu 54 Prozent ihres Nominalvolumens, Kredite für zwangsversteigerte Objekte nur zu 37 Prozent. Restoy sagte, die Bad Bank könne nach konservativen Berechnungen auf eine Eigenkapitalrendite von 14 bis 15 Prozent kommen.

(APA/Reuters)

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2 Kommentare

60 Mrd.

aber auf der Soll-Seite, toll

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Das ist nur mehr pervers!


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