Eurogruppe berät über griechische Schulden

03.12.2012 | 06:55 |   (DiePresse.com)

Am Montag treffen sich die Finanzminister der Eurozone. Angeblich fordert Portugal ähnliche Zugeständnisse wie für Griechenland.

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Die Finanzminister der Eurozone kommen heute (Montag) Nachmittag in Brüssel zu Beratungen über die griechischen Schulden zusammen. Die Eurogruppe muss sich über die Einzelheiten künftiger Finanztransfers verständigen, mit denen die Zahlungsfähigkeit Griechenlands garantiert werden soll.

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Laut unbestätigten Berichten soll Portugal ähnliche Zugeständnisse fordern, wie sie Griechenland erhalten hat. Diese Gleichbehandlung bei Zinsen und Rückzahlungsfristen könnten am Montag ebenfalls Thema sein. 

Die internationalen Geldgeber, zu denen auch die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) zählen, beschlossen in der vergangenen Woche grundsätzlich die Freigabe von 43,7 Milliarden Euro. Davon sollen 34,4 Milliarden noch im Dezember ausgezahlt werden. Das Thema Bankenaufsicht dürfte am Dienstag im Vordergrund stehen, wenn auch die Finanzminister der Nicht-Euro-Länder nach Brüssel kommen.

 

(APA/AFP)

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2 Kommentare
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Frage

Wo kommt das Geld her?

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Re: Frage

Eine gute Frage! Denn das Geld ist ja nicht da, es haben ja alle Schulden!

Ich nehme einmal an, daß halt das Geld gedruckt wird. Eine Mehrheit der EU-Politiker ist da sicherlich dafür. Damit verwässert man die Guthaben der Euro-Bürger. Allerdings ist es immerhin eine Methode, die nicht so rasch so schmerzlich empfunden wird. Zumindest bis zu einen gewissen Grad, denn wenn man mit einer Scheibtruhe voll Geld dann einkaufen gehen muß wird es sogar den Verstocktesten dämmern, daß da etwas nicht stimmt!
Man kann sich eben nicht über Jahrzehnte bei der Wahlurne austrotteln und sich dann wundern, daß das negative Auswirkungen hat!

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